{"id":3973,"date":"2018-01-22T09:19:08","date_gmt":"2018-01-22T08:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=3973"},"modified":"2022-06-14T22:45:24","modified_gmt":"2022-06-14T20:45:24","slug":"erfahrungsbericht-ueber-ein-auslandspraktikum-in-manchester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/01\/22\/erfahrungsbericht-ueber-ein-auslandspraktikum-in-manchester\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht \u00fcber ein Auslandspraktikum in Manchester"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Einleitung:<\/strong><br \/>\nMein dreimonatiges Auslandspraktikum habe ich bei \"TheBusinessDesk.com\" in Manchester, England absolviert.<\/p>\n<p>Eine Auslandserfahrung ist f\u00fcr Studenten des Fachs English Speaking Cultures an der Universit\u00e4t Bremen verpflichtend vorgesehen. F\u00fcr Profilf\u00e4chler ist ein Auslandsstudium an einer Universit\u00e4t vorgesehen. Kompliment\u00e4rf\u00e4chler hingegen k\u00f6nnen sich aussuchen ob sie diese vorgeschriebene Zeit im englischsprachigen Ausland an einer Universit\u00e4t im Rahmen eines Studiums oder in einem Unternehmen als Praktikant verbringen.<\/p>\n<p>Ich, als Komplement\u00e4rf\u00e4chler, habe mich sehr \u00fcber die M\u00f6glichkeit der Entscheidung gefreut, da ich sehr gerne ein Praktikum in England absolvieren wollte. Ich finde ein Praktikum hilft mir in meiner pers\u00f6nlichen, als auch beruflichen Entwicklung weitaus mehr als die Erfahrung des Studiums an einer ausl\u00e4ndischen Universit\u00e4t.<br \/>\nF\u00fcr Gro\u00dfbritannien als Ort meines Aufenthaltes habe ich mich bewusst entschieden, da ich mich besonders f\u00fcr die britische Kultur interessiere. Auch empfand ich vor meinem Aufenthalt den britischen Akzent als, f\u00fcr mich, am verst\u00e4ndlichsten.<\/p>\n<p><strong>Praktikumsverlauf:<\/strong><br \/>\nTheBusinessDesk.com ist ein online Nachrichtendienst spezialisiert auf Wirtschaftsnachrichten. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Birmingham. Der Fokus von TheBusinessDesk.com sind die Wirtschaftsereignisse in Nordengland. Daher teilt sich die Organisation auch in vier Regionen Nordenglands auf: North West, Yorkshire, West Midlands und East Midlands. Mit dem Stand in Manchester bekam ich Teil des Teams der Region North West.<\/p>\n<p>Gleich von Beginn an, war ich Teil des kleinen Teams bei TheBusinessDesk.com. Nick Jackson, mein Vorgesetzter und Ansprechperson ist ein erfahrener Journalist und hat mir sehr viel beigebracht.<\/p>\n<p>Meine Hauptaufgabe war das Korrekturlesen der t\u00e4glich ver\u00f6ffentlichten Artikel und das verbreiten dieser auf den Social Media Plattformen. Drei der von mir am besten empfundenen Artikel sollte ich \u00fcber Twitter verbreiten.<\/p>\n<p>Auch das Entgegennehmen von Telefonanrufen war Teil meiner Aufgaben. Anfangs hatte ich damit Schwierigkeiten, da ich nicht jeden Dialekt des Englischen einwandfrei verstehe und die Person am anderen Ende nicht von Anfang an wusste, dass ich kein Muttersprachler des Englischen war. Am Ende meines Aufenthaltes hatte ich damit jedoch keine Probleme mehr, da es mir nicht mehr unangenehm war die Person am Telefon zu fragen ob sie sich wiederholen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Vereinzelt ergab sich mir die M\u00f6glichkeit eigene Artikel zu schreiben. Vor allem f\u00fcr die w\u00f6chentlich ver\u00f6ffentliche \"Lifestyle\" Email durft ich eigene Artikel schreiben oder ohne weiteren Redakteur verarbeiten. Da sich diese Artikel nicht unbedingt um wirtschaftliche Themen handelten, sondern um wie der Name schon sagt \"lifestyle\" relevante Themen, konnte ich mit mehr Sachverhalt an diesen Artikeln arbeiten. Dies machte mir viel Freude, da ich somit andere Seiten der journalistischen Arbeit erfahren konnte.<\/p>\n<p>TheBusinesDesk.com organisiert ebenfalls unterschiedliche Veranstaltung. Bei der Planung und Ausf\u00fchrung war ich nicht beteiligt, da dies die Aufgabe des Marketing Teams war, jedoch habe ich eine Veranstaltung besuchen d\u00fcrfen. Ich habe ein sogenanntes \"Business Lunch\" besucht. Eine Firma hat sich der Wirtschaftsgemeinde Manchesters vorstellen wollen und war somit Tr\u00e4ger der Veranstaltung. Vor dem vorgesehenen Essen gab es einen Vorstellungsvortrag auf dem nach dem Essen erneut zur\u00fcckgegriffen wurde. Die folgenden Projekte der Tr\u00e4gerfirma wurden ebenfalls nach dem Essen vorgestellt. Nach den geplanten Aktivit\u00e4ten gab es eine Verabschiedung. Die meisten Besucher blieben noch um mit den anderen G\u00e4sten \u00fcber sich und ihre Firma zu reden und um Kontaktdaten auszutauschen. Ich hatte zwar keine wirtschaftlichen Interessen, jedoch viel Spa\u00df und es war sehr interessant, wie Kontakte f\u00fcr wirtschaftliche Zwecke gekn\u00fcpft wurden.<\/p>\n<p>Da ich im Rahmen meines Studiums bereits ein Praktikum in Deutschland absolviert habe, bietet sich mir die Option des Vergleichs. Das Praktikum in einem deutschen Verlag war eine vollkommen andere Erfahrung als das in einer englischen Wirtschaftszeitung, deren Hauptvertriebsweg online ist. Die Zeit in der man Projekte, seien es B\u00fccher oder kurze Artikel, bearbeitet ist nat\u00fcrlich vollkommen unterschiedlich. Auch ist die t\u00e4gliche Relevanz f\u00fcr eine Nachrichten Agentur wesentlich wichtiger. Bei dem Verlag hatte ich teilweise \u00fcber ein oder zwei Wochen das selbe Projekt an dem ich t\u00e4glich arbeitete. Bei TheBusinessDesk.com hatte ich t\u00e4glich viele verschiedene Projekte die am Ende des Tages abgeschlossen sein mussten.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nBevor ich das Praktikum bei TheBusinessDesk.com antrat war ich etwas verunsichert von dem Schwerpunkt der Nachrichtenagentur. Ich hatte vor meinem Studium ein Abitur mit Wirtschaftsfokus abgeschlossen. Nach meinen Erfahrungen im Abitur habe ich mich bewusst gegen eine Laufbahn mit wirtschaftlichen Fokus entschieden, da mir Betriebswirtschaft und Wirtschaft allgemein keine Freude bereiteten.<\/p>\n<p>Ich vermutete, dass die Arbeit bei TheBusinessDeks.com sehr \u00e4hnlich wird. Daher bef\u00fcrchtete ich ein (umgangssprachlich) \"sehr trockenes\" Praktikum zu absolvieren. Dies war aber \u00fcberhaupt nicht der Fall. Ich erkannte sehr schnell, dass das Schreiben \u00fcber wirtschaftlich wichtige Ereignisse weitaus mehr Spa\u00df macht als meine Erfahrungen im Abitur.<\/p>\n<p>Nick Jackson brachte mir sehr viel bei und ich hatte t\u00e4glich Spa\u00df beim Lernen. Letztendlich bin ich unglaublich dankbar f\u00fcr die Zeit, die ich bei TheBusinessDesk.com verbracht habe. Ich w\u00fcrde auch anderen Studenten empfehlen ein Praktikum zu absolvieren, da die Erfahrung etwas sehr besonderes ist. Ich habe mit dieser Erfahrung ein neues berufliches Vorbild gefunden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3975\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-744x419.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/20171112_141452-1080x608.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"53.4807593\" data-center-lng=\"-2.2426305000000184\" data-zoom=\"8\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"53.4807593\" data-lng=\"-2.2426305000000184\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":3974,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Einleitung:<\/strong><br \/> Mein dreimonatiges Auslandspraktikum habe ich bei \"TheBusinessDesk.com\" in Manchester, England absolviert.<\/p><p>Eine Auslandserfahrung ist f\u00fcr Studenten des Fachs English Speaking Cultures an der Universit\u00e4t Bremen verpflichtend vorgesehen. 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Auch empfand ich vor meinem Aufenthalt den britischen Akzent als, f\u00fcr mich, am verst\u00e4ndlichsten.<\/p><p><strong>Praktikumsverlauf:<\/strong><br \/> TheBusinessDesk.com ist ein online Nachrichtendienst spezialisiert auf Wirtschaftsnachrichten. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Birmingham. Der Fokus von TheBusinessDesk.com sind die Wirtschaftsereignisse in Nordengland. Daher teilt sich die Organisation auch in vier Regionen Nordenglands auf: North West, Yorkshire, West Midlands und East Midlands. Mit dem Stand in Manchester bekam ich Teil des Teams der Region North West.<\/p><p>Gleich von Beginn an, war ich Teil des kleinen Teams bei TheBusinessDesk.com. Nick Jackson, mein Vorgesetzter und Ansprechperson ist ein erfahrener Journalist und hat mir sehr viel beigebracht.<\/p><p>Meine Hauptaufgabe war das Korrekturlesen der t\u00e4glich ver\u00f6ffentlichten Artikel und das verbreiten dieser auf den Social Media Plattformen. Drei der von mir am besten empfundenen Artikel sollte ich \u00fcber Twitter verbreiten.<\/p><p>Auch das Entgegennehmen von Telefonanrufen war Teil meiner Aufgaben. Anfangs hatte ich damit Schwierigkeiten, da ich nicht jeden Dialekt des Englischen einwandfrei verstehe und die Person am anderen Ende nicht von Anfang an wusste, dass ich kein Muttersprachler des Englischen war. Am Ende meines Aufenthaltes hatte ich damit jedoch keine Probleme mehr, da es mir nicht mehr unangenehm war die Person am Telefon zu fragen ob sie sich wiederholen k\u00f6nnten.<\/p><p>Vereinzelt ergab sich mir die M\u00f6glichkeit eigene Artikel zu schreiben. Vor allem f\u00fcr die w\u00f6chentlich ver\u00f6ffentliche \"Lifestyle\" Email durft ich eigene Artikel schreiben oder ohne weiteren Redakteur verarbeiten. Da sich diese Artikel nicht unbedingt um wirtschaftliche Themen handelten, sondern um wie der Name schon sagt \"lifestyle\" relevante Themen, konnte ich mit mehr Sachverhalt an diesen Artikeln arbeiten. Dies machte mir viel Freude, da ich somit andere Seiten der journalistischen Arbeit erfahren konnte.<\/p><p>TheBusinesDesk.com organisiert ebenfalls unterschiedliche Veranstaltung. Bei der Planung und Ausf\u00fchrung war ich nicht beteiligt, da dies die Aufgabe des Marketing Teams war, jedoch habe ich eine Veranstaltung besuchen d\u00fcrfen. Ich habe ein sogenanntes \"Business Lunch\" besucht. Eine Firma hat sich der Wirtschaftsgemeinde Manchesters vorstellen wollen und war somit Tr\u00e4ger der Veranstaltung. Vor dem vorgesehenen Essen gab es einen Vorstellungsvortrag auf dem nach dem Essen erneut zur\u00fcckgegriffen wurde. Die folgenden Projekte der Tr\u00e4gerfirma wurden ebenfalls nach dem Essen vorgestellt. Nach den geplanten Aktivit\u00e4ten gab es eine Verabschiedung. Die meisten Besucher blieben noch um mit den anderen G\u00e4sten \u00fcber sich und ihre Firma zu reden und um Kontaktdaten auszutauschen. Ich hatte zwar keine wirtschaftlichen Interessen, jedoch viel Spa\u00df und es war sehr interessant, wie Kontakte f\u00fcr wirtschaftliche Zwecke gekn\u00fcpft wurden.<\/p><p>Da ich im Rahmen meines Studiums bereits ein Praktikum in Deutschland absolviert habe, bietet sich mir die Option des Vergleichs. Das Praktikum in einem deutschen Verlag war eine vollkommen andere Erfahrung als das in einer englischen Wirtschaftszeitung, deren Hauptvertriebsweg online ist. Die Zeit in der man Projekte, seien es B\u00fccher oder kurze Artikel, bearbeitet ist nat\u00fcrlich vollkommen unterschiedlich. Auch ist die t\u00e4gliche Relevanz f\u00fcr eine Nachrichten Agentur wesentlich wichtiger. Bei dem Verlag hatte ich teilweise \u00fcber ein oder zwei Wochen das selbe Projekt an dem ich t\u00e4glich arbeitete. Bei TheBusinessDesk.com hatte ich t\u00e4glich viele verschiedene Projekte die am Ende des Tages abgeschlossen sein mussten.<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong><br \/> Bevor ich das Praktikum bei TheBusinessDesk.com antrat war ich etwas verunsichert von dem Schwerpunkt der Nachrichtenagentur. Ich hatte vor meinem Studium ein Abitur mit Wirtschaftsfokus abgeschlossen. Nach meinen Erfahrungen im Abitur habe ich mich bewusst gegen eine Laufbahn mit wirtschaftlichen Fokus entschieden, da mir Betriebswirtschaft und Wirtschaft allgemein keine Freude bereiteten.<\/p><p>Ich vermutete, dass die Arbeit bei TheBusinessDeks.com sehr \u00e4hnlich wird. Daher bef\u00fcrchtete ich ein (umgangssprachlich) \"sehr trockenes\" Praktikum zu absolvieren. Dies war aber \u00fcberhaupt nicht der Fall. 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