{"id":4127,"date":"2018-04-19T10:21:59","date_gmt":"2018-04-19T08:21:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4127"},"modified":"2022-06-14T22:42:22","modified_gmt":"2022-06-14T20:42:22","slug":"erasmus-praktikum-bei-der-noe-landeskliniken-holding-in-st-poelten-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/04\/19\/erasmus-praktikum-bei-der-noe-landeskliniken-holding-in-st-poelten-oesterreich\/","title":{"rendered":"Erasmus+ Praktikum bei der N\u00d6 Landeskliniken-Holding in St. P\u00f6lten, \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Servus und Gr\u00fc\u00df' Gott!<\/strong><br \/>\nIm Rahmen meines Bachelorstudiums Public Health habe ich im vergangenen halben Jahr mein Pflichtpraktikum im \u00f6sterreichischen St. P\u00f6lten absolviert.<\/p>\n<p>St. P\u00f6lten ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Nieder\u00f6sterreich. Sie beherbergt einige politische sowie politiknahe Organisationen des gr\u00f6\u00dften Bundeslandes der Alpenrepublik. So ist auch die Nieder\u00f6sterreichische Landeskliniken-Holding hier ans\u00e4ssig, die gewisserma\u00dfen die Zentrale der 27 Klinikstandorte ist.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4128\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4128\" class=\" wp-image-4128\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4128\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Klangturm auf St. P\u00f6lten<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>Anf\u00e4nge<\/strong><br \/>\nUrspr\u00fcnglich bin ich durch einen Zufall auf den Praktikumsplatz \u00fcber die Homepage der Holding aufmerksam geworden. Ich hatte bereits einen Platz bei einem Unternehmen in K\u00f6ln sicher und hatte auch nicht unbedingt geplant, f\u00fcr das Praktikum ins Ausland zu gehen. Beim Durchst\u00f6bern meiner Lesezeichen im Browser, die ich \u00fcber die Zeit gesammelt hatte, stie\u00df ich auf die Stellenanzeige des Bereichs Onkologie und Forschung, die auf der Suche nach einem Praktikanten waren. Nach der Bewerbung folgte ein erfolgreiches Gespr\u00e4ch via Skype und anschlie\u00dfend die Zusage.<\/p>\n<p><strong>Planung<\/strong><br \/>\nNach der Freude stand mit der Planung einer der wichtigsten Punkte auf dem Programm. Zun\u00e4chst stellte sich die Frage der Unterkunft. Da St. P\u00f6lten nur etwa 25 Minuten von Wien entfernt liegt, h\u00e4tte die M\u00f6glichkeiten bestanden, in Wien zu wohnen und t\u00e4glich mit dem Zug nach St. P\u00f6lten zu pendeln.<\/p>\n<p>Ich wollte aber einen kurzen Arbeitsweg, um neben den 40 Wochenstunden auf der Arbeit, auch noch genug vom Tag zu haben. Daher beschr\u00e4nkte sich die weitere Suche auf St. P\u00f6lten. Da sich die Angebote von m\u00f6blierten WG\u2019s\/1-Zimmer-Wohnungen zur Zwischenmiete von Privatpersonen doch arg in Grenzen hielten, entschied ich mich f\u00fcr ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in der N\u00e4he der Fachhochschule und des Uni-Klinikums, sodass die Arbeit in 20 Minuten zu Fu\u00df zu erreichen war. Die Unterkunft war nicht besonders sch\u00f6n, aufgrund der Lage und vieler Erasmus-Studenten, lie\u00dfen sich aber schnell die ersten Kontakte kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><strong>Praktikum in der Nieder\u00f6sterreichischen Landeskliniken-Holding<\/strong><br \/>\nDie Holding wurde im Jahr 2004 durch ihren Eigent\u00fcmer, das Land Nieder\u00f6sterreich, gegr\u00fcndet. Die Zentrale liegt im Osten der Stadt St. P\u00f6lten in unmittelbarer N\u00e4he zum Landhausviertel, in dem sich auch der Landtag und die Landesregierung befindet. Meine Hauptaufgabe bestand in der Pflege und Qualit\u00e4tssicherung einer Tumordatenbank, die bis Ende 2018 an allen Klinikstandorten implementiert sein soll.<\/p>\n<p>Bei der t\u00e4glichen Arbeit konnte ich vor allem auf die Kenntnisse des Moduls \u201eMedizinische Grundlagen\u201c zur\u00fcckgreifen, da im Rahmen der Qualit\u00e4tssicherung jeder Tumorfall samt Diagnostik und Therapie \u00fcberpr\u00fcft werden musste. So konnte ich neben dem bereits vorhandenen Wissen viel \u00fcber das Gebiet der Onkologie dazulernen.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4129\" style=\"width: 511px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4129\" class=\" wp-image-4129\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-744x744.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-744x744.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-420x420.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1.jpg 1387w\" sizes=\"(max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4129\" class=\"wp-caption-text\">Betriebsausflug: Mit dem Schiff auf der Donau<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>St. P\u00f6lten, Wien und \u00d6sterreich<\/strong><br \/>\nSt. P\u00f6lten ist die Landeshauptstadt von Nieder\u00f6sterreich und nach meinem Verst\u00e4ndnis mit ca. 50.000 Einwohnern eine Kleinstadt. Je nach Quelle ist sie eine der \u00e4ltesten, wenn nicht sogar die \u00e4lteste Stadt \u00d6sterreichs. Die Altstadt ist zwar sehr klein, aber wirklich sch\u00f6n und beherbergt viele gem\u00fctliche Caf\u00e9\u2019s \u2013 das Regierungsviertel ist sehr modern und bietet mit dem Klangturm eine gute Aussichtsm\u00f6glichkeit. Von dort aus kann man bei klarer Sicht einige Berge erkennen, die an die 2000m heranreichen. Denn anders als man es vielleicht von \u00d6sterreich erwartet, ist der Osten des Landes eher flach.<\/p>\n<p>Letztlich ist St. P\u00f6lten aber schnell entdeckt und Kneipen und Bars sind leider auch nicht sonderlich viele vorhanden, sodass ich relativ schnell das meiste gesehen hatte.<\/p>\n<p>Hat man von St. P\u00f6lten genug, kann man Wien in unter einer halben Stunde mit dem Zug erreichen! Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Wien die zweitgr\u00f6\u00dfte deutschsprachige Stadt ist. Auch nach 6 Monaten habe ich das Gef\u00fchl \u2013 im Gegensatz zu St. P\u00f6lten \u2013 mit jedem Besuch immer mehr sch\u00f6ne Orte in Wien entdecken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Hofburg, die Altstadt, den Stephansdom und das ber\u00fchmte Schloss Sch\u00f6nbrunn sollte man auf einem Trip unbedingt besuchen \u2013 meiner Meinung nach kann man auf einen Besuch des Praters verzichten, es sei denn man ist ein Karussell-Fan und m\u00f6chte viel Geld ausgeben.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4130\" style=\"width: 754px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4130\" class=\"size-medium wp-image-4130\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4130\" class=\"wp-caption-text\">Wiener Hofburg<\/p><\/div><\/p>\n<p>Bei all' den Sehensw\u00fcrdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat, verwundert es auch nicht, dass Wien von Touristen \u00fcbers\u00e4ht ist \u2013 vor allem im Schlossgarten in Sch\u00f6nbrunn oder in der Altstadt t\u00fcmmeln sich an Wochenenden Menschen aus aller Welt \u2013 wie so vieles heutzutage ist auch Wien vom Massentourismus nicht verschont geblieben. Nach den 6 Monaten w\u00fcrde ich aber behaupten, auch sch\u00f6ne Pl\u00e4tze in der Stadt zu kennen, an denen man seine Ruhe haben kann.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4131\" style=\"width: 754px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4131\" class=\"size-medium wp-image-4131\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-744x419.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4131\" class=\"wp-caption-text\">Schloss Sch\u00f6nbrunn mit Blick \u00fcber Wien<\/p><\/div><\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann ich allen \u00d6sterreich-Besuchern Salzburg sehr empfehlen! Wer nicht auf das Gro\u00dfstadt-Gedr\u00e4nge steht, aber trotzdem eine wundersch\u00f6ne Altstadt sehen m\u00f6chte, dem sei die \u201eMozart-Stadt\u201c ans Herz gelegt. Salzburg ist entspannt an einem Wochenende zu erkunden und verf\u00fcgt mit der Festung Hohensalzburg, die hoch \u00fcber der Stadt thront, \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte erhaltene Burg Europas, die noch aus dem Mittelalter stammt.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4132\" style=\"width: 607px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-4\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4132\" class=\" wp-image-4132\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"597\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 597px) 100vw, 597px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4132\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf die Salzburger Altstadt von der Festung Hohensalzburg<\/p><\/div><\/p>\n<p>Von Salzburg aus, habe ich mir auch einen Kindheitstraum erf\u00fcllt: Mit dem Zug ging es zum Abschlussspringen der 4-Schanzen-Tournee nach Bischofshofen im Pongau. Als Norddeutscher ist man nat\u00fcrlich solche Wintersportereignisse nicht gewohnt: Es war der Wahnsinn, wie aus einem kleinen Ort eine Skisprungparty mit \u00fcber 20.000 Fans aus aller Welt wurde. Auch die Entt\u00e4uschung der \u00d6sterreicher \u00fcber das Abschneiden ihrer Springer, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_4133\" style=\"width: 754px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-5\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4133\" class=\"size-medium wp-image-4133\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6-744x744.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6-744x744.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6-420x420.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6-768x768.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4133\" class=\"wp-caption-text\">\"Dreik\u00f6nigs-Springen\": 4-Schanzen-Tournee in Bischofshofen<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>Das Leben in \u00d6sterreich<\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist das Leben etwas teurer als in Deutschland \u2013 das macht sich bei einem kurzen Aufenthalt vielleicht nicht direkt bemerkbar, bei einem Praktikum oder Studium sollte man das aber einplanen. Bei Discountern wie Lidl oder Hofer (wie Aldi in Deutschland) kann man aber gut einkaufen. Durch die F\u00f6rderung durch Erasmus und eine Praktikumsverg\u00fctung musste ich aber nicht jeden Cent umdrehen, sondern konnte mir auch einige Aktivit\u00e4ten in der Freizeit g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Besonders g\u00fcnstig habe ich die Handytarife empfunden, die fast das doppelte Volumen f\u00fcr den gleichen Preis wie in Deutschland beinhalten.<\/p>\n<p>Bei den vielen sch\u00f6nen Caf\u00e9\u2019s muss man allerdings ber\u00fccksichtigen, dass der Nichtraucherschutz in \u00d6sterreich nicht besonders gro\u00df geschrieben wird. Es ist also keine Seltenheit, dass im Hauptraum eines Lokals geraucht werden darf und sich irgendwo in einer abgetrennten Ecke dann der Nichtraucherbereich befindet. Urspr\u00fcnglich hatte die alte Regierung bereits Pl\u00e4ne zu rauchfreien Lokalen geschmiedet, nach den Nationalratswahlen im Oktober wurde das von der neuen Regierung um \u00d6VP und FP\u00d6 aber direkt gestrichen.<\/p>\n<p>Fazit: Insgesamt bin ich zufrieden und froh \u00fcber die gemachten Erfahrungen. Wer glaubt, sich sprachlich in \u00d6sterreich nicht weiterentwickeln zu k\u00f6nnen, der sollte sich lieber ein eigenes Bild davon machen (Der \u00f6sterreichische Dialekt ist echt \"leiwand\"!) Au\u00dferdem hat der Kontakt zu anderen Erasmus-Studierenden auch die Englisch-Kenntnisse gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Bereut habe ich den Schritt nicht, beim n\u00e4chsten Mal w\u00fcrde ich mich zum Leben aber f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Stadt entscheiden. Solltet Ihr Euch f\u00fcr ein Studium oder Praktikum in \u00d6sterreich interessieren und Ihr seid eher der Stadt-Mensch, lege ich Euch Wien, Graz, Salzburg oder Linz ans Herz.<\/p>\n<p>Insgesamt kann ich \u00d6sterreich und die N\u00d6 Landeskliniken-Holding f\u00fcr ein Erasmus-Praktikum nur empfehlen und danke an dieser Stelle allen Menschen, die diese Erfahrung m\u00f6glich gemacht und mich begleitet haben. Ich komme gerne wieder und werde sicher auf das ein oder andere Erlebnis gerne zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p>Pfiat Eich! M.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"48.20353\" data-center-lng=\"15.638169999999946\" data-zoom=\"8\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"48.20353\" data-lng=\"15.638169999999946\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4133,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Servus und Gr\u00fc\u00df' Gott!<\/strong><br \/> Im Rahmen meines Bachelorstudiums Public Health habe ich im vergangenen halben Jahr mein Pflichtpraktikum im \u00f6sterreichischen St. P\u00f6lten absolviert.<\/p><p>St. P\u00f6lten ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Nieder\u00f6sterreich. Sie beherbergt einige politische sowie politiknahe Organisationen des gr\u00f6\u00dften Bundeslandes der Alpenrepublik. So ist auch die Nieder\u00f6sterreichische Landeskliniken-Holding hier ans\u00e4ssig, die gewisserma\u00dfen die Zentrale der 27 Klinikstandorte ist.<\/p>[caption id=\"attachment_4128\" align=\"aligncenter\" width=\"591\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1.jpg\"><img class=\" wp-image-4128\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild1-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"443\" \/><\/a> Blick vom Klangturm auf St. P\u00f6lten[\/caption]<p><strong>Anf\u00e4nge<\/strong><br \/> Urspr\u00fcnglich bin ich durch einen Zufall auf den Praktikumsplatz \u00fcber die Homepage der Holding aufmerksam geworden. Ich hatte bereits einen Platz bei einem Unternehmen in K\u00f6ln sicher und hatte auch nicht unbedingt geplant, f\u00fcr das Praktikum ins Ausland zu gehen. Beim Durchst\u00f6bern meiner Lesezeichen im Browser, die ich \u00fcber die Zeit gesammelt hatte, stie\u00df ich auf die Stellenanzeige des Bereichs Onkologie und Forschung, die auf der Suche nach einem Praktikanten waren. Nach der Bewerbung folgte ein erfolgreiches Gespr\u00e4ch via Skype und anschlie\u00dfend die Zusage.<\/p><p><strong>Planung<\/strong><br \/> Nach der Freude stand mit der Planung einer der wichtigsten Punkte auf dem Programm. Zun\u00e4chst stellte sich die Frage der Unterkunft. Da St. P\u00f6lten nur etwa 25 Minuten von Wien entfernt liegt, h\u00e4tte die M\u00f6glichkeiten bestanden, in Wien zu wohnen und t\u00e4glich mit dem Zug nach St. P\u00f6lten zu pendeln.<\/p><p>Ich wollte aber einen kurzen Arbeitsweg, um neben den 40 Wochenstunden auf der Arbeit, auch noch genug vom Tag zu haben. Daher beschr\u00e4nkte sich die weitere Suche auf St. P\u00f6lten. Da sich die Angebote von m\u00f6blierten WG\u2019s\/1-Zimmer-Wohnungen zur Zwischenmiete von Privatpersonen doch arg in Grenzen hielten, entschied ich mich f\u00fcr ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in der N\u00e4he der Fachhochschule und des Uni-Klinikums, sodass die Arbeit in 20 Minuten zu Fu\u00df zu erreichen war. Die Unterkunft war nicht besonders sch\u00f6n, aufgrund der Lage und vieler Erasmus-Studenten, lie\u00dfen sich aber schnell die ersten Kontakte kn\u00fcpfen.<\/p><p><strong>Praktikum in der Nieder\u00f6sterreichischen Landeskliniken-Holding<\/strong><br \/> Die Holding wurde im Jahr 2004 durch ihren Eigent\u00fcmer, das Land Nieder\u00f6sterreich, gegr\u00fcndet. Die Zentrale liegt im Osten der Stadt St. P\u00f6lten in unmittelbarer N\u00e4he zum Landhausviertel, in dem sich auch der Landtag und die Landesregierung befindet. Meine Hauptaufgabe bestand in der Pflege und Qualit\u00e4tssicherung einer Tumordatenbank, die bis Ende 2018 an allen Klinikstandorten implementiert sein soll.<\/p><p>Bei der t\u00e4glichen Arbeit konnte ich vor allem auf die Kenntnisse des Moduls \u201eMedizinische Grundlagen\u201c zur\u00fcckgreifen, da im Rahmen der Qualit\u00e4tssicherung jeder Tumorfall samt Diagnostik und Therapie \u00fcberpr\u00fcft werden musste. So konnte ich neben dem bereits vorhandenen Wissen viel \u00fcber das Gebiet der Onkologie dazulernen.<\/p>[caption id=\"attachment_4129\" align=\"aligncenter\" width=\"501\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1.jpg\"><img class=\" wp-image-4129\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild2-1-744x744.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"501\" \/><\/a> Betriebsausflug: Mit dem Schiff auf der Donau[\/caption]<p><strong>St. P\u00f6lten, Wien und \u00d6sterreich<\/strong><br \/> St. P\u00f6lten ist die Landeshauptstadt von Nieder\u00f6sterreich und nach meinem Verst\u00e4ndnis mit ca. 50.000 Einwohnern eine Kleinstadt. Je nach Quelle ist sie eine der \u00e4ltesten, wenn nicht sogar die \u00e4lteste Stadt \u00d6sterreichs. Die Altstadt ist zwar sehr klein, aber wirklich sch\u00f6n und beherbergt viele gem\u00fctliche Caf\u00e9\u2019s \u2013 das Regierungsviertel ist sehr modern und bietet mit dem Klangturm eine gute Aussichtsm\u00f6glichkeit. Von dort aus kann man bei klarer Sicht einige Berge erkennen, die an die 2000m heranreichen. Denn anders als man es vielleicht von \u00d6sterreich erwartet, ist der Osten des Landes eher flach.<\/p><p>Letztlich ist St. P\u00f6lten aber schnell entdeckt und Kneipen und Bars sind leider auch nicht sonderlich viele vorhanden, sodass ich relativ schnell das meiste gesehen hatte.<\/p><p>Hat man von St. P\u00f6lten genug, kann man Wien in unter einer halben Stunde mit dem Zug erreichen! Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Wien die zweitgr\u00f6\u00dfte deutschsprachige Stadt ist. Auch nach 6 Monaten habe ich das Gef\u00fchl \u2013 im Gegensatz zu St. P\u00f6lten \u2013 mit jedem Besuch immer mehr sch\u00f6ne Orte in Wien entdecken zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Die Hofburg, die Altstadt, den Stephansdom und das ber\u00fchmte Schloss Sch\u00f6nbrunn sollte man auf einem Trip unbedingt besuchen \u2013 meiner Meinung nach kann man auf einen Besuch des Praters verzichten, es sei denn man ist ein Karussell-Fan und m\u00f6chte viel Geld ausgeben.<\/p>[caption id=\"attachment_4130\" align=\"aligncenter\" width=\"744\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-4130\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild3-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"558\" \/><\/a> Wiener Hofburg[\/caption]<p>Bei all' den Sehensw\u00fcrdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat, verwundert es auch nicht, dass Wien von Touristen \u00fcbers\u00e4ht ist \u2013 vor allem im Schlossgarten in Sch\u00f6nbrunn oder in der Altstadt t\u00fcmmeln sich an Wochenenden Menschen aus aller Welt \u2013 wie so vieles heutzutage ist auch Wien vom Massentourismus nicht verschont geblieben. Nach den 6 Monaten w\u00fcrde ich aber behaupten, auch sch\u00f6ne Pl\u00e4tze in der Stadt zu kennen, an denen man seine Ruhe haben kann.<\/p>[caption id=\"attachment_4131\" align=\"aligncenter\" width=\"744\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-4131\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild4-1-744x419.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"419\" \/><\/a> Schloss Sch\u00f6nbrunn mit Blick \u00fcber Wien[\/caption]<p>Au\u00dferdem kann ich allen \u00d6sterreich-Besuchern Salzburg sehr empfehlen! Wer nicht auf das Gro\u00dfstadt-Gedr\u00e4nge steht, aber trotzdem eine wundersch\u00f6ne Altstadt sehen m\u00f6chte, dem sei die \u201eMozart-Stadt\u201c ans Herz gelegt. Salzburg ist entspannt an einem Wochenende zu erkunden und verf\u00fcgt mit der Festung Hohensalzburg, die hoch \u00fcber der Stadt thront, \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte erhaltene Burg Europas, die noch aus dem Mittelalter stammt.<\/p>[caption id=\"attachment_4132\" align=\"aligncenter\" width=\"597\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1.jpg\"><img class=\" wp-image-4132\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild5-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"597\" height=\"448\" \/><\/a> Blick auf die Salzburger Altstadt von der Festung Hohensalzburg[\/caption]<p>Von Salzburg aus, habe ich mir auch einen Kindheitstraum erf\u00fcllt: Mit dem Zug ging es zum Abschlussspringen der 4-Schanzen-Tournee nach Bischofshofen im Pongau. Als Norddeutscher ist man nat\u00fcrlich solche Wintersportereignisse nicht gewohnt: Es war der Wahnsinn, wie aus einem kleinen Ort eine Skisprungparty mit \u00fcber 20.000 Fans aus aller Welt wurde. Auch die Entt\u00e4uschung der \u00d6sterreicher \u00fcber das Abschneiden ihrer Springer, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.<\/p>[caption id=\"attachment_4133\" align=\"aligncenter\" width=\"744\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-4133\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/03\/bild6-744x744.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"744\" \/><\/a> \"Dreik\u00f6nigs-Springen\": 4-Schanzen-Tournee in Bischofshofen[\/caption]<p><strong>Das Leben in \u00d6sterreich<\/strong><br \/> Grunds\u00e4tzlich ist das Leben etwas teurer als in Deutschland \u2013 das macht sich bei einem kurzen Aufenthalt vielleicht nicht direkt bemerkbar, bei einem Praktikum oder Studium sollte man das aber einplanen. Bei Discountern wie Lidl oder Hofer (wie Aldi in Deutschland) kann man aber gut einkaufen. Durch die F\u00f6rderung durch Erasmus und eine Praktikumsverg\u00fctung musste ich aber nicht jeden Cent umdrehen, sondern konnte mir auch einige Aktivit\u00e4ten in der Freizeit g\u00f6nnen.<\/p><p>Besonders g\u00fcnstig habe ich die Handytarife empfunden, die fast das doppelte Volumen f\u00fcr den gleichen Preis wie in Deutschland beinhalten.<\/p><p>Bei den vielen sch\u00f6nen Caf\u00e9\u2019s muss man allerdings ber\u00fccksichtigen, dass der Nichtraucherschutz in \u00d6sterreich nicht besonders gro\u00df geschrieben wird. Es ist also keine Seltenheit, dass im Hauptraum eines Lokals geraucht werden darf und sich irgendwo in einer abgetrennten Ecke dann der Nichtraucherbereich befindet. Urspr\u00fcnglich hatte die alte Regierung bereits Pl\u00e4ne zu rauchfreien Lokalen geschmiedet, nach den Nationalratswahlen im Oktober wurde das von der neuen Regierung um \u00d6VP und FP\u00d6 aber direkt gestrichen.<\/p><p>Fazit: Insgesamt bin ich zufrieden und froh \u00fcber die gemachten Erfahrungen. Wer glaubt, sich sprachlich in \u00d6sterreich nicht weiterentwickeln zu k\u00f6nnen, der sollte sich lieber ein eigenes Bild davon machen (Der \u00f6sterreichische Dialekt ist echt \"leiwand\"!) Au\u00dferdem hat der Kontakt zu anderen Erasmus-Studierenden auch die Englisch-Kenntnisse gest\u00e4rkt.<\/p><p>Bereut habe ich den Schritt nicht, beim n\u00e4chsten Mal w\u00fcrde ich mich zum Leben aber f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Stadt entscheiden. Solltet Ihr Euch f\u00fcr ein Studium oder Praktikum in \u00d6sterreich interessieren und Ihr seid eher der Stadt-Mensch, lege ich Euch Wien, Graz, Salzburg oder Linz ans Herz.<\/p><p>Insgesamt kann ich \u00d6sterreich und die N\u00d6 Landeskliniken-Holding f\u00fcr ein Erasmus-Praktikum nur empfehlen und danke an dieser Stelle allen Menschen, die diese Erfahrung m\u00f6glich gemacht und mich begleitet haben. Ich komme gerne wieder und werde sicher auf das ein oder andere Erlebnis gerne zur\u00fcckblicken.<\/p><p>Pfiat Eich! M.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368783,368865,653],"tags":[368887,368783,70505],"class_list":["post-4127","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-oesterreich","category-outgoing","category-praktikum","tag-leben-im-ausland","tag-oesterreich","tag-public-health"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4127"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4135,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4127\/revisions\/4135"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}