{"id":4160,"date":"2018-04-23T09:36:00","date_gmt":"2018-04-23T07:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4160"},"modified":"2022-06-14T22:42:11","modified_gmt":"2022-06-14T20:42:11","slug":"mein-praktikum-als-projektmanagerin-in-nottingham","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/04\/23\/mein-praktikum-als-projektmanagerin-in-nottingham\/","title":{"rendered":"Mein Praktikum als Projektmanagerin in Nottingham"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Manchmal kommt es anders, als man denkt...<\/p>\n<p>Mein erfolgreiches Praktikum im Projektmanagement einer britischen \u00dcbersetzungsagentur habe ich einem aufregenden Weg voller unvorhersehbarer Wendungen und Herausforderungen zu verdanken und widme diesem Teil daher besonders viel Aufmerksamkeit. So wurde aus dem anf\u00e4nglichen Plan, Events in London zu organisieren, ein Praktikum im Online-Marketing f\u00fcr Kinderspielwaren in Lincoln, welches sich zu guter Letzt gl\u00fccklicherweise in eine Stelle als Projektmanagerin in einer \u00dcbersetzungsagentur in Nottingham verwandelte. Doch beginnen wir am Anfang...<\/p>\n<p>Im Zuge meines Studiums der Kulturwissenschaften gilt es ein Praktikum zu absolvieren, welches ich in Verbindung mit einem obligatorischen Auslandssemester im Rahmen meines Englisch-Studiums in einem Auslandspraktikum integrieren wollte. Hochmotiviert begann ich ca. neun Monate vor geplantem Beginn des Praktikums mit der Organisation. Diese begann mit der Teilnahme an einer Info-Veranstaltung des Career Centers zum Thema \u201cBewerbungen auf Englisch\u201d, in der sich auf sehr hilfreiche Weise viel Zeit f\u00fcr jeden von uns genommen wurde. Wir konnten unsere Vorhaben schildern und wurden sofort an die Hand genommen. Aus dieser einmaligen Veranstaltung wurden im Laufe der Planung zahlreiche Gespr\u00e4che, in denen ein Ansprechpartner des Career Centers mit mir einen pers\u00f6nlichen englischen Lebenslauf auf die Beine stellte. Es war eine Menge Arbeit, die sich wirklich ausgezahlt hat! So brachte dieser Aufwand nicht nur einen Lebenslauf mit sich, der sich sehen lassen kann, sondern st\u00e4rkte auch merklich mein Selbstbewusstsein! Also liebe Studenten, solltet ihr ein Praktikum im Ausland anstreben, wendet euch unbedingt ans Career Center und nehmt die tolle Chance wahr, euch individuell und professionell beraten zu lassen!<\/p>\n<p>Als der Lebenslauf nach drei Monaten perfektioniert und bereit f\u00fcr die britische Arbeitswelt war, begann ich flei\u00dfig sowohl Initiativbewerbungen, als auch Bewerbungen auf ausgeschriebene Praktika in britischen Eventagenturen zu verschicken. Dass ich \u00fcberwiegend Absagen bzw. nicht einmal eine Antwort erhielt, versetzte meinem Optimismus leider einen kleinen Knick. Dies lag jedoch weniger an mir und meinen F\u00e4higkeiten, sondern viel mehr an der Auswahl der Firmen. Ich hatte mir mein Ziel sehr hoch gesetzt und mich bei sehr erfolgreichen und beliebten Betrieben in London, Edinburgh und Dublin beworben, welche leider nicht einmal die Zeit hatten, auf meine Bewerbung einzugehen. Ich musste also recht schnell erkennen, dass eine sehr viel offenere Einstellung her musste, um mir realistische Chancen in kleineren Betrieben und in kleineren St\u00e4dten zu erm\u00f6glichen. Also gab ich nicht auf, sondern recherchierte ab einem gewissen Zeitpunkt nach Organisationen, welche Praktika zwischen Studenten und britischen Firmen vermitteln, um mich \u00fcber meine M\u00f6glichkeiten zu informieren. Und auf einmal ging alles ganz schnell\u2026<\/p>\n<p>Dank einer Freundin wurde ich auf die kostenlose Organisation ISPO aufmerksam (Link zur Website: <a href=\"http:\/\/www.ispo.co.uk\/students\/44\/about-ispo-students\">http:\/\/www.ispo.co.uk\/students\/44\/about-ispo-students<\/a>), welche Praktika f\u00fcr internationale Studenten in und um Nottingham vermittelt und organisiert. Zuerst stellte sich allerdings die Frage: Wirklich kostenlos? Das w\u00e4re ja fast zu sch\u00f6n, um wahr zu sein. Und die Antwort lautet: Tats\u00e4chlich kostenlos plus eine Vielzahl von britischen Firmen auf der Suche nach deutschen Studenten und eine bezahlte Unterkunft! Einzige Bedingung: Den Erhalt der Erasmus+ F\u00f6rderung, da das Praktikum abgesehen von der gestellten Unterkunft nicht verg\u00fctet wird. Mehr musste ich nicht wissen, um mich daf\u00fcr zu entscheiden, es mit dieser Organisation zu versuchen. Da keines der Unternehmen zu dem Zeitpunkt meiner Suche ein Praktikum im Event-Management anbot, ich aber auf eine Menge Marketing relevante Praktika stie\u00df, welche mich ebenfalls sehr interessierten, war ich bereit, mich dieser neuen M\u00f6glichkeit freudig zu stellen. Innerhalb von zwei Wochen nach meiner Anmeldung bei ISPO hatte ich ein obligatorisches und sehr nettes Interview mit der dortigen Praktikantin hinter mich gebracht, in welchem auf mein Englisch geachtet wurde und ich einfach ein bisschen von mir, meinem Studium und meinen Erwartungen an das Praktikum erz\u00e4hlt habe. Im Anschluss daran bewarb ich mich auf alle angebotenen Stellen, die f\u00fcr mich in Frage kamen und hatte eine Woche sp\u00e4ter zum ersten Mal die M\u00f6glichkeit, ein Interview bez\u00fcglich eines sechsmonatigen Online-Marketing Praktikums mit einer Firma in Lincoln zu f\u00fchren, welche Spielwaren f\u00fcr Kinder produziert und verkauft. Dieses verlief sehr gut und mir wurden haupts\u00e4chlich Fragen zu meinem Lebenslauf gestellt, wobei ich die Gelegenheit bekam, ausf\u00fchrlich von meinen Erfahrungen und Interessen zu berichten. Ich war von der Stelle hellauf begeistert und erhielt innerhalb einer Woche tats\u00e4chlich eine Zusage. Nun wurde es ernst und es galt sich um die Bewerbung f\u00fcr die Erasmus+ F\u00f6rderung, eine Auslandsversicherung, einen Flug, andere finanzielle F\u00f6rderung etc. zu k\u00fcmmern. Dass mir die Suche nach einer Unterkunft dank eines Vertrags zwischen der Firma und der Organisation in Lincoln abgenommen wurde, war eine enorme Erleichterung! Einen Monat vor Beginn des Praktikums war alles organisiert, doch wie gesagt, kommt es manchmal anders, als man denkt...<\/p>\n<p>In meinem Fall erreichte mich die Nachricht, dass mein Praktikum aufgrund enormer finanzieller Schwierigkeiten meines angestrebten Unternehmens, leider abgesagt werden muss, zu besagtem Monat vor Antritt des Praktikums. Aber ISPO hat mich nicht im Stich gelassen, sondern mir sofort einen Alternativ-Platz in zwei anderen Firmen und Bereichen angeboten. Zu meinem Gl\u00fcck \u00fcberzeugte mich eine dieser Stellen aufgrund meiner Leidenschaft f\u00fcr Sprachen auf den ersten Blick, n\u00e4mlich das Projektmanagement in einer \u00dcbersetzungsagentur. Also bewarb ich mich direkt auf dieses Praktikum, da ich die Anforderungen erf\u00fcllte, der Zeitraum passte und ich nicht bereit war aufzugeben. Im Nachhinein w\u00fcrde ich die Wendung all dieser Geschehnisse als Schicksal bezeichnen, weil ich sonst niemals dort gelandet w\u00e4re, wo ich es dann Gott sei Dank bin. Innerhalb einer Woche hatte sich also alles ge\u00e4ndert und ich hatte es geschafft, mir meinen Platz in der \u00dcbersetzungsagentur in Nottingham zu sichern.<\/p>\n<p>Die M\u00fche lohnt sich!<\/p>\n<p>Einmal angekommen in Nottingham und der \u00dcbersetzungsfirma, welche meinen Arbeitsplatz f\u00fcr die folgenden sechs Monate darstellte, f\u00fchlte ich mich pudelwohl. Nottingham ist eine gro\u00dfartige Stadt und hat viel zu bieten - regelm\u00e4\u00dfige Events, zahlreiche Cafes, Restaurants und Nachtclubs, ein sch\u00f6nes Schloss mit interessanter Geschichte, unz\u00e4hlige Shopping- und Sportm\u00f6glichkeiten, zwei Universit\u00e4ten mit einer Vielzahl internationaler Studenten etc. Au\u00dferdem nahm ich viele Angebote der Organisation Citylife Nottingham (Link zur Website: <a href=\"http:\/\/www.citylife-nottingham.com\/\">http:\/\/www.citylife-nottingham.com\/<\/a>) wahr, welche Trips und Events f\u00fcr internationale Studenten anbietet. Dank dieser konnte ich g\u00fcnstig und stets gut durchorganisiert einen Gro\u00dfteil von England - London, Bath, Oxford, Cambridge, Brighton, Durham, Stonehenge - sowie Edinburgh und Cardiff bereisen und bestaunen.<\/p>\n<p>Mein Praktikum hat mir vom ersten Tag an gut gefallen - ich wurde von einem sehr herzlichen und offenen Team begr\u00fc\u00dft, sofort als vollwertiges Teammitglied akzeptiert und detailliert \u00fcber meine Aufgaben und Verantwortungsbereiche informiert. Die Arbeit im Projektmanagement in einer britischen \u00dcbersetzungsfirma erwies sich mit der Zeit als sehr abwechslungsreich und ich lernte eine Menge im Hinblick auf Firmenziele und -strukturen, verschiedene Arbeitsweisen, das britische positive miteinander Leben und Arbeiten und vieles mehr. Au\u00dferdem bekam ich auf meinen Wunsch hin die M\u00f6glichkeit an vielen Marketing- und Veranstaltungsprojekten mitzuarbeiten und so meine urspr\u00fcnglichen W\u00fcnsche zu integrieren. Dank ISPO f\u00fchrte ich dar\u00fcber hinaus erfolgreiche Evaluationsgespr\u00e4che mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort. Alles in allem sch\u00e4tze ich mich sehr gl\u00fccklich ein Teil dieses Teams geworden zu sein, welches einander wertsch\u00e4tzt, miteinander arbeitet und sich zu Teilen auch privat gern trifft.<\/p>\n<p>Und am Ende wird alles gut!<\/p>\n<p>Ich habe durch und durch von dem Praktikum in einer britischen, mittelst\u00e4ndigen \u00dcbersetzungsfirma profitiert und konnte kaum glauben, wie schnell die Zeit verflog. Nicht nur konnte ich mir ganz neues Wissen im Bezug auf den Betrieb und seine Arbeitsmethoden aneignen, ich hatte auch die M\u00f6glichkeit bereits existierende Kenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. So arbeitete ich so intensiv wie nie zuvor mit Microsoft Office und hatte endlich die Gelegenheit, mein Englisch anzuwenden und es dank der t\u00e4glichen Kommunikation mit Kollegen, Mitbewohnern und Freunden merklich zu verbessern. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, Freundschaften gekn\u00fcpft, das Land und seine Besonderheiten bestaunt, mich pers\u00f6nlich weiterentwickelt und viel \u00fcber Kultur, Sprache und mich selbst gelernt. Nat\u00fcrlich verl\u00e4uft das Abenteuer Ausland bei jedem unterschiedlich und ich hoffe, meine Erfahrungen schrecken nicht ab, sondern ermutigen, Herausforderungen anzunehmen, sich nicht von seinem Plan abbringen zu lassen und nicht aufzugeben. Es geh\u00f6rt eine Menge Arbeit, Geduld und Optimismus dazu, dieses Abenteuer zu managen, aber es lohnt sich. Denn am Ende wird doch immer alles gut! \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4163\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-744x419.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"747\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham4-420x747.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham4-420x747.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham4.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"747\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham-420x747.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham-420x747.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"52.95478319999999\" data-center-lng=\"-1.1581085999999914\" data-zoom=\"7\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"52.95478319999999\" data-lng=\"-1.1581085999999914\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4162,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_total_topic_count_hidden":0,"_bbp_total_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Manchmal kommt es anders, als man denkt...<\/p><p>Mein erfolgreiches Praktikum im Projektmanagement einer britischen \u00dcbersetzungsagentur habe ich einem aufregenden Weg voller unvorhersehbarer Wendungen und Herausforderungen zu verdanken und widme diesem Teil daher besonders viel Aufmerksamkeit. So wurde aus dem anf\u00e4nglichen Plan, Events in London zu organisieren, ein Praktikum im Online-Marketing f\u00fcr Kinderspielwaren in Lincoln, welches sich zu guter Letzt gl\u00fccklicherweise in eine Stelle als Projektmanagerin in einer \u00dcbersetzungsagentur in Nottingham verwandelte. Doch beginnen wir am Anfang...<\/p><p>Im Zuge meines Studiums der Kulturwissenschaften gilt es ein Praktikum zu absolvieren, welches ich in Verbindung mit einem obligatorischen Auslandssemester im Rahmen meines Englisch-Studiums in einem Auslandspraktikum integrieren wollte. Hochmotiviert begann ich ca. neun Monate vor geplantem Beginn des Praktikums mit der Organisation. Diese begann mit der Teilnahme an einer Info-Veranstaltung des Career Centers zum Thema \u201cBewerbungen auf Englisch\u201d, in der sich auf sehr hilfreiche Weise viel Zeit f\u00fcr jeden von uns genommen wurde. Wir konnten unsere Vorhaben schildern und wurden sofort an die Hand genommen. Aus dieser einmaligen Veranstaltung wurden im Laufe der Planung zahlreiche Gespr\u00e4che, in denen ein Ansprechpartner des Career Centers mit mir einen pers\u00f6nlichen englischen Lebenslauf auf die Beine stellte. Es war eine Menge Arbeit, die sich wirklich ausgezahlt hat! So brachte dieser Aufwand nicht nur einen Lebenslauf mit sich, der sich sehen lassen kann, sondern st\u00e4rkte auch merklich mein Selbstbewusstsein! Also liebe Studenten, solltet ihr ein Praktikum im Ausland anstreben, wendet euch unbedingt ans Career Center und nehmt die tolle Chance wahr, euch individuell und professionell beraten zu lassen!<\/p><p>Als der Lebenslauf nach drei Monaten perfektioniert und bereit f\u00fcr die britische Arbeitswelt war, begann ich flei\u00dfig sowohl Initiativbewerbungen, als auch Bewerbungen auf ausgeschriebene Praktika in britischen Eventagenturen zu verschicken. Dass ich \u00fcberwiegend Absagen bzw. nicht einmal eine Antwort erhielt, versetzte meinem Optimismus leider einen kleinen Knick. Dies lag jedoch weniger an mir und meinen F\u00e4higkeiten, sondern viel mehr an der Auswahl der Firmen. Ich hatte mir mein Ziel sehr hoch gesetzt und mich bei sehr erfolgreichen und beliebten Betrieben in London, Edinburgh und Dublin beworben, welche leider nicht einmal die Zeit hatten, auf meine Bewerbung einzugehen. Ich musste also recht schnell erkennen, dass eine sehr viel offenere Einstellung her musste, um mir realistische Chancen in kleineren Betrieben und in kleineren St\u00e4dten zu erm\u00f6glichen. Also gab ich nicht auf, sondern recherchierte ab einem gewissen Zeitpunkt nach Organisationen, welche Praktika zwischen Studenten und britischen Firmen vermitteln, um mich \u00fcber meine M\u00f6glichkeiten zu informieren. Und auf einmal ging alles ganz schnell\u2026<\/p><p>Dank einer Freundin wurde ich auf die kostenlose Organisation ISPO aufmerksam (Link zur Website: <a href=\"http:\/\/www.ispo.co.uk\/students\/44\/about-ispo-students\">http:\/\/www.ispo.co.uk\/students\/44\/about-ispo-students<\/a>), welche Praktika f\u00fcr internationale Studenten in und um Nottingham vermittelt und organisiert. Zuerst stellte sich allerdings die Frage: Wirklich kostenlos? Das w\u00e4re ja fast zu sch\u00f6n, um wahr zu sein. Und die Antwort lautet: Tats\u00e4chlich kostenlos plus eine Vielzahl von britischen Firmen auf der Suche nach deutschen Studenten und eine bezahlte Unterkunft! Einzige Bedingung: Den Erhalt der Erasmus+ F\u00f6rderung, da das Praktikum abgesehen von der gestellten Unterkunft nicht verg\u00fctet wird. Mehr musste ich nicht wissen, um mich daf\u00fcr zu entscheiden, es mit dieser Organisation zu versuchen. Da keines der Unternehmen zu dem Zeitpunkt meiner Suche ein Praktikum im Event-Management anbot, ich aber auf eine Menge Marketing relevante Praktika stie\u00df, welche mich ebenfalls sehr interessierten, war ich bereit, mich dieser neuen M\u00f6glichkeit freudig zu stellen. Innerhalb von zwei Wochen nach meiner Anmeldung bei ISPO hatte ich ein obligatorisches und sehr nettes Interview mit der dortigen Praktikantin hinter mich gebracht, in welchem auf mein Englisch geachtet wurde und ich einfach ein bisschen von mir, meinem Studium und meinen Erwartungen an das Praktikum erz\u00e4hlt habe. Im Anschluss daran bewarb ich mich auf alle angebotenen Stellen, die f\u00fcr mich in Frage kamen und hatte eine Woche sp\u00e4ter zum ersten Mal die M\u00f6glichkeit, ein Interview bez\u00fcglich eines sechsmonatigen Online-Marketing Praktikums mit einer Firma in Lincoln zu f\u00fchren, welche Spielwaren f\u00fcr Kinder produziert und verkauft. Dieses verlief sehr gut und mir wurden haupts\u00e4chlich Fragen zu meinem Lebenslauf gestellt, wobei ich die Gelegenheit bekam, ausf\u00fchrlich von meinen Erfahrungen und Interessen zu berichten. Ich war von der Stelle hellauf begeistert und erhielt innerhalb einer Woche tats\u00e4chlich eine Zusage. Nun wurde es ernst und es galt sich um die Bewerbung f\u00fcr die Erasmus+ F\u00f6rderung, eine Auslandsversicherung, einen Flug, andere finanzielle F\u00f6rderung etc. zu k\u00fcmmern. Dass mir die Suche nach einer Unterkunft dank eines Vertrags zwischen der Firma und der Organisation in Lincoln abgenommen wurde, war eine enorme Erleichterung! Einen Monat vor Beginn des Praktikums war alles organisiert, doch wie gesagt, kommt es manchmal anders, als man denkt...<\/p><p>In meinem Fall erreichte mich die Nachricht, dass mein Praktikum aufgrund enormer finanzieller Schwierigkeiten meines angestrebten Unternehmens, leider abgesagt werden muss, zu besagtem Monat vor Antritt des Praktikums. Aber ISPO hat mich nicht im Stich gelassen, sondern mir sofort einen Alternativ-Platz in zwei anderen Firmen und Bereichen angeboten. Zu meinem Gl\u00fcck \u00fcberzeugte mich eine dieser Stellen aufgrund meiner Leidenschaft f\u00fcr Sprachen auf den ersten Blick, n\u00e4mlich das Projektmanagement in einer \u00dcbersetzungsagentur. Also bewarb ich mich direkt auf dieses Praktikum, da ich die Anforderungen erf\u00fcllte, der Zeitraum passte und ich nicht bereit war aufzugeben. Im Nachhinein w\u00fcrde ich die Wendung all dieser Geschehnisse als Schicksal bezeichnen, weil ich sonst niemals dort gelandet w\u00e4re, wo ich es dann Gott sei Dank bin. Innerhalb einer Woche hatte sich also alles ge\u00e4ndert und ich hatte es geschafft, mir meinen Platz in der \u00dcbersetzungsagentur in Nottingham zu sichern.<\/p><p>Die M\u00fche lohnt sich!<\/p><p>Einmal angekommen in Nottingham und der \u00dcbersetzungsfirma, welche meinen Arbeitsplatz f\u00fcr die folgenden sechs Monate darstellte, f\u00fchlte ich mich pudelwohl. Nottingham ist eine gro\u00dfartige Stadt und hat viel zu bieten - regelm\u00e4\u00dfige Events, zahlreiche Cafes, Restaurants und Nachtclubs, ein sch\u00f6nes Schloss mit interessanter Geschichte, unz\u00e4hlige Shopping- und Sportm\u00f6glichkeiten, zwei Universit\u00e4ten mit einer Vielzahl internationaler Studenten etc. Au\u00dferdem nahm ich viele Angebote der Organisation Citylife Nottingham (Link zur Website: <a href=\"http:\/\/www.citylife-nottingham.com\/\">http:\/\/www.citylife-nottingham.com\/<\/a>) wahr, welche Trips und Events f\u00fcr internationale Studenten anbietet. Dank dieser konnte ich g\u00fcnstig und stets gut durchorganisiert einen Gro\u00dfteil von England - London, Bath, Oxford, Cambridge, Brighton, Durham, Stonehenge - sowie Edinburgh und Cardiff bereisen und bestaunen.<\/p><p>Mein Praktikum hat mir vom ersten Tag an gut gefallen - ich wurde von einem sehr herzlichen und offenen Team begr\u00fc\u00dft, sofort als vollwertiges Teammitglied akzeptiert und detailliert \u00fcber meine Aufgaben und Verantwortungsbereiche informiert. Die Arbeit im Projektmanagement in einer britischen \u00dcbersetzungsfirma erwies sich mit der Zeit als sehr abwechslungsreich und ich lernte eine Menge im Hinblick auf Firmenziele und -strukturen, verschiedene Arbeitsweisen, das britische positive miteinander Leben und Arbeiten und vieles mehr. Au\u00dferdem bekam ich auf meinen Wunsch hin die M\u00f6glichkeit an vielen Marketing- und Veranstaltungsprojekten mitzuarbeiten und so meine urspr\u00fcnglichen W\u00fcnsche zu integrieren. Dank ISPO f\u00fchrte ich dar\u00fcber hinaus erfolgreiche Evaluationsgespr\u00e4che mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort. Alles in allem sch\u00e4tze ich mich sehr gl\u00fccklich ein Teil dieses Teams geworden zu sein, welches einander wertsch\u00e4tzt, miteinander arbeitet und sich zu Teilen auch privat gern trifft.<\/p><p>Und am Ende wird alles gut!<\/p><p>Ich habe durch und durch von dem Praktikum in einer britischen, mittelst\u00e4ndigen \u00dcbersetzungsfirma profitiert und konnte kaum glauben, wie schnell die Zeit verflog. Nicht nur konnte ich mir ganz neues Wissen im Bezug auf den Betrieb und seine Arbeitsmethoden aneignen, ich hatte auch die M\u00f6glichkeit bereits existierende Kenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. So arbeitete ich so intensiv wie nie zuvor mit Microsoft Office und hatte endlich die Gelegenheit, mein Englisch anzuwenden und es dank der t\u00e4glichen Kommunikation mit Kollegen, Mitbewohnern und Freunden merklich zu verbessern. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, Freundschaften gekn\u00fcpft, das Land und seine Besonderheiten bestaunt, mich pers\u00f6nlich weiterentwickelt und viel \u00fcber Kultur, Sprache und mich selbst gelernt. Nat\u00fcrlich verl\u00e4uft das Abenteuer Ausland bei jedem unterschiedlich und ich hoffe, meine Erfahrungen schrecken nicht ab, sondern ermutigen, Herausforderungen anzunehmen, sich nicht von seinem Plan abbringen zu lassen und nicht aufzugeben. Es geh\u00f6rt eine Menge Arbeit, Geduld und Optimismus dazu, dieses Abenteuer zu managen, aber es lohnt sich. Denn am Ende wird doch immer alles gut! :)<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3.jpg\"><img class=\"alignnone size-medium wp-image-4163\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/Nottingham3-744x419.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"419\" \/><\/a><\/p><p>[gallery ids=\"4164,4161\"]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,357628,356669,368865,653],"tags":[357628,447046,368791,613],"class_list":["post-4160","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-grossbritannien","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-grossbritannien","tag-kuwi","tag-praktikumssuche","tag-projektmanagement"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4160"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4166,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4160\/revisions\/4166"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4162"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}