

{"id":4770,"date":"2018-12-11T00:06:59","date_gmt":"2018-12-10T23:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4770"},"modified":"2022-06-14T22:16:45","modified_gmt":"2022-06-14T20:16:45","slug":"erfahrungsbericht-erasmus-praktikum-friesland-school-in-nottingham","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/12\/11\/erfahrungsbericht-erasmus-praktikum-friesland-school-in-nottingham\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht Erasmus-Praktikum Friesland School in Nottingham"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Ich habe mich entschieden f\u00fcr das obligatorische Auslandssemester in meinem Profilfach English-Speaking Cultures, ein Praktikum zu absolvieren, anstatt an einer ausl\u00e4ndischen Hochschule zu studieren, da ich mir davon mehr praktische Arbeitserfahrung und eine Orientierungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr zuk\u00fcnftige Karriereentscheidungen erhofft habe. Dieses Praktikum habe ich dann im Sommersemester 2018 an einer englischen Sekundarschule in den East Midlands als Fremdsprachenassistentin f\u00fcr Deutsch und Franz\u00f6sisch absolviert.<\/p>\n<p>Ich habe die Vorbereitungsphase f\u00fcr dieses Vorhaben schon ziemlich fr\u00fch, knapp ein Jahr vor Antritt des Praktikums begonnen und haupts\u00e4chlich im Internet recherchiert, um einen Praktikumsplatz zu finden. Ich habe mich sowohl direkt bei Schulen beworben, als auch bei der Vermittlungsorganisation ISPO (International Student Placement Office) registriert, um mich dort f\u00fcr einen Praktikumsplatz zu bewerben. Leider habe ich von den Schulen bei denen ich mich direkt beworben hatte, keine R\u00fcckmeldungen erhalten und daher beschlossen, mich auf den Bewerbungsprozess durch ISPO zu konzentrieren. Der Bewerbungsprozess war so strukturiert, dass ich zu einem Skype-Gespr\u00e4ch zur Registrierung eingeladen wurde, um meine Sprachkenntnisse und W\u00fcnsche f\u00fcr einen Praktikumsplatz festzustellen. Mein vorab eingereichtes Bewerbungsformular wurde dann an die passende(n) Firmen weitergeleitet und einige Wochen sp\u00e4ter hatte ich dann mein telefonisches Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Friesland School in Sandiacre (Nottingham). Hier wurden mir einige Fragen zu meiner Motivation, meinem Studienverlauf und meiner Erfahrungen im p\u00e4dagogischen Arbeitsfeld gestellt. Ungef\u00e4hr zwei Wochen nach dem Vorstellungsgespr\u00e4ch wurde mir dann ein Praktikumsplatz f\u00fcr die Zeitspanne vom 01.03.18 bis zum 31.07.18 angeboten. Diese nahm ich dann an und begann, mich um den Bewerbungsprozess f\u00fcr das Erasmus-Stipendium zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Ich schloss eine Auslandskranken- und Haftpflichtversicherung ab und reichte die Bewerbungsunterlagen beim International Office fr\u00fchzeitig ein. ISPO erwies sich als sehr hilfreich und \u00fcbernahm ab diesem Punkt die Vermittlung zwischen der Schule und mir und half dabei alle Dokumente an die zust\u00e4ndigen Personen weiterzuleiten und sie mir schnellstm\u00f6glich wieder zuzuf\u00fchren. Unter anderem organisiert ISPO auch die Unterkunft der Student*innen im Zielland, wobei die Miete von der aufnehmenden Organisation\/Firma \u00fcbernommen wird. So habe ich lediglich meine restliche finanzielle Situation, meine Vorbereitung auf das Praktikum und Organisatorisches planen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nach meiner Ankunft stellte ich leider fest, dass ich nicht dar\u00fcber informiert wurde, dass ich ein polizeiliches F\u00fchrungszeugnis ben\u00f6tige, um mit Minderj\u00e4hrigen eigenst\u00e4ndig arbeiten zu k\u00f6nnen und musste deswegen einige Beh\u00f6rdeng\u00e4nge und Antr\u00e4ge in den ersten paar Tagen bew\u00e4ltigen, habe aber erreichen k\u00f6nnen, dass mir das F\u00fchrungszeugnis nach zwei Wochen vorlag und ich dementsprechend anfangen konnte eigenst\u00e4ndig mit den Sch\u00fcler*innen zu arbeiten. Die ersten zwei Wochen bestanden haupts\u00e4chlich aus Beobachtung und dem Kennenlernen der Schule und auch generell dem Schulsystem in England.<\/p>\n<p>Meine Aufgaben w\u00e4hrend des Praktikums im Sprachenbereich der Schule bestanden haupts\u00e4chlich darin, die Lehrer*innen beim Deutsch- und Franz\u00f6sischunterricht zu unterst\u00fctzen, indem ich entweder im Unterricht mitgeholfen habe, oder mit Kleingruppen oder einzelnen Sch\u00fcler*innen au\u00dferhalb des Klassenzimmers \u00dcbungen zur F\u00f6rderung ihrer Sprachkenntnisse (Sprechen, Schreiben, H\u00f6rverst\u00e4ndnis und Lesen) durchgef\u00fchrt habe. Au\u00dferdem habe ich auch eigenst\u00e4ndig Einzelstunden zur Vorbereitung auf ihren A-Level Abschluss mit 6 verschieden Sch\u00fcler*innen geplant und durchgef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich zu diesen Aufgaben habe ich auch den After-School Club f\u00fcr Deutsch \u00fcbernommen und dort eine Stunde pro Woche mit haupts\u00e4chlich einem interessierten Sch\u00fcler Deutsch\u00fcbungen gemacht und Tipps f\u00fcr Pr\u00fcfungen angeboten.<\/p>\n<p>Die Kolleg*innen haben mich sehr enthusiastisch aufgenommen und ein angenehmes Arbeitsklima zugelassen. Meine Mentorin Sarah war sehr aufgeschlossen und motiviert mit mir zu arbeiten und hat mir stets interessante Aufgaben gegeben und mir viel zugetraut. Wenn ich Hilfe bei der Arbeit ben\u00f6tigt habe, war das Team immer bereit sich Zeit zu nehmen und mich zu unterst\u00fctzen. Leider gab es auch einige Vorf\u00e4lle in denen ich Anliegen zu kritischen Beobachtungen hatte, mit denen meine Kolleg*innen meiner Meinung nach nicht ernsthaft genug umgegangen sind, was ich aber auch im Verlauf meines Praktikums \u00e4u\u00dfern und weitestgehend kl\u00e4ren konnte.<\/p>\n<p>Ich habe im Laufe meines Praktikums eine gute Beziehung mit einigen der Sch\u00fcler*innen aufbauen k\u00f6nnen und habe einen bleibenden Einfluss auf die Motivation einiger dieser Kinder hinterlassen k\u00f6nnen, was mir als sehr positives Erlebnis im Praktikum geblieben ist.<\/p>\n<p>Meine Unterbringung erfolgte in einem kleinen Reihenhaus in Derby mit einem anderen ausl\u00e4ndischen Studenten und einem berufst\u00e4tigen Engl\u00e4nder. In meiner Nachbarschaft waren noch viele andere internationale Student*innen von ISPO untergebracht, was sehr praktisch zum Vernetzen war. Unter anderem wurde eine E-Mail Liste an alle Student*innen von ISPO verschickt, durch die wir in Kontakt treten konnten. Durch diese Kontakte hatte ich die M\u00f6glichkeit mir einen sozialen Kreis aufzubauen und eine Gruppe von Menschen zu haben, mit denen ich etwas unternehmen konnte. Wir haben einige Ausfl\u00fcge in andere englische St\u00e4dte zusammen unternommen und uns auch mit Student*innen aus anderen St\u00e4dten vernetzt.<\/p>\n<p>Die Lage der East Midlands im Zentrum Englands macht eine gute Vernetzung zwischen St\u00e4dten und Regionen m\u00f6glich. Dies habe ich als sehr praktisch empfunden und w\u00e4hrend meines Aufenthalts ausgenutzt, indem ich einige St\u00e4dtetrips gemacht habe bzw. auch die Natur in der Umgebung erkundet habe. Ich kann beispielsweise den Peak District National Park sehr f\u00fcr Wanderungen oder eine Auszeit in der Natur empfehlen. Die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel in der East Midlands Region waren zahlreich und gut erreichbar. Auf der anderen Seite waren leider die Preise sehr hoch und ich war froh, dass meine Praktikumsstelle mein Busticket f\u00fcr die Fahrt zur und von der Arbeit bereitgestellt hat. Generell war Derby auch zu Fu\u00df gut zu bew\u00e4ltigen, da ich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt gewohnt habe und dadurch zus\u00e4tzlich auch ohne Ticket in meiner unmittelbaren N\u00e4he gut vernetzt war.<\/p>\n<p>Insgesamt w\u00fcrde ich mein Auslandspraktikum als eine sehr erlebnisreiche und pr\u00e4gende Lernerfahrung beschreiben, die mehr Einblick in die Arbeitswelt und f\u00fcr meinen professionellen Werdegang geboten hat. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung ein Praktikum statt eines Semesters Studium im Ausland gew\u00e4hlt zu haben und war sehr zufrieden mit der abwechslungsreichen Aufgabenstellung und der Eigenst\u00e4ndigkeit und Freiheiten, die mir bei der Arbeit zugetraut wurden. Ich habe viele Kompetenzen aufbauen k\u00f6nnen, die zum Vermitteln einer Sprache n\u00f6tig sind und habe meine Kenntnisse von didaktischen Methoden erweitern k\u00f6nnen aber gleichzeitig auch Wissen aus meinen beiden Studienf\u00e4chern anwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich wollte unter anderem nach England gehen, um das Land besser kennenzulernen, da ich plante und auch immer noch plane einen Masterabschluss in England zu absolvieren und habe die M\u00f6glichkeit mir durch das Praktikum einen Einblick in das Schul-\/Hochschulsystem zu gewinnen genutzt.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php 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Dieses Praktikum habe ich dann im Sommersemester 2018 an einer englischen Sekundarschule in den East Midlands als Fremdsprachenassistentin f\u00fcr Deutsch und Franz\u00f6sisch absolviert.<\/p><p>Ich habe die Vorbereitungsphase f\u00fcr dieses Vorhaben schon ziemlich fr\u00fch, knapp ein Jahr vor Antritt des Praktikums begonnen und haupts\u00e4chlich im Internet recherchiert, um einen Praktikumsplatz zu finden. Ich habe mich sowohl direkt bei Schulen beworben, als auch bei der Vermittlungsorganisation ISPO (International Student Placement Office) registriert, um mich dort f\u00fcr einen Praktikumsplatz zu bewerben. Leider habe ich von den Schulen bei denen ich mich direkt beworben hatte, keine R\u00fcckmeldungen erhalten und daher beschlossen, mich auf den Bewerbungsprozess durch ISPO zu konzentrieren. Der Bewerbungsprozess war so strukturiert, dass ich zu einem Skype-Gespr\u00e4ch zur Registrierung eingeladen wurde, um meine Sprachkenntnisse und W\u00fcnsche f\u00fcr einen Praktikumsplatz festzustellen. Mein vorab eingereichtes Bewerbungsformular wurde dann an die passende(n) Firmen weitergeleitet und einige Wochen sp\u00e4ter hatte ich dann mein telefonisches Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Friesland School in Sandiacre (Nottingham). Hier wurden mir einige Fragen zu meiner Motivation, meinem Studienverlauf und meiner Erfahrungen im p\u00e4dagogischen Arbeitsfeld gestellt. Ungef\u00e4hr zwei Wochen nach dem Vorstellungsgespr\u00e4ch wurde mir dann ein Praktikumsplatz f\u00fcr die Zeitspanne vom 01.03.18 bis zum 31.07.18 angeboten. Diese nahm ich dann an und begann, mich um den Bewerbungsprozess f\u00fcr das Erasmus-Stipendium zu k\u00fcmmern.<\/p><p>Ich schloss eine Auslandskranken- und Haftpflichtversicherung ab und reichte die Bewerbungsunterlagen beim International Office fr\u00fchzeitig ein. ISPO erwies sich als sehr hilfreich und \u00fcbernahm ab diesem Punkt die Vermittlung zwischen der Schule und mir und half dabei alle Dokumente an die zust\u00e4ndigen Personen weiterzuleiten und sie mir schnellstm\u00f6glich wieder zuzuf\u00fchren. Unter anderem organisiert ISPO auch die Unterkunft der Student*innen im Zielland, wobei die Miete von der aufnehmenden Organisation\/Firma \u00fcbernommen wird. So habe ich lediglich meine restliche finanzielle Situation, meine Vorbereitung auf das Praktikum und Organisatorisches planen m\u00fcssen.<\/p><p>Nach meiner Ankunft stellte ich leider fest, dass ich nicht dar\u00fcber informiert wurde, dass ich ein polizeiliches F\u00fchrungszeugnis ben\u00f6tige, um mit Minderj\u00e4hrigen eigenst\u00e4ndig arbeiten zu k\u00f6nnen und musste deswegen einige Beh\u00f6rdeng\u00e4nge und Antr\u00e4ge in den ersten paar Tagen bew\u00e4ltigen, habe aber erreichen k\u00f6nnen, dass mir das F\u00fchrungszeugnis nach zwei Wochen vorlag und ich dementsprechend anfangen konnte eigenst\u00e4ndig mit den Sch\u00fcler*innen zu arbeiten. Die ersten zwei Wochen bestanden haupts\u00e4chlich aus Beobachtung und dem Kennenlernen der Schule und auch generell dem Schulsystem in England.<\/p><p>Meine Aufgaben w\u00e4hrend des Praktikums im Sprachenbereich der Schule bestanden haupts\u00e4chlich darin, die Lehrer*innen beim Deutsch- und Franz\u00f6sischunterricht zu unterst\u00fctzen, indem ich entweder im Unterricht mitgeholfen habe, oder mit Kleingruppen oder einzelnen Sch\u00fcler*innen au\u00dferhalb des Klassenzimmers \u00dcbungen zur F\u00f6rderung ihrer Sprachkenntnisse (Sprechen, Schreiben, H\u00f6rverst\u00e4ndnis und Lesen) durchgef\u00fchrt habe. Au\u00dferdem habe ich auch eigenst\u00e4ndig Einzelstunden zur Vorbereitung auf ihren A-Level Abschluss mit 6 verschieden Sch\u00fcler*innen geplant und durchgef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich zu diesen Aufgaben habe ich auch den After-School Club f\u00fcr Deutsch \u00fcbernommen und dort eine Stunde pro Woche mit haupts\u00e4chlich einem interessierten Sch\u00fcler Deutsch\u00fcbungen gemacht und Tipps f\u00fcr Pr\u00fcfungen angeboten.<\/p><p>Die Kolleg*innen haben mich sehr enthusiastisch aufgenommen und ein angenehmes Arbeitsklima zugelassen. Meine Mentorin Sarah war sehr aufgeschlossen und motiviert mit mir zu arbeiten und hat mir stets interessante Aufgaben gegeben und mir viel zugetraut. Wenn ich Hilfe bei der Arbeit ben\u00f6tigt habe, war das Team immer bereit sich Zeit zu nehmen und mich zu unterst\u00fctzen. Leider gab es auch einige Vorf\u00e4lle in denen ich Anliegen zu kritischen Beobachtungen hatte, mit denen meine Kolleg*innen meiner Meinung nach nicht ernsthaft genug umgegangen sind, was ich aber auch im Verlauf meines Praktikums \u00e4u\u00dfern und weitestgehend kl\u00e4ren konnte.<\/p><p>Ich habe im Laufe meines Praktikums eine gute Beziehung mit einigen der Sch\u00fcler*innen aufbauen k\u00f6nnen und habe einen bleibenden Einfluss auf die Motivation einiger dieser Kinder hinterlassen k\u00f6nnen, was mir als sehr positives Erlebnis im Praktikum geblieben ist.<\/p><p>Meine Unterbringung erfolgte in einem kleinen Reihenhaus in Derby mit einem anderen ausl\u00e4ndischen Studenten und einem berufst\u00e4tigen Engl\u00e4nder. In meiner Nachbarschaft waren noch viele andere internationale Student*innen von ISPO untergebracht, was sehr praktisch zum Vernetzen war. Unter anderem wurde eine E-Mail Liste an alle Student*innen von ISPO verschickt, durch die wir in Kontakt treten konnten. Durch diese Kontakte hatte ich die M\u00f6glichkeit mir einen sozialen Kreis aufzubauen und eine Gruppe von Menschen zu haben, mit denen ich etwas unternehmen konnte. Wir haben einige Ausfl\u00fcge in andere englische St\u00e4dte zusammen unternommen und uns auch mit Student*innen aus anderen St\u00e4dten vernetzt.<\/p><p>Die Lage der East Midlands im Zentrum Englands macht eine gute Vernetzung zwischen St\u00e4dten und Regionen m\u00f6glich. Dies habe ich als sehr praktisch empfunden und w\u00e4hrend meines Aufenthalts ausgenutzt, indem ich einige St\u00e4dtetrips gemacht habe bzw. auch die Natur in der Umgebung erkundet habe. Ich kann beispielsweise den Peak District National Park sehr f\u00fcr Wanderungen oder eine Auszeit in der Natur empfehlen. Die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel in der East Midlands Region waren zahlreich und gut erreichbar. Auf der anderen Seite waren leider die Preise sehr hoch und ich war froh, dass meine Praktikumsstelle mein Busticket f\u00fcr die Fahrt zur und von der Arbeit bereitgestellt hat. Generell war Derby auch zu Fu\u00df gut zu bew\u00e4ltigen, da ich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt gewohnt habe und dadurch zus\u00e4tzlich auch ohne Ticket in meiner unmittelbaren N\u00e4he gut vernetzt war.<\/p><p>Insgesamt w\u00fcrde ich mein Auslandspraktikum als eine sehr erlebnisreiche und pr\u00e4gende Lernerfahrung beschreiben, die mehr Einblick in die Arbeitswelt und f\u00fcr meinen professionellen Werdegang geboten hat. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung ein Praktikum statt eines Semesters Studium im Ausland gew\u00e4hlt zu haben und war sehr zufrieden mit der abwechslungsreichen Aufgabenstellung und der Eigenst\u00e4ndigkeit und Freiheiten, die mir bei der Arbeit zugetraut wurden. Ich habe viele Kompetenzen aufbauen k\u00f6nnen, die zum Vermitteln einer Sprache n\u00f6tig sind und habe meine Kenntnisse von didaktischen Methoden erweitern k\u00f6nnen aber gleichzeitig auch Wissen aus meinen beiden Studienf\u00e4chern anwenden k\u00f6nnen.<\/p><p>Ich wollte unter anderem nach England gehen, um das Land besser kennenzulernen, da ich plante und auch immer noch plane einen Masterabschluss in England zu absolvieren und habe die M\u00f6glichkeit mir durch das Praktikum einen Einblick in das Schul-\/Hochschulsystem zu gewinnen genutzt.<\/p><p>[gallery ids=\"4774,4772,4773\"]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,357628,356669,49297,368865,653],"tags":[368753,368843,357628,368887,49297,18499,572059],"class_list":["post-4770","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-grossbritannien","category-laender","category-lehramt","category-outgoing","category-praktikum","tag-english-speaking-cultures","tag-fremdsprachenassistenz","tag-grossbritannien","tag-leben-im-ausland","tag-lehramt","tag-organisatorisches","tag-vermittlungsorganisation-ispo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4770"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4818,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4770\/revisions\/4818"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}