

{"id":4974,"date":"2019-02-06T11:30:24","date_gmt":"2019-02-06T10:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4974"},"modified":"2022-06-14T22:14:18","modified_gmt":"2022-06-14T20:14:18","slug":"erfahrungsbericht-zum-forschungspraktikum-an-der-mahidol-university-in-thailand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/02\/06\/erfahrungsbericht-zum-forschungspraktikum-an-der-mahidol-university-in-thailand\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht zum Forschungspraktikum an der Mahidol University in Thailand"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1 Allgemeines zum Aufenthalt<\/strong><br \/>\nZusammen mit zwei Kommilitonen aus dem Masterstudium Informatik der Universit\u00e4t Bremen habe ich f\u00fcr sechs Wochen im Rahmen eines Forschungspraktikum an einem Projekt in der Mahidol Bremen Medical Informatics Research Unit (MIRU) an der ICT Fakult\u00e4t gearbeitet. Dies ist ein erst k\u00fcrzlich eingerichtetes Lab, in dem sich viele Studenten tummeln, die mit Prof. Peter Haddawy als Advisor an Projekten arbeiten.<\/p>\n<p>Der Kontakt kam im Rahmen eines neuen Austauschprogramms zwischen der Uni Bremen und der Mahidol University zustande. Federf\u00fchrend auf Bremer Seite ist Prof. Dr. Christian Freksa. Dieser hat uns dann den Kontakt zu Peter Haddawy hergestellt, mit dem wir den Inhalt und die Formalit\u00e4ten des Projektes besprochen haben. In der Fakult\u00e4t wird komplett auf englisch kommuniziert. Somit sprechen die Studenten vor Ort auch gr\u00f6\u00dftenteils sehr gut englisch. Es ist nur durch den Akzent manchmal relativ schwer zu verstehen. Das gilt allerdings nur f\u00fcr den akademischen Bereich. Au\u00dferhalb dessen sind bei den Meisten nur wenig bis keine Englischkenntnisse vorhanden.<\/p>\n<p><strong>2 Die Uni und der Campus<\/strong><br \/>\nDie Mahidol University befindet sich ca. 25km westlich vom Stadtkern Bangkoks. Die Uni hat historisch bedingt einen Fokus auf medizinische Themen.<\/p>\n<p>An der Mahidol University gilt eine strikte Kleiderordnung f\u00fcr Undergraduates (Studenten ohne Abschluss). Als Master-Studenten mussten wir uns daher nicht daran halten, wurden jedoch mehrfach vom Wachmann angesprochen und mussten dann kurz mit der Rezeption reden und unsere ID Karten vorzeigen, um das Geb\u00e4ude betreten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4976\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Campus ist wundersch\u00f6n gestaltet und beherbergt auch einige Warane. An jedem Freitag gibt es Mittags einen relativ gro\u00dfen Markt mit vielen Essensst\u00e4nden und anderen St\u00e4nden, an denen Kleidung, Taschen, Uhren, Schmuck usw. erh\u00e4ltlich sind.<\/p>\n<p><strong>3 Organisatorisches<\/strong><br \/>\n<em>3.1 Impfungen &amp; Auslandskrankenversicherung<\/em><br \/>\nDie Standardimpfungen vorher auf jeden Fall auffrischen! Impfungen gegen Hepatitis A und B sind empfohlen. Tollwut kann auch nicht schaden, wenn man auch mal im Dschungel herum laufen will. Eine Auslandskrankenversicherung ist zu empfehlen. Diese kann man ziemlich billig bei den meisten Kassen f\u00fcr 10\u20ac.<\/p>\n<p><em>3.2 Visum<\/em><br \/>\nUm die Mahidol University als Gaststudent besuchen zu k\u00f6nnen, wird ein education visum gen\u00f6tigt. Um dieses zu erhalten, muss ein Letter of Invitation durch die Hochschule in Thailand generiert werden. Um dieses zu erhalten mussten wir unserem Betreuer einen Lebenslauf (CV) in englischer Sprache, Kopie des Reisepasses, Transcript of Records, ein Motivationsschreiben (Letter of Intent) und ein Empfehlungsschreiben eines Professors unserer Uni zuschicken. Mit dem Letter of Invitation konnten wir dann im Konsulat in Hamburg unser Visum erstellen lassen (Kostet 60\u20ac).<\/p>\n<p><em>3.3 Flug<\/em><br \/>\nDa uns ein Flug von Bremen\u00fcber Frankfurt zu teuer war, haben wir nach alternativen gesucht. Letztendlich sind wir mit dem Auto nach Hamburg gefahren und von dort aus mit Finnair mit Zwischenstopp in Helsinki nach Bangkok. Die Verbindung war mit ca. 13 Stunden gesamter Reisedauer sehr effizient, da der Aufenthaltsdauer in Helsinki minimal war.<\/p>\n<p><em>3.4 Geld abheben<\/em><br \/>\nIch habe zum Bargeld abheben meine Sparkassen Maestro Karte genutzt. Dazu muss man vorher in Deutschland bei der Hotline anrufen und die EC Karte f\u00fcr Thailand f\u00fcr den entsprechenden Zeitraum freischalten. Dann kann zumindest theoretisch von jedem ATM abgehoben werden. Manchmal wird die Karte letztendlich nicht akzeptiert, dann muss man es an einem anderen Automaten erneut probieren. Man bezahlt bei jedem Abheben 220 Baht Geb\u00fchren an die thail\u00e4ndische Bank plus nochmal 5 eGeb\u00fchren an die Sparkasse. Somit empfiehlt es sich selten viel Geld abzuheben (Maximalbetrag ist bei den meisten Banken 20000 Baht). Dabei lohnt es sich die aktuellen Wechselkurse im Auge zu behalten und zwischen den Automaten zu vergleichen, da dort durchaus Unterschiede von mehreren Baht pro e auftreten k\u00f6nnen, was bei gr\u00f6\u00dferen Summen schon ein paar Euro sind. Ich pers\u00f6nlich hatte auch zu keiner Zeit ernsthaft Angst dass das Geld geklaut werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><em>3.5 Mobiles Internet<\/em><br \/>\nMan kann sich direkt am Flughafen eine thail\u00e4ndische SIM-Karte besorgen. Diese wird dann direkt ins Handy eingesetzt und konfiguriert (Es muss ein Access Point (AP) eingestellt werden). Bei den thail\u00e4ndischen Providern funktioniert es generell so, dass Guthaben aufgeladen werden muss und davon dann ein Tarif (Plan) gebucht werden kann. Wenn kein Plan gebucht ist, kann man zwar solange Guthaben vorhanden ist, weiterhin im Internet surfen, es wird jedoch\u00fcberproportional viel vom Guthaben abgebucht. Daher empfiehlt es sich immer ein Paket zu buchen. Ich hatte z. B. ein Paket beim Anbieter AIS f\u00fcr mit unendlichem Volumen bei 1 Mbps f\u00fcr eine Woche f\u00fcr 100 Baht. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Paketen, da ist f\u00fcr jeden das passende dabei.<\/p>\n<p><em>3.6 Unterkunft<\/em><br \/>\nW\u00e4hrend des Aufenthalts in Salaya hatte ich ein Zimmer im Studentenheim \u201dBundit Place\u201c (http:\/\/www.bunditapartmentgroup.com\/). Dort musste ich 12000 Baht Kaution hinterlegen, die am Ende mit der letzten Monatsmiete verrechnet werden k\u00f6nnen. Es empfiehlt sich einen Ansprechpartner zu haben,der Thai spricht, um die Miete zu verhandeln bzw. andere anfallende Dinge zu kl\u00e4ren (Bei uns gab es z. B. eine fehlerhafte Rechnung). Dort gibt es Waschmaschinen, die man f\u00fcr 20 Baht (10kg) benutzen kann. Es ist ebenso m\u00f6glich die W\u00e4sche Unten abzugeben und sie f\u00fcr ca. 190 Baht zwei Tage sp\u00e4ter gewaschen und getrocknet wieder abzuholen. Der Service bei Bundit ist sehr gut.<\/p>\n<p>Ich habe einmal meine Zugangskarte zum Zimmer verloren. Mir wurde unb\u00fcrokratisch die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und f\u00fcr Ersatz gesorgt. Auch bei anderen Problemen wie verstopfter Toilette oder kaputter Gl\u00fchbirne wird einem auf Nachfrage schnell geholfen. Au\u00dferdem gibt es einen Pool und Fitnessraum. Die Zimmer sind recht ger\u00e4umig und haben zwei Betten, eine vom Rest des Bad separierte Dusche (keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit in S\u00fcd Ost Asien), einen Fernseher, K\u00fchlschrank, Klimaanlage und Balkon. Ein gro\u00dfer Vorteil der Bundit Appartments sind die Shuttleb\u00fcsse, die jeden morgen bis 10 Uhr quasi permanent und ab 10 Uhr im viertelst\u00fcndigem Rhythmus fahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4977\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>4 Thailand<\/strong><br \/>\n<em>4.1 Salaya<\/em><br \/>\nDie Stadt hat alles was man zum Leben braucht, hat aber auch nicht wirklich viel mehr zu bieten. Es gibt das Einkaufszentrum \u201dCentral Plaza\u201c, welches f\u00fcr eine eher kleinere Stadt wie Salaya ziemlich gro\u00df ist.<\/p>\n<p><em>4.2 Bangkok<\/em><br \/>\nWer also etwas mehr erleben m\u00f6chte, f\u00e4hrt besser nach Bangkok. Dazu gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten: Der Bus 515 f\u00e4hrt f\u00fcr 23 Baht bis zur Endstation \u201dVictory Monument\u201c, welches ein zentraler Umsteigepunkt in Bangkok ist, z. B. mit Anbindung an den BTS Skytrain. Au\u00dferdem kann \u201dSalaya Link\u201c genutzt werden. Dies ist moderner Bus, der von der Musikfakult\u00e4t f\u00fcr 30 Baht ohne viele Stopps zur \u201dBang Wa\u201c Station in Bangkok f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit sind VANs die vor der Uni abfahren und z.b. auch direkt zum Victory Monument fahren. Wenn es schon sp\u00e4ter ist (die Busse fahren offiziell nur bis 21 Uhr, meisten aber bis 22Uhr), kann man auch ein Taxi nehmen, das je nach Verkehrslage (die Rushhour um ca 16-19 Uhr vermeiden) etwa 250 Baht kostet. Was Shopping angeht kann ich das MBK Center (da kann man\u00fcbrigens auch seine Koffer, falls man am letzten Tag noch ein bisschen Geld loswerden will), den Chatuchak Weekend Market (g\u00fcnstigsten Preise) und wer etwas mehr Wert auf das Ambiente legt, das direkt am Wasser befindliche Asiatique empfehlen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollte man den einen oder anderen buddhistischen Tempel gesehen haben. Fr\u00fchaufsteher schaffen es vielleicht auch in den Grand Palace. Auch eine Bootstour\u00fcber kann ich empfehlen, da sie nochmal eine andere Perspektive auf die Stadt bietet. Dabei kann man sich jedoch die horrenden Preise einer privaten Bootstour sparen und einfach die \u00f6ffentlichen F\u00e4hren nutzen, die H\u00e4ufig genug an den Piers, die\u00fcberall entlang des chao phraya anzutreffen sind. Auch der Ausflug zur alten Hauptstadt Ayutthaya hat mir sehr gefallen und ist f\u00fcr alle, die eine Vorliebe f\u00fcr Geschichte und Ruinen haben ein Muss.<\/p>\n<p><em>4.3 Essen und Verpflegung<\/em><br \/>\nDas Essen ist generell sehr lecker, jedoch gibt es einige Zutaten, die mir nicht geschmeckt haben (Basil, Lemongrass, Ginger). Sehr einsteigerfreundlich sind Gerichte, wie Pad Thai Noodle, Fried Rice oder Massaman curry, welche den meisten europ\u00e4ischen Geschm\u00e4ckern entsprechen. Der Campus hat mehrere Cafeterien, u. a. im International Collage und beim learning center (mein Favorit). Mich hat es gest\u00f6rt, dass das Essen oft kalt verkauft wird, da es morgens gekocht wird und dann nicht warmgehalten wird. Wenn man sich daran st\u00f6rt, muss man sich entweder ein Gericht oder Verkaufsstand suchen, der immer frisch zubereitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4978\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>4.4 Knigge<\/em><br \/>\nBevor man sich in ein Land mit doch recht anderer Kultur begibt, sollte man sich zu- mindest ein wenig damit besch\u00e4ftigen, was bei den Einheimischen nicht gerne gesehen ist. Dazu geh\u00f6rt z. B. dass man Thais nicht auf den Kopf fassen sollte, die F\u00fc\u00dfe als schmutzig gelten und man daher nicht auch einen Geldschein (auf dem der K\u00f6nig abgebildet ist) treten sollte oder sich nicht in der \u00d6ffentlichkeit K\u00fcssen sollte. Allerdings wird einem als offenkundig landesfremder auch einiges an ggf. unangebrachtem Verziehen.<\/p>\n<p><em>4.5 Reisen<\/em><br \/>\nW\u00e4hrend des Aufenthalts in Thailand bietet es sich an auch einige von den besonders sch\u00f6nen Orten des Landes zu besuchen. Eine sehr g\u00fcnstige aber zeitaufwendige M\u00f6glichkeit zu Reisen sind die Vans, die man z. B.\u00fcber 12goAsia oder direkt beim Busterminal buchen kann.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nIch kann einen (l\u00e4ngeren) Aufenthalt an der Mahidol University bzw. in Thailand sehr empfehlen, da im Land eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re vorherrscht und es kulturell, kulinarisch und landschaftlich viel zu entdecken gibt. Die Menschen dort sind stets freundlich und hilfsbereit, wenn auch etwas verschlossen zu Beginn. Bei ein paar Bier (probiert Singha, es ist sehr gut) hat sich die Sch\u00fcchternheit jedoch schnell erledigt. Es kann nicht schaden noch etwas Platz im Koffer frei zu haben, um noch genug Platz f\u00fcr Neues zu haben. Thailand hat da sehr viel zu bieten. Die neuen Eindr\u00fccke, Freundschaften und Erfahrungen meines Aufenthalts m\u00f6chte ich nicht missen und werde meine Zeit in Thailand lange in guter Erinnerung behalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([100.5741,13.6292], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 4\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4975,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1 Allgemeines zum Aufenthalt<\/strong><br \/>Zusammen mit zwei Kommilitonen aus dem Masterstudium Informatik der Universit\u00e4t Bremen habe ich f\u00fcr sechs Wochen im Rahmen eines Forschungspraktikum an einem Projekt in der Mahidol Bremen Medical Informatics Research Unit (MIRU) an der ICT Fakult\u00e4t gearbeitet. Dies ist ein erst k\u00fcrzlich eingerichtetes Lab, in dem sich viele Studenten tummeln, die mit Prof. Peter Haddawy als Advisor an Projekten arbeiten.<\/p><p>Der Kontakt kam im Rahmen eines neuen Austauschprogramms zwischen der Uni Bremen und der Mahidol University zustande. Federf\u00fchrend auf Bremer Seite ist Prof. Dr. Christian Freksa. Dieser hat uns dann den Kontakt zu Peter Haddawy hergestellt, mit dem wir den Inhalt und die Formalit\u00e4ten des Projektes besprochen haben. In der Fakult\u00e4t wird komplett auf englisch kommuniziert. Somit sprechen die Studenten vor Ort auch gr\u00f6\u00dftenteils sehr gut englisch. Es ist nur durch den Akzent manchmal relativ schwer zu verstehen. Das gilt allerdings nur f\u00fcr den akademischen Bereich. Au\u00dferhalb dessen sind bei den Meisten nur wenig bis keine Englischkenntnisse vorhanden.<\/p><p><strong>2 Die Uni und der Campus<\/strong><br \/>Die Mahidol University befindet sich ca. 25km westlich vom Stadtkern Bangkoks. Die Uni hat historisch bedingt einen Fokus auf medizinische Themen.<\/p><p>An der Mahidol University gilt eine strikte Kleiderordnung f\u00fcr Undergraduates (Studenten ohne Abschluss). Als Master-Studenten mussten wir uns daher nicht daran halten, wurden jedoch mehrfach vom Wachmann angesprochen und mussten dann kurz mit der Rezeption reden und unsere ID Karten vorzeigen, um das Geb\u00e4ude betreten zu d\u00fcrfen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-4976\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild1a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" \/><\/a><\/p><p>Der Campus ist wundersch\u00f6n gestaltet und beherbergt auch einige Warane. An jedem Freitag gibt es Mittags einen relativ gro\u00dfen Markt mit vielen Essensst\u00e4nden und anderen St\u00e4nden, an denen Kleidung, Taschen, Uhren, Schmuck usw. erh\u00e4ltlich sind.<\/p><p><strong>3 Organisatorisches<\/strong><br \/><em>3.1 Impfungen & Auslandskrankenversicherung<\/em><br \/>Die Standardimpfungen vorher auf jeden Fall auffrischen! Impfungen gegen Hepatitis A und B sind empfohlen. Tollwut kann auch nicht schaden, wenn man auch mal im Dschungel herum laufen will. Eine Auslandskrankenversicherung ist zu empfehlen. Diese kann man ziemlich billig bei den meisten Kassen f\u00fcr 10\u20ac.<\/p><p><em>3.2 Visum<\/em><br \/>Um die Mahidol University als Gaststudent besuchen zu k\u00f6nnen, wird ein education visum gen\u00f6tigt. Um dieses zu erhalten, muss ein Letter of Invitation durch die Hochschule in Thailand generiert werden. Um dieses zu erhalten mussten wir unserem Betreuer einen Lebenslauf (CV) in englischer Sprache, Kopie des Reisepasses, Transcript of Records, ein Motivationsschreiben (Letter of Intent) und ein Empfehlungsschreiben eines Professors unserer Uni zuschicken. Mit dem Letter of Invitation konnten wir dann im Konsulat in Hamburg unser Visum erstellen lassen (Kostet 60\u20ac).<\/p><p><em>3.3 Flug<\/em><br \/>Da uns ein Flug von Bremen\u00fcber Frankfurt zu teuer war, haben wir nach alternativen gesucht. Letztendlich sind wir mit dem Auto nach Hamburg gefahren und von dort aus mit Finnair mit Zwischenstopp in Helsinki nach Bangkok. Die Verbindung war mit ca. 13 Stunden gesamter Reisedauer sehr effizient, da der Aufenthaltsdauer in Helsinki minimal war.<\/p><p><em>3.4 Geld abheben<\/em><br \/>Ich habe zum Bargeld abheben meine Sparkassen Maestro Karte genutzt. Dazu muss man vorher in Deutschland bei der Hotline anrufen und die EC Karte f\u00fcr Thailand f\u00fcr den entsprechenden Zeitraum freischalten. Dann kann zumindest theoretisch von jedem ATM abgehoben werden. Manchmal wird die Karte letztendlich nicht akzeptiert, dann muss man es an einem anderen Automaten erneut probieren. Man bezahlt bei jedem Abheben 220 Baht Geb\u00fchren an die thail\u00e4ndische Bank plus nochmal 5 eGeb\u00fchren an die Sparkasse. Somit empfiehlt es sich selten viel Geld abzuheben (Maximalbetrag ist bei den meisten Banken 20000 Baht). Dabei lohnt es sich die aktuellen Wechselkurse im Auge zu behalten und zwischen den Automaten zu vergleichen, da dort durchaus Unterschiede von mehreren Baht pro e auftreten k\u00f6nnen, was bei gr\u00f6\u00dferen Summen schon ein paar Euro sind. Ich pers\u00f6nlich hatte auch zu keiner Zeit ernsthaft Angst dass das Geld geklaut werden k\u00f6nnte.<\/p><p><em>3.5 Mobiles Internet<\/em><br \/>Man kann sich direkt am Flughafen eine thail\u00e4ndische SIM-Karte besorgen. Diese wird dann direkt ins Handy eingesetzt und konfiguriert (Es muss ein Access Point (AP) eingestellt werden). Bei den thail\u00e4ndischen Providern funktioniert es generell so, dass Guthaben aufgeladen werden muss und davon dann ein Tarif (Plan) gebucht werden kann. Wenn kein Plan gebucht ist, kann man zwar solange Guthaben vorhanden ist, weiterhin im Internet surfen, es wird jedoch\u00fcberproportional viel vom Guthaben abgebucht. Daher empfiehlt es sich immer ein Paket zu buchen. Ich hatte z. B. ein Paket beim Anbieter AIS f\u00fcr mit unendlichem Volumen bei 1 Mbps f\u00fcr eine Woche f\u00fcr 100 Baht. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Paketen, da ist f\u00fcr jeden das passende dabei.<\/p><p><em>3.6 Unterkunft<\/em><br \/>W\u00e4hrend des Aufenthalts in Salaya hatte ich ein Zimmer im Studentenheim \u201dBundit Place\u201c (http:\/\/www.bunditapartmentgroup.com\/). Dort musste ich 12000 Baht Kaution hinterlegen, die am Ende mit der letzten Monatsmiete verrechnet werden k\u00f6nnen. Es empfiehlt sich einen Ansprechpartner zu haben,der Thai spricht, um die Miete zu verhandeln bzw. andere anfallende Dinge zu kl\u00e4ren (Bei uns gab es z. B. eine fehlerhafte Rechnung). Dort gibt es Waschmaschinen, die man f\u00fcr 20 Baht (10kg) benutzen kann. Es ist ebenso m\u00f6glich die W\u00e4sche Unten abzugeben und sie f\u00fcr ca. 190 Baht zwei Tage sp\u00e4ter gewaschen und getrocknet wieder abzuholen. Der Service bei Bundit ist sehr gut.<\/p><p>Ich habe einmal meine Zugangskarte zum Zimmer verloren. Mir wurde unb\u00fcrokratisch die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und f\u00fcr Ersatz gesorgt. Auch bei anderen Problemen wie verstopfter Toilette oder kaputter Gl\u00fchbirne wird einem auf Nachfrage schnell geholfen. Au\u00dferdem gibt es einen Pool und Fitnessraum. Die Zimmer sind recht ger\u00e4umig und haben zwei Betten, eine vom Rest des Bad separierte Dusche (keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit in S\u00fcd Ost Asien), einen Fernseher, K\u00fchlschrank, Klimaanlage und Balkon. Ein gro\u00dfer Vorteil der Bundit Appartments sind die Shuttleb\u00fcsse, die jeden morgen bis 10 Uhr quasi permanent und ab 10 Uhr im viertelst\u00fcndigem Rhythmus fahren.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-4977\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild2a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" \/><\/a><\/p><p><strong>4 Thailand<\/strong><br \/><em>4.1 Salaya<\/em><br \/>Die Stadt hat alles was man zum Leben braucht, hat aber auch nicht wirklich viel mehr zu bieten. Es gibt das Einkaufszentrum \u201dCentral Plaza\u201c, welches f\u00fcr eine eher kleinere Stadt wie Salaya ziemlich gro\u00df ist.<\/p><p><em>4.2 Bangkok<\/em><br \/>Wer also etwas mehr erleben m\u00f6chte, f\u00e4hrt besser nach Bangkok. Dazu gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten: Der Bus 515 f\u00e4hrt f\u00fcr 23 Baht bis zur Endstation \u201dVictory Monument\u201c, welches ein zentraler Umsteigepunkt in Bangkok ist, z. B. mit Anbindung an den BTS Skytrain. Au\u00dferdem kann \u201dSalaya Link\u201c genutzt werden. Dies ist moderner Bus, der von der Musikfakult\u00e4t f\u00fcr 30 Baht ohne viele Stopps zur \u201dBang Wa\u201c Station in Bangkok f\u00e4hrt.<\/p><p>Eine andere M\u00f6glichkeit sind VANs die vor der Uni abfahren und z.b. auch direkt zum Victory Monument fahren. Wenn es schon sp\u00e4ter ist (die Busse fahren offiziell nur bis 21 Uhr, meisten aber bis 22Uhr), kann man auch ein Taxi nehmen, das je nach Verkehrslage (die Rushhour um ca 16-19 Uhr vermeiden) etwa 250 Baht kostet. Was Shopping angeht kann ich das MBK Center (da kann man\u00fcbrigens auch seine Koffer, falls man am letzten Tag noch ein bisschen Geld loswerden will), den Chatuchak Weekend Market (g\u00fcnstigsten Preise) und wer etwas mehr Wert auf das Ambiente legt, das direkt am Wasser befindliche Asiatique empfehlen.<\/p><p>Au\u00dferdem sollte man den einen oder anderen buddhistischen Tempel gesehen haben. Fr\u00fchaufsteher schaffen es vielleicht auch in den Grand Palace. Auch eine Bootstour\u00fcber kann ich empfehlen, da sie nochmal eine andere Perspektive auf die Stadt bietet. Dabei kann man sich jedoch die horrenden Preise einer privaten Bootstour sparen und einfach die \u00f6ffentlichen F\u00e4hren nutzen, die H\u00e4ufig genug an den Piers, die\u00fcberall entlang des chao phraya anzutreffen sind. Auch der Ausflug zur alten Hauptstadt Ayutthaya hat mir sehr gefallen und ist f\u00fcr alle, die eine Vorliebe f\u00fcr Geschichte und Ruinen haben ein Muss.<\/p><p><em>4.3 Essen und Verpflegung<\/em><br \/>Das Essen ist generell sehr lecker, jedoch gibt es einige Zutaten, die mir nicht geschmeckt haben (Basil, Lemongrass, Ginger). Sehr einsteigerfreundlich sind Gerichte, wie Pad Thai Noodle, Fried Rice oder Massaman curry, welche den meisten europ\u00e4ischen Geschm\u00e4ckern entsprechen. Der Campus hat mehrere Cafeterien, u. a. im International Collage und beim learning center (mein Favorit). Mich hat es gest\u00f6rt, dass das Essen oft kalt verkauft wird, da es morgens gekocht wird und dann nicht warmgehalten wird. Wenn man sich daran st\u00f6rt, muss man sich entweder ein Gericht oder Verkaufsstand suchen, der immer frisch zubereitet.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-4978\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/11\/bild3a.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" \/><\/a><\/p><p><em>4.4 Knigge<\/em><br \/>Bevor man sich in ein Land mit doch recht anderer Kultur begibt, sollte man sich zu- mindest ein wenig damit besch\u00e4ftigen, was bei den Einheimischen nicht gerne gesehen ist. Dazu geh\u00f6rt z. B. dass man Thais nicht auf den Kopf fassen sollte, die F\u00fc\u00dfe als schmutzig gelten und man daher nicht auch einen Geldschein (auf dem der K\u00f6nig abgebildet ist) treten sollte oder sich nicht in der \u00d6ffentlichkeit K\u00fcssen sollte. Allerdings wird einem als offenkundig landesfremder auch einiges an ggf. unangebrachtem Verziehen.<\/p><p><em>4.5 Reisen<\/em><br \/>W\u00e4hrend des Aufenthalts in Thailand bietet es sich an auch einige von den besonders sch\u00f6nen Orten des Landes zu besuchen. Eine sehr g\u00fcnstige aber zeitaufwendige M\u00f6glichkeit zu Reisen sind die Vans, die man z. B.\u00fcber 12goAsia oder direkt beim Busterminal buchen kann.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Ich kann einen (l\u00e4ngeren) Aufenthalt an der Mahidol University bzw. in Thailand sehr empfehlen, da im Land eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re vorherrscht und es kulturell, kulinarisch und landschaftlich viel zu entdecken gibt. Die Menschen dort sind stets freundlich und hilfsbereit, wenn auch etwas verschlossen zu Beginn. Bei ein paar Bier (probiert Singha, es ist sehr gut) hat sich die Sch\u00fcchternheit jedoch schnell erledigt. Es kann nicht schaden noch etwas Platz im Koffer frei zu haben, um noch genug Platz f\u00fcr Neues zu haben. Thailand hat da sehr viel zu bieten. Die neuen Eindr\u00fccke, Freundschaften und Erfahrungen meines Aufenthalts m\u00f6chte ich nicht missen und werde meine Zeit in Thailand lange in guter Erinnerung behalten.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"13.6292,100.5741\" zoom=\"4\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,52105],"tags":[125659,368841,525315,368887,18499,52105,18623],"class_list":["post-4974","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-thailand","tag-erfahrungsbericht","tag-forschungspraktikum","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-thailand","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4974"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4974\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4980,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4974\/revisions\/4980"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}