{"id":3451,"date":"2017-08-14T17:05:48","date_gmt":"2017-08-14T15:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=3451"},"modified":"2022-06-14T22:50:46","modified_gmt":"2022-06-14T20:50:46","slug":"internship-bei-econnect-cars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2017\/08\/14\/internship-bei-econnect-cars\/","title":{"rendered":"Internship bei eConnect Cars"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung<br \/>\n<\/strong>Im Rahmen meines Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik, ist ein mindestens 10-w\u00f6chiges Praktikum vorgesehen, welches nicht notwendigerweise im Ausland verbracht werden muss. Aufgrund meiner Interessen f\u00fcr andere L\u00e4nder und Kulturen und den vielen Vorteilen die ein Auslandspraktikum mit sich bringen kann, habe ich mich entschieden meine Bewerbungen nur an Firmen aus dem Ausland zu schicken. Nach vielen Bewerbungen und auch sehr vielen Absagen, habe ich letztendlich ein Praktikum bei einem kleinen Start-Up Namens eConnect Cars, mitten im Finanzsektor<br \/>\nvon London bekommen. Da die Zusage f\u00fcr das Praktikum sehr kurzfristig war, begann nach der telefonischen Zusage, sofort die Wohnungssuche. Ich durfte und musste feststellen das London nicht umsonst zu den teuersten St\u00e4dten der Welt geh\u00f6rt. Bei meiner Suche nach einer geeigneten Unterkunft kamen f\u00fcr mich drei Arten von Wohnungen in Frage: WG, Studentenwohnheim oder in einem privaten Haushalt. Eine WG habe ich in der K\u00fcrze der Zeit leider nicht mehr finden k\u00f6nnen und auch eine private Unterkunft, die meinen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt, war mir nicht m\u00f6glich aufzutreiben, obwohl auf diversen Internetseiten Privatunterk\u00fcnfte angeboten werden, aber dabei handelt es sich teils nur um Abstellkammern mit einem kleinen Bett. W\u00e4hrend meines Aufenthaltes habe ich von Freunden mitbekommen, dass es durchaus m\u00f6glich ist, kurzfristig bezahlbare und annehmbare Unterk\u00fcnfte zu finden und zu bekommen \u2013 es aber von Vorteil ist, wenn man sich pers\u00f6nlich ein Bild von der Wohnung machen kann. F\u00fcr mich ging die Suche weiter mit Studentenwohnheimen, auch hier gibt es das Problem das viele Studentenwohnheime nur an Studenten von Londoner Universt\u00e4ten vermietet werden. Letztendlich bin ich in einem privaten Studentenwohnheim untergekommen und die Reise konnte Mitte Mai beginnen.<\/p>\n<p><strong> EVT - Das Unternehmen<br \/>\n<\/strong>Das Unternehmen eConnect Cars ist kleines Start-Up Unternehmen in Canary Wharf dem Finanzsektor von London. Das Start-Up Unternehmen entstand urspr\u00fcnglich als Taxiunternehmen, Ziel des Gr\u00fcnders war es, dass gr\u00f6\u00dfte rein elektrische Taxiunternehmen Londons zu werden und somit bei der Umsetzung, ambitionierter Emissionsziele der Regierung, eine einflussreiche Rolle zu spielen. Ersten Erfolgen und Auszeichnungen folgten jedoch auch Schwierigkeiten was dazu f\u00fchrte, dass die Flotte von Elektrotaxis von zwischenzeitlich 55 Taxis auf ca. 25 Taxis reduziert werden musste. Die gr\u00f6\u00dften Probleme waren, die unzureichende Infrastruktur an schnellen Lades\u00e4ulen, an denen die Taxifahrer ihre Taxis w\u00e4hrend der Schicht aufladen konnten und die Unsicherheit der Fahrer, \u00fcber die Reichweite der Batterien, sodass viel \u00f6fter geladen wurde als urspr\u00fcnglich veranschlagt. Durch die aufgetauchten Probleme, entstand jedoch die Idee, sich mehr auf die Infrastruktur der Elektromobilit\u00e4t zu konzentrieren und erworbenes Wissen, der vergangen Jahre, an andere Unternehmen, die keine Erfahrungen mit der e-Mobilit\u00e4t haben, zu verkaufen. Somit entstand das neue Unternehmen EVT (Electric Vehicle Technology) f\u00fcr die ich in den folgenden 12 Wochen t\u00e4tig war.<\/p>\n<p><strong> Praktikumst\u00e4tigkeit<br \/>\n<\/strong>Die T\u00e4tigkeiten in einem Start-Up Unternehmen k\u00f6nnen sehr vielf\u00e4ltig sein. So gab es bei eConnect Cars keine festen Strukturen, wie bei einem sehr gro\u00dfen Unternehmen, bei dem jeder eine spezifische Aufgabe hat. So konnte ich viele Verschiedene Aufgaben \u00fcbernehmen und meine Ideen und Erfahrungen im Unternehmen mit einbringen. Vorrangig war ich mit der Entwicklung einer Software f\u00fcr Fahrer von Elektroautos besch\u00e4ftigt. Dabei musste ich mich unter anderem mit dem Design der Software und der Webseite besch\u00e4ftigen, musste Excel Daten auswerten, die in den letzten vier Jahren von den Elektroautos aufgezeichnet wurden, musste Recherche \u00fcber potentielle Partner oder Mitbewerber betreiben und auswerten und vieles mehr, um unsere Software marktreif zu bekommen. Ein anderer Interessanter Punkt an dem Start-Up Unternehmen ist, dass nichts geheim besprochen wird. Alle Informationen \u00fcber das Unternehmen wurden mit allen Besprochen, sodass ich in viele Besprechungen integriert war, bei denen es um Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens ging oder um die Einstellung oder Entlassung von Fahrern, aus unserer Taxiflotte.<\/p>\n<p><strong>Ort<br \/>\n<\/strong>London, als Stadt f\u00fcr ein Praktikum ist jedem absolut zu empfehlen. Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Viele werden ja schon einmal als Tourist in London gewesen sein und dem ein oder anderen kam die Stadt dann vielleicht stressig und \u00fcberf\u00fcllt vor, aber London hat auch sehr ruhige und entspannte Ecken. Wenn man die Stadt ohne den Zeitdruck eines Touristen genie\u00dfen kann, sieht man viel mehr. Es gibt viele kleine und auch gro\u00dfe gepflegte G\u00e4rten in denen man sich entspannen kann, an jedem Wochenende gibt es \u00fcberall kleine M\u00e4rkte, die frisches Gem\u00fcse und Streetfood aus vielen verschiedenen L\u00e4ndern anbieten und es gibt zahlreiche Museen oder Denkm\u00e4ler, die man besuchen kann. Das Sch\u00f6ne an den Museen ist, dass die meisten, bzw. alle staatlichen Museen kostenlos sind. Als kleiner Tipp am Rande, auf dem Hochhause 20 Fenchruch Street befindet sich ein Skygarden, dieser ist kostenlos zug\u00e4nglich und man hat einen Fantastischen Blick \u00fcber das gesamte London, jedoch muss man sich vorab Tickets bestellen und diese werden drei Wochen vor dem geplanten Datum freigeschaltet und sind dann auch schnell vergriffen. Genauso sch\u00f6n ist es nach einem Arbeitstag ein Bier an der Themse mit den Kollegen oder neuen Freunden zu trinken und dabei die Aussicht auf Londons Skyline zu genie\u00dfen. Als Fortbewegungsmittel empfehle ich das Fahrrad. Selbst wenn die U-Bahn und die vielen Busse super sind um lange Strecken zur\u00fcckzulegen, aber das Fahrrad ist ideal, um morgens auf einem der Cycle Superhighways zur Arbeit zu kommen oder mal eben zum Supermarkt zu fahren. Die Fluggesellschaften nehmen dein privates Fahrrad f\u00fcr gerade 50\u20ac gerne mit. Eine andere Alternative ist es sich in London eines der vielen Santander Bikes zu leihen, die kann man an eigentlich jeder Ecke in London anmieten und an einer anderen Stelle wieder abstellen und dieser Service kostet gerade mal 2\u00a3 am Tag oder 90\u00a3 im Jahr. Au\u00dferdem kann man in London unheimlich viele Leute kennen lernen, wenn man m\u00f6chte, man hat diverse M\u00f6glichkeiten \u00fcber PubCrawls, Couch Surfing Events oder man spricht einfach Leute in irgendeiner Studentenbar an.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Das Fazit nach meinem Praktikum ist eindeutig. Jedem der dar\u00fcber nachdenkt ein Praktikum im Ausland zu machen, ist dies klar zu empfehlen. Es geht nicht nur darum, seine Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern vielmehr neue Eindr\u00fccke zu gewinnen und neue Eigenschaften zu entwickeln, die man nur entwickelt, sobald man seine Komfortzone verl\u00e4sst. Denn ein Praktikum im Dorf nebenan zu machen und dabei noch bei Mama zu wohnen k\u00f6nnen wir alle. Im Ausland ist man jedoch auf sich alleine gestellt und muss sich m\u00f6glicherweise mit Fragestellungen konfrontieren, \u00fcber die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat. Versucht euch ein Unternehmen zu suchen, das in eurem Interessengebiet liegt, denn wenn die Arbeit Spa\u00df macht geht<br \/>\ndie Zeit sehr schnell rum und ihr nehmt sehr viele tolle Erfahrungen und Erkenntnisse mit. Meine zw\u00f6lf Wochen in London gingen viel schneller vorbei, als ich es vorher erwartet hatte und am Ende w\u00e4re ich sehr gerne noch l\u00e4nger geblieben und mein Arbeitgeber h\u00e4tte sogar mir sogar noch einen weiteren Vertrag angeboten, aber London ist nun mal sehr teuer aber lohnt sich auf jeden Fall.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"51.5073509\" data-center-lng=\"-0.12775829999998223\" data-zoom=\"9\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t <div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"51.5073509\" data-lng=\"-0.12775829999998223\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> \n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":3452,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung<br \/> <\/strong>Im Rahmen meines Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Produktionstechnik, ist ein mindestens 10-w\u00f6chiges Praktikum vorgesehen, welches nicht notwendigerweise im Ausland verbracht werden muss. 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So gab es bei eConnect Cars keine festen Strukturen, wie bei einem sehr gro\u00dfen Unternehmen, bei dem jeder eine spezifische Aufgabe hat. So konnte ich viele Verschiedene Aufgaben \u00fcbernehmen und meine Ideen und Erfahrungen im Unternehmen mit einbringen. Vorrangig war ich mit der Entwicklung einer Software f\u00fcr Fahrer von Elektroautos besch\u00e4ftigt. Dabei musste ich mich unter anderem mit dem Design der Software und der Webseite besch\u00e4ftigen, musste Excel Daten auswerten, die in den<br \/> letzten vier Jahren von den Elektroautos aufgezeichnet wurden, musste Recherche \u00fcber potentielle Partner oder Mitbewerber betreiben und auswerten und vieles mehr, um unsere Software marktreif zu bekommen. Ein anderer Interessanter Punkt an dem Start-Up Unternehmen ist, dass nichts geheim besprochen wird. Alle Informationen<br \/> \u00fcber das Unternehmen wurden mit allen Besprochen, sodass ich in viele Besprechungen integriert war, bei denen es um Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens ging oder um die Einstellung oder Entlassung von Fahrern, aus<br \/> unserer Taxiflotte.<\/p><p><strong>Ort<br \/> <\/strong>London, als Stadt f\u00fcr ein Praktikum ist jedem absolut zu empfehlen. Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Viele werden ja schon einmal als Tourist in London gewesen sein und dem ein oder anderen kam die Stadt dann vielleicht stressig und \u00fcberf\u00fcllt vor, aber London hat auch sehr ruhige und entspannte Ecken. Wenn man die Stadt ohne den Zeitdruck eines Touristen genie\u00dfen kann, sieht man viel mehr. Es gibt viele kleine und auch gro\u00dfe gepflegte G\u00e4rten in denen man sich entspannen kann, an jedem Wochenende gibt es \u00fcberall kleine M\u00e4rkte, die frisches Gem\u00fcse und<br \/> Streetfood aus vielen verschiedenen L\u00e4ndern anbieten und es gibt zahlreiche Museen oder Denkm\u00e4ler, die man besuchen kann. Das Sch\u00f6ne an den Museen ist, dass die meisten, bzw. alle staatlichen Museen kostenlos sind. Als kleiner Tipp am Rande, auf dem Hochhause 20 Fenchruch Street befindet sich ein Skygarden, dieser ist kostenlos<br \/> zug\u00e4nglich und man hat einen Fantastischen Blick \u00fcber das gesamte London, jedoch muss man sich vorab Tickets bestellen und diese werden drei Wochen vor dem geplanten Datum freigeschaltet und sind dann auch schnell vergriffen. Genauso sch\u00f6n ist es nach einem Arbeitstag ein Bier an der Themse mit den Kollegen oder neuen<br \/> Freunden zu trinken und dabei die Aussicht auf Londons Skyline zu genie\u00dfen. Als Fortbewegungsmittel empfehle ich das Fahrrad. Selbst wenn die U-Bahn und die vielen Busse super sind um lange Strecken zur\u00fcckzulegen, aber das Fahrrad ist ideal, um morgens auf einem der Cycle Superhighways zur Arbeit zu kommen oder mal eben zum Supermarkt zu fahren. Die Fluggesellschaften nehmen dein privates Fahrrad f\u00fcr gerade 50\u20ac gerne mit. Eine andere alternative ist es sich in London eines der vielen Santander Bikes zu leihen, die kann man an eigentlich jeder Ecke in London anmieten und an einer anderen Stelle wieder abstellen und dieser Service kostet gerade mal 2\u00a3 am Tag oder 90\u00a3 im Jahr. Au\u00dferdem kann man in London unheimlich viele Leute kennen lernen, wenn man m\u00f6chte, man hat diverse M\u00f6glichkeiten \u00fcber PubCrawls, Couch Surfing Events oder man spricht einfach Leute in irgendeiner<br \/> Studentenbar an.<\/p><p><strong>Fazit<br \/> <\/strong>Das Fazit nach meinem Praktikum ist eindeutig. Jeder der dar\u00fcber nachdenkt einPraktikum im Ausland zu machen, ist dies klar zu empfehlen. Es geht nicht nur darum, seine Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern vielmehr neue Eindr\u00fccke zu gewinnen und neue Eigenschaften zu entwickeln, die man nur entwickelt, sobald man seine Komfortzone verl\u00e4sst. Denn ein Praktikum im Dorf nebenan zu machen und dabei noch bei Mama zu wohnen k\u00f6nnen wir alle. Im Ausland ist man jedoch auf sich alleine gestellt und muss sich m\u00f6glicherweise mit Fragestellungen konfrontieren, \u00fcber die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat. Versucht euch ein Unternehmen zu suchen, das in eurem Interessengebiet liegt, denn wenn die Arbeit Spa\u00df macht geht<br \/> die Zeit sehr schnell rum und ihr nehmt sehr viele tolle Erfahrungen und Erkenntnisse mit. 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