{"id":3318,"date":"2017-07-31T18:17:50","date_gmt":"2017-07-31T16:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=3318"},"modified":"2022-06-14T22:51:30","modified_gmt":"2022-06-14T20:51:30","slug":"3318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2017\/07\/31\/3318\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht \u00fcber das Auslandspraktikum bei dem Unternehmen Vesuvius in Barlborough, Gro\u00dfbritannien"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"fontstyle2\">Das Auslandspraktikum war eine wertvolle, n\u00fctzliche und unglaublich sch\u00f6ne Erfahrung, die in ihrer ganz F\u00fclle nur durch den Selbstversuch nachvollziehbar ist. Deswegen kann allen nur angeraten werden ein Auslandspraktikum zu durchleben.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"fontstyle2\"><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle0\"><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle2\">Am Anfang der Vorbereitung auf ein Auslandspraktikum steht die Suche nach einem Praktikumsplatz. Als Student im Bereich der Ingenieurswissenschaften kann es allen positiven Bekundungen der Medien, der Politik und der Universit\u00e4t zum Trotz, sogar in<br \/>\nDeutschland, sehr schwer sein einen Praktikumsplatz zu finden. Obwohl st\u00e4ndig vom Bedarf an Ingenieuren und dem Fachkr\u00e4fte Mangel gesprochen wird. Vor der Zusage f\u00fcr meinen Praktikumsplatz hatte ich nicht das ausschlie\u00dfliche Ziel Auslandspraktikum, sondern habe mich auf zahlreiche Stellen im In- und Ausland beworben. Die erste konkrete Zusage erhielt ich dann vom Unternehmen Vesuvius. Nach kurzer Diskussion<br \/>\n\u00fcber meine genauen Bed\u00fcrfnisse und Vorstellungen, sind wir \u00fcber den Standort Gro\u00dfbritannien f\u00fcr das Praktikum \u00fcbereingekommen. Das Hauptkriterium der Auswahl war die Sprache, da ich meine Kenntnisse der englischen Sprache vertiefen wollte. Au\u00dferdem ist davon abzuraten sich auf eine bestimmte Branche zu fixieren, da man dadurch nur seine eigenen M\u00f6glichkeiten auf eine Praktikumsstelle verringert. Selbst wenn wie in meinem Fall das Unternehmen in einem Bereich arbeitet der wenig mit dem im Studium erlernten Wissen und F\u00e4higkeiten zu tun hat, sollte man das Angebot immer in Betracht ziehen. Um das Thema Stellensuche abzuschlie\u00dfen, kann ich nur raten alle M\u00f6glichkeiten auszusch\u00f6pfen: Beratungsstellen und Ausschreibungen der Universit\u00e4t, Zeitungen, Initiativbewerbungen, Vermittlung durch Professoren und sogar<br \/>\ndie allseits beliebte Vermittlung durch Verwandte. Nach dem der Praktikumsplatz sicher war hatte ich nur noch wenig Vorbereitung. Die<br \/>\nUnterkunft wurde mir auf Anfrage vom Unternehmen vermittelt. Arbeits- oder Aufenthaltsrechtliche Schwierigkeiten gab es nicht, da ich als deutscher Staatsb\u00fcrger selbstverst\u00e4ndlich in Gro\u00dfbritannien arbeiten konnte. Dies kann sich nat\u00fcrlich in Zukunft \u00e4ndern und deshalb ist immer anzuraten sich vorher zu erkundigen. Danach kam das ausf\u00fcllen zahlreicher Erasmus Formulare und das beantragen der vielf\u00e4ltigen Versicherungen. Das DAAD Versicherungspaket ist hierbei sehr zu empfehlen, da es unkompliziert, vollumf\u00e4nglich und kosteng\u00fcnstig ist. Im Falle der Benutzung eines PKWs im EU- Ausland ist zus\u00e4tzlich eine ADAC- Mitgliedschaft von Vorteil, diese kann auch f\u00fcr kurze Zeitr\u00e4ume erh\u00e4ltlich sein. Das Praktikum wurde als Pflichtpraktikum im Fachbereich 4 der Universit\u00e4t Bremen durchgef\u00fchrt, die Anerkennung eines<br \/>\nPflichtpraktikums muss in jedem Fall vor Antritt abgekl\u00e4rt werden. Dies war bei mir ganz einfach, da lediglich erkennbar sein musste, dass meine T\u00e4tigkeit irgendetwas mit dem Beruf des Ingenieurs zu tun haben w\u00fcrde und ich mindestens 12 Wochen \u00e0 35 Stunden die Woche arbeite. Bei der Mindestdauer des Praktikums sind eventuelle Urlaubs- oder Krankheitstage zu ber\u00fccksichtigen. <\/span><span class=\"fontstyle2\">Der letzte Schritt der Vorbereitung war die Reise nach Gro\u00dfbritannien. Ich habe ein g\u00fcnstiges Flugticket eines billigen Fluganbieters gekauft. Der Flug ging von Hamburg nach Manchester. Dank des Semestertickets ist der Transfer von Bremen nach Hamburg kostenlos und den Transfer von Manchester nach Chesterfield mit dem Taxi<br \/>\nhat freundlicher Weise das Unternehmen Vesuvius \u00fcbernommen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"fontstyle2\"><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle0\"><strong>Freizeit und Unterkunft<\/strong><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle2\">Die Unterkunft war ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Diese war in alten,umfunktionierten und d\u00fcrftig sanierten Kirchengeb\u00e4uden untergebracht. Diese befanden sich am Rande der Stadt Chesterfield, 10 Minuten vom Stadtzentrum Chesterfields, 20 Minuten vom Stadtzentrum Sheffield und 20 Minuten vom Arbeitsplatz in Barlborough entfernt. Der gemeinsam genutzte Bereich bestand aus zwei vollausgestatteten K\u00fcchen mit Waschmaschinen, wahrscheinlich vier Badezimmern, einem gigantischen Wohnbereich ausgestattet mit einem Billardtisch, einem dunklen, kleinen Esszimmer, einem dauerhaft verschmutzten Pool im Au\u00dfenbereich, einem Whirlpool im Innenbereich und einer nicht funktionierenden<br \/>\nSauna. Alle R\u00e4umlichkeiten waren mittel bis stark verschmutzt und in renovierungsbed\u00fcrftigem Zustand. F\u00fcr die Sauberkeit im gemeinschaftlichen Bereich war vom Vermieter eine Putzkraft eingestellt gewesen, welche jedoch ihren Aufgaben nur unzureichend nachging und zum Ende hin entlassen wurde. Weiterhin verf\u00fcgte das Haus \u00fcber ein funktionierendes WLAN Netz. Die Miete, welche alle Nebenkosten enthielt, wurde direkt vom Unternehmen Vesuvius entrichtet und vor Auszahlung vom Gehalt abgezogen. Die Anzahl der Mitbewohner schwankte immer, da st\u00e4ndig Leute ein- und auszogen, befand sich jedoch durchschnittlich bei 20 Personen. Das Verh\u00e4ltnis mit und unter den Mitbewohnern war locker und trotz des teilweise kurzen einander bekannt Seins sehr vertraut. Deswegen verbrachte ich die meiste Zeit unter der Woche und mindestens die H\u00e4lfte der Wochenenden mit den Mietbewohnern, mit denen schnell ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis aufgebaut war. Am Anfangen halfen<br \/>\nsie mir beim Anschaffen alles zum Leben notwendigen und der Organisation von Reisen. Gemeinsam kochten wir, gingen in Bars und Clubs, wanderten und verbrachten ein Wochenende in der Natur. Soweit es das Wetter und die Zeit zu lie\u00df wurde Drau\u00dfen im Hof des Geb\u00e4udes gegrillt. Die andere H\u00e4lfte der Wochenenden habe ich mit dem Reisen verbracht. Ich besuchte die St\u00e4dte Liverpool, Manchester, Edinburgh und nat\u00fcrlich auch London. Von den n\u00f6rdlichen St\u00e4dten war ich durchweg \u00fcberzeugt, insbesondere von Edinburgh, welches eine wundersch\u00f6ne und einzigartige Stadt ist. Liverpool und Manchester eignen sich hingegen sehr gut zum Feiern. Die Menschen die ich im Norden Gro\u00dfbritanniens kennenlernte waren sehr freundlich, h\u00f6flich und aufgeschlossen. Einen gegens\u00e4tzlichen Eindruck konnte ich von London gewinnen. Diese Stadt ist gro\u00df und k\u00f6nnte mit Sicherheit aufregend und sch\u00f6n sein, ist sie jedoch nicht. Die Architektur ist Anfangs \u00fcberw\u00e4ltigend, jedoch so monoton dass<br \/>\nsich kaum ein Geb\u00e4ude vom anderen abhebt. Die Preise sind ungerechtfertigt. Die Menschen sind unfreundlich und st\u00e4ndig in Eile. Die Sehensw\u00fcrdigkeiten sind meist nicht sehensw\u00fcrdig und f\u00fcr ein authentisches Nachtleben muss man schon eine kleine Weltreise in Kauf nehmen. Positiv anzumerken ist, dass die Stadt unglaublich gut <\/span><span class=\"fontstyle2\">organisiert ist und das Stadtinnere bequem und kosteng\u00fcnstig mit den \u00f6ffentlichen<br \/>\nVerkehrsmitteln zu bereisen. Au\u00dferdem kann der Hyde Park und das anliegende gleichnamige Hostel empfohlen werde.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"fontstyle2\"><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle0\"><strong>Arbeit<\/strong><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle2\">Das Unternehmen Vesuvius stellt Feuerfestmaterial f\u00fcr alle in Betracht kommenden Branchen her. Feuerfest Material muss hohen Temperaturen, chemischen und mechanischen Angriff widerstehen k\u00f6nnen und m\u00f6glichst keine Bestandteile in das eigentlich Produkt abgeben. Es wird als Auskleidung f\u00fcr \u00d6fen und andere Beh\u00e4lter verwendet und steht meist im direkten Kontakt zu einem hoch erhitzen Material. Weiterhin muss das Feuerfest Material W\u00e4rme d\u00e4mmend sein um die \u00e4u\u00dfere nicht feuerfeste H\u00fclle der \u00d6fen oder Beh\u00e4lter vor Sch\u00e4digung zu bewahren. Im aktuellen<br \/>\nKontext wird immer st\u00e4rker auf eine gute W\u00e4rmed\u00e4mmung der Feuerfestmaterialien gesetzt, da diese bei den oft sehr Energie intensiven Prozesse bei denen sie verwendet werden, zu einer Erh\u00f6hung der Energieeffizienz f\u00fchren k\u00f6nnen. Der Standort in Barlborough beherbergt eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, eine IT- Abteilung, eine Personalabteilung und Verkaufsabteilungen. W\u00e4hrend der 14 Arbeitswochen meines Praktikums arbeitete ich in der Forschungsabteilung. Das Projekt behandelte die Erforschung und Quantifizierung der Bindungsst\u00e4rke zwischen altem verschlissenem und darauf aufgetragenem neuen gie\u00dfbarem Feuerfestmaterial. Diese Bindung steht unter dem Einfluss von thermischen, chemischen und mechanischen Bedingungen, welche in ihrer Bedeutsamkeit untersucht werden sollten. Hierf\u00fcr wurde eine Pr\u00fcfmethode entwickelt, die den Bereich der Verbindung einer Kombination aus Druck- und Scherspannung aussetzt und einen Bruch<br \/>\nverursacht. Die genauen Umst\u00e4nde, die zum Bruch f\u00fchren, k\u00f6nnen anschlie\u00dfend f\u00fcr die Bewertung der Bindung genutzt werden. Die Kollegen waren alle hilfsbereit und begegneten mir mit Respekt. Zu Anfang erhielt ich eine Sicherheitsunterweisung, die pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung und einen Arbeitsplatz mit Computer und allem <\/span><span class=\"fontstyle2\">notwendigen B\u00fcrobedarf. Das Projekt wurde von dem f\u00fcr Nichteisenprodukte zust\u00e4ndigen Team (kurz IP- Team) und dem Leiter der Forschungsabteilung begleitet. Das IP- Team bestand aus zwei technischen Mitarbeitern und drei Ingenieuren. Idee,<br \/>\nPlanung, Literaturrecherche, Dokumentation, praktische Durchf\u00fchrung, theoretische Interpretation und Pr\u00e4sentation wurden selbst\u00e4ndig ausgef\u00fchrt. Jedoch stand mir die sehr erfahrene Teamleiterin immer f\u00fcr einen fachlichen Diskurs zur Verf\u00fcgung, weitere Teammitglieder arbeiteten mich in die Betriebsmittel ein und halfen mir bei der Rohstoffbeschaffung. F\u00fcr organisatorisches standen weiterhin die IT- und Personalabteilung zur Verf\u00fcgung. Am Ende meiner Arbeit stand eine geeignete Pr\u00fcfmethode. Die tats\u00e4chliche Untersuchung verschiedener Einfl\u00fcsse auf die Bindung muss aus zeitlichen Gr\u00fcnden jedoch in die Zukunft verlegt werden. Die Ergebnisse des Projektes wurden pr\u00e4sentiert und ein Bericht als Hilfestellung f\u00fcr die Fortf\u00fchrung des Projektes wurde verfasst.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"fontstyle0\"><strong>Fazit<\/strong><br \/>\n<\/span><span class=\"fontstyle2\">Das Leben, Arbeiten und Reisen in Gro\u00dfbritannien kann sehr sch\u00f6n sein. Wer sich mit dem N\u00f6tigsten begn\u00fcgt, kann auch mit dem bei Praktika meist gezahlten Mindestlohn gut zurechtkommen. Auch f\u00fcr jemanden der noch bei seinen Eltern wohnt, muss das Leben in einer gro\u00dfen fremden Wohngemeinschaft nicht schockierend sein und auch ohne Vorbereitung kann alles funktionieren. Toleranz ist der Grundstein jeglichen guten Zusammenlebens und auch die unterschiedlichsten Menschen k\u00f6nnen sich einigen. Die Arbeit in Vollzeit (ca. 55 Stunden pro Woche) ist eine erfrischende und erfreuliche Abwechslung zum m\u00fchseligen Studium, da man etwas N\u00fctzliches schaffen kann. Die Abwesenheit von t\u00e4glichem Regen ist positiv. Wenn man in einer geographisch flachen Gegend aufw\u00e4chst sind Berge eine erstaunliche Ver\u00e4nderung. H\u00f6flichkeit, Zuvorkommen und grundlose Freundlichkeit sind nicht \u00fcberall langvergessen Sagen. Reisen kann teuer sein und verlangt als einziges wirkliche Planung. Um in fremden St\u00e4dten schnell Anschluss zu finden ist eine gemeinschaftliche Unterkunft wie ein Hostel, ein Campingplatz oder eine dauerhafte Wohngemeinschaft sehr zu empfehlen. Das National Gericht Gro\u00dfbritanniens ist Chicken Tikka Masala.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Auslandspraktikum war eine wertvolle, n\u00fctzliche und unglaublich sch\u00f6ne Erfahrung, die in ihrer ganz F\u00fclle nur durch den Selbstversuch nachvollziehbar ist. Deswegen kann allen nur angeraten werden ein Auslandspraktikum zu durchleben. 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