{"id":4194,"date":"2018-04-03T13:05:28","date_gmt":"2018-04-03T11:05:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4194"},"modified":"2022-06-14T22:43:07","modified_gmt":"2022-06-14T20:43:07","slug":"mein-erasmus-praktikum-in-innsbruck-bei-der-tyrol-air-ambulance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/04\/03\/mein-erasmus-praktikum-in-innsbruck-bei-der-tyrol-air-ambulance\/","title":{"rendered":"Mein Erasmus+ Praktikum in Innsbruck bei der Tyrol Air Ambulance"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Stellensuche &amp; Bewerbung<\/strong><br \/>\nIch habe vom 15. November bis zum 31.03.2018 im Rahmen meines Bachelorstudiengangs Public Health ein Praktikum bei Tyrol Air Ambulance absolviert. F\u00fcr mich stand von Beginn des Studiums an fest, dass ich mein Pflichtpraktikum im Ausland absolvieren m\u00f6chte. Ich wollte gerne das Gesundheitssystem in der Schweiz oder in \u00d6sterreich kennen lernen und habe im Internet nach s\u00e4mtlichen Praktikumsstellen recherchiert. Zuerst hatte ich eine Stellenzusage in der Universit\u00e4tsklinik Wien f\u00fcr ein Projekt, in dem es um die Kommunikation der \u00c4rzte in der Neonatologie ging. Den meinerseits unterschriebenen Vertrag hatte ich verschickt und telefonisch die Zusage erhalten. Auch wurde mir der Erhalt der Unterlagen best\u00e4tigt und zugesagt, dass diese am n\u00e4chsten Tag unterschrieben wieder an mich geschickt werden. So k\u00fcndigte ich meine Wohnung in Bremen, organsierte eine Wohnung in Wien. Nachdem aber keine Unterlagen je ankamen, und nach mehrmaligen Nachrufen niemand reagierte, erhielt ich per Mail wiederum eine Absage, da die Betreuerin leider f\u00fcr einige Monate aussetzen muss und das Praktikum demnach nicht stattfinden k\u00f6nne. Da zu dem Zeitpunkt leider schon einige Zeit vergangen war und ich mich leider auf die m\u00fcndliche Zusage verlassen habe, begann die Suche nach einem passenden Praktikum erneut. Es war klar, dass ein Praktikum zum 01. Oktober nicht mehr starten kann, egal wo. Nach Absprache mit den Praktikumsbeauftragten des Fachbereiches war es in Ordnung zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zu beginnen. W\u00e4hrend meiner Recherche im Internet und einigen Initiativbewerbungen, bin ich auf eine Stellenanzeige im Medical Case Management in Innsbruck bei der Tyrol Air Ambulance gesto\u00dfen. Ich habe mir das Unternehmen im Internet umfassend angeschaut und mein Interesse war sofort geweckt. Ohne gro\u00dfes Z\u00f6gern habe ich gefragt ob es m\u00f6glich ist in dem Bereich der ausgeschriebenen Stelle auch ein Praktikum zu absolvieren und es entstand ein sehr netter Kontakt mit der Abteilungsleitung. Ich konnte alle meine Unterlagen, Bewerbungsschrieben Lebenslauf etc. per Mail einreichen und bekam daraufhin sofort eine Zusage. Als ersten Arbeitstag wurde der 15. November festgelegt.<\/p>\n<p><strong>Innsbruck<\/strong><br \/>\nInnsbruck kannte ich zuvor noch nicht, mir wurde aber des \u00d6fteren gesagt, dass es eine sehr sch\u00f6ne Stadt sei und vor allem toll f\u00fcr junge Leute, da es eine Studentenstadt ist. Au\u00dferdem kann man hier super die Berge f\u00fcr den Wintersport nutzen. Die Wohnungssuche nach einem WG Zimmer zur Untermiete gestaltete sich anfangs recht schwierig. Es waren anscheinend au\u00dfer mir noch sehr viel andere auf die Idee gekommen nach Innsbruck zu ziehen. Kurzerhand habe ich mir dann f\u00fcr den ersten halben Monat ein nettes Air BnB Zimmer gebucht und keine Woche vor Beginn des Praktikums hatte ich die Zusage f\u00fcr ein perfekt gelegenes WG Zimmer. Es konnte also losgehen.<\/p>\n<p>In Innsbruck angekommen habe ich mich in diese sch\u00f6ne Stadt direkt verliebt. Es gibt eine wundersch\u00f6ne Altstadt, mit dem ber\u00fchmten \u201agoldenen Dachl\u2019. Der hellblaue Inn flie\u00dft einmal direkt durch die Stadt und sieht einfach sch\u00f6n aus und bietet nette Strecke zum Joggen oder spazieren gehen. Innsbruck ist voller junger Leute und diese sieht man meistens mit dem Snowboard und den Skischuhen unter dem Arm in die Uni laufen, damit es nach getaner Arbeit direkt in die Berge, zum Sport gehen kann. Innsbruck liegt von den Bergen umringt im sch\u00f6nen Tirol.<\/p>\n<p>Es hat mir sehr viel Freude bereitet in der Stadt zu leben und gleichzeitig so schnell auf dem Land zu sein oder eben in s\u00e4mtlichen Skigebieten in den Bergen. Innsbruck bietet kulinarisch oder auch zum Ausgehen alles was das Studentenherz begehrt, nur in etwas teurer als wir es gewohnt sind. Dank meiner lieben Kollegen, Mitbewohner und alten Freunden aus der Heimat die in Innsbruck studieren, habe ich die Stadt schnell kennen und lieben gelernt.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"747\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild1-420x747.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild1-420x747.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild1.jpg 528w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"449\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild2-420x449.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild2-420x449.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/04\/Bild2.jpg 686w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Das Praktikum<\/strong><br \/>\nMeine Praktikumsstelle war in der Einsatzzentrale der Tyrol Air Ambulance (im Folgenden TAA). Die TAA ist eine Firma, die f\u00fcr s\u00e4mtliche Unfall - und Reiseversicherung aus \u00d6sterreich und auch mit internationalen Partnern auf der ganzen Welt zusammenarbeitet. Haupts\u00e4chlich, kurz gesagt, geht es um die R\u00fcckholung Verunfallter, Erkrankter und auch verungl\u00fcckter Menschen zur\u00fcck in ihr Heimatland. Es gibt viele Bereiche in der Firma. Von den \u00c4rzten, Piloten und dem Bereich der die Fl\u00fcge der firmeneigenen Ambulanzjets planen, bis hin zur Einsatzzentrale, in denen die Notrufe entgegen genommen werden ist alles vertreten.<\/p>\n<p>Ich habe mein Praktikum in der Einsatzzentrale absolviert. Meine Aufgabe bestand darin, die F\u00e4lle in Form von Notanrufen, den Versicherungen, Patienten bzw. Kunden selber oder Angeh\u00f6rigen entgegen zu nehmen und mich schnellst m\u00f6glich um das Anliegen zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Jedes Anliegen ist von Grund auf unterschiedlich. Die TAA ist in allen Bereichen der Unfall -und Reiseversicherungsangelegenheiten der Versicherung der erste Ansprechpartner. Manche Kunden ben\u00f6tigen eine Impfberatung f\u00fcr eine bevorstehende Reise. Andere f\u00fchlen sich im Urlaub erkrankt und ben\u00f6tigen eine Empfehlung f\u00fcr ein nahes gelegenes Krankenhaus oder es m\u00fcssen Kosten f\u00fcr angefallene medizinische Behandlungen \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Aufgabenbereich besteht darin, den Menschen die sich im Urlaub verletzt haben einen R\u00fccktransport zu organisieren, dies kann auf verschiedenste Art und Weisen sein: Linienflugzeug mit medizinsicher Begleitung oder auch ohne medizinische Begleitung, Ambulanzjet (der einer fliegenden Intensivstation gleicht), Krankenwagen mit Arztbegleitung, Krankenwagen ohne Arztbegleitung etc. Ich stand in jedem meiner F\u00e4lle mit einer der TAA \u00c4rzte in Kontakt, die von medizinischer Sicht aus den Gesundheitszustand der Patienten eruieren und eine Empfehlung f\u00fcr die weitere medizinische Versorgung und eine Transportentscheidung geben. Ich stand auch in Kontakt mit den behandelnden \u00c4rzten vor Ort des Patienten und auch einfach mit den Krankenh\u00e4usern und deren Versicherungsabteilungen. Diese Kontakte laufen \u00fcber Email auch \u00fcber Telefon, so dass man gleichzeitig sein Englisch deutlich verbessert, da man mit Menschen auf der ganzen Welt kommuniziert.<\/p>\n<p>Meine Aufgabe in diesem Praktikum bestand also viel aus Kommunikation mit s\u00e4mtlichen Berufsgruppen auf verschiedenen Sprachen und Multitaskingaufgaben, da man in einer Schicht mehrere F\u00e4lle betreut. Bei Schichtwechsel werden alle F\u00e4lle an die nachfolgenden Kollegen \u00fcbergeben, so dass zu jeder Zeit ein Mitarbeiter \u00fcber einen Fall informiert ist, falls Anrufe, Emails, etc eintreffen. Ich konnte zu jeder Zeit einer meiner Kollegen oder Kolleginnen fragen, wenn ich Unterst\u00fctzung oder Hilfe brauchte. Wir haben uns untereinander sehr gut verstanden und so ergab sich f\u00fcr mich ein sehr angenehmes Arbeitsklima, wodurch ich immer sehr gerne dort war.<\/p>\n<p>Das Arbeiten in einem Gro\u00dfraumb\u00fcro, war neu f\u00fcr mich. Auch hier konnte ich mich auf die positiven Seiten konzentrieren und habe gelernt mich noch besser auf meine eigenen Aufgaben zu konzentrieren, w\u00e4hrend um mich herum viel los war, wie z.B. andere Telefonate, Kollegen dich sich untereinander austauschen etc. Man hat mit diesem B\u00fcrokonzept immer jemanden den man fragen kann, wenn man eine weitere Meinung im bestimmten Fall hat und es wird nie langweilig w\u00e4hren einer 8-Stunden Schicht.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nAbschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass es f\u00fcr mich das perfekte Praktikum war. Es hat mir aufgezeigt, was es f\u00fcr weitere M\u00f6glichkeiten in meinem Berufsfeld gibt, von denen ich bis hierher noch nichts wusste und was mich noch Weiteres interessiert. Ich konnte w\u00e4hrend meiner Zeit einiges Lernen \u00fcber das Arbeiten f\u00fcr die Repatriierung von Patienten, f\u00fcr Unfall - und Auslandsversicherungen, mit Partnern weltweit und auch untereinander im Team, wovon ich mit Sicherheit im weiteren Berufsalltag profitieren kann.<\/p>\n<p>Des Weiteren haben sich meine Englischkenntnisse im Laufe des Praktikums deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Ich habe viel gelernt und Mitnehmen k\u00f6nnen und bin sehr traurig das Team der Medical Assistance der Tyrol Air Ambulance verlassen zu m\u00fcssen. Das Arbeiten im Team, st\u00e4rkt ungemein das Miteinander und auch die Selbstsicherheit.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"47.2692124\" data-center-lng=\"11.404102400000056\" data-zoom=\"6\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"47.2692124\" data-lng=\"11.404102400000056\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4199,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Stellensuche & Bewerbung<\/strong><br \/> Ich habe vom 15. 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Kurzerhand habe ich mir dann f\u00fcr den ersten halben Monat ein nettes Air BnB Zimmer gebucht und keine Woche vor Beginn des Praktikums hatte ich die Zusage f\u00fcr ein perfekt gelegenes WG Zimmer. Es konnte also losgehen.<\/p><p>In Innsbruck angekommen habe ich mich in diese sch\u00f6ne Stadt direkt verliebt. Es gibt eine wundersch\u00f6ne Altstadt, mit dem ber\u00fchmten \u201agoldenen Dachl\u2019. Der hellblaue Inn flie\u00dft einmal direkt durch die Stadt und sieht einfach sch\u00f6n aus und bietet nette Strecke zum Joggen oder spazieren gehen. Innsbruck ist voller junger Leute und diese sieht man meistens mit dem Snowboard und den Skischuhen unter dem Arm in die Uni laufen, damit es nach getaner Arbeit direkt in die Berge, zum Sport gehen kann. Innsbruck liegt von den Bergen umringt im sch\u00f6nen Tirol.<\/p><p>Es hat mir sehr viel Freude bereitet in der Stadt zu leben und gleichzeitig so schnell auf dem Land zu sein oder eben in s\u00e4mtlichen Skigebieten in den Bergen. Innsbruck bietet kulinarisch oder auch zum Ausgehen alles was das Studentenherz begehrt, nur in etwas teurer als wir es gewohnt sind. Dank meiner lieben Kollegen, Mitbewohner und alten Freunden aus der Heimat die in Innsbruck studieren, habe ich die Stadt schnell kennen und lieben gelernt.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"4195,4196\"]<\/p><p><strong>Das Praktikum<\/strong><br \/> Meine Praktikumsstelle war in der Einsatzzentrale der Tyrol Air Ambulance (im Folgenden TAA). Die TAA ist eine Firma, die f\u00fcr s\u00e4mtliche Unfall - und Reiseversicherung aus \u00d6sterreich und auch mit internationalen Partnern auf der ganzen Welt zusammenarbeitet. Haupts\u00e4chlich, kurz gesagt, geht es um die R\u00fcckholung Verunfallter, Erkrankter und auch verungl\u00fcckter Menschen zur\u00fcck in ihr Heimatland. Es gibt viele Bereiche in der Firma. 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Andere f\u00fchlen sich im Urlaub erkrankt und ben\u00f6tigen eine Empfehlung f\u00fcr ein nahes gelegenes Krankenhaus oder es m\u00fcssen Kosten f\u00fcr angefallene medizinische Behandlungen \u00fcbernommen werden.<\/p><p>Ein gro\u00dfer Aufgabenbereich besteht darin, den Menschen die sich im Urlaub verletzt haben einen R\u00fccktransport zu organisieren, dies kann auf verschiedenste Art und Weisen sein: Linienflugzeug mit medizinsicher Begleitung oder auch ohne medizinische Begleitung, Ambulanzjet (der einer fliegenden Intensivstation gleicht), Krankenwagen mit Arztbegleitung, Krankenwagen ohne Arztbegleitung etc. Ich stand in jedem meiner F\u00e4lle mit einer der TAA \u00c4rzte in Kontakt, die von medizinischer Sicht aus den Gesundheitszustand der Patienten eruieren und eine Empfehlung f\u00fcr die weitere medizinische Versorgung und eine Transportentscheidung geben. Ich stand auch in Kontakt mit den behandelnden \u00c4rzten vor Ort des Patienten und auch einfach mit den Krankenh\u00e4usern und deren Versicherungsabteilungen. Diese Kontakte laufen \u00fcber Email auch \u00fcber Telefon, so dass man gleichzeitig sein Englisch deutlich verbessert, da man mit Menschen auf der ganzen Welt kommuniziert.<\/p><p>Meine Aufgabe in diesem Praktikum bestand also viel aus Kommunikation mit s\u00e4mtlichen Berufsgruppen auf verschiedenen Sprachen und Multitaskingaufgaben, da man in einer Schicht mehrere F\u00e4lle betreut. Bei Schichtwechsel werden alle F\u00e4lle an die nachfolgenden Kollegen \u00fcbergeben, so dass zu jeder Zeit ein Mitarbeiter \u00fcber einen Fall informiert ist, falls Anrufe, Emails, etc eintreffen. Ich konnte zu jeder Zeit einer meiner Kollegen oder Kolleginnen fragen, wenn ich Unterst\u00fctzung oder Hilfe brauchte. Wir haben uns untereinander sehr gut verstanden und so ergab sich f\u00fcr mich ein sehr angenehmes Arbeitsklima, wodurch ich immer sehr gerne dort war.<\/p><p>Das Arbeiten in einem Gro\u00dfraumb\u00fcro, war neu f\u00fcr mich. Auch hier konnte ich mich auf die positiven Seiten konzentrieren und habe gelernt mich noch besser auf meine eigenen Aufgaben zu konzentrieren, w\u00e4hrend um mich herum viel los war, wie z.B. andere Telefonate, Kollegen dich sich untereinander austauschen etc. Man hat mit diesem B\u00fcrokonzept immer jemanden den man fragen kann, wenn man eine weitere Meinung im bestimmten Fall hat und es wird nie langweilig w\u00e4hren einer 8-Stunden Schicht.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/> Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass es f\u00fcr mich das perfekte Praktikum war. Es hat mir aufgezeigt, was es f\u00fcr weitere M\u00f6glichkeiten in meinem Berufsfeld gibt, von denen ich bis hierher noch nichts wusste und was mich noch Weiteres interessiert. 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