{"id":2331,"date":"2016-07-14T13:40:31","date_gmt":"2016-07-14T11:40:31","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=2331"},"modified":"2022-06-14T22:58:35","modified_gmt":"2022-06-14T20:58:35","slug":"merhba-lill-rapport-tieghi-herzlich-willkommen-zu-meinem-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2016\/07\/14\/merhba-lill-rapport-tieghi-herzlich-willkommen-zu-meinem-bericht\/","title":{"rendered":"Merhba lill rapport tieghi (&#8222;Herzlich Willkommen zu meinem Bericht&#8220;)"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Mein dreimonatiges Praktikum am Stella Maris College in Malta - dem winzigen Land dicht bei Afrika, mit der sehr arabischen Sprache und britischen Wurzeln.<\/p>\n<p>Allgemeines zum Land Malta<\/p>\n<p>Die Republik Malta ist ein winziges Land im Mittelmeer zwischen Sizilien und der nordafrikanischen K\u00fcste. Malta ist ein Inselarchipel, das aus den drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino und weiteren kleinen, unbewohnten Inseln besteht. Insgesamt leben ca. 425,000 Menschen auf Malta auf einer Fl\u00e4che die etwas kleiner ist als die Stadt Bremen. Hauptstadt und au\u00dferdem kleinste Hauptstadt Europas ist Valletta. In Malta herrscht ein subtropisches Mittelmeerklima mit hei\u00dfen, trockenen Sommern. Das Meer bietet an diesen Tagen eine gute Abk\u00fchlung, nach Sandstr\u00e4nden muss man allerdings etwas suchen und meist mit Felsen Vorlieb nehmen. Regnen tut es vermehrt im Winter, aber meist nur kurz. Im Sommer kann man sich, zumindest im Juni und Juli \u00fcber warme, regenfreie Wochen freuen. Allerdings ist Malta das wasser\u00e4rmste Land der Welt, was sich auch in der sehr trockenen Vegetation wiederspiegelt.<\/p>\n<p>TIPP: auch braune Hauttypen sollten wegen der starken Sonne Sonnenmllch einpacken - oft weht ein leichter Wind, der einen nicht merken l\u00e4sst wie stark die Sonne ist.<\/p>\n<p>Vorbereitung und Formalit\u00e4ten<\/p>\n<p>Anders als f\u00fcr meinen Erasmusaufenthalt in Schweden 2014, habe ich den Maltaaufenthalt selber organisiert. Dieser Aufenthalt war kein Studium, wie zuvor in Schweden, sondern ein dreimonatiges Praktikum an einer Schule. Nachdem die Wahl des Landes getroffen war, habe ich die Deutsche Botschaft auf Malta kontaktiert und von denen eine Liste mit den kirchlichen Schulen Maltas bekommen. \u00d6ffentliche und private Schulen sind hier in der Minderheit. Alle Schulen von denen ich eine Adresse hatte habe ich per Mail kontaktiert - ca 35 St\u00fcck insgesamt. Zur\u00fcckgemeldet haben sich lediglich acht, wovon nur zwei Schulen mir einen Praktikumsplatz angeboten haben. Von Erasmus habe ich f\u00fcr die drei Monate eine finanzielle Unterst\u00fctzung erhalten, wof\u00fcr ich vor meiner Abreise einen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und eine Best\u00e4tigung der Einrichtung in der ich das Praktikum absolviert habe, einreichen musste.<\/p>\n<p>TIPP: wer sich ein Schulpraktikum selbst organisieren will, sollte fr\u00fchzeitig beginnen, da einige Institutionen sich gar nicht oder erst nach einiger Zeit zur\u00fcckmelden. Man muss sollte demnach vorsichtshalber gen\u00fcgend Zeit einplanen etwas zu finden.<\/p>\n<p>Unterkunft<\/p>\n<p>Die Unterkunftssuche ist an einem Auslandsaufenthalt wohl das Schwierigste. Erst recht, wenn man nicht vor Ort ist. Hierf\u00fcr stellt heutzutage das Internet eine gro\u00dfe Hilfe dar. Das Angebot an Wohnungen und Zimmern ist sehr gro\u00df, aber Achtung, es gibt auch schwarze Schafe. Man sollte drauf achten, dass man kein Geld im Voraus bezahlt. Zudem ist, zumindest f\u00fcr die Sommermonate, sehr wichtig, dass das Zimmer eine Klimaanlage hat. Je nachdem, wo die Wohnung liegt, k\u00f6nnen die Mietpreise sehr hoch sein. Im touristischen Sliema, dicht an der Hauptstadt und in der N\u00e4he der touristischen Hotspots kann man mit Preisen von 450\u20ac und mehr im Monat f\u00fcr ein Zimmer rechnen. Mit Gl\u00fcck bekommt man ein gutes, g\u00fcnstiges Zimmer. Wer aber f\u00fcr kleineres Geld wohnen m\u00f6chte, sollte im Norden oder ganz im S\u00fcden suchen. Die Insel ist so klein, dass man recht schnell mit Bussen \u00fcberall hinkommt. Manche fahren allerdings nur jede Stunde. Es empfielt sich vorher nach den Buslinien und -zeiten zu schauen, bevor man sich f\u00fcr's Pendeln entscheidet. Dazu gibt es eine sehr gute Website (http:\/\/www.publictransport.com.mt\/) mit allen Routen. Mir pers\u00f6nlich war es wichtig dicht bei der Schule zu wohnen, so dass ich zu Fu\u00df gehen kann und nicht auf die \u00d6ffies angewiesen bin. Je nach Route kann es passieren, dass man zur Haupturlaubszeitaufgrund von vollen Bussen an der Haltestelle stehen gelassen wird. Nachdem ich an eine etwas seltsame Vermieterin geraten bin, die angeblich bereits im Ausland war und einen Mieter f\u00fcr ihre Wohnung gesucht, Bilder aus dem Katalog hochgeladen und eine Miete im Voraus verlangt hat, habe ich eine sehr sch\u00f6ne Wohnung im f\u00fcnften Stock eines Wohnhauskomplexes gefunden. Teilen tue ich mir die Wohnung mit einer Belgierin und ihrem franz\u00f6sischen Freund. Vorteil des hohen Stockwerkes ist, dass viel Licht in die Wohnung kommt. Wer in den ersten Stockwerken wohnt kann unter Umst\u00e4nden eine sehr dunkle Zeit zuhause verbringen.<\/p>\n<p>TIPP: die \"Kleine\" des Landes und das ausgebaute Bussystem macht Pendeln einfach, wenn man f\u00fcr kleines Geld im Norden oder S\u00fcden wohnten will, aber woanders arbeitet. Nach Wohnungen kann man sehr spontan suchen, da viele Angebote bei Facebook erst reingestellt werden, wenn sie \"ab sofort\" frei sind.<\/p>\n<p>Schulalltag<\/p>\n<p>Das maltesische Schulsystem ist sehr anders als das Deutsche. Die Mehrzahl der Schulen ist kirchlich und getrennt-geschlechtlich. Zudem gibt es Uniformen. Das nachfolgende sind meine Eindr\u00fccke aus dem Stella Maris College, einer Schule, die sowohl aus Grund- als auch aus weiterf\u00fchrender Schule besteht. Die Klassen 1 und 2 sind in einem separaten Geb\u00e4ude ein paar Stra\u00dfen weiter untergebracht. Die Schule startet um 8:00 Uhr bzw um 7:45 Uhr im Sommer. Die Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssen jeweils eine Viertelstunde fr\u00fcher da sein f\u00fcr die Besprechung des Tages und dem gemeinsamen Gebet. Enden tut die Schule um14:15 Uhr bzw 12:45 Uhr. Zu Beginn des Tages werden die Sch\u00fcler nach ihren Klassen geordnet und in fester Reihenfolge aufgereiht f\u00fcr das morgendliche Schulgebet. Anschlie\u00dfend f\u00fchren die Lehrer ihre Klasse geordnet in die R\u00e4ume. Es wirkt ein bisschen milit\u00e4risch. Pro Klasse gibt es einen Lehrer und zwei Assistenzen f\u00fcr die lnklusionssch\u00fcler. Meine Aufgabe in diesem Praktikum war das Aushelfen, wenn eine Assistenz krank war. Zuerst war das Arbeiten mit den lnklusionssch\u00fclern sehr ungewohnt, aber man w\u00e4chst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und ich habe mich schnell in meine Rolle eingew\u00f6hnt. Aber auch beim Zuschauen des Unterrichtes habe ich eine Menge gelernt. Ich wurde von den Kollegen sehr herzlich aufgenommen und schnell wie ein vollwertiges Kollegiumsmitglied behandelt.<\/p>\n<p>Freizeit und Reisen<\/p>\n<p>Obwohl Malta f\u00fcr ein Land sehr klein ist, hat es eine Menge zu bieten. Es gibt an der K\u00fcste verteilt einige kleine Sandstr\u00e4nde, zu denen sich ein Ausflug lohnt. Zudem gibt es diverse weitere Naturph\u00e4nomene zu sehen, wie die Blaue Grotte, die Blaue Lagoone und das Azure Window auf Gozo. Aber auch f\u00fcr Geschichtsbegeisterte hat Malta einiges zu bieten. Neben den zahlreichen eindrucksvollen Kirchengeb\u00e4uden gibt es alte T\u00fcrme entlang der K\u00fcste zu sehen, sowie zerfallene Tempel. Museen bieten einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte Maltas. Wer gerne Boot f\u00e4hrt kommt hier so richtig auf seine Kosten. Es werden Speedboot Touren angeboten, au\u00dferdem diverse Rundfahrten und F\u00e4hrentouren. Auch kulinarisch kann sich klein Malta sehen lassen. Gerade in den touristischen Orten ist die Auswahl an Restaurants sehr gro\u00df. Das gut ausgebaute Bussystem l\u00e4sst einen sehr leicht von A nach B kommen. F\u00fcr wanderfreudige Naturfreunde empfiehlt sich ein Coast Walk - wer Zeit und Mu\u00dfe hat, kann sogar die Insel einmal komplett fu\u00df l\u00e4ufig erkunden. Die Streckenabschnitte und weitere Informationen findet man auf http:\/Icoastwalksmaltacoml.<\/p>\n<p>TIPP: bei nicht so gutem Wetter kann man toll einfach mit dem Bus durchs Land fahren, dabei sieht man eine ganze Menge. Einer der sch\u00f6nsten Orte Maltas ist Marsascala mit seiner malerischen Bucht und den faszinierenden Klippen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Malta ist ein wundersch\u00f6nes Land, in das es sich zu reisen lohnt. Ich habe hier eine Menge erlebt, gesehen und gelernt und w\u00e4re gerne l\u00e4nger geblieben. F\u00fcr mich hei\u00dft es jetzt aber Bachelorarbeit schreiben. Ich werde aber ganz sicher bald wieder herkommen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_map_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_pb_map_container\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_map\" data-center-lat=\"35.937496\" data-center-lng=\"14.375415999999973\" data-zoom=\"6\" data-mouse-wheel=\"on\" data-mobile-dragging=\"on\"><\/div>\n\t\t\t\t <div class=\"et_pb_map_pin\" data-lat=\"35.937496\" data-lng=\"14.375415999999973\" data-title=\"\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"infowindow\"> <\/div>\n\t\t\t<\/div> \n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":3393,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Mein dreimonatiges Praktikum am Stella Maris College in Malta - dem winzigen Land dicht bei Afrika, mit der sehr arabischen Sprache und britischen Wurzeln.<\/p><p>Allgemeines zum Land Malta<\/p><p>Die Republik Malta ist ein winziges Land im Mittelmeer zwischen Sizilien und der nordafrikanischen K\u00fcste. Malta ist ein Inselarchipel, das aus den drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino und weiteren kleinen, unbewohnten Inseln besteht. Insgesamt leben ca. 425,000 Menschen auf Malta auf einer Fl\u00e4che die etwas kleiner ist als die Stadt Bremen. Hauptstadt und au\u00dferdem kleinste Hauptstadt Europas ist Valletta. In Malta herrscht ein subtropisches Mittelmeerklima mit hei\u00dfen, trockenen Sommern. Das Meer bietet an diesen Tagen eine gute Abk\u00fchlung, nach Sandstr\u00e4nden muss man allerdings etwas suchen und meist mit Felsen Vorlieb nehmen. Regnen tut es vermehrt im Winter, aber meist nur kurz. Im Sommer kann man sich, zumindest im Juni und Juli \u00fcber warme, regenfreie Wochen freuen. 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Man sollte drauf achten, dass man kein Geld im Voraus bezahlt. Zudem ist, zumindest f\u00fcr die Sommermonate, sehr wichtig, dass das Zimmer eine Klimaanlage hat. Je nachdem, wo die Wohnung liegt, k\u00f6nnen die Mietpreise sehr hoch sein. Im touristischen Sliema, dicht an der Hauptstadt und in der N\u00e4he der touristischen Hotspots kann man mit Preisen von 450\u20ac und mehr im Monat f\u00fcr ein Zimmer rechnen. Mit Gl\u00fcck bekommt man ein gutes, g\u00fcnstiges Zimmer. Wer aber f\u00fcr kleineres Geld wohnen m\u00f6chte, sollte im Norden oder ganz im S\u00fcden suchen. Die Insel ist so klein, dass man recht schnell mit Bussen \u00fcberall hinkommt. Manche fahren allerdings nur jede Stunde. Es empfielt sich vorher nach den Buslinien und -zeiten zu schauen, bevor man sich f\u00fcr's Pendeln entscheidet. Dazu gibt es eine sehr gute Website (http:\/\/www.publictransport.com.mt\/) mit allen Routen. Mir pers\u00f6nlich war es wichtig dicht bei der Schule zu wohnen, so dass ich zu Fu\u00df gehen kann und nicht auf die \u00d6ffies angewiesen bin. Je nach Route kann es passieren, dass man zur Haupturlaubszeitaufgrund von vollen Bussen an der Haltestelle stehen gelassen wird. Nachdem ich an eine etwas seltsame Vermieterin geraten bin, die angeblich bereits im Ausland war und einen Mieter f\u00fcr ihre Wohnung gesucht, Bilder aus dem Katalog hochgeladen und eine Miete im Voraus verlangt hat, habe ich eine sehr sch\u00f6ne Wohnung im f\u00fcnften Stock eines Wohnhauskomplexes gefunden. Teilen tue ich mir die Wohnung mit einer Belgierin und ihrem franz\u00f6sischen Freund. Vorteil des hohen Stockwerkes ist, dass viel Licht in die Wohnung kommt. Wer in den ersten Stockwerken wohnt kann unter Umst\u00e4nden eine sehr dunkle Zeit zuhause verbringen.<\/p><p>TIPP: die \"Kleine\" des Landes und das ausgebaute Bussystem macht Pendeln einfach, wenn man f\u00fcr kleines Geld im Norden oder S\u00fcden wohnten will, aber woanders arbeitet. Nach Wohnungen kann man sehr spontan suchen, da viele Angebote bei Facebook erst reingestellt werden, wenn sie \"ab sofort\" frei sind.<\/p><p>Schulalltag<\/p><p>Das maltesische Schulsystem ist sehr anders als das Deutsche. Die Mehrzahl der Schulen ist kirchlich und getrennt-geschlechtlich. Zudem gibt es Uniformen. Das nachfolgende sind meine Eindr\u00fccke aus dem Stella Maris College, einer Schule, die sowohl aus Grund- als auch aus weiterf\u00fchrender Schule besteht. Die Klassen 1 und 2 sind in einem separaten Geb\u00e4ude ein paar Stra\u00dfen weiter untergebracht. Die Schule startet um 8:00 Uhr bzw um 7:45 Uhr im Sommer. Die Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssen jeweils eine Viertelstunde fr\u00fcher da sein f\u00fcr die Besprechung des Tages und dem gemeinsamen Gebet. Enden tut die Schule um14:15 Uhr bzw 12:45 Uhr. Zu Beginn des Tages werden die Sch\u00fcler nach ihren Klassen geordnet und in fester Reihenfolge aufgereiht f\u00fcr das morgendliche Schulgebet. Anschlie\u00dfend f\u00fchren die Lehrer ihre Klasse geordnet in die R\u00e4ume. Es wirkt ein bisschen milit\u00e4risch. Pro Klasse gibt es einen Lehrer und zwei Assistenzen f\u00fcr die lnklusionssch\u00fcler. Meine Aufgabe in diesem Praktikum war das Aushelfen, wenn eine Assistenz krank war. Zuerst war das Arbeiten mit den lnklusionssch\u00fclern sehr ungewohnt, aber man w\u00e4chst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und ich habe mich schnell in meine Rolle eingew\u00f6hnt. Aber auch beim Zuschauen des Unterrichtes habe ich eine Menge gelernt. Ich wurde von den Kollegen sehr herzlich aufgenommen und schnell wie ein vollwertiges Kollegiumsmitglied behandelt.<\/p><p>Freizeit und Reisen<\/p><p>Obwohl Malta f\u00fcr ein Land sehr klein ist, hat es eine Menge zu bieten. Es gibt an der K\u00fcste verteilt einige kleine Sandstr\u00e4nde, zu denen sich ein Ausflug lohnt. Zudem gibt es diverse weitere Naturph\u00e4nomene zu sehen, wie die Blaue Grotte, die Blaue Lagoone und das Azure Window auf Gozo. Aber auch f\u00fcr Geschichtsbegeisterte hat Malta einiges zu bieten. Neben den zahlreichen eindrucksvollen Kirchengeb\u00e4uden gibt es alte T\u00fcrme entlang der K\u00fcste zu sehen, sowie zerfallene Tempel. Museen bieten einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte Maltas. Wer gerne Boot f\u00e4hrt kommt hier so richtig auf seine Kosten. Es werden Speedboot Touren angeboten, au\u00dferdem diverse Rundfahrten und F\u00e4hrentouren. Auch kulinarisch kann sich klein Malta sehen lassen. 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