Ich bin seit zwei Wochen in Irland. Und nun ja, was soll ich sagen? Ich liebe Deutschland. Aber alles der Reihe nach…

Wie das Auslandspraktikum zu mir kam

Ich wollte schon immer gern nach Irland. So viele Freunde und Bekannte schwärmten von der Schönheit des Landes und der Offenheit der Menschen. Eigentlich dachte ich zuvor immer an einen Urlaub, aber wie das so ist als ewig arbeitsloser Freiwilliger / Auszubildender / Student / Praktikant, rückte dieser Traum immer weiter in unabsehbare Zukunft. Dann absolvierte mein Freund im Rahmen seiner Ausbildung ein Praktikum in den Niederlanden. Er lernte Niederländisch, um dann 6 Wochen lang mit Behinderten arbeiten zu können. Finanziert wurde das alles von ERASMUS und nachdem er mit makellosen Bewertungen zurückkam, bekam er feierlich den Europass überreicht. Ich war so stolz und gleichzeitig so neidisch auf ihn, denn mir war klar, dass ich niemals den Mut hätte, einfach so ein Auslandspraktikum zu machen. Er war es auch, der mir erzählte, wie viel ihm das Praktikum gebracht hat, was für tolle Erlebnisse er hatte und wie blöd und verstockt eigentlich die Deutschen sind. Ich wurde immer neidischer. Aber wie sollte ich denn auch als Student ein Auslandspraktikum absolvieren, wenn ich bis zum Schluss mit Bachelorarbeit & Co. beschäftigt sein würde? Dennoch setzte sich der Gedanke an ein Auslandspraktikum langsam fest und als ich ihn laut aussprach, fing mein Freund sofort an, mich dazu zu ermutigen. Also informierte ich mich ein bisschen und sah, dass ERASMUS so ein Praktikum auch noch direkt nach dem Studium finanzieren konnte. Wenn ich erst einmal einen Job hätte, wäre diese Möglichkeit Geschichte. Also wenn, dann jetzt. So könnte ich meinen Durst nach Irland stillen, mein mittelmäßiges Englisch verbessern und gleichzeitig etwas gutes für meinen Lebenslauf tun. Na gut, Versuchen schadet nicht, oder?


Auf der Suche nach einer Praktikumsstelle

Ich studierte Biologie auf Bachelor mit der Intension, danach in den Naturschutz einzusteigen. Also sollte die Praktikumsstelle auch möglichst dazu passen. Irland ist nun nicht gerade sehr groß und die Anzahl an Naturschutzeinrichtungen begrenzt. Ich machte zehn Einrichtungen ausfindig, die mir zusagten und schrieb die Bewerbungen. An dieser Stelle möchte ich auf die große Hilfe von Herrn Obieglo aus dem Career Center verweisen, ohne die ich mit Sicherheit keinen so schönen Lebenslauf auf die Beine gestellt hätte. Mein Praktikum habe ich also in erster Linie ihm zu verdanken. Dennoch war die ganze Bewerberei in meinem Fall sehr kurzfristig. Mein Tipp: Nicht erst vier oder fünf Monate vor dem Praktikum die Bewerbungen anfangen – es war wirklich knapp. Ich schickte die Bewerbungen Anfang Februar ab. Ende März sollte ich exmatrikuliert werden, bis dahin musste also mit ERASMUS alles in Sack und Tüten sein. Ich schickte die Bewerbungen sowohl per Mail als auch per Post, dennoch wartete ich einen Monat auf die Antworten. Dann kamen sie – die Absagen. Eine nach der anderen. Ich war dabei, aufzugeben. Doch dann – fast schon zu spät – kam eine Nachricht, die mich wieder Hoffnung schöpfen ließ: Die kleinste aller Organisationen hatte Interesse und wollte ein Skype-Gespräch mit mir führen. Ich war total aufgeregt. Nach insgesamt drei Skype-Gesprächen war klar: Ich hab die Stelle und es wird schwieriger als gedacht.


Die ersten Probleme

Die Organisation war nicht nur klein, sondern winzig. Statt der im Internet vorgestellten vier Mitarbeiter würde ich an der Einsatzstelle regelmäßig nur zwei Mitarbeiter in Teilzeit antreffen. Außerdem erschwerte die sehr ländliche Umgebung die Suche nach einer Unterkunft. Das mit der Größe der Organisation und der damit verbundenen selbstständigen Arbeit nahm ich in Kauf. Ich hatte nie erwartet, dass es einfach werden würde. Was die Unterkunftsuche betrifft, so schrieb ich Ämter, Kirchengemeinden und Gastfamilienvermittlungen an, um an eine nette Familie in der Nähe zu kommen. Die meisten davon lassen bis heute auf eine Antwort warten. Eine Gastfamilien-Vermittlerseite auf Facebook hatte aber einen Kontakt in Ballineen, dem kleinen Ort nahe der Einsatzstelle, und vermittelte mich. Hätte ich vorher gewusst, was die Iren an Geld für fünf Emails verlangen, hätte ich das alles allerdings lieber sein lassen. 150 € wollten sie haben für das Weiterleiten von zwei Telefonnummern. Diese Nachricht hat mir das Wochenende redlich versaut. Die Gastfamilie selbst besteht aus einem Paar Ende vierzig und einem Hund, die zusammen in einem uralten Haus leben, das nie renoviert wurde. Das alles sagte mir von Anfang an nicht wirklich zu, aber welche Wahl hatte ich? 300 € im Monat sollte der Spaß kosten. Na gut. Ging ja nicht anders. Also mimte ich die Begeisterte und versuchte es als Abenteuer zu sehen. Das andere Problem war die Zeit. Mitte März stand also fest, dass ich den Praktikumsplatz hatte und dass es (da es meiner Ansprechpartnerin nicht anders passte) bereits Mitte April starten sollte. Nun musste alles sehr schnell gehen. Vor allem die ERASMUS-Förderung musste noch vor meiner Exmatrikulation beantragt werden. Zum Glück ist ERASMUS da recht entspannt und es gab keine größeren Probleme. Dann mussten noch der Flug gebucht, viele, viele Sachen gekauft und alle Amtsgänge erledigt werden. Das war besonders problematisch, da ich ja seit dem ersten April arbeitslos war und sich alle Versicherungen änderten. Sollte jemand planen, sein Praktikum nach dem Studium zu absolvieren, sollte er das zwingend bedenken.


Über den Wolken

Felder über Felder. Willkommen in Irland

Die Reise war lang und teuer. Gastfamilie und Einsatzstelle befanden sich nahe Cork, aber der Norden Deutschlands bietet nun einmal keine große Auswahl an Flugverbindungen. Also flog ich von Hamburg nach Dublin und fuhr von da aus mit dem Bus Richtung Cork. Nach insgesamt 15,5 Stunden war ich endlich da.


Angekommen

Meine Gastfamilie wartete an der Bushaltestelle auf mich – und ging mit mir nicht etwa gleich in das Haus – nein, erst einmal ging es in einen Pub, ein Guinness trinken. Auf dem Weg dorthin stellte sich heraus, dass meine Gastmutter nicht nur den Busfahrer, sondern auch das ganze Dorf kennt. Der Pub hatte einen dunklen, massiven Holztresen und alte Möbel, sah aber ansonsten eher normal aus und wäre in Deutschland sicher nicht als „Irish Pub“ durchgegangen. Die Leute darin waren allerdings eindeutig Iren.


Irland, die Iren und die bestätigten Klischees

  • Die Sprache: Iren (besonders in West Cork) sprechen mit starkem Dialekt, sehr schnell, viel zu viel und mit jedem über alles. Meine Gastmutter scheint unter all den gesprächigen Iren auch die gesprächigste zu sein. Ihr Mann, ein im Gegensatz zu ihr sehr ruhiger Niederländer, schüttelt darüber manchmal nur den Kopf, während er seit einer halben Stunde sagt, dass er nach Hause muss und seine Frau einfach nicht aufhört, mit jedem über alles zu sprechen. Er verriet mir auch, dass er selbst nach vielen Jahren in Irland immer noch nicht alles versteht, was die Iren vor sich hin quasseln.
  • Freundlichkeit: Iren sind sehr freundlich. Jeder begrüßt jeden mit einem freundlichen „Hello, how are you?“. Ich habe gelernt, mit „Grand“ zu antworten. Das ist wohl eine Art umfassendes „Gut“, aber gleichzeitig auch nichts aussagend. Das erspart einem eine Menge sinnloses Gerede, wenn man seinen Gefühlszustand nicht preisgeben will. Ich persönlich bin eher ein kleiner Miesepeter und Eigenbrötler ohne Menschenkenntnis. Die Freundlichkeit in diesem Land ist deshalb etwas belastend für mich. Denn auch wenn man anfangs denkt, wie schön das doch ist, dass alle freundlich sind und niemand jemandem etwas übel nimmt, lernt man bald, dass das nicht zutrifft. Ich hörte meine Gastmutter einige Male über Leute lästern und sich beschweren, die nicht grüßten, sich nicht bedankten oder generell ihrer Meinung nach nicht freundlich genug waren. Deshalb stört mich diese Freundlichkeit eher – sie alle sind freundlich, aber nicht alle sind nett.
  • Gesprächsthemen: Es ist kein Klischee, dass die Iren über das Wetter reden. Es ist die Wahrheit. Dabei lohnt es sich nicht wirklich über das Wetter zu reden, denn es ändert sich eh, bevor man den Satz beenden konnte. Außerdem fragen Iren wie bereits erwähnt immer zu Beginn, wie es einem geht. Ich glaube, die meisten interessiert das nicht mal, es ist reine Höflichkeit.
  • Das Wetter: Wie gesagt: keine Kommentare zum Wetter. Es ändert sich eh. 4 bis 6 verschiedene Wetterlagen in unlogischen Reihenfolgen sind in Irland nichts ungewöhnliches. Regen ist aber sicher eine der häufigsten. An meinem zweiten Arbeitstag in Irland war das Wetter ungefähr wie folgt: Strahlender Sonnenschein, Wolken, Regen, starker Regen, Regen mit Hagel, Gewitter, leichter Regen, Wolken, strahlender Sonnenschein. Man sagte mir dazu nur „Willkommen in Irland“.
  • Der Pub: In Irland scheint es keinen noch so kleinen Ort zu geben, in dem kein Pub existiert. Während in Deutschland die Kneipen langsam aussterben, ist der Pub das Herz einer irischen Siedlung. In Ballineen allein gibt es schon zwei Pubs und dabei ist das nicht mal ein eigenständiges Dorf. Teilweise reisen die Iren auch zwischen den Dörfern umher, um in verschiedene Pubs zu gehen. Dabei gibt es dort weder Live-Musik noch andere Events. Und getrunken wird immer und überall nur Guinness. Dennoch scheint der Pub-Besuch eine Art heiliges Ritual zu sein. Und es ist ja auch ganz gemütlich, da in jedem Pub ein Feuer im Kamin brennt und irgendwo ein Fernseher ein belangloses Fußballspiel zeigt.
  • Schwarztee: Im Pub wird Guinness getrunken, zuhause Schwarztee. Nach Belieben mit Milch oder Zucker. Selbst in großen Läden wie Lidl gibt es kaum andere Teesorten zu kaufen und den Schwarztee nur im 600er Pack. Aber hat man sich erst einmal an den Geschmack gewöhnt, kriegt man so eine Packung auch leer.
  • Komm ich heut nicht, komm ich morgen: Das beschreibt ganz gut die Einstellung der Iren zu Terminen. Hauptsächlich scheint das daran zu liegen, dass Iren gerne und viel reden und sich somit jedes Mal, wenn sie jemanden treffen, der Zeitplan um eine halbe Stunde nach hinten verschiebt. Mir wurde davon abgeraten, nach dem Weg zu fragen, wenn ich keine Zeit habe – man bekommt sofort ein Gespräch ans Bein gebunden und ehe man sich‘s versieht, ist eine halbe Stunde um und man hat immer noch keine Ahnung vom Weg. Ich hoffe, ich verlaufe mich nie. Aber auch sonst sind die „irischen 10 Minuten“ nicht unbedingt gleichbedeutend mit den 10 Minuten auf der Uhr, erklärte mir der Gastvater, während ich mit Sack und Pack bereit in der Tür stand und auf die Gastmutter wartete, die mir vor 15 Minuten gesagt hatte, sie sei 10 Minuten fertig.

Wohnen im letzten Jahrtausend oder Jammern auf hohem Niveau

Wie lange diese Fahrräder schon an der Wand lehnen? Ich weiß es nicht.

Später an dem Abend sah ich dann das Haus, in dem ich nunmehr 12 Wochen leben würde. Positives zuerst:

  • Aus historischer Sicht ist es ziemlich interessant, da es ein altes Herrenhaus ist. Man sieht noch die Unterteilung in “Bediensteten-Stockwerke” und “Herrschafts-Stockwerke” und die kleinen Glöckchen an der Wand, mit denen die Mägde herbeigeläutet wurden.
  • Die Küche hat prinzipiell alles, was man braucht (außer einer Mikrowelle), wenn auch in nicht top moderner Ausführung.
  • Der Handy- und Internetempfang sind gut.
  • Ich bekam ein eigenes Zimmer mit einer Heizdecke im Bett, später auch einen kleinen Heizlüfter.
  • Es gibt Strom und fließend Wasser. Und um 7:00 und 18:00 Uhr wird das Wasser sogar warm, wenn man es eine Minute lang laufen lässt.

Nun das Gejammer:

  • Alles andere im Haus bleibt kalt. Keine Zentralheizung, elektrischen Heizkörper o.Ä. Die vielen Kamine bleiben kalt – sie würden es eh nicht schaffen, die hohen Räume aufzuwärmen.
  • Die alten Fenster isolieren gar nicht und sind in den meisten Fällen (so auch in meinem Zimmer) kaputt. Einen Spalt breit öffnen lassen sich auch nur wenige davon und auch nur mit Kraftaufwand, Geschick und einem Holzkeil.
  • Die Türen öffnen und schließen nicht mithilfe des Knaufs, sondern indem man sich kräftig genug gegen das komplett verzogene Holz stemmt. Leider hat der verrückte Hund das auch spitzgekriegt und springt immer mit Anlauf gegen meine Zimmertür, um dann aufs Bett zu springen.
  • Das Haus wurde nie wirklich renoviert und an einigen Stellen blättert der Putz von den Wänden. Aber so wie es aussieht, wurde es auch nie wirklich geputzt. Und der verrückte Hund darf alles – sogar das Essen vom Tisch lecken. Hygiene adé. Ich will keine unnötigen Klischees bedienen, aber sowas hab ich in Deutschland noch nicht erlebt.
  • Spinnen. Spinnen und Spinnennetze überall. Aber vielleicht kann man das auch unter “Positives” auflisten, wenn ich dadurch meinen Ekel vor den Achtbeinern verliere.

Generell ist dieses Haus für mich persönlich innerhalb kürzester Zeit zum Inbegriff der Unbehaglichkeit geworden. Schnell erkannte ich, dass ich doch eigentlich viel zu deutsch für einen solchen Auslandsaufenthalt bin und wie sehr ich die Heimat mit ihrem akribischen Hang zur Perfektion (und den geheizten Räumen) liebe. Aber nun ist es zu spät für einen Rückzieher. Also versuche ich möglichst viel Zeit auf der Arbeit zu verbringen und mich in kleinen Schritten an die neue Behausung zu gewöhnen.

Für alle, die sich ein Bild von Irland machen wollen: Nein, das hier ist nicht der Standard. Ich hatte einfach etwas Pech. Die meisten Häuser sind wohl etwas moderner und warm. Allerdings nehmen es wohl viele Iren mit der Sauberkeit nicht ganz so genau wie die Deutschen und gerade in der Gegend, die sich “West Cork” nennt, sind die Leute sehr – nennen wir es mal “alternativ”. Sie wollen das einfache Leben leben, ohne viel Konsum und Luxus. Wer dann doch lieber spinnenfreie Häuser mit deutschen Standards genießen möchte, sollte sich vielleicht eher in einer anderen Gegend umsehen.


Die Praktikumsstelle

Hyacinthoides non-scripta ist in Irlands Wäldern heimisch und blüht im Frühjahr massig.

Die Arbeitsstelle ist toll. Es ist ein kleines Büro in einem riesigen Landgut, auf dem ein natürlicher Wald angelegt wurde. Irlands Forstwirtschaft pflanzt massenhaft Monokulturen mit ausländischen Fichten, denen nach einer bestimmten Zeit der Kahlschlag droht. Die Naturschutzorganisation möchte daher in der Praxis verdeutlichen, welche Vorteile ein Forst aus Mixkulturen einheimischer Laubbäume mit sich bringt. Außerdem wird hier Umweltbildung für Grundschulkinder bis hin zu Erwachsenen angeboten. Genau dafür interessiere ich mich am meisten. Leider bin ich oft allein, da meine Ansprechpartnerin aus persönlichen Gründen häufig für mehrere Tage nach England reisen muss. Aber ich habe verschiedene Aufgaben, die ich auch so erledigen kann. Generell lerne ich derzeit also nicht viel neues, aber die Arbeit ist entspannt und bald ist meine Ansprechpartnerin hoffentlich auch wieder länger da.


Die Gegend

Eins muss ich dem 600-Seelen-Zwillingsdörfern Ballineen und Enniskeane lassen: Auch wenn die direkte Umgebung nicht die schönste Irlands ist, so befinden sich hier doch ein paar schmucke alte Bauwerke. Ich wohne in einem davon, aber das habe ich ja bereits erwähnt. Direkt hinter dem Haus befindet sich aber auch eine alte Kirchenruine samt Friedhof.

Kirchenruine in Ballineen

Und vor dem Haus eine wunderschöne Brücke über den Fluss Bandon. Fotomotive erster Sahne.

Brücke über den Bandon in Ballineen

Brücke über den Bandon in Ballineen


Kontakte knüpfen

Ein schwieriges Thema ist die Einsamkeit. Leider kann ich keinen guten Draht zu der Gastfamilie aufbauen. Er ist sehr nett, aber ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen. Gerne erzählt er mir von den verschiedenen kulturellen Gepflogenheiten (deutsch, niederländisch, irisch) und ihre Auswirkung auf das Verhalten in den Chefetagen von Großkonzernen. Sehr interessant, aber mitreden kann ich da leider kaum. Sie ist eine hart arbeitende Powerfrau, die die Likes unter ihren Facebook-Bildern zählt und der es unglaublich wichtig zu sein scheint, dass ich genau wie sie werde. Sie will, dass ich mir LinkedIn zulege, damit jeder meine Karriere sehen kann, sie will mich mit ihren Freunden zusammen zum Wandertraining (für ihre geplante Kilimanjaro-Tour) mitnehmen, ich soll unbedingt kochen lernen, denn so wie ich mich ernähre, sollte man sich ihrer Meinung nach nicht ernähren … Wie auch immer, sie sind nett, aber irgendwie weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Gerne würde ich mehr Leute in meinem Alter kennenlernen. Die sind allerdings nicht so leicht zu finden, wenn man in einem abgeschiedenen 600-Seelen-Dorf lebt. Aber sollte es dazu etwas neues geben, werde ich schreiben.