

{"id":4945,"date":"2019-01-21T00:37:50","date_gmt":"2019-01-20T23:37:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4945"},"modified":"2022-06-14T22:15:07","modified_gmt":"2022-06-14T20:15:07","slug":"politikwissenschaften-praktikum-bei-der-europavertretung-der-bundesagentur-fuer-arbeit-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/01\/21\/politikwissenschaften-praktikum-bei-der-europavertretung-der-bundesagentur-fuer-arbeit-in-bruessel\/","title":{"rendered":"Politikwissenschaften-Praktikum bei der Europavertretung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Einleitung<\/strong><br \/>\nAls Studierende des Vollfaches Politikwissenschaft B.A. m\u00fcssen wir ein zweimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren. Um meine Praxisphase so effektiv wie m\u00f6glich zu gestalten, war es mir wichtig, meine spezifischen Interessen im Studiengang mit gleichzeitiger Auslandserfahrung zu verbinden. Nach langem Suchen entschied ich mich schlie\u00dflich f\u00fcr die Europavertretung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit mit Sitz in Br\u00fcssel. Nicht umsonst lag es in meinem Interesse, ein Praktikum in dem \u201eHerzen der EU\u201c mitten in dem Europaviertel von Br\u00fcssel zu absolvieren. Warum ich genau diese Institution f\u00fcr meine Praxisphase gew\u00e4hlt habe und welche Arbeitserfahrungen ich gesammelt und welche neuen Interessen sich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich herausgebildet haben, werde ich in diesem Praktikumsbericht darstellen.<\/p>\n<p><strong>2. Allgemeines \u00fcber die Europavertretung<\/strong><br \/>\nDas B\u00fcro der Europavertretung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit befindet sich im Europaviertel, direkt gegen\u00fcber des Europ\u00e4ischen Parlaments. Sie wurde im Jahr 2003 gegr\u00fcndet und hat sich seitdem stetig erweitert. Es sind neue Mitarbeiter*innen hinzugekommen und auch der Praktikantenstamm wurde nach und nach ausgebaut. Die Europavertretung fungiert als eine Art \u201eFr\u00fchwarnsystem\u201c in Hinblick auf neueste politische Entscheidungen, die die europ\u00e4ischen Arbeitsm\u00e4rkte sowie die Besch\u00e4ftigungs- und Migrationspolitik betreffen. Die Institution kooperiert viel mit anderen Bildungstr\u00e4gern, NGO\u2019s, Stiftungen und Beh\u00f6rden. Es geht darum, ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Netzwerk aufzubauen, um so viele Informationen wie m\u00f6glich sammeln zu k\u00f6nnen. Dabei spielen Veranstaltungen und politische Events eine gro\u00dfe Rolle, um stets auf dem aktuellsten Stand in der Br\u00fcsseler Politik und den Entscheidungstr\u00e4gern und Initiativen der politischen Willensbildung zu sein.<\/p>\n<p><strong>2.1 Aufgaben und Ziele der Europavertretung<\/strong><br \/>\nDie Europavertretung befindet sich im Europaviertel, direkt gegen\u00fcber des Europ\u00e4ischen Parlaments. Schon allein die Lage mitten neben den repr\u00e4sentativen Institutionen und Beh\u00f6rden der Europ\u00e4ischen Union l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, was die Aufgaben und Ziele der Europavertretung sind:<br \/>\nDas politische Geschehen in Br\u00fcssel, neue Entwicklungen, Entscheidungen und wichtige Veranstaltungen unmittelbar aufzunehmen, zu analysieren und anschlie\u00dfend f\u00fcr den Bereich Arbeitsmarktpolitik zu filtern. Mit anderen Worten l\u00e4sst sich sagen, dass die Europavertretung als eine Art \u201eFr\u00fchwarnsystem\u201c bezeichnet werden kann, welches die wichtigen politischen Entscheidungen, die das Arbeitsmarktsystem betreffen, fr\u00fchzeitig kommuniziert und an die entsprechenden Stellen weiterleitet. Dies kann der deutsche Arbeitsmarkt sein, aber auch ein anderer europ\u00e4ischer Arbeitsmarkt oder eine Beh\u00f6rde, die mit dem \u201eEURES\u201c-Netzwerk eng verkn\u00fcpft ist. Dazu jedoch sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Die drei gro\u00dfen Themen, mit denen sich die Europavertretung besch\u00e4ftigt und mit denen nat\u00fcrlich auch ich zu tun hatte, lauten \u201eBildung, Besch\u00e4ftigung und Migration.\u201c Mit Veranstaltungen, Studien, Berichten und \u00dcbersetzungen rund um diese Themen, die nat\u00fcrlich sehr allgemein gehalten sind, habe ich mich in diesen zwei Monaten auf die verschiedenste Art und Weise besch\u00e4ftigen d\u00fcrfen. Dabei wurde ich in sowohl administrativen als auch inhaltlichen Aufgaben angelernt, die normalerweise die Mitarbeiter*innen der Europavertretung \u00fcbernehmen. Praktikant*innen werden also vollkommen in den typischen Arbeitsalltag integriert und erhalten somit einen erfahrungsreichen und abwechslungsreichen Einblick in die europapolitische Arbeitswelt.<\/p>\n<p><strong>2.2 Meine Praktikumst\u00e4tigkeiten<\/strong><br \/>\nDie Atmosph\u00e4re in unserem B\u00fcro war sehr arbeitsfreundlich und angenehm. Es gab ein Praktikantenb\u00fcro mit einem weiteren Mitarbeiter, der uns betreute und bei inhaltlichen Fragen zur Seite stand. Insgesamt waren wir drei Praktikant*innen in dem Zeitraum, indem ich vor Ort war.<\/p>\n<p>Zu Beginn meines Praktikums bekam ich eine 70-seitige Studie auf Englisch, die ich bis zum Ende meines Praktikumszeitraumes \u00fcbersetzt und auf f\u00fcnf Seiten zusammengefasst haben sollte. Schlie\u00dflich sollten die arbeitsmarktrelevanten Informationen nochmals gefiltert und ausgearbeitet werden, sodass ich sie weiterleiten konnte. Es ging um Arbeitsmarktservices von ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen Staaten, die in Hinblick auf die Effizienz ihrer jeweiligen staatlichen Fr\u00fchinterventionsma\u00dfnahmen f\u00fcr Langzeitarbeitslose verglichen wurden.<\/p>\n<p>Zum t\u00e4glichen Gesch\u00e4ft geh\u00f6rten die News- und Veranstaltungsrecherche. Wie oben aufgef\u00fchrt, ist die Aktualisierung der europ\u00e4ischen Themen, Veranstaltungen und Events mit Bildungs-, Besch\u00e4ftigungs-, und Migrationsbezug, eine der zentralen T\u00e4tigkeiten. Dazu gab es eigene Vorlagen und Protokollarten, wie diese Informationen aufgearbeitet werden sollten.<\/p>\n<p>Meine Hauptaufgabe war es, pers\u00f6nlich an Veranstaltungen und Konferenzen teilzunehmen und die relevanten Informationen f\u00fcr die Europavertretung und die europ\u00e4ischen Arbeitsmarktverwaltungen und -services zu filtern und auszuarbeiten. Aus dieser Aufgabe habe ich pers\u00f6nlich am meisten f\u00fcr mich gewinnen k\u00f6nnen, da ich extrem viel inhaltlichen Input, der nicht zuletzt f\u00fcr mein Studium relevant ist, bekommen habe. Die Veranstaltungen und Konferenzen waren nat\u00fcrlich auf Englisch und wurden von den verschiedensten NGO\u2019s, \u00f6ffentlichen Verwaltungen, Landesvertretungen, Think Tanks, Stiftungen, vom Europ\u00e4ischen Parlament oder sogar der Kommission ausgetragen.<\/p>\n<p>Die Themen waren genauso vielf\u00e4ltig wie die Veranstalter selbst \u2013 was mir einen bedeutsamen Mehrwert an Wissen eingebracht hat. Durch meine konstanten Mitschriften und die Diskussionen am Ende der Veranstaltungen konnte ich selbst sehr viel lernen und mich sogar manchmal selbst mit einbringen. Die Konferenzen, die f\u00fcr mich am spannendsten waren, lauteten:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc\">\n<li>\u201eConsultation on ErasmusPlus\u201c (eine Konferenz des Ausschusses der Regionen, indem InteressenvertreterInnen eingeladen wurden, um \u00fcber die Finanzierung und Ausgestaltung des EU- Programmes f\u00fcr die n\u00e4chste Periode bis 2025 zu diskutieren und ihren Erfahrungen und Vorschl\u00e4gen Geh\u00f6r zu verschaffen)<\/li>\n<li>\u201eSweden votes: an aftermath of the 2018 election\u201c (die diesj\u00e4hrigen schwedischen Parlamentswahlen, in denen eine rechtspopulistische Partei drittst\u00e4rkste Kraft geworden ist, wurden ausf\u00fchrlich analysiert und kritisch beurteilt)<\/li>\n<li>\u201eMigration in the Mediterranean\u201c (hier wurden Expert*innen und Vertreter*innen aus den verschiedensten Institutionen und Ministerien eingeladen, um nach einer L\u00f6sung f\u00fcr die lebensgef\u00e4hrlichen \u00dcberfahrten auf der Mittelmeerroute von Nordafrika nach Europa zu suchen, die schon viele Tote forderte)<\/li>\n<li>\u201eDualS\u201c (hier wurde ein Pilotprogramm von EU-Funktion\u00e4ren und Projektmanagern vorgestellt, die es sich in den letzten zwei Jahren zur Aufgabe gemacht haben, Teile der deutschen dualen Berufsausbildung in Spanien und Italien zu etablieren)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese und viele weitere Veranstaltungen durfte ich besuchen und im Anschluss Protokolle dazu schreiben. Dabei musste jedoch auch darauf geachtet werden, die f\u00fcr unsere Gesch\u00e4ftsstelle interessanten Informationen zu filtern und gesondert herauszuarbeiten. Falls diese nur oberfl\u00e4chlich in der Konferenz benannt wurden, musste im Nachgang nochmals recherchiert werden, um bestm\u00f6glich informiert zu sein. Hierbei habe ich lernen k\u00f6nnen, in der Informationsflut einen Blick f\u00fcr das Wesentliche zu entwickeln.<\/p>\n<p>Zu diesen Veranstaltungen mit pers\u00f6nlicher Anwesenheit geh\u00f6rte nat\u00fcrlich auch die entsprechende Vorbereitung. Ohne ein angemessenes Vorwissen ist es schwierig, den Sprecher*innen mit dem Expertenwissen folgen zu k\u00f6nnen. Also musste bereits mindestens eine Woche vor der Veranstaltung mit der Recherche zu dem Thema begonnen werden und eine 2-3 seitige Ausarbeitung erstellt werden, die je nach Themengebiet einem Kollegen\/ einer Kollegin aus unserem B\u00fcro zur Korrektur vorgelegt wurde. Die Mitarbeiter*innen im B\u00fcro waren auf einzelne Themengebiete spezialisiert und haben sich dann, je nach Fachgebiet, um meine Vor- und Nachbereitung gek\u00fcmmert und diese korrigiert.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Aufgabebestand darin, Ausschuss- und Plenarsitzungen des Europ\u00e4ischen Parlaments zu protokollieren. Da Praktikant*innen immer einen speziellen Ausweis ben\u00f6tigen, um pers\u00f6nlich daran teilzunehmen, habe ich diese Sitzungen per Webstream aus unserem B\u00fcroprotokolliert. Eine Sitzung dauerte ca. anderthalb Stunden und wurde je nach Fachgebiet abgehalten. Recherche zu dem\/der Abgeordneten, die sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung in die deutsche Sprache sowie der Bezug zur Europavertretung und ggf. weitere Recherchen im Nachhinein geh\u00f6rten dabei zu den Aufgaben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4947 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6.jpg\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6.jpg 854w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6-420x237.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6-768x433.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwischendurch wurden von verschiedenen Kolleg*innen immer mal wieder Auftr\u00e4ge an mich herangetragen, die ich innerhalb einer bestimmten Frist bearbeiten musste. Dazu geh\u00f6rten \u00dcbersetzungen von Berichten und Newsartikeln, Erstellung von Lebensl\u00e4ufen von Personen, mit denen sich unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer traf, Recherche zu Hintergrundinformationen \u00fcber eine bestimmte Einrichtung, dessen Vertreter*innen bei uns zu Besuch waren usw. Als Beispiel nehme ich hier gern den Besuch von Herrn Hermann Gr\u00f6he bei uns im B\u00fcro, zu deren Vorbereitung ich ein Lebenslauf, seine politischen Stationen sowie eine inhaltliche Vorbereitung auf das Gespr\u00e4ch f\u00fcr unseren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vorbereitet werden musste. Auch f\u00fcr Herrn Michael Kegels, den Chef von \u201eFEDASIL\u201c (belgische Institution f\u00fcr Migration und Gefl\u00fcchtete) durfte ich einen Lebenslauf erstellen sowie die Aufgaben und Ziele von \u201eFEDASIL\u201c recherchieren, damit unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer thematisch auf das Gespr\u00e4ch vorbereitet war.<\/p>\n<p>So \u00e4hnlich verhielt es sich bei dem Besuch der \u201eTOP\u201c-Gruppe bei uns in der Europavertretung Anfang September. Diese Gruppe setzte sich aus F\u00fchrungskr\u00e4ften der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit zusammen und war f\u00fcr vier Tage im September in Br\u00fcssel zu Besuch. Der Besuch diente einem Einblick in die Arbeit der Europavertretung und sollte den Stellenwert europ\u00e4ischer Arbeitsmarktservices und deren zunehmende Vernetzung \u00fcber verschiedenste Kooperationsprojekte verdeutlichen. Bei diesem viert\u00e4gigen Besuch durften wir Praktikant*innen bei Gespr\u00e4chen mit unserem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer dabei sein und sogar den Europ\u00e4ischen Rat und das Europ\u00e4ische Parlament mit besuchen. Im Parlament erhielten wir zun\u00e4chst eine F\u00fchrung durch die R\u00e4umlichkeiten, bevor wir dann die Chance bekamen, mit einem CDU-Abgeordneten des Europ\u00e4ischen Parlaments pers\u00f6nlich zu sprechen und Fragen zu stellen. Im Europ\u00e4ischen Rat bekamen wir ebenfalls eine detaillierte Einf\u00fchrung in die Arbeitsweise von einem Verwaltungsjuristen. Diese Erfahrung war besonders bereichernd, da wir mit diesen F\u00fchrungskr\u00e4ften, die auf den unterschiedlichsten Wegen zu ihrer jetzigen Arbeit gefunden haben, ausf\u00fchrlich reden konnten und so weitere Ideen und Erfahrungswerte auf dem Weg in den Beruf und die weitere Entwicklung vermittelt bekamen. F\u00fcr Networking und einen regen Austausch \u00fcber die Arbeitswelt war dieser Besuch in jeder Hinsicht ein Gewinn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4948 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4.jpg\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4.jpg 1328w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich musste ich am Ende meines Praktikums eine Abschlusspr\u00e4sentation halten. Das Thema war innerhalb der drei gro\u00dfen Themenbl\u00f6cke \u201eBildung, Besch\u00e4ftigung und Migration\u201c frei w\u00e4hlbar, musste aber selbstverst\u00e4ndlich Europa- und Arbeitsmarktbezug aufweisen. Der Sinn dahinter war es, den Arbeitsalltags unseres Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers so gut wie m\u00f6glich nachzugestalten und so \u201eseine\u201c Aufgaben auszuf\u00fchren. Da er, wie oben beschrieben, fast t\u00e4glich aktiv an Sitzungen oder politischen Events teilnimmt, geh\u00f6ren Pr\u00e4sentationen unweigerlich dazu.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aufarbeitung standen mir zwei Wochen zur Verf\u00fcgung, in denen ich zwischen den regul\u00e4ren Arbeitsaufgaben Zeit finden musste, um mich vorzubereiten. Ich w\u00e4hlte das Thema \u201eTransfer der dualen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild \u2013 eine Analyse am Beispiel Spanien\u201c. Dieses Thema interessierte mich besonders, da ich bereits zu Beginn meines Praktikums eine Veranstaltung zu dem Thema besuchen durfte. Es ging um ein Pilotprojekt, das mit europ\u00e4ischen Finanzmitteln und der Kooperation mit \u201eErasmus\u201c versucht hat, mit ausgew\u00e4hlten italienischen Berufsschulen und Betrieben das duale System einzuf\u00fchren. Dazu wurden Jugendliche rekrutiert und nach einem Jahr in der Berufsschule f\u00fcr ein halbes Jahr nach Deutschland geschickt, wo sie in einem Partner-Betrieb ein Praktikum absolvierten. Da das italienische System sehr schulbasiert ist, stand der Praxisanteil nach deutschem Vorbild im Vordergrund. In dieser Veranstaltung wurden Erfahrungsberichte, Ergebnisse und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten dargestellt und Expert*innen befragt.<\/p>\n<p>Da ich dieses Thema als \u00e4u\u00dferst interessant und innovativ erachte, wollte ich auch dar\u00fcber referieren. Ich habe mir das Beispiel Spanien ausgesucht, da auch dieses Land ein schulbasiertes System aufweist, jedoch schon einige Projekte mit gro\u00dfen Firmen im Bereich duale Berufsausbildung gestartet hat. Dabei bin ich auch auf eine Studie eingegangen, die sich allgemein mit den Transferm\u00f6glichkeiten eines Ausbildungssystems besch\u00e4ftigt und die Grenzen einer \u00dcbertragung ausgewiesen hat. Diese Studie habe ich dank meiner Statistik-Module, die ich im zweiten und dritten Semester meines Bachelorstudiengangs absolviert habe, kritisch auswerten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hier habe ich gemerkt, wie wichtig es f\u00fcr Sozialwissenschaftler*innen ist, Kenntnisse in der Statistik und Methoden zu haben, um \u00fcberhaupt Forschungsmethoden nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Somit konnte ich mein Erlerntes praktisch anwenden und mir sogar nochmals besser vor Augen f\u00fchren, wie eine solche Studie in der Praxis durchgef\u00fchrt wird und welche Kritik an der Methode berechtigt ist. Dies hat mir sehr geholfen, die Studie richtig auszuwerten und sie im Anschluss pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Ich habe gelernt, dass ich auch in meinem weiteren Berufsweg immer Statistik-Kenntnisse parat haben sollte, da diese f\u00fcr die Arbeit mit Studien, Auswertungen und der Analyse von Berichten unabdingbar sind. F\u00fcr diese Erfahrung, eine praktische Anwendung der manchmal recht trockenen Statistik-Module durchgef\u00fchrt zu haben, bin ich dankbar.<\/p>\n<p>Ich bin des Weiteren \u00fcberzeugt, dass mich diese Aufgabe der Recherche und Studienauswertung \u00fcber die Ausbildungssysteme in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auch in politischer Hinsicht bereichert hat, da vieles auf politischen Entscheidungstr\u00e4gern beruht und auf die historische Entwicklung des jeweiligen Landes sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse angewiesen ist. Den Vortrag hielt ich vor dem gesamten B\u00fcro in einem Konferenzraum und durfte anschlie\u00dfend eine Diskussion leiten. Ich bekam ausreichend Feedback von insgesamt 13 Leuten und durfte mich dahingehend auch in meiner Art der Pr\u00e4sentation und Selbstdarstellung weiterentwickeln. Einen Vortrag vor Leuten zu halten, die bereits im Arbeitsleben stehen und auch thematisch sehr gut informiert sind, ist, so habe ich erfahren d\u00fcrfen, etwas v\u00f6llig anders als einen solchen vor einer Studiengruppe zu halten. Aus dieser Erfahrung habe ich mitgenommen, dass eine gute inhaltliche Vorbereitung, Selbstdisziplin und eine ruhige, aber bestimmte Vortragsweise zum Erfolg f\u00fchrt und das Pr\u00e4sentieren mir dann sogar sehr viel Spa\u00df bereitet. F\u00fcr meinen Studienalltag hei\u00dft das, dass ich mich \u00f6fter f\u00fcr Referate anmelden und diese in Seminaren halten werde. Denn nur durch stetige \u00dcbung kann ich davon profitieren und mir immer wieder Feedback von verschiedenen Leuten aus den unterschiedlichsten Bereichen einholen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich habe ich gelernt, dass Pr\u00e4sentationen zum Arbeitsleben dazugeh\u00f6ren \u2013 gerade in dem Bereich, in dem ich meinen weiteren beruflichen Weg sehe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4949 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2.jpg\" alt=\"\" width=\"452\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2.jpg 845w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2-744x418.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>2.3 Bez\u00fcge zum Studium Politikwissenschaften<\/strong><br \/>\nIch habe dieses Praktikum ausgew\u00e4hlt, da es selbstverst\u00e4ndlich auf der einen Seite einen starken europapolitischen Bezug aufweist, auf der anderen Seite aber auch viele Verwaltungst\u00e4tigkeiten umfasst, in denen mein Wissen noch nicht ausgereift ist und ich noch nicht gen\u00fcgend Praxiserfahrung mitbringe. Somit l\u00e4sst sich sagen, dass ich sowohl auf der arbeitstechnischen Ebene, als auch auf inhaltlicher Ebene sehr viel dazugelernt habe.<\/p>\n<p>Ich habe mich in meinen Wahlmodulen auf die Bereiche \u201eInternationale Politik, \u201eStaatsaufgaben\u201c und \u201eVergleichende Systemanalyse und europ\u00e4ische Politik\u201c spezialisiert. Daraus l\u00e4sst sich bereits erkennen, dass ich eine starke Neigung zu internationalen Themen, aber auch zur Rolle des Staates und verwaltungstechnischen Aufgaben habe. Durch meine Kenntnisse in der englischen, franz\u00f6sischen und niederl\u00e4ndischen Sprache wird diese Neigung noch unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ich durfte mich mit internationalen Migrationsfragen, u.a. der L\u00f6sung des \u201eMittelmeerproblems\u201c mit Italien und der libyschen K\u00fcstenwache widmen, durfte Sitzungen des Europ\u00e4ischen Parlaments zum Thema der Errichtung einer europ\u00e4ischen Arbeitsbeh\u00f6rde protokollieren und einen Bericht f\u00fcr unsere b\u00fcrointerne Zeitschrift \u00fcber den Austausch von Jugendlichen ohne Ausbildung in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern in deutsche Betriebe schreiben. In diesem habe ich mich mit den Vor- und Nachteilen sowie Chancen f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung in den ausgew\u00e4hlten s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern auseinandergesetzt. In dieser Hinsicht kann ich sagen, dass ich eine Reihe von Themen, die wir auch in den Seminaren oder Vorlesungen behandelt haben (z.B. \u201eMigrationspolitik in Deutschland\u201c oder \u201eEurop\u00e4ische Integration\u201c).<\/p>\n<p>Da ich auch nebenbei in den General Studies Sprachkurse belege, hat mir das Praktikum dahingehend auch eine ganze Menge an zus\u00e4tzlicher \u00dcbung geboten.<\/p>\n<p>Gerade auch die Vorlesung \u201ePolitik und Recht\u201c hat mir geholfen, mich in manche Entscheidungen der Europ\u00e4ischen Kommission oder des Europ\u00e4ischen Parlaments einzufinden. Der Entscheidungsprozess in den Institutionen ist sehr komplex und manchmal nur mit zus\u00e4tzlicher Recherchearbeit zu verstehen. Jedoch haben mir die Inhalte dieser Vorlesung, die unmittelbar vor meinem Praktikum belegt habe, sehr geholfen, rechtliche Entscheidungen nachzuvollziehen und auch schon einige wichtige Urteile bereits geh\u00f6rt zu haben. Dies hat den Einstieg sehr erleichtert und mir auch eine gewisse Sicherheit bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen gegeben.<\/p>\n<p><strong>3. Anregungen f\u00fcr den weiteren Studienverlauf<\/strong><br \/>\nDie insgesamt positive Bilanz meiner zweimonatigen Praxisphase motiviert mich nat\u00fcrlich zus\u00e4tzlich, auch sp\u00e4ter in der internationalen politischen Arbeitswelt Fu\u00df zu fassen. Ich habe einen ersten Einblick in die methodische Arbeitsweise erhalten, mit der ich mich sehr kompatibel gezeigt habe. Durch Erfahrungen innerhalb und au\u00dferhalb des Studiums kann ich sagen, dass ich mich in einem Arbeitsfeld mit viel Interaktion, Kommunikation und Vortr\u00e4gen sehr gut vorstellen kann. Diese Form der Arbeit, wie ich sie in meinem Praktikum erfahren habe, entspricht meinen Neigungen und F\u00e4higkeiten. Diese m\u00f6chte ich nat\u00fcrlich stets weiter ausbauen und bin daher bereit f\u00fcr weitere Praktika im Ausland.<\/p>\n<p>Thematisch m\u00f6chte ich mich jetzt wieder im Studium weiterentwickeln, indem ich die Seminarthemen belege, mit denen ich mich intensiv in Br\u00fcssel auseinandergesetzt habe. Ich sch\u00e4tzte diesen Wechsel von Theorie und Praxis sehr, da er eine unglaublich bereichernde und erg\u00e4nzende Erfahrung ist. Der eine Teil kann meiner Meinung nach ohne den anderen nur schwer nachvollziehbar sein, gerade in der Arbeitswelt. Daher ziehe ich es in diesem, aber auch im weiteren Semester in Betracht, mir immer wieder HiWi-T\u00e4tigkeiten oder weitere Praxisstellen zu suchen, die mich thematisch und arbeitstechnisch voranbringen. Zus\u00e4tzlich habe ich f\u00fcr mich entschieden, dass ich, sobald es die Zeit zul\u00e4sst, Vorlesungen im Bereich Rechtswissenschaft belegen werden, um mich dahingehend weiterzubilden. Denn wie oben beschrieben, wird dieses Fachgebiet auch einen Teil meiner sp\u00e4teren Arbeit ausmachen, weshalb ich mir Grundkenntnisse aneignen will. Die Vorlesung \u201ePolitik und Recht\u201c hat mir vor Augen gef\u00fchrt, wie eng politische und rechtliche Themen miteinander verkn\u00fcpft sind und die jetzige Praxisphase hat dies best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Da mir das Themengebiet Migrationspolitik in Br\u00fcssel am meisten Freude bereitet hat, m\u00f6chte ich in diesem, aber auch im folgenden Semester vermehrt Seminare besuchen, die dieses Thema behandeln. Denn ich habe gelernt, dass es nicht nur eine L\u00f6sung f\u00fcr die Problematik gibt, die wir jeden Tag in den Medien aufgezeigt bekommen: ich m\u00f6chte mich daf\u00fcr einsetzen, dass in den Seminaren verst\u00e4rkt diskutiert und kritisch hinterfragt wird, denn meiner Ansicht nach passiert dies noch nicht ausreichend genug.<\/p>\n<p>Nur durch eine stetige Kontroverse und ein gro\u00dfes Engagement l\u00e4sst sich dieses Thema begreifen und k\u00f6nnen sich L\u00f6sungsans\u00e4tze etablieren. Ich m\u00f6chte mich f\u00fcr dieses Thema stark machen und auch andere Leute und Kommiliton*innen dazu motivieren, sich mehr mit diesem politisch und rechtlich hochbrisanten Thema auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p><strong>4. Pers\u00f6nliches Fazit<\/strong><br \/>\nZusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass mich das Praktikum bei der Europavertretung in Br\u00fcssel sowohl in fachlicher, sprachlicher als auch in pers\u00f6nlicher Hinsicht inspiriert hat. Ich durfte spannende Aufgaben rund um das Thema Politik \u00fcbernehmen, habe ein hervorragendes Networking betreiben k\u00f6nnen und einige neue Freundschaften schlie\u00dfen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Dieses einmalige Erlebnis von so vielen neuen Erfahrungen sollte jedem einmal m\u00f6glich sein und ich hoffe, in Zukunft in weiteren so spannenden Praktika Arbeitserfahrung sammeln zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Erfahrung, f\u00fcr eine Zeit in einem anderen Land zu leben, ist immer etwas Besonderes. Jedoch ist meiner Meinung nach praktische Arbeitserfahrung auf unterschiedlichen Sprachen und mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen eine \u00e4u\u00dferst bereichernde Zeit. Schlie\u00dflich h\u00f6rt das Lernen am Ende des Arbeitstages nicht auf: Es m\u00fcssen allt\u00e4gliche Dinge erledigt werden, was meine Sprachkenntnisse in Englisch und Franz\u00f6sisch durchaus verbessert hat, aber auch das Gesp\u00fcr f\u00fcr Organisationsmanagement, Kommunikationsgeschick und Empathie wurden in meinem Fall sehr gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>In Bezug auf mein Studium habe ich alle Bereiche abgedeckt, die ich mir von diesem Praktikum erhofft habe: Internationalen Bezug, das Nachvollziehen politischer Entscheidungen, Gespr\u00e4che mit politischen Akteuren und die Vertiefung in meinem Spezialisierungsbereich an der Universit\u00e4t Bremen: Migrationspolitik. Ich blicke entspannt in die Zukunft, denn nun habe ich ein besseres Verst\u00e4ndnis erstens davon, wie der Arbeitsalltag in einer Institution mitten im politischen Geschehen aussieht und zweitens habe ich mich praktisch mit meinen Studieninhalten besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen. Dieser Mehrwert w\u00e4re durch ein reines \u201eStudieren\u201c nicht zustande gekommen und deshalb begr\u00fc\u00dfe ich die Form des Auslandspraktikums in jeder Hinsicht. Nicht zuletzt machen die Studieninhalte mehr Spa\u00df, wenn man bereits einen praktischen Bezug dazu hatte. Sie sind greifbarer und unterschiedliche Positionen und Meinungen von Professor*innen oder von Kommiliton*innen lassen sich meiner Meinung nach viel besser nachvollziehen, wenn man schon mit Leuten aus der Arbeitswelt in Kontakt getreten ist, die diese in die Praxis umsetzen.<\/p>\n<p>Alles in allem bin ich sehr froh, dieses Praktikum in Br\u00fcssel angetreten zu haben und werde diese Bereicherung auch an meine Mitstudierenden weitertragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([4.5838,50.8226], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4946,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1. Einleitung<\/strong><br \/>Als Studierende des Vollfaches Politikwissenschaft B.A. m\u00fcssen wir ein zweimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren. Um meine Praxisphase so effektiv wie m\u00f6glich zu gestalten, war es mir wichtig, meine spezifischen Interessen im Studiengang mit gleichzeitiger Auslandserfahrung zu verbinden. Nach langem Suchen entschied ich mich schlie\u00dflich f\u00fcr die Europavertretung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit mit Sitz in Br\u00fcssel. Nicht umsonst lag es in meinem Interesse, ein Praktikum in dem \u201eHerzen der EU\u201c mitten in dem Europaviertel von Br\u00fcssel zu absolvieren. Warum ich genau diese Institution f\u00fcr meine Praxisphase gew\u00e4hlt habe und welche Arbeitserfahrungen ich gesammelt und welche neuen Interessen sich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich herausgebildet haben, werde ich in diesem Praktikumsbericht darstellen.<\/p><p><strong>2. Allgemeines \u00fcber die Europavertretung<\/strong><br \/>Das B\u00fcro der Europavertretung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit befindet sich im Europaviertel, direkt gegen\u00fcber des Europ\u00e4ischen Parlaments. Sie wurde im Jahr 2003 gegr\u00fcndet und hat sich seitdem stetig erweitert. Es sind neue Mitarbeiter*innen hinzugekommen und auch der Praktikantenstamm wurde nach und nach ausgebaut. Die Europavertretung fungiert als eine Art \u201eFr\u00fchwarnsystem\u201c in Hinblick auf neueste politische Entscheidungen, die die europ\u00e4ischen Arbeitsm\u00e4rkte sowie die Besch\u00e4ftigungs- und Migrationspolitik betreffen. Die Institution kooperiert viel mit anderen Bildungstr\u00e4gern, NGO\u2019s, Stiftungen und Beh\u00f6rden. Es geht darum, ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Netzwerk aufzubauen, um so viele Informationen wie m\u00f6glich sammeln zu k\u00f6nnen. Dabei spielen Veranstaltungen und politische Events eine gro\u00dfe Rolle, um stets auf dem aktuellsten Stand in der Br\u00fcsseler Politik und den Entscheidungstr\u00e4gern und Initiativen der politischen Willensbildung zu sein.<\/p><p><strong>2.1 Aufgaben und Ziele der Europavertretung<\/strong><br \/>Die Europavertretung befindet sich im Europaviertel, direkt gegen\u00fcber des Europ\u00e4ischen Parlaments. Schon allein die Lage mitten neben den repr\u00e4sentativen Institutionen und Beh\u00f6rden der Europ\u00e4ischen Union l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, was die Aufgaben und Ziele der Europavertretung sind:<br \/>Das politische Geschehen in Br\u00fcssel, neue Entwicklungen, Entscheidungen und wichtige Veranstaltungen unmittelbar aufzunehmen, zu analysieren und anschlie\u00dfend f\u00fcr den Bereich Arbeitsmarktpolitik zu filtern. Mit anderen Worten l\u00e4sst sich sagen, dass die Europavertretung als eine Art \u201eFr\u00fchwarnsystem\u201c bezeichnet werden kann, welches die wichtigen politischen Entscheidungen, die das Arbeitsmarktsystem betreffen, fr\u00fchzeitig kommuniziert und an die entsprechenden Stellen weiterleitet. Dies kann der deutsche Arbeitsmarkt sein, aber auch ein anderer europ\u00e4ischer Arbeitsmarkt oder eine Beh\u00f6rde, die mit dem \u201eEURES\u201c-Netzwerk eng verkn\u00fcpft ist. Dazu jedoch sp\u00e4ter mehr.<\/p><p>Die drei gro\u00dfen Themen, mit denen sich die Europavertretung besch\u00e4ftigt und mit denen nat\u00fcrlich auch ich zu tun hatte, lauten \u201eBildung, Besch\u00e4ftigung und Migration.\u201c Mit Veranstaltungen, Studien, Berichten und \u00dcbersetzungen rund um diese Themen, die nat\u00fcrlich sehr allgemein gehalten sind, habe ich mich in diesen zwei Monaten auf die verschiedenste Art und Weise besch\u00e4ftigen d\u00fcrfen. Dabei wurde ich in sowohl administrativen als auch inhaltlichen Aufgaben angelernt, die normalerweise die Mitarbeiter*innen der Europavertretung \u00fcbernehmen. Praktikant*innen werden also vollkommen in den typischen Arbeitsalltag integriert und erhalten somit einen erfahrungsreichen und abwechslungsreichen Einblick in die europapolitische Arbeitswelt.<\/p><p><strong>2.2 Meine Praktikumst\u00e4tigkeiten<\/strong><br \/>Die Atmosph\u00e4re in unserem B\u00fcro war sehr arbeitsfreundlich und angenehm. Es gab ein Praktikantenb\u00fcro mit einem weiteren Mitarbeiter, der uns betreute und bei inhaltlichen Fragen zur Seite stand. Insgesamt waren wir drei Praktikant*innen in dem Zeitraum, indem ich vor Ort war.<\/p><p>Zu Beginn meines Praktikums bekam ich eine 70-seitige Studie auf Englisch, die ich bis zum Ende meines Praktikumszeitraumes \u00fcbersetzt und auf f\u00fcnf Seiten zusammengefasst haben sollte. Schlie\u00dflich sollten die arbeitsmarktrelevanten Informationen nochmals gefiltert und ausgearbeitet werden, sodass ich sie weiterleiten konnte. Es ging um Arbeitsmarktservices von ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen Staaten, die in Hinblick auf die Effizienz ihrer jeweiligen staatlichen Fr\u00fchinterventionsma\u00dfnahmen f\u00fcr Langzeitarbeitslose verglichen wurden.<\/p><p>Zum t\u00e4glichen Gesch\u00e4ft geh\u00f6rten die News- und Veranstaltungsrecherche. Wie oben aufgef\u00fchrt, ist die Aktualisierung der europ\u00e4ischen Themen, Veranstaltungen und Events mit Bildungs-, Besch\u00e4ftigungs-, und Migrationsbezug, eine der zentralen T\u00e4tigkeiten. Dazu gab es eigene Vorlagen und Protokollarten, wie diese Informationen aufgearbeitet werden sollten.<\/p><p>Meine Hauptaufgabe war es, pers\u00f6nlich an Veranstaltungen und Konferenzen teilzunehmen und die relevanten Informationen f\u00fcr die Europavertretung und die europ\u00e4ischen Arbeitsmarktverwaltungen und -services zu filtern und auszuarbeiten. Aus dieser Aufgabe habe ich pers\u00f6nlich am meisten f\u00fcr mich gewinnen k\u00f6nnen, da ich extrem viel inhaltlichen Input, der nicht zuletzt f\u00fcr mein Studium relevant ist, bekommen habe. Die Veranstaltungen und Konferenzen waren nat\u00fcrlich auf Englisch und wurden von den verschiedensten NGO\u2019s, \u00f6ffentlichen Verwaltungen, Landesvertretungen, Think Tanks, Stiftungen, vom Europ\u00e4ischen Parlament oder sogar der Kommission ausgetragen.<\/p><p>Die Themen waren genauso vielf\u00e4ltig wie die Veranstalter selbst \u2013 was mir einen bedeutsamen Mehrwert an Wissen eingebracht hat. Durch meine konstanten Mitschriften und die Diskussionen am Ende der Veranstaltungen konnte ich selbst sehr viel lernen und mich sogar manchmal selbst mit einbringen. Die Konferenzen, die f\u00fcr mich am spannendsten waren, lauteten:<\/p><ul style=\"list-style-type: disc;\"><li>\u201eConsultation on ErasmusPlus\u201c (eine Konferenz des Ausschusses der Regionen, indem InteressenvertreterInnen eingeladen wurden, um \u00fcber die Finanzierung und Ausgestaltung des EU- Programmes f\u00fcr die n\u00e4chste Periode bis 2025 zu diskutieren und ihren Erfahrungen und Vorschl\u00e4gen Geh\u00f6r zu verschaffen)<\/li><li>\u201eSweden votes: an aftermath of the 2018 election\u201c (die diesj\u00e4hrigen schwedischen Parlamentswahlen, in denen eine rechtspopulistische Partei drittst\u00e4rkste Kraft geworden ist, wurden ausf\u00fchrlich analysiert und kritisch beurteilt)<\/li><li>\u201eMigration in the Mediterranean\u201c (hier wurden Expert*innen und Vertreter*innen aus den verschiedensten Institutionen und Ministerien eingeladen, um nach einer L\u00f6sung f\u00fcr die lebensgef\u00e4hrlichen \u00dcberfahrten auf der Mittelmeerroute von Nordafrika nach Europa zu suchen, die schon viele Tote forderte)<\/li><li>\u201eDualS\u201c (hier wurde ein Pilotprogramm von EU-Funktion\u00e4ren und Projektmanagern vorgestellt, die es sich in den letzten zwei Jahren zur Aufgabe gemacht haben, Teile der deutschen dualen Berufsausbildung in Spanien und Italien zu etablieren)<\/li><\/ul><p>Diese und viele weitere Veranstaltungen durfte ich besuchen und im Anschluss Protokolle dazu schreiben. Dabei musste jedoch auch darauf geachtet werden, die f\u00fcr unsere Gesch\u00e4ftsstelle interessanten Informationen zu filtern und gesondert herauszuarbeiten. Falls diese nur oberfl\u00e4chlich in der Konferenz benannt wurden, musste im Nachgang nochmals recherchiert werden, um bestm\u00f6glich informiert zu sein. Hierbei habe ich lernen k\u00f6nnen, in der Informationsflut einen Blick f\u00fcr das Wesentliche zu entwickeln.<\/p><p>Zu diesen Veranstaltungen mit pers\u00f6nlicher Anwesenheit geh\u00f6rte nat\u00fcrlich auch die entsprechende Vorbereitung. Ohne ein angemessenes Vorwissen ist es schwierig, den Sprecher*innen mit dem Expertenwissen folgen zu k\u00f6nnen. Also musste bereits mindestens eine Woche vor der Veranstaltung mit der Recherche zu dem Thema begonnen werden und eine 2-3 seitige Ausarbeitung erstellt werden, die je nach Themengebiet einem Kollegen\/ einer Kollegin aus unserem B\u00fcro zur Korrektur vorgelegt wurde. Die Mitarbeiter*innen im B\u00fcro waren auf einzelne Themengebiete spezialisiert und haben sich dann, je nach Fachgebiet, um meine Vor- und Nachbereitung gek\u00fcmmert und diese korrigiert.<\/p><p>Eine weitere wichtige Aufgabebestand darin, Ausschuss- und Plenarsitzungen des Europ\u00e4ischen Parlaments zu protokollieren. Da Praktikant*innen immer einen speziellen Ausweis ben\u00f6tigen, um pers\u00f6nlich daran teilzunehmen, habe ich diese Sitzungen per Webstream aus unserem B\u00fcroprotokolliert. Eine Sitzung dauerte ca. anderthalb Stunden und wurde je nach Fachgebiet abgehalten. Recherche zu dem\/der Abgeordneten, die sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung in die deutsche Sprache sowie der Bezug zur Europavertretung und ggf. weitere Recherchen im Nachhinein geh\u00f6rten dabei zu den Aufgaben.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6.jpg\"><img class=\"wp-image-4947 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2-6.jpg\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"240\" \/><\/a><\/p><p>Zwischendurch wurden von verschiedenen Kolleg*innen immer mal wieder Auftr\u00e4ge an mich herangetragen, die ich innerhalb einer bestimmten Frist bearbeiten musste. Dazu geh\u00f6rten \u00dcbersetzungen von Berichten und Newsartikeln, Erstellung von Lebensl\u00e4ufen von Personen, mit denen sich unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer traf, Recherche zu Hintergrundinformationen \u00fcber eine bestimmte Einrichtung, dessen Vertreter*innen bei uns zu Besuch waren usw. Als Beispiel nehme ich hier gern den Besuch von Herrn Hermann Gr\u00f6he bei uns im B\u00fcro, zu deren Vorbereitung ich ein Lebenslauf, seine politischen Stationen sowie eine inhaltliche Vorbereitung auf das Gespr\u00e4ch f\u00fcr unseren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vorbereitet werden musste. Auch f\u00fcr Herrn Michael Kegels, den Chef von \u201eFEDASIL\u201c (belgische Institution f\u00fcr Migration und Gefl\u00fcchtete) durfte ich einen Lebenslauf erstellen sowie die Aufgaben und Ziele von \u201eFEDASIL\u201c recherchieren, damit unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer thematisch auf das Gespr\u00e4ch vorbereitet war.<\/p><p>So \u00e4hnlich verhielt es sich bei dem Besuch der \u201eTOP\u201c-Gruppe bei uns in der Europavertretung Anfang September. Diese Gruppe setzte sich aus F\u00fchrungskr\u00e4ften der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit zusammen und war f\u00fcr vier Tage im September in Br\u00fcssel zu Besuch. Der Besuch diente einem Einblick in die Arbeit der Europavertretung und sollte den Stellenwert europ\u00e4ischer Arbeitsmarktservices und deren zunehmende Vernetzung \u00fcber verschiedenste Kooperationsprojekte verdeutlichen. Bei diesem viert\u00e4gigen Besuch durften wir Praktikant*innen bei Gespr\u00e4chen mit unserem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer dabei sein und sogar den Europ\u00e4ischen Rat und das Europ\u00e4ische Parlament mit besuchen. Im Parlament erhielten wir zun\u00e4chst eine F\u00fchrung durch die R\u00e4umlichkeiten, bevor wir dann die Chance bekamen, mit einem CDU-Abgeordneten des Europ\u00e4ischen Parlaments pers\u00f6nlich zu sprechen und Fragen zu stellen. Im Europ\u00e4ischen Rat bekamen wir ebenfalls eine detaillierte Einf\u00fchrung in die Arbeitsweise von einem Verwaltungsjuristen. Diese Erfahrung war besonders bereichernd, da wir mit diesen F\u00fchrungskr\u00e4ften, die auf den unterschiedlichsten Wegen zu ihrer jetzigen Arbeit gefunden haben, ausf\u00fchrlich reden konnten und so weitere Ideen und Erfahrungswerte auf dem Weg in den Beruf und die weitere Entwicklung vermittelt bekamen. F\u00fcr Networking und einen regen Austausch \u00fcber die Arbeitswelt war dieser Besuch in jeder Hinsicht ein Gewinn.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4.jpg\"><img class=\"wp-image-4948 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild3-4.jpg\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"251\" \/><\/a><\/p><p>Schlie\u00dflich musste ich am Ende meines Praktikums eine Abschlusspr\u00e4sentation halten. Das Thema war innerhalb der drei gro\u00dfen Themenbl\u00f6cke \u201eBildung, Besch\u00e4ftigung und Migration\u201c frei w\u00e4hlbar, musste aber selbstverst\u00e4ndlich Europa- und Arbeitsmarktbezug aufweisen. Der Sinn dahinter war es, den Arbeitsalltags unseres Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers so gut wie m\u00f6glich nachzugestalten und so \u201eseine\u201c Aufgaben auszuf\u00fchren. Da er, wie oben beschrieben, fast t\u00e4glich aktiv an Sitzungen oder politischen Events teilnimmt, geh\u00f6ren Pr\u00e4sentationen unweigerlich dazu.<\/p><p>F\u00fcr die Aufarbeitung standen mir zwei Wochen zur Verf\u00fcgung, in denen ich zwischen den regul\u00e4ren Arbeitsaufgaben Zeit finden musste, um mich vorzubereiten. Ich w\u00e4hlte das Thema \u201eTransfer der dualen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild \u2013 eine Analyse am Beispiel Spanien\u201c. Dieses Thema interessierte mich besonders, da ich bereits zu Beginn meines Praktikums eine Veranstaltung zu dem Thema besuchen durfte. Es ging um ein Pilotprojekt, das mit europ\u00e4ischen Finanzmitteln und der Kooperation mit \u201eErasmus\u201c versucht hat, mit ausgew\u00e4hlten italienischen Berufsschulen und Betrieben das duale System einzuf\u00fchren. Dazu wurden Jugendliche rekrutiert und nach einem Jahr in der Berufsschule f\u00fcr ein halbes Jahr nach Deutschland geschickt, wo sie in einem Partner-Betrieb ein Praktikum absolvierten. Da das italienische System sehr schulbasiert ist, stand der Praxisanteil nach deutschem Vorbild im Vordergrund. In dieser Veranstaltung wurden Erfahrungsberichte, Ergebnisse und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten dargestellt und Expert*innen befragt.<\/p><p>Da ich dieses Thema als \u00e4u\u00dferst interessant und innovativ erachte, wollte ich auch dar\u00fcber referieren. Ich habe mir das Beispiel Spanien ausgesucht, da auch dieses Land ein schulbasiertes System aufweist, jedoch schon einige Projekte mit gro\u00dfen Firmen im Bereich duale Berufsausbildung gestartet hat. Dabei bin ich auch auf eine Studie eingegangen, die sich allgemein mit den Transferm\u00f6glichkeiten eines Ausbildungssystems besch\u00e4ftigt und die Grenzen einer \u00dcbertragung ausgewiesen hat. Diese Studie habe ich dank meiner Statistik-Module, die ich im zweiten und dritten Semester meines Bachelorstudiengangs absolviert habe, kritisch auswerten k\u00f6nnen.<\/p><p>Hier habe ich gemerkt, wie wichtig es f\u00fcr Sozialwissenschaftler*innen ist, Kenntnisse in der Statistik und Methoden zu haben, um \u00fcberhaupt Forschungsmethoden nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Somit konnte ich mein Erlerntes praktisch anwenden und mir sogar nochmals besser vor Augen f\u00fchren, wie eine solche Studie in der Praxis durchgef\u00fchrt wird und welche Kritik an der Methode berechtigt ist. Dies hat mir sehr geholfen, die Studie richtig auszuwerten und sie im Anschluss pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Ich habe gelernt, dass ich auch in meinem weiteren Berufsweg immer Statistik-Kenntnisse parat haben sollte, da diese f\u00fcr die Arbeit mit Studien, Auswertungen und der Analyse von Berichten unabdingbar sind. F\u00fcr diese Erfahrung, eine praktische Anwendung der manchmal recht trockenen Statistik-Module durchgef\u00fchrt zu haben, bin ich dankbar.<\/p><p>Ich bin des Weiteren \u00fcberzeugt, dass mich diese Aufgabe der Recherche und Studienauswertung \u00fcber die Ausbildungssysteme in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auch in politischer Hinsicht bereichert hat, da vieles auf politischen Entscheidungstr\u00e4gern beruht und auf die historische Entwicklung des jeweiligen Landes sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse angewiesen ist. Den Vortrag hielt ich vor dem gesamten B\u00fcro in einem Konferenzraum und durfte anschlie\u00dfend eine Diskussion leiten. Ich bekam ausreichend Feedback von insgesamt 13 Leuten und durfte mich dahingehend auch in meiner Art der Pr\u00e4sentation und Selbstdarstellung weiterentwickeln. Einen Vortrag vor Leuten zu halten, die bereits im Arbeitsleben stehen und auch thematisch sehr gut informiert sind, ist, so habe ich erfahren d\u00fcrfen, etwas v\u00f6llig anders als einen solchen vor einer Studiengruppe zu halten. Aus dieser Erfahrung habe ich mitgenommen, dass eine gute inhaltliche Vorbereitung, Selbstdisziplin und eine ruhige, aber bestimmte Vortragsweise zum Erfolg f\u00fchrt und das Pr\u00e4sentieren mir dann sogar sehr viel Spa\u00df bereitet. F\u00fcr meinen Studienalltag hei\u00dft das, dass ich mich \u00f6fter f\u00fcr Referate anmelden und diese in Seminaren halten werde. Denn nur durch stetige \u00dcbung kann ich davon profitieren und mir immer wieder Feedback von verschiedenen Leuten aus den unterschiedlichsten Bereichen einholen.<\/p><p>Schlie\u00dflich habe ich gelernt, dass Pr\u00e4sentationen zum Arbeitsleben dazugeh\u00f6ren \u2013 gerade in dem Bereich, in dem ich meinen weiteren beruflichen Weg sehe.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2.jpg\"><img class=\"wp-image-4949 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild4-2.jpg\" alt=\"\" width=\"452\" height=\"254\" \/><\/a><\/p><p><strong>2.3 Bez\u00fcge zum Studium Politikwissenschaften<\/strong><br \/>Ich habe dieses Praktikum ausgew\u00e4hlt, da es selbstverst\u00e4ndlich auf der einen Seite einen starken europapolitischen Bezug aufweist, auf der anderen Seite aber auch viele Verwaltungst\u00e4tigkeiten umfasst, in denen mein Wissen noch nicht ausgereift ist und ich noch nicht gen\u00fcgend Praxiserfahrung mitbringe. Somit l\u00e4sst sich sagen, dass ich sowohl auf der arbeitstechnischen Ebene, als auch auf inhaltlicher Ebene sehr viel dazugelernt habe.<\/p><p>Ich habe mich in meinen Wahlmodulen auf die Bereiche \u201eInternationale Politik, \u201eStaatsaufgaben\u201c und \u201eVergleichende Systemanalyse und europ\u00e4ische Politik\u201c spezialisiert. Daraus l\u00e4sst sich bereits erkennen, dass ich eine starke Neigung zu internationalen Themen, aber auch zur Rolle des Staates und verwaltungstechnischen Aufgaben habe. Durch meine Kenntnisse in der englischen, franz\u00f6sischen und niederl\u00e4ndischen Sprache wird diese Neigung noch unterst\u00fctzt.<\/p><p>Ich durfte mich mit internationalen Migrationsfragen, u.a. der L\u00f6sung des \u201eMittelmeerproblems\u201c mit Italien und der libyschen K\u00fcstenwache widmen, durfte Sitzungen des Europ\u00e4ischen Parlaments zum Thema der Errichtung einer europ\u00e4ischen Arbeitsbeh\u00f6rde protokollieren und einen Bericht f\u00fcr unsere b\u00fcrointerne Zeitschrift \u00fcber den Austausch von Jugendlichen ohne Ausbildung in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern in deutsche Betriebe schreiben. In diesem habe ich mich mit den Vor- und Nachteilen sowie Chancen f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung in den ausgew\u00e4hlten s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern auseinandergesetzt. In dieser Hinsicht kann ich sagen, dass ich eine Reihe von Themen, die wir auch in den Seminaren oder Vorlesungen behandelt haben (z.B. \u201eMigrationspolitik in Deutschland\u201c oder \u201eEurop\u00e4ische Integration\u201c).<\/p><p>Da ich auch nebenbei in den General Studies Sprachkurse belege, hat mir das Praktikum dahingehend auch eine ganze Menge an zus\u00e4tzlicher \u00dcbung geboten.<\/p><p>Gerade auch die Vorlesung \u201ePolitik und Recht\u201c hat mir geholfen, mich in manche Entscheidungen der Europ\u00e4ischen Kommission oder des Europ\u00e4ischen Parlaments einzufinden. Der Entscheidungsprozess in den Institutionen ist sehr komplex und manchmal nur mit zus\u00e4tzlicher Recherchearbeit zu verstehen. Jedoch haben mir die Inhalte dieser Vorlesung, die unmittelbar vor meinem Praktikum belegt habe, sehr geholfen, rechtliche Entscheidungen nachzuvollziehen und auch schon einige wichtige Urteile bereits geh\u00f6rt zu haben. Dies hat den Einstieg sehr erleichtert und mir auch eine gewisse Sicherheit bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen gegeben.<\/p><p><strong>3. Anregungen f\u00fcr den weiteren Studienverlauf<\/strong><br \/>Die insgesamt positive Bilanz meiner zweimonatigen Praxisphase motiviert mich nat\u00fcrlich zus\u00e4tzlich, auch sp\u00e4ter in der internationalen politischen Arbeitswelt Fu\u00df zu fassen. Ich habe einen ersten Einblick in die methodische Arbeitsweise erhalten, mit der ich mich sehr kompatibel gezeigt habe. Durch Erfahrungen innerhalb und au\u00dferhalb des Studiums kann ich sagen, dass ich mich in einem Arbeitsfeld mit viel Interaktion, Kommunikation und Vortr\u00e4gen sehr gut vorstellen kann. Diese Form der Arbeit, wie ich sie in meinem Praktikum erfahren habe, entspricht meinen Neigungen und F\u00e4higkeiten. Diese m\u00f6chte ich nat\u00fcrlich stets weiter ausbauen und bin daher bereit f\u00fcr weitere Praktika im Ausland.<\/p><p>Thematisch m\u00f6chte ich mich jetzt wieder im Studium weiterentwickeln, indem ich die Seminarthemen belege, mit denen ich mich intensiv in Br\u00fcssel auseinandergesetzt habe. Ich sch\u00e4tzte diesen Wechsel von Theorie und Praxis sehr, da er eine unglaublich bereichernde und erg\u00e4nzende Erfahrung ist. Der eine Teil kann meiner Meinung nach ohne den anderen nur schwer nachvollziehbar sein, gerade in der Arbeitswelt. Daher ziehe ich es in diesem, aber auch im weiteren Semester in Betracht, mir immer wieder HiWi-T\u00e4tigkeiten oder weitere Praxisstellen zu suchen, die mich thematisch und arbeitstechnisch voranbringen. Zus\u00e4tzlich habe ich f\u00fcr mich entschieden, dass ich, sobald es die Zeit zul\u00e4sst, Vorlesungen im Bereich Rechtswissenschaft belegen werden, um mich dahingehend weiterzubilden. Denn wie oben beschrieben, wird dieses Fachgebiet auch einen Teil meiner sp\u00e4teren Arbeit ausmachen, weshalb ich mir Grundkenntnisse aneignen will. Die Vorlesung \u201ePolitik und Recht\u201c hat mir vor Augen gef\u00fchrt, wie eng politische und rechtliche Themen miteinander verkn\u00fcpft sind und die jetzige Praxisphase hat dies best\u00e4tigt.<\/p><p>Da mir das Themengebiet Migrationspolitik in Br\u00fcssel am meisten Freude bereitet hat, m\u00f6chte ich in diesem, aber auch im folgenden Semester vermehrt Seminare besuchen, die dieses Thema behandeln. Denn ich habe gelernt, dass es nicht nur eine L\u00f6sung f\u00fcr die Problematik gibt, die wir jeden Tag in den Medien aufgezeigt bekommen: ich m\u00f6chte mich daf\u00fcr einsetzen, dass in den Seminaren verst\u00e4rkt diskutiert und kritisch hinterfragt wird, denn meiner Ansicht nach passiert dies noch nicht ausreichend genug.<\/p><p>Nur durch eine stetige Kontroverse und ein gro\u00dfes Engagement l\u00e4sst sich dieses Thema begreifen und k\u00f6nnen sich L\u00f6sungsans\u00e4tze etablieren. Ich m\u00f6chte mich f\u00fcr dieses Thema stark machen und auch andere Leute und Kommiliton*innen dazu motivieren, sich mehr mit diesem politisch und rechtlich hochbrisanten Thema auseinanderzusetzen.<\/p><p><strong>4. Pers\u00f6nliches Fazit<\/strong><br \/>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass mich das Praktikum bei der Europavertretung in Br\u00fcssel sowohl in fachlicher, sprachlicher als auch in pers\u00f6nlicher Hinsicht inspiriert hat. Ich durfte spannende Aufgaben rund um das Thema Politik \u00fcbernehmen, habe ein hervorragendes Networking betreiben k\u00f6nnen und einige neue Freundschaften schlie\u00dfen d\u00fcrfen.<\/p><p>Dieses einmalige Erlebnis von so vielen neuen Erfahrungen sollte jedem einmal m\u00f6glich sein und ich hoffe, in Zukunft in weiteren so spannenden Praktika Arbeitserfahrung sammeln zu d\u00fcrfen.<\/p><p>Die Erfahrung, f\u00fcr eine Zeit in einem anderen Land zu leben, ist immer etwas Besonderes. Jedoch ist meiner Meinung nach praktische Arbeitserfahrung auf unterschiedlichen Sprachen und mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen eine \u00e4u\u00dferst bereichernde Zeit. Schlie\u00dflich h\u00f6rt das Lernen am Ende des Arbeitstages nicht auf: Es m\u00fcssen allt\u00e4gliche Dinge erledigt werden, was meine Sprachkenntnisse in Englisch und Franz\u00f6sisch durchaus verbessert hat, aber auch das Gesp\u00fcr f\u00fcr Organisationsmanagement, Kommunikationsgeschick und Empathie wurden in meinem Fall sehr gest\u00e4rkt.<\/p><p>In Bezug auf mein Studium habe ich alle Bereiche abgedeckt, die ich mir von diesem Praktikum erhofft habe: Internationalen Bezug, das Nachvollziehen politischer Entscheidungen, Gespr\u00e4che mit politischen Akteuren und die Vertiefung in meinem Spezialisierungsbereich an der Universit\u00e4t Bremen: Migrationspolitik. Ich blicke entspannt in die Zukunft, denn nun habe ich ein besseres Verst\u00e4ndnis erstens davon, wie der Arbeitsalltag in einer Institution mitten im politischen Geschehen aussieht und zweitens habe ich mich praktisch mit meinen Studieninhalten besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen. Dieser Mehrwert w\u00e4re durch ein reines \u201eStudieren\u201c nicht zustande gekommen und deshalb begr\u00fc\u00dfe ich die Form des Auslandspraktikums in jeder Hinsicht. Nicht zuletzt machen die Studieninhalte mehr Spa\u00df, wenn man bereits einen praktischen Bezug dazu hatte. Sie sind greifbarer und unterschiedliche Positionen und Meinungen von Professor*innen oder von Kommiliton*innen lassen sich meiner Meinung nach viel besser nachvollziehen, wenn man schon mit Leuten aus der Arbeitswelt in Kontakt getreten ist, die diese in die Praxis umsetzen.<\/p><p>Alles in allem bin ich sehr froh, dieses Praktikum in Br\u00fcssel angetreten zu haben und werde diese Bereicherung auch an meine Mitstudierenden weitertragen.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"50.8226,4.5838\" zoom=\"7\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,52087,342721,356669,368865,653],"tags":[52087,368885,125659,15677,572079,368791],"class_list":["post-4945","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-belgien","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-belgien","tag-bruessel","tag-erfahrungsbericht","tag-politikwissenschaften","tag-praktikumsalltag","tag-praktikumssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4945"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4951,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4945\/revisions\/4951"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}