{"id":4155,"date":"2018-04-27T09:36:45","date_gmt":"2018-04-27T07:36:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4155"},"modified":"2022-06-14T22:42:03","modified_gmt":"2022-06-14T20:42:03","slug":"erasmus-praktikum-am-forschungsinstitut-swerea-kimab-in-stockholm-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/04\/27\/erasmus-praktikum-am-forschungsinstitut-swerea-kimab-in-stockholm-schweden\/","title":{"rendered":"Erasmus-Praktikum am Forschungsinstitut Swerea KIMAB in Stockholm, Schweden"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>\nNeben meinem Masterstudium im Bereich Produktionstechnik arbeitete ich als HiWi. Ich erkundigte mich bei meinem damaligen Vorgesetzten nach interessanten Firmen mit Sitz im Ausland, bei denen ich ein freiwilliges Praktikum absolvieren k\u00f6nnte. Aufgrund positiver Berichte von Freunden und Verwandten, sowie aus eigenem Interesse favorisierte ich die skandinavischen L\u00e4nder. Mein Vorgesetzter stellte Kontakt zu Swerea KIMAB her und es ergab sich ein Bewerbungsgespr\u00e4ch auf einer kurz darauf stattfindenden Messe. In Schweden gilt in vielen F\u00e4llen das gesprochene Wort, sodass oft explizit nach Vertr\u00e4gen gefragt werden muss.<br \/>\nFormalit\u00e4ten<\/p>\n<p>Ein k\u00fcrzerer Schweden-Aufenthalt erfordert keine besonderen Formalit\u00e4ten, da Schweden EU-Mitgliedsstaat ist. Demnach ist ein Personalausweis \/ Reisepass zur Einreise ausreichend.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen l\u00e4ngeren Aufenthalt oder bei einem verg\u00fcteten Praktikum ist es empfehlenswert sich vom schwedischen Finanzamt (\u201eSkatteverket\u201c) eine \u201ePersonnummer\u201c ausstellen zu lassen. Jeder Schwede besitzt eine eigene Nummer, da sie im Alltag sehr h\u00e4ufig gebraucht wird. Beispielsweise gestaltet sich eine Anmeldung zu einem Sprachkurs oder einem Fitnessstudio, sowie die Wohnungssuche ohne \u201ePersonnummer\u201c \u00e4u\u00dferst schwierig. Die \u201ePersonnummer\u201c ist auf der \u201eID-Kort\u201c (einer Art Personalausweis) vermerkt, die man ebenfalls beim Finanzamt beantragen kann. Die Nummer erm\u00f6glicht auch einen problemlosen Arztbesuch, da man durch Besitz der Nummer automatisch in Schweden krankenversichert ist. Man sollte sich im Vorfeld gr\u00fcndlich \u00fcber das schwedische Gesundheitssystem informieren, da es gewisse unterschiede zum deutschen \u00c4quivalent gibt, was sich zum Beispiel bei der Arztwahl \u00e4u\u00dfert. www.1177.se gibt hilfreiche Informationen zu allen Themen rund um das schwedische Gesundheitswesen.<\/p>\n<p>In Schweden fast ausnahmslos mit Kredit-\/Debitkarte oder Bezahl-Apps wie z.B. \u201eSwish\u201c bezahlt. So ist es nicht ungew\u00f6hnlich die Br\u00f6tchen beim B\u00e4cker mit Kreditkarte zu bezahlen, da dieser oft kein Bargeld annimmt. Daher sollte man unbedingt eine Kreditkarte mitnehmen und sich zuvor erkundigen, ob diese auch im Ausland einsetzbar ist.<\/p>\n<p><strong>Anreise und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel<\/strong><br \/>\nMeine Anreise erfolgte \u00fcber einen Direktflug von Hamburg nach Stockholm Arlanda. Dieser Flughafen ist etwa eine Stunde vom Stadtzentrum entfernt, sodass ein zus\u00e4tzliches Zug- oder Busticket (\u201eFlygsbussarna\u201c) erforderlich ist, um in die Stadt zu gelangen.<\/p>\n<p>Innerhalb Stockholms liegt ein sehr gut ausgebautes Bus- und U-Bahn-Netz (\u201eTunnelbana\u201c) vor. Mit dem Erwerb einer \u201eSL-card\u201c kann man beides im gesamten Stadtgebiet fahren. Zudem erg\u00e4nzen F\u00e4hren und Kurzstreckenz\u00fcge den Nahverkehr. Alle Nahverkehrsmittel sind durchweg p\u00fcnktlich und sauber. Verg\u00fcnstigungen f\u00fcr Studierende gelten leider nur f\u00fcr diejenigen, die auch tats\u00e4chlich an einer Stockholmer Einrichtung immatrikuliert sind.<\/p>\n<p>Weiterhin ist Stockholm \u00e4u\u00dferst fahrradfreundlich und mit dem Kauf einer \u201eCity Bikes\u201c-card kann man sich an unz\u00e4hligen Stellen in der Stadt Fahrr\u00e4der ausleihen.<br \/>\nIm Falle einer Taxifahrt sollte im Vorfeld der Preis abgekl\u00e4rt werden, da man ansonsten teilweise \u00fcberh\u00f6hte Preise zahlen muss.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft<\/strong><br \/>\nDie Wohnungssituation in Stockholm ist \u00e4u\u00dferst angespannt. Zum einen sind die Mietpreise enorm hoch und zum anderen sind viele Wohnungen nur \u00fcber teilweise jahrelange Wartelisten verf\u00fcgbar. Im Allgemeinen ist der Wohnungsmarkt f\u00fcr Au\u00dfenstehende nur schwer durchschaubar, da Wohnungen - oft nur zur Untermiete verf\u00fcgbar sind. In einer zentrumsnahen Wohnlage kostet ein Zimmer in einer WG etwa 1000 \u20ac im Monat. Einen Platz im Studentenwohnheim bekommt man meiner Erfahrung nach auch nur wenn man direkt an einer Stockholmer Universit\u00e4t studiert. Daher war ich \u00fcberaus gl\u00fccklich, dass ich \u00fcber eine Mitarbeiterin ein Zimmer bekommen konnte. Dieses lag sogar sehr zentrumsnah auf der Insel Kungsholmen, sodass ich weder zur Arbeit, noch f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten gro\u00dfe Wege zur\u00fccklegen musste.<\/p>\n<p>Allgemein empfiehlt es sich f\u00fcr die Wohnungssuche den Arbeitgeber um Hilfe zu bitten, da Wohnungen teilweise bevorzugt an Firmen vermietet werden. Oftmals haben Arbeitgeber auch Kontakt zu Vermittlerfirmen, die das Bindeglied zwischen Vermieter, Arbeitgeber und Mieter darstellen.<\/p>\n<p>Ansonsten empfiehlt sich \u201cblocket\u201c \u2013 das schwedische \u00c4quivalent zu Ebay f\u00fcr die Wohnungssuche. Bei der Suche \u00fcber soziale Medien ist Vorsicht geboten, da diese oftmals zwielichtige Angebote enthalten.<\/p>\n<p><strong>Praktikum<\/strong><br \/>\nIch war als Praktikant im Bereich der Pulvermetallurgie und des Additive Manufacturing t\u00e4tig. W\u00e4hrend des Praktikums bekam ich verantwortungsvolle und vielseitige Aufgaben \u00fcbertragen. Zu meinen Aufgaben geh\u00f6rten die Planung und Durchf\u00fchrung von Versuchen, sowie das Verfassen von Berichten und der Kontakt mit Kunden. Ich musste zudem meine Ergebnisse regelm\u00e4\u00dfig auf pr\u00e4sentieren und konnte mir dabei von Kollegen neue Anregungen und Verbesserungsvorschl\u00e4ge einholen. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit, durfte ich auch mit sehr teuren Ger\u00e4ten, wie beispielsweise einem 3D-Drucker f\u00fcr Metall arbeiten. Zudem wurde ich sehr gut in den Firmenalltag eingebunden, d.h. ich konnte an Besprechungen teilnehmen, durfte an Firmenbesichtigungen teilnehmen und wurde auch privat von Kollegen zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten eingeladen.<\/p>\n<p>Ich konnte die Arbeitszeiten flexibel w\u00e4hlen und bei Bedarf ohne gr\u00f6\u00dfere Absprachen Urlaub nehmen. Zu einem gewissen Anteil war auch Arbeit von zu Hause aus m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Anfangs gab es geringf\u00fcgige sprachliche bzw. interkulturelle Missverst\u00e4ndnisse, die aber sehr gut aufgenommen wurden und auch nur in den ersten Tagen vorkamen. Die Kollegen waren durchweg sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen, sodass ich mich zu keinem Zeitpunkt unwohl f\u00fchlte.<\/p>\n<p>Nach dem Praktikum wurde mir eine Masterarbeitsstelle angeboten, die ich gerne annahm. Die Masterarbeit war thematisch in einem \u00e4hnlichen Bereich angesiedelt, sodass ich von den Erfahrungen aus dem Praktikum profitieren konnte. Der Zeitraum der Masterarbeit wurde ebenfalls durch Erasmus gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><strong>Freizeitangebote, Kulturelles<\/strong><br \/>\nStockholm ist Schwedens Hauptstadt und bezeichnet sich auch gerne als Hauptstadt Skandinaviens. Im direkten Stadtgebiet leben ca. eine Million Menschen. Je nach Stadtviertel kann man sowohl durch eine sch\u00f6ne Altstadt schlendern, oder Museen und Nachtleben genie\u00dfen. Obwohl Stockholm eine Gro\u00dfstadt ist, ist sie nur an wenigen Stellen hektisch und laut. Viele Parks, Felsen und unz\u00e4hlige Wasserfl\u00e4chen lockern das Stadtbild auf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4157 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Stockholm liegt eingebettet in eine wundersch\u00f6ne Insellandschaft. Dieser \u201eSch\u00e4rengarten\u201c besteht aus ca. 30 000 Inseln und Inselchen, die sich in die Ostsee erstrecken und von Wald, Blaub\u00e4r-B\u00fcschen und Felsen gepr\u00e4gt sind. Zahlreiche F\u00e4hren erm\u00f6glichen den Besuch verschiedener Inseln, auf denen unter anderem auch die bekannten bunten Holzh\u00e4user zu sehen sind. Zudem kann man die Natur mit mietbaren Kajaks, Fahrr\u00e4dern, oder im Winter auch mit Schlittschuhen erkunden. Weiterhin besteht die M\u00f6glichkeit nahegelegene St\u00e4dte wie z.B. Uppsala, G\u00f6teborg oder Helsinki mit dem Zug, Flugzeug oder der F\u00e4hre zu erreichen.<\/p>\n<p>Aufgrund der geographischen Lage Stockholms, sind die Sommern\u00e4chte extrem kurz, da die Sonne extrem fr\u00fch auf- und sp\u00e4t untergeht. Allerdings sind dadurch auch die Wintertage von langer Dunkelheit gepr\u00e4gt, die auf die Stimmung schlagen kann. Allgemein ist es in Stockholm etwas k\u00fchler als in Deutschland und Winter sind viele Seen \u00fcber Wochen zugefroren, sodass Schlittschuhlaufen problemlos m\u00f6glich ist. Auch anderen Wintersportarten, wie z.B. Cross Country Skiing, Curling oder Eishockey kann man vielerorts nachgehen. Allerdings werden manche Wege nur sp\u00e4rlich ger\u00e4umt und gestreut, sodass sich Spikes an den Schuhen empfehlen.<\/p>\n<p>Sowohl in der Arbeit, als auch in der Freizeit kommt man in Schweden mit Englisch sehr gut zurecht. Die meisten Schweden sprechen weit besseres Englisch als man selbst. Dennoch habe ich aus pers\u00f6nlichem Interesse bei der schwedischen Volkshochschule \u201eFolkuniversitetet\u201c mehrere Schwedisch-Kurse besucht. Schwedisch weist viele \u00c4hnlichkeiten mit Deutsch und Englisch auf, sodass es (verh\u00e4lnism\u00e4\u00dfig) leicht erlernbar ist.<\/p>\n<p>Das Leben in Stockholm ist relativ teuer. Ein gew\u00f6hnlicher Supermarkteinkauf kostet etwa doppelt so viel wie in Deutschland. Andererseits haben fast alle Gesch\u00e4fte auch sonntags ge\u00f6ffnet. Viele Freizeitangebote bieten verg\u00fcnstigte Preise f\u00fcr Studierende an, die aber oft nur f\u00fcr diejenigen gelten, die an einer Stockholmer Universit\u00e4t immatrikuliert sind. Auch das Nachtleben ist sehr kostspielig, da sowohl die Eintrittspreise, als auch kosten f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke die Preise in Deutschland teilweise um ein Vielfaches \u00fcbersteigen. Ferner ist der Alkoholkonsum in der \u00d6ffentlichkeit verboten und f\u00fcr die meisten alkoholhaltigen Getr\u00e4nke kann man au\u00dferhalb von Bars nur in einem speziellen Laden \u201eSystembolaget\u201c kaufen.<\/p>\n<p>Trotz der geographischen N\u00e4he fallen einige kulturelle Unterschiede auf. Beispielsweise besteht in Schweden zum Teil eine gro\u00dfe Technikaffinit\u00e4t: Anstelle eines Hausschl\u00fcssels gibt es ein Nummernpad, f\u00fcr manche Fitnessstudios muss man seinen Fingerabdruck einscannen und auch Kleinstbetr\u00e4ge werden mit Kreditkarte bezahlt oder per App \u00fcberwiesen. Weiterhin ist die Stadt sehr sauber und weist eine hervorragende Infrastruktur auf. Andererseits f\u00e4llt es schwer Kontakte zu kn\u00fcpfen und beispielsweise in der U-Bahn wird in der Regel kaum geredet. Allerdings sind die meisten Leute ausgesprochen hilfsbereit und freundlich, wenn sie nach etwas fragt oder um Hilfe bittet. \u00dcber Apps wie \u201emeetup\u201c oder Facebook-Gruppen ist es dennoch m\u00f6glich Freunde zu finden. Leider gab es kaum M\u00f6glichkeiten sich mit anderen Erasmus-Studierenden zu treffen, da ich aufgrund meines Praktikums an vielen unter der Woche stattfindenden Aktivit\u00e4ten nicht teilnehmen konnte und keine wirklichen Kontakte mit anderen Erasmus-Studenten hatte.<\/p>\n<p>In Stockholm kann man unz\u00e4hlige Museen besichtigen. Besonders hervorzuheben sind das Vasa-Museum, in dem ein perfekt erhaltenes, auf seiner Jungfernfahrt gesunkenes antikes Holzschiff ausgestellt ist, sowie das Freilichtmuseum Skansen, in dem skandinavische Tiere und Traditionen lebhaft n\u00e4her gebracht werden. Zu den kulturellen H\u00f6hepunkten z\u00e4hlen typisch skandinavische Feste, wie z.B. Midsommar oder das Lucia Fest.<\/p>\n<p>Auch kulinarisch hat Stockholm einiges zu bieten, neben den allseits bekannten K\u00f6ttbullar sind auch Spezialit\u00e4ten wie z.B. Elch- und Rentierfleisch zu finden. Es gibt zudem viele maritime Speisen wie z.B. Flusskrebse, Kaviar oder alle m\u00f6glichen Fischgerichte.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nIch empfand das Auslandspraktikum als vollen Erfolg. Zum einen verbinde ich viele sch\u00f6ne Erinnerungen mit Stockholm, wie zum Beispiel die Midsommar-Feier oder unz\u00e4hlige Ausfl\u00fcge in die sch\u00f6ne Natur. Zum anderen ebnete dieses Auslandspraktikum meinen Weg in meine berufliche Zukunft: Im Anschluss an das zun\u00e4chst f\u00fcr ein halbes Jahr geplante Praktikum ergab sich die M\u00f6glichkeit meine Masterarbeit ebenfalls im selben Unternehmen in Stockholm zu schreiben. Daraufhin wurde mir von diesem Institut sogar eine Stelle angeboten, sodass ich nun auf unbestimmte Zeit in Stockholm bleiben werde.<\/p>\n<p>Weiterhin half das Praktikum mir meinen Horizont vielf\u00e4ltig zu erweitern. Zum einen konnte ich meine Sprachkenntnisse in Englisch ausbauen und zum anderen Schwedisch als komplett neue Sprache lernen. Au\u00dferdem lernte ich eine in andere Kultur kennen und sch\u00e4tzen. Auch auf schwedischer Seite bestand gro\u00dfes Interesse an meiner Heimat, sodass ein wirklicher kultureller Austausch stattfinden konnte.<\/p>\n<p>Zusammengefasst war ich mit meinem Praktikum sowie Schweden im Gro\u00dfen und Ganzen sehr zufrieden und kann einen Auslandsaufenthalt in diesem Land nur empfehlen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"59.32932349999999\" data-center-lng=\"18.068580800000063\" data-zoom=\"5\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"59.32932349999999\" data-lng=\"18.068580800000063\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4156,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/> Neben meinem Masterstudium im Bereich Produktionstechnik arbeitete ich als HiWi. 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Demnach ist ein Personalausweis \/ Reisepass zur Einreise ausreichend.<\/p><p>F\u00fcr einen l\u00e4ngeren Aufenthalt oder bei einem verg\u00fcteten Praktikum ist es empfehlenswert sich vom schwedischen Finanzamt (\u201eSkatteverket\u201c) eine \u201ePersonnummer\u201c ausstellen zu lassen. Jeder Schwede besitzt eine eigene Nummer, da sie im Alltag sehr h\u00e4ufig gebraucht wird. Beispielsweise gestaltet sich eine Anmeldung zu einem Sprachkurs oder einem Fitnessstudio, sowie die Wohnungssuche ohne \u201ePersonnummer\u201c \u00e4u\u00dferst schwierig. Die \u201ePersonnummer\u201c ist auf der \u201eID-Kort\u201c (einer Art Personalausweis) vermerkt, die man ebenfalls beim Finanzamt beantragen kann. Die Nummer erm\u00f6glicht auch einen problemlosen Arztbesuch, da man durch Besitz der Nummer automatisch in Schweden krankenversichert ist. Man sollte sich im Vorfeld gr\u00fcndlich \u00fcber das schwedische Gesundheitssystem informieren, da es gewisse unterschiede zum deutschen \u00c4quivalent gibt, was sich zum Beispiel bei der Arztwahl \u00e4u\u00dfert. www.1177.se gibt hilfreiche Informationen zu allen Themen rund um das schwedische Gesundheitswesen.<\/p><p>In Schweden fast ausnahmslos mit Kredit-\/Debitkarte oder Bezahl-Apps wie z.B. \u201eSwish\u201c bezahlt. So ist es nicht ungew\u00f6hnlich die Br\u00f6tchen beim B\u00e4cker mit Kreditkarte zu bezahlen, da dieser oft kein Bargeld annimmt. Daher sollte man unbedingt eine Kreditkarte mitnehmen und sich zuvor erkundigen, ob diese auch im Ausland einsetzbar ist.<\/p><p><strong>Anreise und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel<\/strong><br \/> Meine Anreise erfolgte \u00fcber einen Direktflug von Hamburg nach Stockholm Arlanda. Dieser Flughafen ist etwa eine Stunde vom Stadtzentrum entfernt, sodass ein zus\u00e4tzliches Zug- oder Busticket (\u201eFlygsbussarna\u201c) erforderlich ist, um in die Stadt zu gelangen.<\/p><p>Innerhalb Stockholms liegt ein sehr gut ausgebautes Bus- und U-Bahn-Netz (\u201eTunnelbana\u201c) vor. Mit dem Erwerb einer \u201eSL-card\u201c kann man beides im gesamten Stadtgebiet fahren. Zudem erg\u00e4nzen F\u00e4hren und Kurzstreckenz\u00fcge den Nahverkehr. Alle Nahverkehrsmittel sind durchweg p\u00fcnktlich und sauber. Verg\u00fcnstigungen f\u00fcr Studierende gelten leider nur f\u00fcr diejenigen, die auch tats\u00e4chlich an einer Stockholmer Einrichtung immatrikuliert sind.<\/p><p>Weiterhin ist Stockholm \u00e4u\u00dferst fahrradfreundlich und mit dem Kauf einer \u201eCity Bikes\u201c-card kann man sich an unz\u00e4hligen Stellen in der Stadt Fahrr\u00e4der ausleihen.<br \/> Im Falle einer Taxifahrt sollte im Vorfeld der Preis abgekl\u00e4rt werden, da man ansonsten teilweise \u00fcberh\u00f6hte Preise zahlen muss.<\/p><p><strong>Unterkunft<\/strong><br \/> Die Wohnungssituation in Stockholm ist \u00e4u\u00dferst angespannt. Zum einen sind die Mietpreise enorm hoch und zum anderen sind viele Wohnungen nur \u00fcber teilweise jahrelange Wartelisten verf\u00fcgbar. Im Allgemeinen ist der Wohnungsmarkt f\u00fcr Au\u00dfenstehende nur schwer durchschaubar, da Wohnungen - oft nur zur Untermiete verf\u00fcgbar sind. In einer zentrumsnahen Wohnlage kostet ein Zimmer in einer WG etwa 1000 \u20ac im Monat. Einen Platz im Studentenwohnheim bekommt man meiner Erfahrung nach auch nur wenn man direkt an einer Stockholmer Universit\u00e4t studiert. Daher war ich \u00fcberaus gl\u00fccklich, dass ich \u00fcber eine Mitarbeiterin ein Zimmer bekommen konnte. Dieses lag sogar sehr zentrumsnah auf der Insel Kungsholmen, sodass ich weder zur Arbeit, noch f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten gro\u00dfe Wege zur\u00fccklegen musste.<\/p><p>Allgemein empfiehlt es sich f\u00fcr die Wohnungssuche den Arbeitgeber um Hilfe zu bitten, da Wohnungen teilweise bevorzugt an Firmen vermietet werden. Oftmals haben Arbeitgeber auch Kontakt zu Vermittlerfirmen, die das Bindeglied zwischen Vermieter, Arbeitgeber und Mieter darstellen.<\/p><p>Ansonsten empfiehlt sich \u201cblocket\u201c \u2013 das schwedische \u00c4quivalent zu Ebay f\u00fcr die Wohnungssuche. Bei der Suche \u00fcber soziale Medien ist Vorsicht geboten, da diese oftmals zwielichtige Angebote enthalten.<\/p><p><strong>Praktikum<\/strong><br \/> Ich war als Praktikant im Bereich der Pulvermetallurgie und des Additive Manufacturing t\u00e4tig. W\u00e4hrend des Praktikums bekam ich verantwortungsvolle und vielseitige Aufgaben \u00fcbertragen. Zu meinen Aufgaben geh\u00f6rten die Planung und Durchf\u00fchrung von Versuchen, sowie das Verfassen von Berichten und der Kontakt mit Kunden. Ich musste zudem meine Ergebnisse regelm\u00e4\u00dfig auf pr\u00e4sentieren und konnte mir dabei von Kollegen neue Anregungen und Verbesserungsvorschl\u00e4ge einholen. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit, durfte ich auch mit sehr teuren Ger\u00e4ten, wie beispielsweise einem 3D-Drucker f\u00fcr Metall arbeiten. Zudem wurde ich sehr gut in den Firmenalltag eingebunden, d.h. ich konnte an Besprechungen teilnehmen, durfte an Firmenbesichtigungen teilnehmen und wurde auch privat von Kollegen zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten eingeladen.<\/p><p>Ich konnte die Arbeitszeiten flexibel w\u00e4hlen und bei Bedarf ohne gr\u00f6\u00dfere Absprachen Urlaub nehmen. Zu einem gewissen Anteil war auch Arbeit von zu Hause aus m\u00f6glich.<\/p><p>Anfangs gab es geringf\u00fcgige sprachliche bzw. interkulturelle Missverst\u00e4ndnisse, die aber sehr gut aufgenommen wurden und auch nur in den ersten Tagen vorkamen. Die Kollegen waren durchweg sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen, sodass ich mich zu keinem Zeitpunkt unwohl f\u00fchlte.<\/p><p>Nach dem Praktikum wurde mir eine Masterarbeitsstelle angeboten, die ich gerne annahm. Die Masterarbeit war thematisch in einem \u00e4hnlichen Bereich angesiedelt, sodass ich von den Erfahrungen aus dem Praktikum profitieren konnte. Der Zeitraum der Masterarbeit wurde ebenfalls durch Erasmus gef\u00f6rdert.<\/p><p><strong>Freizeitangebote, Kulturelles<\/strong><br \/> Stockholm ist Schwedens Hauptstadt und bezeichnet sich auch gerne als Hauptstadt Skandinaviens. Im direkten Stadtgebiet leben ca. eine Million Menschen. Je nach Stadtviertel kann man sowohl durch eine sch\u00f6ne Altstadt schlendern, oder Museen und Nachtleben genie\u00dfen. Obwohl Stockholm eine Gro\u00dfstadt ist, ist sie nur an wenigen Stellen hektisch und laut. Viele Parks, Felsen und unz\u00e4hlige Wasserfl\u00e4chen lockern das Stadtbild auf.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-4157 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/IMG-20180224-WA0003-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"558\" \/><\/a><\/p><p>Stockholm liegt eingebettet in eine wundersch\u00f6ne Insellandschaft. Dieser \u201eSch\u00e4rengarten\u201c besteht aus ca. 30 000 Inseln und Inselchen, die sich in die Ostsee erstrecken und von Wald, Blaub\u00e4r-B\u00fcschen und Felsen gepr\u00e4gt sind. Zahlreiche F\u00e4hren erm\u00f6glichen den Besuch verschiedener Inseln, auf denen unter anderem auch die bekannten bunten Holzh\u00e4user zu sehen sind. Zudem kann man die Natur mit mietbaren Kajaks, Fahrr\u00e4dern, oder im Winter auch mit Schlittschuhen erkunden. Weiterhin besteht die M\u00f6glichkeit nahegelegene St\u00e4dte wie z.B. Uppsala, G\u00f6teborg oder Helsinki mit dem Zug, Flugzeug oder der F\u00e4hre zu erreichen.<\/p><p>Aufgrund der geographischen Lage Stockholms, sind die Sommern\u00e4chte extrem kurz, da die Sonne extrem fr\u00fch auf- und sp\u00e4t untergeht. Allerdings sind dadurch auch die Wintertage von langer Dunkelheit gepr\u00e4gt, die auf die Stimmung schlagen kann. Allgemein ist es in Stockholm etwas k\u00fchler als in Deutschland und Winter sind viele Seen \u00fcber Wochen zugefroren, sodass Schlittschuhlaufen problemlos m\u00f6glich ist. Auch anderen Wintersportarten, wie z.B. Cross Country Skiing, Curling oder Eishockey kann man vielerorts nachgehen. Allerdings werden manche Wege nur sp\u00e4rlich ger\u00e4umt und gestreut, sodass sich Spikes an den Schuhen empfehlen.<\/p><p>Sowohl in der Arbeit, als auch in der Freizeit kommt man in Schweden mit Englisch sehr gut zurecht. Die meisten Schweden sprechen weit besseres Englisch als man selbst. Dennoch habe ich aus pers\u00f6nlichem Interesse bei der schwedischen Volkshochschule \u201eFolkuniversitetet\u201c mehrere Schwedisch-Kurse besucht. Schwedisch weist viele \u00c4hnlichkeiten mit Deutsch und Englisch auf, sodass es (verh\u00e4lnism\u00e4\u00dfig) leicht erlernbar ist.<\/p><p>Das Leben in Stockholm ist relativ teuer. Ein gew\u00f6hnlicher Supermarkteinkauf kostet etwa doppelt so viel wie in Deutschland. Andererseits haben fast alle Gesch\u00e4fte auch sonntags ge\u00f6ffnet. Viele Freizeitangebote bieten verg\u00fcnstigte Preise f\u00fcr Studierende an, die aber oft nur f\u00fcr diejenigen gelten, die an einer Stockholmer Universit\u00e4t immatrikuliert sind. Auch das Nachtleben ist sehr kostspielig, da sowohl die Eintrittspreise, als auch kosten f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke die Preise in Deutschland teilweise um ein Vielfaches \u00fcbersteigen. Ferner ist der Alkoholkonsum in der \u00d6ffentlichkeit verboten und f\u00fcr die meisten alkoholhaltigen Getr\u00e4nke kann man au\u00dferhalb von Bars nur in einem speziellen Laden \u201eSystembolaget\u201c kaufen.<\/p><p>Trotz der geographischen N\u00e4he fallen einige kulturelle Unterschiede auf. Beispielsweise besteht in Schweden zum Teil eine gro\u00dfe Technikaffinit\u00e4t: Anstelle eines Hausschl\u00fcssels gibt es ein Nummernpad, f\u00fcr manche Fitnessstudios muss man seinen Fingerabdruck einscannen und auch Kleinstbetr\u00e4ge werden mit Kreditkarte bezahlt oder per App \u00fcberwiesen. Weiterhin ist die Stadt sehr sauber und weist eine hervorragende Infrastruktur auf. Andererseits f\u00e4llt es schwer Kontakte zu kn\u00fcpfen und beispielsweise in der U-Bahn wird in der Regel kaum geredet. Allerdings sind die meisten Leute ausgesprochen hilfsbereit und freundlich, wenn sie nach etwas fragt oder um Hilfe bittet. \u00dcber Apps wie \u201emeetup\u201c oder Facebook-Gruppen ist es dennoch m\u00f6glich Freunde zu finden. Leider gab es kaum M\u00f6glichkeiten sich mit anderen Erasmus-Studierenden zu treffen, da ich aufgrund meines Praktikums an vielen unter der Woche stattfindenden Aktivit\u00e4ten nicht teilnehmen konnte und keine wirklichen Kontakte mit anderen Erasmus-Studenten hatte.<\/p><p>In Stockholm kann man unz\u00e4hlige Museen besichtigen. Besonders hervorzuheben sind das Vasa-Museum, in dem ein perfekt erhaltenes, auf seiner Jungfernfahrt gesunkenes antikes Holzschiff ausgestellt ist, sowie das Freilichtmuseum Skansen, in dem skandinavische Tiere und Traditionen lebhaft n\u00e4her gebracht werden. Zu den kulturellen H\u00f6hepunkten z\u00e4hlen typisch skandinavische Feste, wie z.B. Midsommar oder das Lucia Fest.<\/p><p>Auch kulinarisch hat Stockholm einiges zu bieten, neben den allseits bekannten K\u00f6ttbullar sind auch Spezialit\u00e4ten wie z.B. Elch- und Rentierfleisch zu finden. Es gibt zudem viele maritime Speisen wie z.B. Flusskrebse, Kaviar oder alle m\u00f6glichen Fischgerichte.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/> Ich empfand das Auslandspraktikum als vollen Erfolg. Zum einen verbinde ich viele sch\u00f6ne Erinnerungen mit Stockholm, wie zum Beispiel die Midsommar-Feier oder unz\u00e4hlige Ausfl\u00fcge in die sch\u00f6ne Natur. Zum anderen ebnete dieses Auslandspraktikum meinen Weg in meine berufliche Zukunft: Im Anschluss an das zun\u00e4chst f\u00fcr ein halbes Jahr geplante Praktikum ergab sich die M\u00f6glichkeit meine Masterarbeit ebenfalls im selben Unternehmen in Stockholm zu schreiben. Daraufhin wurde mir von diesem Institut sogar eine Stelle angeboten, sodass ich nun auf unbestimmte Zeit in Stockholm bleiben werde.<\/p><p>Weiterhin half das Praktikum mir meinen Horizont vielf\u00e4ltig zu erweitern. Zum einen konnte ich meine Sprachkenntnisse in Englisch ausbauen und zum anderen Schwedisch als komplett neue Sprache lernen. Au\u00dferdem lernte ich eine in andere Kultur kennen und sch\u00e4tzen. Auch auf schwedischer Seite bestand gro\u00dfes Interesse an meiner Heimat, sodass ein wirklicher kultureller Austausch stattfinden konnte.<\/p><p>Zusammengefasst war ich mit meinem Praktikum sowie Schweden im Gro\u00dfen und Ganzen sehr zufrieden und kann einen Auslandsaufenthalt in diesem Land nur empfehlen.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,72822],"tags":[368887,18499,61104,72822,18623],"class_list":["post-4155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-schweden","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-produktionstechnik","tag-schweden","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4155"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4155\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4159,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4155\/revisions\/4159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}