{"id":3865,"date":"2018-01-10T08:58:30","date_gmt":"2018-01-10T07:58:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=3865"},"modified":"2022-06-14T22:46:08","modified_gmt":"2022-06-14T20:46:08","slug":"3-monatiger-forschungsaufenthalt-am-norwegischen-polarinstitut-npi-in-tromso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/01\/10\/3-monatiger-forschungsaufenthalt-am-norwegischen-polarinstitut-npi-in-tromso\/","title":{"rendered":"3-monatiger Forschungsaufenthalt am norwegischen Polarinstitut (NPI) in Troms\u00f8"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Im Rahmen meiner Doktorarbeit am Institut f\u00fcr Umweltphysik der Universit\u00e4t Bremen absolvierte ich einen 3-monatigen Forschungsaufenthalt am norwegischen Polarinstitut (NPI) in Troms\u00f8, Norwegen vom 01.09.17 bis 30.11.17.<\/p>\n<p><strong>Leben n\u00f6rdlich des Polarkreises<\/strong><br \/>\nTroms\u00f8 liegt 344 km n\u00f6rdlich des Polarkreises und ist hinter Murmansk die 2. gr\u00f6\u00dfte Stadt auf dieser H\u00f6he. Die Stadt lebt von Forschung, Lehre, Verwaltung und der Fischerei. Der Hauptteil der Stadt liegt auf der kleinen Insel Tromsoya umgeben von Fjorden und Bergen. Auf ca. 23 km\u00b2 wohnt hier ein Gro\u00dfteil der 75.000 Einwohner. Auch sind hier die Hauptarbeitgeber wie etwa die Universit\u00e4t, das Universit\u00e4tsklinikum, die Fischereihochschule und das Framcenter zu finden. Da ein Gro\u00dfteil der Arbeitgeber Forschungseinrichtungen und Universit\u00e4ten sind, ist das Durchschnittsalter in Troms\u00f8 sehr niedrig und es herrscht eine sehr angenehme, kulturell und intellektuell gepr\u00e4gte Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Mit 75.000 Einwohnern hat Troms\u00f8 gerade mal die Gr\u00f6\u00dfe einer Kleinstadt. Trotzdem gibt es ein sehr gut ausgebautes \u00f6ffentliches Verkehrsnetz und es lassen sich fast alle Orte bequem mit dem Bus erreichen. Auch das kulturelle Angebot an Museen, Theatern und Veranstaltungen ist f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfe der Stadt erstaunlich umfangreich. So besitzt Troms\u00f8 die n\u00f6rdlichste Kathedrale der Welt, das n\u00f6rdlichste Kammerorchester und viele kulturelle Veranstaltung mit dem Beinahmen \u201cn\u00f6rdlichste\u201d. Nicht umsonst wird die Stadt auch das Paris des Nordens genannt.<\/p>\n<p>Tags\u00fcber (vor allem an den Wochenenden) sind die Stra\u00dfen der kleinen Innenstadt gef\u00fcllt mit zahlreichen Touristen, die per Schiff (Troms\u00f8 ist eine Station der Hurtigrouten) oder per Flugzeug anreisen. Auf der Insel Tromsoya gibt es unz\u00e4hlige, gut besuchte Restaurants und Bars und es l\u00e4sst sich leicht vergessen, dass man sich hier an einem der n\u00f6rdlichsten Punkte der Zivilisation befindet. Kaum 5 km au\u00dferhalb der Stadt bietet sich eine g\u00e4nzlich andere Szenerie. Tromsoya ist umgeben von Fjorden und Bergen und am Ufer der Fjorde stehen die gem\u00fctlichen norwegischen Holzh\u00e4user. Meist gibt es nur eine Stra\u00dfe, die sich entlang der Fjorde schl\u00e4ngelt, so dass man f\u00fcr 50 km mit dem Auto schon mal \u00fcber eine Stunde braucht. Die Berge laden zu ausgiebigen Wandertouren ein, auf fast jeden Gipfel f\u00fchrt ein Wanderweg hinauf.<\/p>\n<p>Die abgeschiedene Lage Troms\u00f8s hat seinen Preis und dieser wird vor allem in den Lebensunterhaltungskosten, welche selbst f\u00fcr norwegische Verh\u00e4ltnisse sehr hoch sind, deutlich.<br \/>\nSo kostet ein Bier in der Bar im Schnitt 8 \u2013 10 \u20ac (0.5 l) und auch in den Superm\u00e4rkten sind gerade frische Lebensmittel sehr teuer.<br \/>\nEine bezahlbare und vern\u00fcnftige Unterkunft auf der Insel zu finden ist nur mit sehr viel Gl\u00fcck m\u00f6glich. 8 m\u00b2 Zimmer werden auf den \u00fcblichen Wohnungsmarktseiten schon gerne mal f\u00fcr 700\u20ac und mehr pro Monat angeboten. Alternativen gibt es wenige, es sei denn, man sucht auch etwas weiter au\u00dferhalb und nimmt eine t\u00e4gliche, l\u00e4ngere Busfahrt in die Stadt in Kauf.<br \/>\nMeine Unterkunft lag in dem gut 20 km entfernten Ersfjordbotn, einer kleinen, gem\u00fctlichen H\u00e4useransammlung umringt von Bergen und Fjorden. Mit dem Bus dauerte es in die Stadt ca. 40 Minuten. Die Landbusse fuhren zwar nicht sehr oft waren aber insgesamt sehr zuverl\u00e4ssig und kamen selbst bei Schneesturm einigerma\u00dfen p\u00fcnktlich an.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_3867\" style=\"width: 638px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3867\" class=\"wp-image-3867\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"628\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 628px) 100vw, 628px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3867\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf Troms\u00f8 und Tromsdalen vom 471 Meter hohen Berg Fjellheisen<\/p><\/div><\/p>\n<p><div id=\"attachment_3871\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3871\" class=\" wp-image-3871\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3871\" class=\"wp-caption-text\">Das Nordmeer vor Sommar\u00f8y's K\u00fcste, einem beliebten Touristenziel in der N\u00e4he von Troms\u00f8<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>Leben und arbeiten in der Polarnacht<\/strong><br \/>\nMein Praktikum begann im Sp\u00e4tsommer und endete in der Polarnacht. Von September bis Mitte Oktober waren die Tage einigerma\u00dfen lang, so dass ich an den Wochenenden und auch nach der Arbeit ausgiebige Wandertouren unternehmen konnte. Sp\u00e4testens ab November wurde jedoch deutlich, dass es nicht mehr viele Tage bis zur Polarnacht und zur ewigen Dunkelheit sind. Die Sonne zeigte sich, wenn \u00fcberhaupt, nur noch 1 -2 Stunden am Tag. Solange gen\u00fcgend Schnee lag und der Himmel wolkenfrei blieb, war es auch in der Polarnacht einigerma\u00dfen hell. An den meisten Tagen hingegen gab es nur f\u00fcr einige Stunden D\u00e4mmerlicht am Tag. Sich daran zu gew\u00f6hnen dauerte einige Wochen. In den ersten Wochen bauchte ich deutlich mehr schlaf und es wurde immer schwieriger sich bei der Arbeit zu konzentrieren oder f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten zu motivieren.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsstelle- und Ablauf<\/strong><br \/>\nMeinen Forschungsaufenthalt absolvierte ich am norwegischen Polarinstitut (NPI). Das NPI ist Norwegens zentrale Regierungsinstitution f\u00fcr wissenschaftliche Forschung, Kartierung und Umweltbeobachtung der Arktis und Antarktis und untersteht dem Ministerium f\u00fcr Klima und Umwelt. Dabei hat das NPI eine beratende Rolle. Alle norwegischen Firmen\/Institutionen die eine Aktion in der Arktis oder Antarktis planen m\u00fcssen sich von den Fachleuten des NPI vorher beraten lassen. Neben der oben genannten Aufgabe, ist es auch Ziel des NPI, wissenschaftliche Forschung im Bereich Klima (Ozean und Meereis) und Biodiversit\u00e4t im arktischen Raum zu betreiben und zu koordinieren. Mit \u00fcber 180 Mitarbeitern und davon \u00fcber 60 wissenschaftliche Mitarbeiter\/Postdocs ist das NPI eine sehr gro\u00dfe Forschungseinrichtung und geh\u00f6rt im Bereich der polaren Klimaforschung zu den weltweit f\u00fchrenden Institutionen.<\/p>\n<p>Das NPI besitzt ein eigenes Forschungsschiff Lance (Ab Sommer 2018 wird das neue Forschungsschiff \u201cKronprinz Harald\u201d einsatzbereit sein) mit dem Wissenschaftler des NPI aber auch von anderen Forschungseinrichtungen allj\u00e4hrlich mehrere Expeditionen in die Arktis durchf\u00fchren.<br \/>\nGesammelt werden auf diesen Expeditionen unter Anderem Daten \u00fcber das Meereis, dem Schnee auf dem Meereis sowie ozeanographische- und Biodiversit\u00e4tsdaten.<\/p>\n<p>Daher haben die Wissenschaftler des NPI eine besondere Expertise im Erfassen und Auswerten von In Situ Messdaten im Arktischen Ozean und auf dem Meereis. W\u00e4hrend meines Forschungsaufenthaltes arbeitete ich an einer Studie mit dem Microwave Emission Model for Layered Snowpack (MEMLS) und nutze f\u00fcr diese Studie Schnee- und Meereismessungen, welche w\u00e4hrend einer 5-monatiegn Messkampagne im Winter und Fr\u00fchling 2015 (N-ICE2015) n\u00f6rdlich von Svalbard gesammelt wurden. Mit den Wissenschaftlern, die die Daten w\u00e4hrend der Messkampagne gesammelt hatten, vor Ort zu arbeiten und zu reden war sehr hilfreich. So konnten wir zusammen viele offene Fragen bez\u00fcglich der Daten diskutieren. Dies war vor allem in Bezug auf die Analyse der Ergebnisse meiner Studie sehr wichtig.<\/p>\n<p>Vom 15.10. - 17.10. nahm ich an einem N-ICE2015 Workshop teil. Hier trafen sich Forscher aus der ganzen Welt um m\u00f6gliche Zusammenarbeit bez\u00fcglich der N-ICE2015 Daten zu diskutieren und zu koordinieren. Dies war ein sehr interessanter Einblick in die Arbeitsweise internationaler Wissenschaftler.<\/p>\n<p><strong>Arbeiten bei -20\u00b0C<\/strong><br \/>\nZus\u00e4tzlich zu meiner Arbeit an der Modellstudie arbeitete ich jeden Tag 1,5 Stunden im Eislabor. Dort pr\u00e4parierte und analysierte ich Zusammen mit Mitarbeitern des NPI Eisbohrkerne von verschiedenen Messkampagnen. Die Temperatur im Eislabor betrug ca. -20\u00b0C und entsprechend warm musste man sich ankleiden. In den etwas sperrigen Jacken und mit dicken Handschuhen best\u00fcckt ist es eine besondere Herausforderung mit den teilweise nicht mal Milimeterdicken Eisbl\u00f6cken zu arbeiten. Die Arbeit umfasste das Zus\u00e4gen der Eisbohrkerne in ca. 10 cm lange und 1 cm dicke Bl\u00f6cke. Diese Bl\u00f6cke wurden dann mit einem Mikrotom auf 5 mm Dicke geschliffen (sogenannte dick Schnitte) und unter diffusem Licht fotografiert. Anhand dieser Bilder analysierte ich die Verteilung der Luftbl\u00e4schen im Eis. Anschlie\u00dfend wurden die Eisbl\u00f6cke auf 1 mm Dicke geschliffen (sogenannte d\u00fcnn Schnitte) und unter polarisiertem Licht fotografiert. Nun zeigt sich ganz deutlich die Struktur der einzelnen Eiskristalle und hieraus k\u00f6nnen R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Wachstums des Eises und die Bedingungen w\u00e4hrend des Wachstums gezogen werden.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_3869\" style=\"width: 272px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5.png\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3869\" class=\" wp-image-3869\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5-744x1055.png\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5-744x1055.png 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5-420x596.png 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5-768x1090.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5.png 793w\" sizes=\"(max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3869\" class=\"wp-caption-text\">Eisbohrkern im Eislabor des NPI<\/p><\/div><\/p>\n<p><div id=\"attachment_3873\" style=\"width: 442px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3873\" class=\" wp-image-3873\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis.jpg\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis.jpg 724w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis-420x213.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3873\" class=\"wp-caption-text\">Foto von einem Eisbohrkern d\u00fcnn Schnitt aufgenommen unter polarisiertem Licht<\/p><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nWer das Leben im hohen Norden kennenlernen, mit Wissenschaftlern aus aller Welt zusammenarbeiten oder die gro\u00dfartige Landschaft Nordnorwegens genie\u00dfen will, dem kann ich ein Austauschsemester\/Praktikum in Troms\u00f8 nur empfehlen. Die Universit\u00e4t und die Forschungseinrichtungen in Troms\u00f8 bieten auf jedenfalls genug M\u00f6glichkeiten. N\u00e4heren Kontakt zu Norwegern oder zu norwegischen Traditionen herzustellen ist in Troms\u00f8 allerdings schwierig, da die Einheimischen doch eher unter sich bleiben und man auf Veranstaltungen oder in den Bars\/Restaurants \u00fcberwiegend auf internationales Publikum trifft. Die 3 Monate am NPI haben mir sehr interessante Einblicke in die Arbeitsweise an einem internationalen Forschungsinstitut gegeben. Die Arbeit mit den Eisbohrkernen im Eislabor und der Austausch mit Experten im Bereich Schnee- und Eismessungen haben mir wichtige neue Erkenntnisse gebracht die f\u00fcr meine weitere Forschung sehr hilfreich sind.<\/p>\n<p><strong>Danksagung<\/strong><br \/>\nOhne die zahlreiche Unterst\u00fctzung w\u00e4re dieser Auslandsaufenthalt nicht zustande gekommen. Deswegen will ich diesen Bericht nutzen um den Personen\/Institutionen zu danken die diese Reise m\u00f6glich gemacht haben. Danken m\u00f6chte ich zum einem meinen Betreuer Gunnar Spreen und mein Co-betreuer und Host in Troms\u00f8 Sebastian Gerland f\u00fcr die Hilfe bei der Organisation der Reise und die gute Betreuung w\u00e4hrend meines Aufenthaltes. Weitere Dank geht an das ERASMUS+ Programm sowie an meine Doktorandenschule PIP f\u00fcr die notwendige finanzielle Unterst\u00fctzung. Ohne diese w\u00e4re der Forschungsaufenthalt nicht zustande gekommen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"69.6492047\" data-center-lng=\"18.95532389999994\" data-zoom=\"7\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"69.6492047\" data-lng=\"18.95532389999994\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":3873,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Im Rahmen meiner Doktorarbeit am Institut f\u00fcr Umweltphysik der Universit\u00e4t Bremen absolvierte ich einen 3-monatigen Forschungsaufenthalt am norwegischen Polarinstitut (NPI) in Troms\u00f8, Norwegen vom 01.09.17 bis 30.11.17.<\/p><p><strong>Leben n\u00f6rdlich des Polarkreises<\/strong><br \/> Troms\u00f8 liegt 344 km n\u00f6rdlich des Polarkreises und ist hinter Murmansk die 2. gr\u00f6\u00dfte Stadt auf dieser H\u00f6he. Die Stadt lebt von Forschung, Lehre, Verwaltung und der Fischerei. Der Hauptteil der Stadt liegt auf der kleinen Insel Tromsoya umgeben von Fjorden und Bergen. Auf ca. 23 km\u00b2 wohnt hier ein Gro\u00dfteil der 75.000 Einwohner. Auch sind hier die Hauptarbeitgeber wie etwa die Universit\u00e4t, das Universit\u00e4tsklinikum, die Fischereihochschule und das Framcenter zu finden. Da ein Gro\u00dfteil der Arbeitgeber Forschungseinrichtungen und Universit\u00e4ten sind, ist das Durchschnittsalter in Troms\u00f8 sehr niedrig und es herrscht eine sehr angenehme, kulturell und intellektuell gepr\u00e4gte Atmosph\u00e4re.<\/p><p>Mit 75.000 Einwohnern hat Troms\u00f8 gerade mal die Gr\u00f6\u00dfe einer Kleinstadt. Trotzdem gibt es ein sehr gut ausgebautes \u00f6ffentliches Verkehrsnetz und es lassen sich fast alle Orte bequem mit dem Bus erreichen. Auch das kulturelle Angebot an Museen, Theatern und Veranstaltungen ist f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfe der Stadt erstaunlich umfangreich. So besitzt Troms\u00f8 die n\u00f6rdlichste Kathedrale der Welt, das n\u00f6rdlichste Kammerorchester und viele kulturelle Veranstaltung mit dem Beinahmen \u201cn\u00f6rdlichste\u201d. Nicht umsonst wird die Stadt auch das Paris des Nordens genannt.<\/p><p>Tags\u00fcber (vor allem an den Wochenenden) sind die Stra\u00dfen der kleinen Innenstadt gef\u00fcllt mit zahlreichen Touristen, die per Schiff (Troms\u00f8 ist eine Station der Hurtigrouten) oder per Flugzeug anreisen. Auf der Insel Tromsoya gibt es unz\u00e4hlige, gut besuchte Restaurants und Bars und es l\u00e4sst sich leicht vergessen, dass man sich hier an einem der n\u00f6rdlichsten Punkte der Zivilisation befindet. Kaum 5 km au\u00dferhalb der Stadt bietet sich eine g\u00e4nzlich andere Szenerie. Tromsoya ist umgeben von Fjorden und Bergen und am Ufer der Fjorde stehen die gem\u00fctlichen norwegischen Holzh\u00e4user. Meist gibt es nur eine Stra\u00dfe, die sich entlang der Fjorde schl\u00e4ngelt, so dass man f\u00fcr 50 km mit dem Auto schon mal \u00fcber eine Stunde braucht. Die Berge laden zu ausgiebigen Wandertouren ein, auf fast jeden Gipfel f\u00fchrt ein Wanderweg hinauf.<\/p><p>Die abgeschiedene Lage Troms\u00f8s hat seinen Preis und dieser wird vor allem in den Lebensunterhaltungskosten, welche selbst f\u00fcr norwegische Verh\u00e4ltnisse sehr hoch sind, deutlich.<br \/> So kostet ein Bier in der Bar im Schnitt 8 \u2013 10 \u20ac (0.5 l) und auch in den Superm\u00e4rkten sind gerade frische Lebensmittel sehr teuer.<br \/> Eine bezahlbare und vern\u00fcnftige Unterkunft auf der Insel zu finden ist nur mit sehr viel Gl\u00fcck m\u00f6glich. 8 m\u00b2 Zimmer werden auf den \u00fcblichen Wohnungsmarktseiten schon gerne mal f\u00fcr 700\u20ac und mehr pro Monat angeboten. Alternativen gibt es wenige, es sei denn, man sucht auch etwas weiter au\u00dferhalb und nimmt eine t\u00e4gliche, l\u00e4ngere Busfahrt in die Stadt in Kauf.<br \/> Meine Unterkunft lag in dem gut 20 km entfernten Ersfjordbotn, einer kleinen, gem\u00fctlichen H\u00e4useransammlung umringt von Bergen und Fjorden. Mit dem Bus dauerte es in die Stadt ca. 40 Minuten. Die Landbusse fuhren zwar nicht sehr oft waren aber insgesamt sehr zuverl\u00e4ssig und kamen selbst bei Schneesturm einigerma\u00dfen p\u00fcnktlich an.<\/p>[caption id=\"attachment_3867\" align=\"alignnone\" width=\"628\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1.jpg\"><img class=\"wp-image-3867\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild1-1-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"628\" height=\"471\" \/><\/a> Blick auf Troms\u00f8 und Tromsdalen vom 471 Meter hohen Berg Fjellheisen[\/caption][caption id=\"attachment_3871\" align=\"alignnone\" width=\"631\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6.jpg\"><img class=\" wp-image-3871\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild6-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"473\" \/><\/a> Das Nordmeer vor Sommar\u00f8y's K\u00fcste, einem beliebten Touristenziel in der N\u00e4he von Troms\u00f8[\/caption]<p><strong>Leben und arbeiten in der Polarnacht<\/strong><br \/> Mein Praktikum begann im Sp\u00e4tsommer und endete in der Polarnacht. Von September bis Mitte Oktober waren die Tage einigerma\u00dfen lang, so dass ich an den Wochenenden und auch nach der Arbeit ausgiebige Wandertouren unternehmen konnte. Sp\u00e4testens ab November wurde jedoch deutlich, dass es nicht mehr viele Tage bis zur Polarnacht und zur ewigen Dunkelheit sind. Die Sonne zeigte sich, wenn \u00fcberhaupt, nur noch 1 -2 Stunden am Tag. Solange gen\u00fcgend Schnee lag und der Himmel wolkenfrei blieb, war es auch in der Polarnacht einigerma\u00dfen hell. An den meisten Tagen hingegen gab es nur f\u00fcr einige Stunden D\u00e4mmerlicht am Tag. Sich daran zu gew\u00f6hnen dauerte einige Wochen. In den ersten Wochen bauchte ich deutlich mehr schlaf und es wurde immer schwieriger sich bei der Arbeit zu konzentrieren oder f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten zu motivieren.<\/p><p><strong>Arbeitsstelle- und Ablauf<\/strong><br \/> Meinen Forschungsaufenthalt absolvierte ich am norwegischen Polarinstitut (NPI). Das NPI ist Norwegens zentrale Regierungsinstitution f\u00fcr wissenschaftliche Forschung, Kartierung und Umweltbeobachtung der Arktis und Antarktis und untersteht dem Ministerium f\u00fcr Klima und Umwelt. Dabei hat das NPI eine beratende Rolle. Alle norwegischen Firmen\/Institutionen die eine Aktion in der Arktis oder Antarktis planen m\u00fcssen sich von den Fachleuten des NPI vorher beraten lassen. Neben der oben genannten Aufgabe, ist es auch Ziel des NPI, wissenschaftliche Forschung im Bereich Klima (Ozean und Meereis) und Biodiversit\u00e4t im arktischen Raum zu betreiben und zu koordinieren. Mit \u00fcber 180 Mitarbeitern und davon \u00fcber 60 wissenschaftliche Mitarbeiter\/Postdocs ist das NPI eine sehr gro\u00dfe Forschungseinrichtung und geh\u00f6rt im Bereich der polaren Klimaforschung zu den weltweit f\u00fchrenden Institutionen.<\/p><p>Das NPI besitzt ein eigenes Forschungsschiff Lance (Ab Sommer 2018 wird das neue Forschungsschiff \u201cKronprinz Harald\u201d einsatzbereit sein) mit dem Wissenschaftler des NPI aber auch von anderen Forschungseinrichtungen allj\u00e4hrlich mehrere Expeditionen in die Arktis durchf\u00fchren.<br \/> Gesammelt werden auf diesen Expeditionen unter Anderem Daten \u00fcber das Meereis, dem Schnee auf dem Meereis sowie ozeanographische- und Biodiversit\u00e4tsdaten.<\/p><p>Daher haben die Wissenschaftler des NPI eine besondere Expertise im Erfassen und Auswerten von In Situ Messdaten im Arktischen Ozean und auf dem Meereis. W\u00e4hrend meines Forschungsaufenthaltes arbeitete ich an einer Studie mit dem Microwave Emission Model for Layered Snowpack (MEMLS) und nutze f\u00fcr diese Studie Schnee- und Meereismessungen, welche w\u00e4hrend einer 5-monatiegn Messkampagne im Winter und Fr\u00fchling 2015 (N-ICE2015) n\u00f6rdlich von Svalbard gesammelt wurden. Mit den Wissenschaftlern, die die Daten w\u00e4hrend der Messkampagne gesammelt hatten, vor Ort zu arbeiten und zu reden war sehr hilfreich. So konnten wir zusammen viele offene Fragen bez\u00fcglich der Daten diskutieren. Dies war vor allem in Bezug auf die Analyse der Ergebnisse meiner Studie sehr wichtig.<\/p><p>Vom 15.10. - 17.10. nahm ich an einem N-ICE2015 Workshop teil. Hier trafen sich Forscher aus der ganzen Welt um m\u00f6gliche Zusammenarbeit bez\u00fcglich der N-ICE2015 Daten zu diskutieren und zu koordinieren. Dies war ein sehr interessanter Einblick in die Arbeitsweise internationaler Wissenschaftler.<\/p><p><strong>Arbeiten bei -20\u00b0C<\/strong><br \/> Zus\u00e4tzlich zu meiner Arbeit an der Modellstudie arbeitete ich jeden Tag 1,5 Stunden im Eislabor. Dort pr\u00e4parierte und analysierte ich Zusammen mit Mitarbeitern des NPI Eisbohrkerne von verschiedenen Messkampagnen. Die Temperatur im Eislabor betrug ca. -20\u00b0C und entsprechend warm musste man sich ankleiden. In den etwas sperrigen Jacken und mit dicken Handschuhen best\u00fcckt ist es eine besondere Herausforderung mit den teilweise nicht mal Milimeterdicken Eisbl\u00f6cken zu arbeiten. Die Arbeit umfasste das Zus\u00e4gen der Eisbohrkerne in ca. 10 cm lange und 1 cm dicke Bl\u00f6cke. Diese Bl\u00f6cke wurden dann mit einem Mikrotom auf 5 mm Dicke geschliffen (sogenannte dick Schnitte) und unter diffusem Licht fotografiert. Anhand dieser Bilder analysierte ich die Verteilung der Luftbl\u00e4schen im Eis. Anschlie\u00dfend wurden die Eisbl\u00f6cke auf 1 mm Dicke geschliffen (sogenannte d\u00fcnn Schnitte) und unter polarisiertem Licht fotografiert. Nun zeigt sich ganz deutlich die Struktur der einzelnen Eiskristalle und hieraus k\u00f6nnen R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Wachstums des Eises und die Bedingungen w\u00e4hrend des Wachstums gezogen werden.<\/p>[caption id=\"attachment_3869\" align=\"alignleft\" width=\"326\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5.png\"><img class=\" wp-image-3869\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/Bild5-744x1055.png\" alt=\"\" width=\"326\" height=\"463\" \/><\/a> Eisbohrkern im Eislabor des NPI[\/caption][caption id=\"attachment_3873\" align=\"alignright\" width=\"586\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis.jpg\"><img class=\" wp-image-3873\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2018\/01\/eis.jpg\" alt=\"\" width=\"586\" height=\"297\" \/><\/a> Foto von einem Eisbohrkern d\u00fcnn Schnitt aufgenommen unter polarisiertem Licht[\/caption]<p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/> Wer das Leben im hohen Norden kennenlernen, mit Wissenschaftlern aus aller Welt zusammenarbeiten oder die gro\u00dfartige Landschaft Nordnorwegens genie\u00dfen will, dem kann ich ein Austauschsemester\/Praktikum in Troms\u00f8 nur empfehlen. Die Universit\u00e4t und die Forschungseinrichtungen in Troms\u00f8 bieten auf jedenfalls genug M\u00f6glichkeiten. N\u00e4heren Kontakt zu Norwegern oder zu norwegischen Traditionen herzustellen ist in Troms\u00f8 allerdings schwierig, da die Einheimischen doch eher unter sich bleiben und man auf Veranstaltungen oder in den Bars\/Restaurants \u00fcberwiegend auf internationales Publikum trifft. Die 3 Monate am NPI haben mir sehr interessante Einblicke in die Arbeitsweise an einem internationalen Forschungsinstitut gegeben. Die Arbeit mit den Eisbohrkernen im Eislabor und der Austausch mit Experten im Bereich Schnee- und Eismessungen haben mir wichtige neue Erkenntnisse gebracht die f\u00fcr meine weitere Forschung sehr hilfreich sind.<\/p><p><strong>Danksagung<\/strong><br \/> Ohne die zahlreiche Unterst\u00fctzung w\u00e4re dieser Auslandsaufenthalt nicht zustande gekommen. Deswegen will ich diesen Bericht nutzen um den Personen\/Institutionen zu danken die diese Reise m\u00f6glich gemacht haben. Danken m\u00f6chte ich zum einem meinen Betreuer Gunnar Spreen und mein Co-betreuer und Host in Troms\u00f8 Sebastian Gerland f\u00fcr die Hilfe bei der Organisation der Reise und die gute Betreuung w\u00e4hrend meines Aufenthaltes. Weitere Dank geht an das ERASMUS+ Programm sowie an meine Doktorandenschule PIP f\u00fcr die notwendige finanzielle Unterst\u00fctzung. Ohne diese w\u00e4re der Forschungsaufenthalt nicht zustande gekommen.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,52119,368865,653],"tags":[525327,368841,368887,52119,15823],"class_list":["post-3865","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-norwegen","category-outgoing","category-praktikum","tag-doktorand","tag-forschungspraktikum","tag-leben-im-ausland","tag-norwegen","tag-physik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3865"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3931,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3865\/revisions\/3931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}