{"id":4150,"date":"2018-04-11T15:17:08","date_gmt":"2018-04-11T13:17:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4150"},"modified":"2022-06-14T22:42:36","modified_gmt":"2022-06-14T20:42:36","slug":"sechsmonatiges-erasmus-praktikum-bei-novo-nordisk-in-kopenhagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/04\/11\/sechsmonatiges-erasmus-praktikum-bei-novo-nordisk-in-kopenhagen\/","title":{"rendered":"Sechsmonatiges Erasmus-Praktikum bei Novo Nordisk in Kopenhagen"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung\/Planung\/Unterkunft<\/strong><br \/>\nDen Entschluss ein Auslandspraktikum zu machen habe ich w\u00e4hrend meiner Zeit als Erasmus-Student in Esbjerg (D\u00e4nemark) gefasst. Da durch das dreisemestrige Master-Forschungsprojekt im meinem Public Health Studiengang kein Zeitraum f\u00fcr ein mehrmonatiges Praktikum bzw. Auslandssemester bestand, entschied ich mich, nach dem Auslandssemester zus\u00e4tzlich noch ein Praktikum zu machen. Nach einigen Bewerbungen in Deutschland und D\u00e4nemark hat sich dann schlie\u00dflich der Praktikumsplatz Novo Nordisk in Kopenhagen ergeben. Einige Tage nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen geschickt habe, bekam ich eine Einladung zu einem Telefon-Interview mit meinem sp\u00e4teren Vorgesetzten und kurze Zeit sp\u00e4ter die Zusage f\u00fcr die Position. Die Ausschreibung f\u00fcr das Praktikum habe ich auf der englischsprachigen Website von Novo Nordisk gefunden. Die Prozedur f\u00fcr die Erasmus-F\u00f6rderung lief dabei reibungslos ab. Auf der Seite des International Office lassen sich alle relevanten Informationen finden.<\/p>\n<p>Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass ich \u00fcber einen d\u00e4nischen Bekannten aus Esbjerg an die WG in Kopenhagen gekommen bin, in der ich die kompletten sechs Monate bleiben konnte. Die Suche nach einem Zimmer in Kopenhagen kann sehr zeitaufwendig und frustrierend sein, besonders dann, wenn man wie ich nicht in Kopenhagen studiert und nur f\u00fcr eine begrenzte Zeit kommt. Einschl\u00e4gige Facebook-Seiten helfen da aber einem weiter. Von Novo Nordisk gab es keinerlei Unterst\u00fctzung bei der Wohnungssuche.<\/p>\n<p><strong>Praktikum<\/strong><br \/>\nNovo Nordisk produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen und hat sich seit der Gr\u00fcndung 1923 zum Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Diabetes-Pharmazie entwickelt.<\/p>\n<p>Das Praktikum habe ich im Bereich Corporate Affairs\/Health Advocacy absolviert. Mein Team betreut dabei das \u00b4Cities Changing Diabetes\u00b4 Projekt. Dabei handelt es sich um ein private public partnership Programm, dass sich zum Ziel gesetzt in Kooperation mit Partnerst\u00e4dten aus der ganzen Welt die sozialen Risikofaktoren von Diabetikern im st\u00e4dtischen Setting besser zu verstehen und relevante Entscheidungstr\u00e4ger innerhalb der Partnerst\u00e4dte besser zu vernetzen. (N\u00e4here Infos gibt es hier: <a href=\"http:\/\/www.citieschangingdiabetes.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.citieschangingdiabetes.com<\/a>)<\/p>\n<p>Die ersten zwei Monate des Praktikums habe ich damit verbracht das Team bei den Vorbereitungen des \u00b4Cities Changing Diabetes Summit\u00b4 In Houston, US, zu helfen. Dort kamen Personen aus der Wissenschaft, Patientenverb\u00e4nde und Entscheidungstr\u00e4ger aus den einzelnen Partnerst\u00e4dten zusammen um die aktuellen Fortschritte und zuk\u00fcnftige Strategie des Programms zu diskutieren. Die vier Tage in Houston waren definitiv das Highlight des Praktikums, da man mit vielen Leuten aus der ganzen Welt Kontakt hatte. Die restliche Zeit habe ich \u00fcberwiegend damit verbracht lokale Evidenz \u00fcber diabetesrelevante Themen der zuk\u00fcnftigen Partnerst\u00e4dte aufzubereiten.<\/p>\n<p>In meinem Team war ich der einzige \u201eNicht-D\u00e4ne\u201c, sodass zumindest der Smalltalk unter meinen KollegInnen oftmals auf D\u00e4nisch gef\u00fchrt wurde und ich vieles nicht verstehen konnte. Offizielle Meetings waren selbstverst\u00e4ndlich auf Englisch. Auch wenn die Firmensprache offiziell Englisch ist, hat es durchaus Vorteile einige D\u00e4nisch-Kenntnisse mitzubringen.<\/p>\n<p>Alles in allem war das Praktikum eine sehr bereichernde Erfahrung und dazu beigetragen mich nach der Masterarbeit beruflich weiter im Bereich Pharmaindustrie zu orientieren.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-4151\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-3.jpg 856w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-4151'>\n\t\t\t\tMein Arbeitsplatz in Bagsv\u00e6rd\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-4152\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-3.jpg 851w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-4152'>\n\t\t\t\tNyhavn in Kopenhagen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Alltag in Kopenhagen<\/strong><br \/>\nEs hat einige Wochen gedauert, bis ich erste Kontakte in Kopenhagen aufbauen konnte. Im Gegensatz zu den \u00fcbrigen PraktikantInnen habe ich nicht in Kopenhagen studiert und kannte demnach noch niemanden. Die Mitgliedschaft in einem Ruderverein hat dabei geholfen auch au\u00dferhalb der Arbeitsstelle Kontakte zu kn\u00fcpfen. Die Lebenshaltungskosten sind in D\u00e4nemark sehr hoch und s\u00e4mtliche Produkte, bei einer Umrechnung in Euro, in etwa doppelt so teuer. Gl\u00fccklicherweise war das Praktikum verg\u00fctet, sodass ich zusammen mit der Erasmusf\u00f6rderung meine Ausgaben decken konnte. Besonders im Sommer l\u00e4sst sich Kopenhagen wunderbar mit Fahrrad erkunden. Zwischendurch empfehlen sich beispielsweise Ausfl\u00fcge nach Malm\u00f6 und Lund in Schweden.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"55.6760968\" data-center-lng=\"12.568337199999974\" data-zoom=\"7\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"55.6760968\" data-lng=\"12.568337199999974\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4152,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung\/Planung\/Unterkunft<\/strong><br \/> Den Entschluss ein Auslandspraktikum zu machen habe ich w\u00e4hrend meiner Zeit als Erasmus-Student in Esbjerg (D\u00e4nemark) gefasst. 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Auf der Seite des International Office lassen sich alle relevanten Informationen finden.<\/p><p>Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass ich \u00fcber einen d\u00e4nischen Bekannten aus Esbjerg an die WG in Kopenhagen gekommen bin, in der ich die kompletten sechs Monate bleiben konnte. Die Suche nach einem Zimmer in Kopenhagen kann sehr zeitaufwendig und frustrierend sein, besonders dann, wenn man wie ich nicht in Kopenhagen studiert und nur f\u00fcr eine begrenzte Zeit kommt. Einschl\u00e4gige Facebook-Seiten helfen da aber einem weiter. Von Novo Nordisk gab es keinerlei Unterst\u00fctzung bei der Wohnungssuche.<\/p><p><strong>Praktikum<\/strong><br \/> Novo Nordisk produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen und hat sich seit der Gr\u00fcndung 1923 zum Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Diabetes-Pharmazie entwickelt.<\/p><p>Das Praktikum habe ich im Bereich Corporate Affairs\/Health Advocacy absolviert. Mein Team betreut dabei das \u00b4Cities Changing Diabetes\u00b4 Projekt. Dabei handelt es sich um ein private public partnership Programm, dass sich zum Ziel gesetzt in Kooperation mit Partnerst\u00e4dten aus der ganzen Welt die sozialen Risikofaktoren von Diabetikern im st\u00e4dtischen Setting besser zu verstehen und relevante Entscheidungstr\u00e4ger innerhalb der Partnerst\u00e4dte besser zu vernetzen. (N\u00e4here Infos gibt es hier: <a href=\"http:\/\/www.citieschangingdiabetes.com\">www.citieschangingdiabetes.com<\/a>)<\/p><p>Die ersten zwei Monate des Praktikums habe ich damit verbracht das Team bei den Vorbereitungen des \u00b4Cities Changing Diabetes Summit\u00b4 In Houston, US, zu helfen. Dort kamen Personen aus der Wissenschaft, Patientenverb\u00e4nde und Entscheidungstr\u00e4ger aus den einzelnen Partnerst\u00e4dten zusammen um die aktuellen Fortschritte und zuk\u00fcnftige Strategie des Programms zu diskutieren. Die vier Tage in Houston waren definitiv das Highlight des Praktikums, da man mit vielen Leuten aus der ganzen Welt Kontakt hatte. Die restliche Zeit habe ich \u00fcberwiegend damit verbracht lokale Evidenz \u00fcber diabetesrelevante Themen der zuk\u00fcnftigen Partnerst\u00e4dte aufzubereiten.<\/p><p>In meinem Team war ich der einzige \u201eNicht-D\u00e4ne\u201c, sodass zumindest der Smalltalk unter meinen KollegInnen oftmals auf D\u00e4nisch gef\u00fchrt wurde und ich vieles nicht verstehen konnte. Offizielle Meetings waren selbstverst\u00e4ndlich auf Englisch. Auch wenn die Firmensprache offiziell Englisch ist, hat es durchaus Vorteile einige D\u00e4nisch-Kenntnisse mitzubringen.<\/p><p>Alles in allem war das Praktikum eine sehr bereichernde Erfahrung und dazu beigetragen mich nach der Masterarbeit beruflich weiter im Bereich Pharmaindustrie zu orientieren.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"4151,4152\"]<\/p><p><strong>Alltag in Kopenhagen<\/strong><br \/> Es hat einige Wochen gedauert, bis ich erste Kontakte in Kopenhagen aufbauen konnte. Im Gegensatz zu den \u00fcbrigen PraktikantInnen habe ich nicht in Kopenhagen studiert und kannte demnach noch niemanden. Die Mitgliedschaft in einem Ruderverein hat dabei geholfen auch au\u00dferhalb der Arbeitsstelle Kontakte zu kn\u00fcpfen. Die Lebenshaltungskosten sind in D\u00e4nemark sehr hoch und s\u00e4mtliche Produkte, bei einer Umrechnung in Euro, in etwa doppelt so teuer. 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