Vorbereitung
Am 20. August diesen Jahres sollte ich mich auf den Weg in die Weltmetropole London machen, um dort für 2 1/2 Monate ein Praktikum im redaktionellen Bereich von BANG Showbiz zu absolvieren.

Dass ich mal ein Praktikum in London machen werde, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich hatte im März eine Stellenausschreibung in der Facebook-Gruppe meines Studiengangs gesehen und mich ganz spontan beworben. Die Stellenausschreibung sprach mich direkt an. Ich liebe es im Ausland zu leben und dort nicht nur ‚Urlauber‘ zu sein. Dass die Arbeitssprache Englisch war beunruhigte mich wenig, da ich bereits für ein Jahr als AuPair in Amerika gelebt hatte. Zudem war es ein Praktikum im redaktionellen Bereich. Genau passend! Denn das ist exakt das, was ich später auch mal machen möchte. Deshalb schrieb ich noch am gleichen Abend meine Bewerbung und schickte sie weg. Für einige Wochen hörte ich nichts und dachte auch nicht mehr viel drüber nach – große Chancen hatte ich mir nämlich nicht ausgerechnet. Dann aber die Überraschung: Eine EMail von der Chefredakteurin des deutschen Tisches von BANG Showbiz.

Ihnen gefiel meine Bewerbung und sie wollten mich gerne näher kennenlernen. Ich bekam also den Reader, die Regeln, zugeschickt, wie man welche Artikel zu schreiben hat. Da BANG Showbiz überwiegend für Klatsch- und Tratsch- Zeitschriften weltweit schreibt, gibt es genaue Vorstellungen, wie man neue News in einen Artikel verpackt. Zudem bekam ich die Aufgabe zwei Artikel zu schreiben.

Nach verrichtete Arbeit, die ich zurückschickte, vergingen wieder ein paar Tage. Doch dann kam die Zusage! Dem deutschen Team schien gefallen zu haben, was ich geliefert hatte, ich hatte den Praktikumsplatz! Ein richtiges Vorstellungsgespräch, so wie ich es aus Deutschland gewohnt war, gab es nicht. Über E-Mail-Kommunikation wurden alle Formalien ausgetauscht und dann hatte ich auch schon meinen Zeitraum.

Ich wusste das London teuer sein wird, also informierte ich mich über das ERASMUS-Programm meiner Universität Bremen. Ziemlich schnell bekam ich die Zusage für finanzielle Unterstützung. Nun wurde es Zeit eine Bleibe zu suchen. Leider konnte mir weder BANG noch mein ERASMUS-Programm dabei helfen. Da in London die Mieten sehr hoch sind und man immer einen riesigen Betrag an Kaution zahlen sollte, wenn man ein Zimmer mieten wollte, löste ich das Problem durch Airbnb. Definitiv die einfachste Lösung, da das Zimmer und der Rest der Wohnung bereits mit allem ausgestattet war.

Das Praktikum
Am 20. August hieß es dann für mich und meine Mutter am Flughafen Bremen Abschied nehmen. Meine Mutter begleitete mich die ersten Tage, weil sie gerne sehen wollte, wo genau ich die nächsten 2 1/2 Monate leben und arbeiten werde.

Wir flogen extra am Freitag hin, um das Wochenende für Erkundungen nutzen zu können, bevor ich am 23. August dann meinen ersten Arbeitstag antrat. Wir checkten vorerst in ein Hotel ein und machten uns auf dem Weg zu der Adresse, die mir für den darauf folgenden Montag genannt wurde. Als wir vor dem Gebäude standen, war ich etwas irritiert. Sollte das wirklich das Gebäude sein? Nein! Sicher war das Richtige dahinter. Schließlich stand in der Mail von meiner Betreuerin auch, dass ich rechts an dem Gebäude vorbei gehen sollte. Denn das was sich da vor mir auftürmte sah aus, als wäre es seit Jahren nicht mehr bewohnt. Alle anderen Häuser in der Reihe sahen sehr modern und gepflegt aus, nur nicht das, das die Hausnummer 28 trug. Eingeschlagene Fenster, eine kaputte Leuchtreklame, die nicht einmal den richtigen Name des Unternehmens trug und abblätternde Klebefolie an den Fenstern. Hmm, irritiert, aber voller Hoffnung drehten meine Mutter und ich wieder um. Ich war mir wirklich sicher, dass das richtige Gebäude dahinter sein würde. Am Sonntag zog ich dann in mein WG-Zimmer ein. Ich wohnte mit einer wirklich netten Frau zusammen, die Musikerin war. Danach brachte ich meine Mutter zum Flughafen und von da an war ich dann auf mich selbst gestellt. Ich fuhr zurück und bereitete mich auf den großen Tag vor.

Am Montagmorgen, den 23. August um 09:15 Uhr, stand ich dann wieder vor dieser Bruchbude und schaute nochmal in die Mail. Meine Betreuerin hatte zwar extra reingeschrieben, dass ich sie ruhig anrufen könne, wenn ich den Eingang nicht finden würde, allerdings wollte ich nicht direkt dumm dastehen. Also ging ich durch das große rostige Tor, rechts in den winzigen Spalt. Doch dieser Spalt führte nicht, so wie ich das gedacht hatte, in den Hinterhof und damit zu dem richtigen Gebäude. Nein… er führte zu dem Seiteneingang, direkt in die Bruchbude.

Ich atmete kurz durch und ging rein. Ich stand direkt in einer riesigen Küche, die sehr dreckig war, schimmliger Kühlschrank und die Kaffeetassen stapelten sich nur so in dem Spülbecken. Leicht verunsichert ging ich weiter und kam in das erste Großraumbüro. Ich wurde sehr nett von einer Dame, die direkt an der Tür saß begrüßt. Als ich das Büro sah, dachte ich ehrlich gesagt, dass das nur ein Witz sein kann. Völlig veraltete Computer, die Zeitungen und Zeitschriften stapelten sich nur so, keine Fenster und es hatte laut der Dicke der Staubschicht sicher keiner seit Jahren geputzt. Das konnte doch keine renommierte Nachrichtenagentur sein.

Die nette Dame an der Tür sagte, dass ich einfach weiter geradeaus gehen solle, dort würde ich direkt auf den deutschen Tisch zusteuern. Wie gesagt, so getan. Durch die Tür gelangte ich in das zweite Großraumbüro. Genau der gleiche Anblick wie auch schon im ersten. Es herrschte das absolute Chaos. Ich wurde bereits freudestrahlend von vier Mädels, in meinem Alter erwartet. Zwei von ihnen stellten sich als die beiden Chefredakteurinnen des deutschen Tisches vor. Die anderen beiden waren ebenfalls deutsche Praktikanten, die ihre letzte Woche hatten.

Offensichtlich hatten alle vier meinen etwas entgeisterten Gesichtsausdruck bemerkt und entschuldigten sich für das Aussehen des Büros. Mit einem Schmunzeln wurde über die äußeren Arbeitsbedingungen gelacht und auch ich fing an, meine Lage mit Humor zu sehen. Mir wurde mein Platz zugewiesen und erklärt, welche Tische noch mit uns im Büro saßen. Da waren einmal der Video-Tisch, der für die Videoproduktion und den Schnitt verantwortlich war, dann den Foto-Tisch, der aus zwei Fotografen bzw. Paparazzi bestand, die für die Beschaffung der Fotos zuständig waren. Dann den britische Tisch, der für die britischen Klatsch- und Tratsch- Magazine schrieb und der asiatische Tisch. Im vorderen Großraumbüro, durch welches ich zuvor durch gekommen war, waren der französische Tisch, der spanische und brasilianische Tisch, die Marketing- und IT-Abteilung, sowie das Management des Unternehmens. Nichtmal unser Chef hatte ein eigenes Büro. Er saß einfach inmitten des ersten Großraumbüros an seinem eigenen Schreibtisch und beobachtete das tägliche Geschehen.

Mir wurden nach der kleinen Vorstellungsrunde meine Zugangsdaten für das System gegeben, mit dem ich hauptsächlich arbeiten würde. Nach einer kurzen Einführung, durfte ich auch sofort mit meinem ersten Artikel loslegen. Am Tag sollten jeweils vier Artikel pro Praktikant geschrieben werden. Pro Deadline jeweils einen. Wir hatten um 11 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr eine Deadline. Am ersten Tag setze mich das noch etwas unter Druck, allerdings sagte meine Betreuerin auch, dass sie noch nicht erwarteten, dass ich direkt alle vier fertig schreiben könne, die Schnelligkeit komme mit der Erfahrung. Da es mir schon immer gefiel, unter Druck zu arbeiten, gelang es mir bereits am ersten Tag alle Deadlines einzuhalten. Pro Deadline mussten jeweils zwei Artikel, pro Tisch, für fünf verschiedene Kategorien online gehen. Am deutschen Tisch hatten wir die Kategorien ‚Fashion‘, ‚deutsche Stars‘, ‚Musik‘, ‚Film‘ und ‚Showbiz‘.

Neben den Artikeln war es die Aufgabe der Praktikanten sechs verschiedene Skripts einzusprechen. Die waren für die jeweiligen Videos. Über die angesagtesten und heißesten News, wie man es in der ‚Fachsprache‘ nennt, wurde kleine Videos zusammen geschnitten, die die wichtigsten Informationen enthielten. Da die Videos in verschiedenen Sprachen aufgenommen werden mussten, hatte jeder Tisch die Aufgabe, die Skripts im hauseigenen Tonstudio vor 13 Uhr einzusprechen. Es gab jeweils vier Showbiz-Skripts, ein Technik-Skript und ein Game-Skript. In den Showbiz-Skripts wurden Nachrichten wie die Drogenüberdosis von MacMiller oder Ähnliches behandelt. Bei den Tech-Skripts handelte es sich um die neusten technischen Erfindungen, wie z.B. die neue Veröffentlichung der Apple-Erfindungen. Die GameSkripts behandelten die neusten News über Videospiele und allem, was dazu gehört.

An meinem ersten Tag durfte ich direkt zwei ‚Voice-overs‘ (zu deutsch: Ton-Aufnahmen) einsprechen. Die beiden Praktikantinnen, die ihre letzte Woche hatten, nahmen mich mit nach oben. Dafür mussten wir wieder durch das erste Großraumbüro. Als ich morgens um halb 10 zum ersten Mal dieses Büro betrat, war der Chef nirgends zu sehen. Doch als wir zu dem Tonstudio nach oben gehen wollten, fing er uns drei Praktikantinnen ab. Vor uns stand ein kleiner, schmächtiger Mann mit zerzaustem, grauen Haar. Er sah aus, als wäre er letzte Nacht etwas zu lange unterwegs gewesen und hätte verschlafen. Ich wurde zunächst gar nicht groß beachtet, sondern die andern beiden sollten mich einmal kurz vorstellen. Irgendwann schien ihm dann doch aufzufallen, dass auch ich einen Mund hatte und gab mir die Chance, meine Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Er bat mich darum, ihm meinen Lebenslauf zu schicken. Natürlich auf Englisch, versteht sich. Nach dem kurzen Gespräch gingen die andern beiden Mädels und ich nach Oben.

Um nach Oben zu gelangen mussten wir zunächst durch eine Schwingtür. Hinter dieser befand sich ein kleiner dunkler Raum, mit einer Treppe nach unten zum Keller. Der Raum hatte kein Licht und war wohl eher als Durchgang gedacht. Deshalb gingen wir durch eine zweite Schwingtür. Diese brachte uns in einen renovierungsbedürftigen Flur und zu der Treppe, die uns nach oben führen sollte.

Im ersten Obergeschoss war dann unsere Toilette. Eine kleine verdreckte Toilette, die für die fast dreißig Mitarbeiter reichen sollte. Für die deutsche Bürokratie unvorstellbar. Der Raum war eher ein Ort des Grauens. Es erinnerte mich etwas an eine Raststättentoilette. Offensichtlich war hier auch schon länger keiner gewesen, der eine gründliche Putzorgie veranstaltet hatte. Die Toilette war bereits verfärbt, Toilettenpapier war eher Mangelware und die Seife wurde offensichtlich mit Wasser aufgefüllt, damit man auch wirklich den letzten Rest aus der Packung nutzt.

Weiter ging es dann in das hauseigene Tonstudio. Eine Etage über der Toilette. Der Aufstieg war geruchsmäßig, gerade bei wärmeren Temperaturen, eher ein Abenteuer. Der Chef schien im obersten Stock zu hausen und es mit der Sauberkeit nicht ganz so ernst zu nehmen. Deshalb war ich auch kaum über den Zustand des Tonstudios verwundert. Wir standen in einem Raum, vollgestopft mit Büchern, DVDs und Zeitschriften. Auf einem kleinen Tisch stand ein Computer und ein Mikrofon. Die beiden Studentinnen machten mich mit dem Programm für die Aufnahme vertraut. Wir bekamen jeden Tag einen USB-Stick, auf denen sich die Skripte befanden. Ich wurde direkt ins kalte Wasser geschmissen und durfte zwei Skripts selber einsprechen.

Ich lernte, dass es ganz besonders auf die Betonung ankommt. Lieber übertreiben, denn erst dann kommt es richtig rüber und der Zuhörer kann direkt die Emotionen erfassen. Außerdem fiel es mir anfangs schwer, langsam zu sprechen und bewusst Pausen einzulegen. Doch mit der Zeit hatte ich den Bogen dann auch raus. Die Voice-overs waren täglich meine liebste Aufgabe. Während man auf den Kollegen, die Kollegin wartetet, der/die gerade einsprach, konnte man sich durch die Zeitschriften wühlen. Dort lagen Exemplare von 2003 und älter, wie in einem Museum.

Nach den Voice-overs begann schon die Mittagspause. Der deutsche Tisch ging, bei gutem Wetter, dann immer gesammelt in einen Park. Wenn es regnete, gingen wir in ein Café. Diese Abwechslung tat einem richtig gut. Frische Luft und ein kleiner Spaziergang machten den Kopf frei und halfen, sich am Nachmittag besser auf die Arbeit konzentrieren zu können. Nach der Mittagspause ging es dann wieder zurück. Schließlich standen uns noch einige Deadlines bevor.

Für unsere Artikel gab es die Vorgabe, dass sie nicht länger als 300 Wörter lang sein durften. Das hört sich so erstmal nicht schwer an. Doch wenn man eine neue Nachricht, mit viel Inhalt, interessant gestalten will, dann kann es schon schwierig sein nur 300 Wörter dafür zu benutzen. Andererseits lernte ich so, wie man den Inhalt kompakt und knackig verpackt.

Einmal in der Woche tauschten wir einen Artikel gegen eine Galerie aus. Um eine Galerie zu gestalten, überlegten wir uns als Team zunächst ein Thema, wie z.B. ‚10 Promis, die in diesem Jahr Mutter geworden sind‘. 2018 – ein geburtsstarkes Jahr, was liegt da also näher. Nach der Erschließung des Themas, wurden die entsprechenden Bilder heraus gesucht und dazu jeweils ein Zweizeiler geschrieben. Diese Galerien werden dann von den Unternehmen gekauft und auf deren Websites veröffentlicht. Die Leser und Leserinnen können sich dann durch die Collage klicken und werden mit den wichtigsten Informationen zu dem Ereignis versorgt.

Gegen Ende eines Arbeitstages war es meine Aufgabe, die Facebook-Seite und den YouTube-Channel zu versorgen. Täglich wurden zwei unserer Videos auf YouTube hochgeladen. Dazu verfasste ich den jeweiligen Untertitel, musste mir zuvor überlegen, was die deutschsprachige Kundschaft am meisten interessieren könnte und passende Hashtags setzen, damit das Video die größtmögliche Reichweite erreichen würde. Für die Facebook-Seite verlief die Arbeit etwas anders. Ich schaute in unser System, googelte die jeweilige Überschrift eines unserer verfassten Artikel und schaute, welche Beiden am meisten veröffentlicht wurden. Dann pickte ich mir eine Webseite raus, die ich auf unserer Facebook-Seite repostete. Ein witziger Kommentar dazu und fertig war der Beitrag.

Glücklicherweise feierte die eine Praktikantin an meinem ersten Freitag im Büro, nach der Arbeit, in einem Pub ihren Abschied. Somit konnte ich direkt Kontakte zu den anderen Tischen knüpfen. Es machte immer wieder Spaß, regelmäßig mit der ganzen Belegschaft nach der Arbeit in einen Pub zu gehen, um dort etwas Zeit außerhalb der Arbeit zu verbringen. So konnte man die Menschen einmal auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen und das britische Leben.

Als abschließendes Highlight durfte ich dann an den roten Teppich. Der Film ‚A Star is Born‘ mit Lady Gaga und Bradley Cooper feierte Premiere in London. Ab 16 Uhr ging es dann zum roten Teppich. Dort warteten wir dann einige Stunden, bis das Spektakel begann. Es war ein unvergessliches Ereignis, so hautnah an den Weltstar zu sein und zu sehen, welch Aufwand für diesen kurzen Auftritt betrieben wird.

Fazit
Ich hatte das Glück, viele verschiedene und sehr außergewöhnliche Charaktere kennenzulernen. Umso mehr man über die einzelne Person erfuhr, umso größer war letztendlich auch der Mehrwert für einen selber. Zum einen, weil man viele Tipps aus deren eigenen Erfahrungen ziehen konnte und zum anderen, weil sie immer offener waren, dir zu helfen, Fuß in der Branche zu setzen. Der Chefredakteur und der SalesManager erfuhren schon nach kurzer Zeit, dass ich großes Interesse für Fußball hege.

Somit versuchten sie, alle Strippen zu ziehen, um mich einmal hinter die Kulissen des englischen Fußballs zu bringen. Ich weiß, dass ich jederzeit wieder zurück gehen könnte und einen Platz finden würde.

Außerdem mag der Chef ja noch so eine schräge und gewöhnungsbedürftige Persönlichkeit sein, interessant ist er allemal. Man konnte richtig gut mir ihm reden und erfuhr viel Interessantes aus seinem sehr bewegten Leben. Er war mit den Rolling Stones auf Tour oder wurde von Michael Jackson verklagt. Von so einem Menschen lernen und mit ihm arbeite zu dürfen war mir trotz der äußerlichen Umstände eine Ehre. er strahlt einfach unglaublich viel Lebenserfahrung aus und ist ein sehr gebildeter und belesener Mann, der für seinen Beruf brennt.

Ich bereue nicht, dieses Praktikum gemacht zu haben. Manchmal muss man einfach erstmal in den sauren Apfel beißen, um tolle Erfahrungen mitnehme zu können. Ich habe enge Freundschaften zu einigen meiner Kollegen knüpfen können, da wir auch außerhalb des Büros das Londoner Leben genießen konnten. Neben dem ganzen persönlichen Mehrwert, der mir dieses Praktikum einbrachte, habe ich auch beruflich sehr viel mitnehmen können. Ich habe gelernt, unter Zeitdruck abzuliefern. Wie man eine Geschichte lesenswert macht und wie man Schlagzeilen produziert. Außerdem wurde mir nicht nur das journalistische Schreiben und die Recherche näher gebracht, sondern auch das ganze Drumherum. Ich kenne mich nun sehr gut mit YouTube und Kundenakquise aus. Ich weiß, wie man Videos schneidet und sie vertont. Worauf man bei der Sprache achten muss, was ich z.B. auch bei Vorträge und Referaten während meiner verbleibenden Unizeit anwenden kann. Ich hatte eine unvergessliche Zeit in London und bin sehr froh, diesen Schritt gewagt und auch durchgezogen zu haben.

 

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