

{"id":4850,"date":"2018-11-11T13:10:41","date_gmt":"2018-11-11T12:10:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4850"},"modified":"2022-06-14T22:17:55","modified_gmt":"2022-06-14T20:17:55","slug":"erasmus-praktikum-als-junior-consultant-in-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/11\/11\/erasmus-praktikum-als-junior-consultant-in-barcelona\/","title":{"rendered":"Erasmus Praktikum als Junior Consultant in Barcelona"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Motivation<\/strong><br \/>\nSchon zu Beginn meines Studiums habe ich mich mit dem Gedanken eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes besch\u00e4ftigt. F\u00fcr mich war es wichtig, das Ganze so gut wie m\u00f6glich in mein Studium zu integrieren. Da das Praktikum mittlerweile ein fester Bestandteil des Studiums ist, der im besten Fall den Studenten praktische Einblicke und wichtige Erfahrungen und Kenntnisse f\u00fcr ihren zuk\u00fcnftigen Einstieg in die Berufswelt bieten soll, hat es sich f\u00fcr mich als ideale L\u00f6sung angeboten diese zwei Dinge miteinander zu kombinieren. Durch ein Auslandspraktikum erhoffte ich mir sowohl mein bis dahin erlangtes theoretisches Wissen zu vertiefen und meine Sprachkenntnisse zu erweitern als auch einen Einblick in eine neue politisch kulturelle Landschaft zu gewinnen. So habe ich mich im f\u00fcnften Semester dazu entschieden Deutschland f\u00fcr ein 6-monatiges Praktikum zu verlassen und nach Barcelona (Spanien) zu ziehen.<\/p>\n<p><strong>2. Recherche und Planung<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst begann ich mit der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Da ich vorerst keinen spezifischen L\u00e4nderwunsch hatte, konzentrierte ich mich mehr auf die s\u00fcdlichen Regionen. Jedoch musste ich feststellen, dass es recht m\u00fchselig ist \u00fcber \u201eFree Search\u201c Ausschreibungen f\u00fcr Praktika zu finden. So habe ich erst einmal auf die Career Center Website unserer Universit\u00e4t zur\u00fcckgegriffen, auf der verschiedene Praktikumsb\u00f6rsen aufgez\u00e4hlt sind und als erste Hilfestellung gut geeignet waren. Des Weiteren habe ich mir bestimmte Unternehmen und Organisationen rausgesucht, mich nach Ihren Lokationen erkundigt und direkt auf der eigenen Homepage nach Ausschreibungen erkundigt. Generell legte ich meinen Fokus auf international ausgerichteten und m\u00f6glichst englischsprachigen Institutionen. Nachdem ich einige Bewerbungen abgeschickt habe, bekam ich schlie\u00dflich recht schnell eine R\u00fcckmeldung und schlie\u00dflich eine Zusage aus Barcelona. Da die Zusage zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt erfolgte, musste die Organisation einer Unterkunft ebenso z\u00fcgig ablaufen. So habe ich mich auf Seiten wie Idealista und verschiedenen Facebook-Gruppen erkundigt, jedoch war es schwierig aus der Ferne alles zu organisieren. Schlie\u00dflich musste ich feststellen, dass ich erst vor Ort mit Besichtigungen beginnen kann und habe mir f\u00fcr die erste Zeit eine vor\u00fcbergehende Unterkunft organisiert. Zwei Wochen nach meiner Ankunft und Beginn meines Praktikums habe ich dann schlie\u00dflich eine geeignete Wohnung gefunden. Parallel dazu habe ich mich noch vor Abflug beim International Office \u00fcber meine Finanzierung mit dem Erasmus+ Programm informiert und alle Unterlagen eingereicht.<\/p>\n<p><strong>3. ITC-International Team Consulting<\/strong><br \/>\nITC ist ein spanisches Unternehmen f\u00fcr Handelsberatung, die sich auf die Externalisierung von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen spezialisiert hat. Neben dem Hauptsitz in Barcelona, hat das Unternehmen weitere Niederlassungen in Galicien (Spanien), Paris (Frankreich), Berlin (Deutschland) sowie Zweigstellen in Brasilien und Boston (USA). Sie haben praktische Erfahrung mit \u00fcber 200 Projekten pro Jahr in viele europ\u00e4ische M\u00e4rkte wie Frankreich, Deutschland, Belgien, Gro\u00dfbritannien, Niederlande, Italien, Skandinavien gemacht. Weiterhin werden Projekte f\u00fcr Nordafrika (Algerien, Tunesien Marokko), Lateinamerika (Mexiko, Chile, Brasilien, Kolumbien), Senegal und USA gef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus haben sie ein Netzwerk von Partnern in Russland, Indien und China aufgebaut. So erschien mir ITC als interessanter Arbeitgeber, der sich auf Grund seines Portfolios und der Erschlie\u00dfung verschiedenster M\u00e4rkte, ideal in meine sp\u00e4teren beruflichen Vorstellungen einf\u00fcgt.<\/p>\n<p>So bieten Sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen an, welches mir erm\u00f6glichte verschiedene Verantwortungen innerhalb der Projekte zu \u00fcbernehmen. Das Unternehmen besetzt seine Mitarbeiter durch Praktikanten, die f\u00fcr verschiedene Projekte t\u00e4tig sind. Dabei wird bevorzugt ein Auftrag, welches sich mit der Expansion nach Deutschland befindet, mit einem Muttersprachler besetzt, um so ein professionelles Arbeiten zu erm\u00f6glichen. Zu den zentralen Aufgaben geh\u00f6ren dabei die Suche und die Kontaktaufnahme mit potenziellen Gesch\u00e4ftskontakten im Zielland. So habe ich spezifische Recherchen nach geeigneten Unternehmen durchgef\u00fchrt, die in das Profil unseres Klienten passten. Da ich f\u00fcr verschiedene Projekte zust\u00e4ndig war, gab es einige Sektoren, in denen ich meine Kenntnisse erweitern konnte. So habe ich unter Anderem Projekte im Bereich Hospitality, Food &amp; Beverage und Metallurgie gef\u00fchrt. Nach Kontaktaufnahme mit dem richtigen Ansprechpartner, werden im Anschluss Meetings organisiert, die in der Regel auf den Erstkontakt mit potenziellen Abnehmern im Ausland erfolgt. Bei Bedarf des jeweiligen Klienten fungieren Mitarbeiter als Dolmetscher zu Unterst\u00fctzung von Verhandlungen. So geh\u00f6rten zu meinen Aufgaben das \u00dcbersetzen von Dokumenten, Homepages und die sprachliche Unterst\u00fctzung bei Meetings. Dar\u00fcber hinaus \u00fcbernimmt ITC die Verantwortung einer Outsourcing Exportabteilung, wenn das Unternehmen selbst nicht die Kapazit\u00e4t und die Zeit dazu aufbringen kann. Weiterhin sind sie qualifiziert, um Marktstudien durchzuf\u00fchren, Messebesuche zu organisieren und Personal f\u00fcr die Unternehmen einzustellen.<\/p>\n<p>Generell ist man viel am Telefon und sollte daher keine Scheu haben auch mal unangenehmere Telefonate zu f\u00fchren, wenn beispielsweise Angebote und Preise besprochen und angepasst werden m\u00fcssen. Allerdings gewinnt man hier mit der Zeit an Selbstbewusstsein und je mehr Kontakt besteht desto einfacher werden die Gespr\u00e4che. Durch die verschiedenen Arbeitsbereiche, hat man mit einer Bandbreite an Personen und nat\u00fcrlich auch Organisationen zu tun, durch welches ich pers\u00f6nlich gute Grundlage in verschiedenen Sektoren gewinnen konnte.<\/p>\n<p><strong>4. Freizeit &amp; Kultur<\/strong><br \/>\nBarcelona ist eine unglaublich vielf\u00e4ltige Stadt, die viele Attraktionen zu bieten hat. Neben den vielen klassischen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie der Sagrada Familia, dem Park G\u00fcell und dem Casa Batll\u00f3, hat Barcelona an jeder Ecke einen architektonischen Clou f\u00fcr seine Besucher und Einwohner parat. Zu einem absoluten Erlebnis geh\u00f6rt hierbei die Font M\u00e0gica (Magischer Brunnen), der durch seine leuchtenden Wasserspiele unter musikalischer Begleitung mehrmals die Woche seine Besucher verzaubert.<\/p>\n<p>Zu meinen Favoriten z\u00e4hlen weiterhin der Bunkers del Carmel, welches im gleichnamigen Viertel El Carmel, ein wenig oberhalb der Stadt, liegt. Es ist eine alte Festungsanlage, von wo man einen atemberaubenden 360\u00b0 Blick auf die gesamte Metropole hat und vor allen Dingen bei Sonnenuntergang die einzigartige Atmosph\u00e4re genie\u00dfen kann. Einen weiteren Aussichtspunkt hat man an der Spitze des Tibidabo-Bergs, der einen mehr als 100 Jahre alten Freizeitpark beherbergt und einen imposanten Ausblick bietet. Weiterhin ist der Parc de la Ciutadella mit seinen gr\u00fcnen Anlagen ein guter Ort der Erholung. An warmen Sommertagen sind vor allen Dingen die Str\u00e4nde \u201ePlaya de Barceloneta\u201c und \u201ePlaya de Bogatell\u201c beliebte Orte. F\u00fcr Einkaufsw\u00fctige kann ich den Passeig de Gr\u00e0cia empfehlen, der sowohl mit seinen High End Marken als auch mit kosteng\u00fcnstigen M\u00f6glichkeiten anzieht. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4852 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a.png\" alt=\"\" width=\"571\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a.png 850w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a-420x249.png 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a-744x440.png 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a-768x454.png 768w\" sizes=\"(max-width: 571px) 100vw, 571px\" \/><\/a>Au\u00dferdem ist der Nahverkehr sehr gut ausgebaut und kosteng\u00fcnstig, wodurch man innerhalb k\u00fcrzester Zeit das ganze Land erschlie\u00dfen kann. Der Flughafen ist gut vernetzt, sowohl mit Metro als auch durch Shuttles, und bietet mit vielen Low-Cost-Airlines, die das spanische Festland und auch die Kanaren und Balearen fast t\u00e4glich anfliegen, eine gute M\u00f6glichkeit auch die Sehensw\u00fcrdigkeiten im Umfeld zu erschlie\u00dfen. Pers\u00f6nlich kann ich Girona empfehlen, welches in etwa einer Stunde mit dem Zug zu erreichen ist. Sie ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt in Katalonien und hat mit seinen ehemaligen Stadtmauern und den mittelalterlichen Gassen sch\u00f6ne Ecken, die man zu Fu\u00df gut erreichen kann. Wir hatten zudem die M\u00f6glichkeit die Stadt w\u00e4hrend seiner \u201eBl\u00fctezeit\u201c, dem \u201eTemps de Flors\u201c, zu besuchen. Das Fr\u00fchlingsspektakel findet seit \u00fcber sechzig Jahren statt und zieht Besucher aus aller Welt an. W\u00e4hrend verschiedene artistische Ausstellungen das ganze Stadtzentrum bedecken, wird auf den Stra\u00dfen Musik gespielt und es werden traditionell katalanische T\u00e4nze getanzt. Alles in Allem ein kulturell sehenswertes Ereignis.<\/p>\n<p><strong>5. Fazit<\/strong><br \/>\nTrotz meiner anf\u00e4nglichen Startschwierigkeiten, was vor allen Dingen durch die Wohnungssuche bedingt war, hat es sich f\u00fcr diese Erfahrung gelohnt. Barcelona ist eine unglaublich vielseitige Stadt, die sowohl kulturell als auch sozial genau das gibt, was erwartet wird. Ich hatte die M\u00f6glichkeit viele Menschen aus verschiedenen St\u00e4dten, L\u00e4ndern und Kulturen kennenzulernen, mit denen ich viel Zeit verbringen durfte und mich \u00fcber Studien, Arbeiten und verschiedene allt\u00e4gliche Belange austauschen konnte.<\/p>\n<p>Ebenso viel hat mir meine Arbeit bei ITC zur\u00fcckgegeben, wo ich meine Soft Skills erweitern konnte und etwas mehr meine Scheu beim Kontakt mit der Gesch\u00e4ftswelt ablegen konnte. Hier lernt man, dass es sich durchaus lohnen kann manchmal etwas hartn\u00e4ckig zu sein. Jedoch muss ich gestehen, dass mir w\u00e4hrend dieser Erfahrung bewusst geworden ist, dass ich in meiner sp\u00e4teren Karriere auf Abwechslung im B\u00fcroalltag nicht verzichten kann und m\u00f6chte. Dies nehme ich als eine durchaus positive Erkenntnis mit, die sich auf meine sp\u00e4tere Berufswahl sehr stark auswirken wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([2.4279,41.2915], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 8\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4851,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1. Motivation<\/strong><br \/>Schon zu Beginn meines Studiums habe ich mich mit dem Gedanken eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes besch\u00e4ftigt. F\u00fcr mich war es wichtig, das Ganze so gut wie m\u00f6glich in mein Studium zu integrieren. Da das Praktikum mittlerweile ein fester Bestandteil des Studiums ist, der im besten Fall den Studenten praktische Einblicke und wichtige Erfahrungen und Kenntnisse f\u00fcr ihren zuk\u00fcnftigen Einstieg in die Berufswelt bieten soll, hat es sich f\u00fcr mich als ideale L\u00f6sung angeboten diese zwei Dinge miteinander zu kombinieren. Durch ein Auslandspraktikum erhoffte ich mir sowohl mein bis dahin erlangtes theoretisches Wissen zu vertiefen und meine Sprachkenntnisse zu erweitern als auch einen Einblick in eine neue politisch kulturelle Landschaft zu gewinnen. So habe ich mich im f\u00fcnften Semester dazu entschieden Deutschland f\u00fcr ein 6-monatiges Praktikum zu verlassen und nach Barcelona (Spanien) zu ziehen.<\/p><p><strong>2. Recherche und Planung<\/strong><br \/>Zun\u00e4chst begann ich mit der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Da ich vorerst keinen spezifischen L\u00e4nderwunsch hatte, konzentrierte ich mich mehr auf die s\u00fcdlichen Regionen. Jedoch musste ich feststellen, dass es recht m\u00fchselig ist \u00fcber \u201eFree Search\u201c Ausschreibungen f\u00fcr Praktika zu finden. So habe ich erst einmal auf die Career Center Website unserer Universit\u00e4t zur\u00fcckgegriffen, auf der verschiedene Praktikumsb\u00f6rsen aufgez\u00e4hlt sind und als erste Hilfestellung gut geeignet waren. Des Weiteren habe ich mir bestimmte Unternehmen und Organisationen rausgesucht, mich nach Ihren Lokationen erkundigt und direkt auf der eigenen Homepage nach Ausschreibungen erkundigt. Generell legte ich meinen Fokus auf international ausgerichteten und m\u00f6glichst englischsprachigen Institutionen. Nachdem ich einige Bewerbungen abgeschickt habe, bekam ich schlie\u00dflich recht schnell eine R\u00fcckmeldung und schlie\u00dflich eine Zusage aus Barcelona. Da die Zusage zum n\u00e4chstm\u00f6glichen Zeitpunkt erfolgte, musste die Organisation einer Unterkunft ebenso z\u00fcgig ablaufen. So habe ich mich auf Seiten wie Idealista und verschiedenen Facebook-Gruppen erkundigt, jedoch war es schwierig aus der Ferne alles zu organisieren. Schlie\u00dflich musste ich feststellen, dass ich erst vor Ort mit Besichtigungen beginnen kann und habe mir f\u00fcr die erste Zeit eine vor\u00fcbergehende Unterkunft organisiert. Zwei Wochen nach meiner Ankunft und Beginn meines Praktikums habe ich dann schlie\u00dflich eine geeignete Wohnung gefunden. Parallel dazu habe ich mich noch vor Abflug beim International Office \u00fcber meine Finanzierung mit dem Erasmus+ Programm informiert und alle Unterlagen eingereicht.<\/p><p><strong>3. ITC-International Team Consulting<\/strong><br \/>ITC ist ein spanisches Unternehmen f\u00fcr Handelsberatung, die sich auf die Externalisierung von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen spezialisiert hat. Neben dem Hauptsitz in Barcelona, hat das Unternehmen weitere Niederlassungen in Galicien (Spanien), Paris (Frankreich), Berlin (Deutschland) sowie Zweigstellen in Brasilien und Boston (USA). Sie haben praktische Erfahrung mit \u00fcber 200 Projekten pro Jahr in viele europ\u00e4ische M\u00e4rkte wie Frankreich, Deutschland, Belgien, Gro\u00dfbritannien, Niederlande, Italien, Skandinavien gemacht. Weiterhin werden Projekte f\u00fcr Nordafrika (Algerien, Tunesien Marokko), Lateinamerika (Mexiko, Chile, Brasilien, Kolumbien), Senegal und USA gef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus haben sie ein Netzwerk von Partnern in Russland, Indien und China aufgebaut. So erschien mir ITC als interessanter Arbeitgeber, der sich auf Grund seines Portfolios und der Erschlie\u00dfung verschiedenster M\u00e4rkte, ideal in meine sp\u00e4teren beruflichen Vorstellungen einf\u00fcgt.<\/p><p>So bieten Sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen an, welches mir erm\u00f6glichte verschiedene Verantwortungen innerhalb der Projekte zu \u00fcbernehmen. Das Unternehmen besetzt seine Mitarbeiter durch Praktikanten, die f\u00fcr verschiedene Projekte t\u00e4tig sind. Dabei wird bevorzugt ein Auftrag, welches sich mit der Expansion nach Deutschland befindet, mit einem Muttersprachler besetzt, um so ein professionelles Arbeiten zu erm\u00f6glichen. Zu den zentralen Aufgaben geh\u00f6ren dabei die Suche und die Kontaktaufnahme mit potenziellen Gesch\u00e4ftskontakten im Zielland. So habe ich spezifische Recherchen nach geeigneten Unternehmen durchgef\u00fchrt, die in das Profil unseres Klienten passten. Da ich f\u00fcr verschiedene Projekte zust\u00e4ndig war, gab es einige Sektoren, in denen ich meine Kenntnisse erweitern konnte. So habe ich unter Anderem Projekte im Bereich Hospitality, Food & Beverage und Metallurgie gef\u00fchrt. Nach Kontaktaufnahme mit dem richtigen Ansprechpartner, werden im Anschluss Meetings organisiert, die in der Regel auf den Erstkontakt mit potenziellen Abnehmern im Ausland erfolgt. Bei Bedarf des jeweiligen Klienten fungieren Mitarbeiter als Dolmetscher zu Unterst\u00fctzung von Verhandlungen. So geh\u00f6rten zu meinen Aufgaben das \u00dcbersetzen von Dokumenten, Homepages und die sprachliche Unterst\u00fctzung bei Meetings. Dar\u00fcber hinaus \u00fcbernimmt ITC die Verantwortung einer Outsourcing Exportabteilung, wenn das Unternehmen selbst nicht die Kapazit\u00e4t und die Zeit dazu aufbringen kann. Weiterhin sind sie qualifiziert, um Marktstudien durchzuf\u00fchren, Messebesuche zu organisieren und Personal f\u00fcr die Unternehmen einzustellen.<\/p><p>Generell ist man viel am Telefon und sollte daher keine Scheu haben auch mal unangenehmere Telefonate zu f\u00fchren, wenn beispielsweise Angebote und Preise besprochen und angepasst werden m\u00fcssen. Allerdings gewinnt man hier mit der Zeit an Selbstbewusstsein und je mehr Kontakt besteht desto einfacher werden die Gespr\u00e4che. Durch die verschiedenen Arbeitsbereiche, hat man mit einer Bandbreite an Personen und nat\u00fcrlich auch Organisationen zu tun, durch welches ich pers\u00f6nlich gute Grundlage in verschiedenen Sektoren gewinnen konnte.<\/p><p><strong>4. Freizeit & Kultur<\/strong><br \/>Barcelona ist eine unglaublich vielf\u00e4ltige Stadt, die viele Attraktionen zu bieten hat. Neben den vielen klassischen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie der Sagrada Familia, dem Park G\u00fcell und dem Casa Batll\u00f3, hat Barcelona an jeder Ecke einen architektonischen Clou f\u00fcr seine Besucher und Einwohner parat. Zu einem absoluten Erlebnis geh\u00f6rt hierbei die Font M\u00e0gica (Magischer Brunnen), der durch seine leuchtenden Wasserspiele unter musikalischer Begleitung mehrmals die Woche seine Besucher verzaubert.<\/p><p>Zu meinen Favoriten z\u00e4hlen weiterhin der Bunkers del Carmel, welches im gleichnamigen Viertel El Carmel, ein wenig oberhalb der Stadt, liegt. Es ist eine alte Festungsanlage, von wo man einen atemberaubenden 360\u00b0 Blick auf die gesamte Metropole hat und vor allen Dingen bei Sonnenuntergang die einzigartige Atmosph\u00e4re genie\u00dfen kann. Einen weiteren Aussichtspunkt hat man an der Spitze des Tibidabo-Bergs, der einen mehr als 100 Jahre alten Freizeitpark beherbergt und einen imposanten Ausblick bietet. Weiterhin ist der Parc de la Ciutadella mit seinen gr\u00fcnen Anlagen ein guter Ort der Erholung. An warmen Sommertagen sind vor allen Dingen die Str\u00e4nde \u201ePlaya de Barceloneta\u201c und \u201ePlaya de Bogatell\u201c beliebte Orte. F\u00fcr Einkaufsw\u00fctige kann ich den Passeig de Gr\u00e0cia empfehlen, der sowohl mit seinen High End Marken als auch mit kosteng\u00fcnstigen M\u00f6glichkeiten anzieht. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a.png\"><img class=\"wp-image-4852 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/10\/bild2a.png\" alt=\"\" width=\"571\" height=\"338\" \/><\/a>Au\u00dferdem ist der Nahverkehr sehr gut ausgebaut und kosteng\u00fcnstig, wodurch man innerhalb k\u00fcrzester Zeit das ganze Land erschlie\u00dfen kann. Der Flughafen ist gut vernetzt, sowohl mit Metro als auch durch Shuttles, und bietet mit vielen Low-Cost-Airlines, die das spanische Festland und auch die Kanaren und Balearen fast t\u00e4glich anfliegen, eine gute M\u00f6glichkeit auch die Sehensw\u00fcrdigkeiten im Umfeld zu erschlie\u00dfen. Pers\u00f6nlich kann ich Girona empfehlen, welches in etwa einer Stunde mit dem Zug zu erreichen ist. Sie ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt in Katalonien und hat mit seinen ehemaligen Stadtmauern und den mittelalterlichen Gassen sch\u00f6ne Ecken, die man zu Fu\u00df gut erreichen kann. Wir hatten zudem die M\u00f6glichkeit die Stadt w\u00e4hrend seiner \u201eBl\u00fctezeit\u201c, dem \u201eTemps de Flors\u201c, zu besuchen. Das Fr\u00fchlingsspektakel findet seit \u00fcber sechzig Jahren statt und zieht Besucher aus aller Welt an. W\u00e4hrend verschiedene artistische Ausstellungen das ganze Stadtzentrum bedecken, wird auf den Stra\u00dfen Musik gespielt und es werden traditionell katalanische T\u00e4nze getanzt. Alles in Allem ein kulturell sehenswertes Ereignis.<\/p><p><strong>5. Fazit<\/strong><br \/>Trotz meiner anf\u00e4nglichen Startschwierigkeiten, was vor allen Dingen durch die Wohnungssuche bedingt war, hat es sich f\u00fcr diese Erfahrung gelohnt. Barcelona ist eine unglaublich vielseitige Stadt, die sowohl kulturell als auch sozial genau das gibt, was erwartet wird. Ich hatte die M\u00f6glichkeit viele Menschen aus verschiedenen St\u00e4dten, L\u00e4ndern und Kulturen kennenzulernen, mit denen ich viel Zeit verbringen durfte und mich \u00fcber Studien, Arbeiten und verschiedene allt\u00e4gliche Belange austauschen konnte.<\/p><p>Ebenso viel hat mir meine Arbeit bei ITC zur\u00fcckgegeben, wo ich meine Soft Skills erweitern konnte und etwas mehr meine Scheu beim Kontakt mit der Gesch\u00e4ftswelt ablegen konnte. Hier lernt man, dass es sich durchaus lohnen kann manchmal etwas hartn\u00e4ckig zu sein. Jedoch muss ich gestehen, dass mir w\u00e4hrend dieser Erfahrung bewusst geworden ist, dass ich in meiner sp\u00e4teren Karriere auf Abwechslung im B\u00fcroalltag nicht verzichten kann und m\u00f6chte. Dies nehme ich als eine durchaus positive Erkenntnis mit, die sich auf meine sp\u00e4tere Berufswahl sehr stark auswirken wird.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center=\"41.2915,2.4279\" zoom=\"8\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,52079],"tags":[125659,525315,368887,18499,52079],"class_list":["post-4850","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-spanien","tag-erfahrungsbericht","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4850"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4850\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4856,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4850\/revisions\/4856"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}