{"id":85,"date":"2026-03-16T12:34:16","date_gmt":"2026-03-16T11:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/portfoliofd3\/?p=85"},"modified":"2026-03-23T10:41:23","modified_gmt":"2026-03-23T09:41:23","slug":"2-konzeption","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/portfoliofd3\/2026\/03\/16\/2-konzeption\/","title":{"rendered":"Konzeption"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #339966\">Erste Entwurfsfassung des Szenarios und Lernziele<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In ihrer ersten Version legte die Unterrichtsplanung gem\u00e4\u00df dem Bildungsplan SekII (2008) des Landes Bremen einen starken Schwerpunkt auf die kommunikative Produktion \u201eschreiben\u201d. Das urspr\u00fcngliche Ziel bestand darin, die Sch\u00fcler:innen in eine kreative Situation zu versetzen: mithilfe einer anpassbaren <em>Consigne<\/em> auf Fobizz eine glaubw\u00fcrdige Fake News zu verfassen, ein passendes Bild zu generieren (immer noch auf Fobizz) und das Ganze in eine Instagram-Ver\u00f6ffentlichung mit Zeobb umzuwandeln.<\/p>\n<p>Die KI wurde also auf relativ einfache Weise eingesetzt: Textproduktion \u00fcber Fobizz Chat, Bildgenerierung \u00fcber Fobizz Bild und Instagram Formatierung auf Zeoob. Was ich jedoch noch nicht wusste, was und wie die Sch\u00fcler:innen schreiben sollten.<\/p>\n<p>Und ich hatte die Lernziele (zu) weit gefasst formuliert. Ich hatte alles aufgeschrieben, was ich als Recherche gelesen hatte, um mir zu helfen.<\/p>\n<p>Auf sprachlicher Ebene ging es darum, einen Wortschatz im Zusammenhang mit den Medien und der Manipulation von Informationen sowie Argumentationsstrukturen zu mobilisieren. Auf kommunikativer Ebene sollten die Sch\u00fcler:innen einen koh\u00e4renten Text verfassen, ihn pr\u00e4sentieren und begr\u00fcnden. Auf thematischer Ebene stand das Verst\u00e4ndnis der Mechanismen von Fake News im Mittelpunkt. Auf medialer Ebene schlie\u00dflich ging es um die Nutzung und kritische Analyse von KI-generierten Inhalten.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt war der Schwerpunkt noch nicht klar hierarchisiert. Das Schreiben nahm einen dominierenden Platz ein, w\u00e4hrend die m\u00fcndliche Dimension und die kritische Diskussion noch nicht vollst\u00e4ndig als Kernst\u00fcck der Sitzung identifiziert worden waren. Vor allem hatte ich noch kein konkretes Ziel definiert.<\/p>\n<p>(Im Laufe des Prozesses hat sich diese Hierarchie gekl\u00e4rt. Die m\u00fcndliche Kompetenz \u201eSprechen\u201c wurde nach und nach zum zentralen Ziel, wie wir im weiteren Verlauf dieses Portfolios sehen werden. Das \u201eSchreiben\u201c verschwand nicht, sondern wurde zu einem Mittel in den Diensten der Diskussion und Argumentation.)<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #339966\">Theoretische Fundierung der Kompetenzwahl<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Auswahl der Kompetenzen basiert auf den Leitlinien des Bremer Bildungsplans f\u00fcr die Sekundarstufe II (2008), der den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Kommunikationskompetenzen \u201eSprechen\u201c, \u201eSchreiben\u201c legt. Ich hatte, wie schon erw\u00e4hnt, der schriftlichen Kompetenz Vorrang einger\u00e4umt, was im Einklang mit einem kompetenzorientierten Ansatz stand. (Formell war das in Ordnung, inhaltlich jedoch nicht).<\/p>\n<p>Was die Medienkompetenz betrifft, so st\u00fctzt sich die Einbeziehung kritischer Reflexion \u00fcber Fake News und KI-generierte Inhalte auf die Empfehlungen zur \u201eBildung in der digitalen Welt\u201d der KMK (2016) S.16: \u201e1.2.1. Informationen und Daten analysieren, interpretieren und kritisch bewerten und 1.2.2 Informationsquellen analysieren und kritisch bewerten\u201c sowie auf die digitale Kompetenz \u201everantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien\u201d von Alles et all S5. (2025).<\/p>\n<p>Die Planung wird auch von einer handlungsorientierten Logik beeinflusst: die Sch\u00fcler:innen erf\u00fcllen eine konkrete Aufgabe (Erstellen und Pr\u00e4sentieren einer Fake News), die dem Sprachgebrauch einen Sinn gibt. (vgl. Nieweler 2017).<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #339966\">Didaktisch-methodische Entscheidungen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In meinem ersten Entwurf verfolgte ich einen kommunikativen Ansatz, der sich auf die schriftliche Ausdrucksf\u00e4higkeit \u201eSchreiben\u201c konzentrierte. Die Produktion war der Motor des Lernens.<\/p>\n<p><strong>Methoden<\/strong><\/p>\n<p>Ich bevorzugte einen handlungsorientierten und produktiven Ansatz (vgl. Nieweler 2017): die Sch\u00fcler:innen sollten eine konkrete Aufgabe erf\u00fcllen (eine glaubw\u00fcrdige Fake News erstellen), um Franz\u00f6sisch in einer bedeutungsvollen Situation anzuwenden. Diese Methode zielte darauf ab, das Sprachenlernen in einen Kontext zu stellen, der ihrer digitalen Realit\u00e4t nahekommt.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsformen<\/strong><\/p>\n<p>Gruppenarbeit war vorgesehen, um erstmal die Motivation zu f\u00f6rdern aber auch um die sprachliche Verhandlung und die gemeinsame Ausarbeitung des Textes zu f\u00f6rdern: \u201ePartner-\/Gruppenarbeit In dieser Form schlie\u00dfen sich Paare oder kleine Gruppen aus mehreren Lernenden zusammen. Die Paare bzw. Gruppen k\u00f6nnen an denselben oder an unterschiedlichen Arbeitsauftr\u00e4gen (Thema, Aufgaben-, Fragestellung, o. a.) arbeiten. In der Partner-\/Gruppenarbeit wird das Miteinander gef\u00f6rdert. Zudem profitieren die Lernenden durch die St\u00e4rken der anderen und erfahren durch diese Sicherheit bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung.\u201c (vgl. Thies et all 2023: 3).<\/p>\n<p>Die Phasen im Plenum, insbesondere w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentationen der Fake-News, sollten den Austausch und die gemeinsame Nutzung der Ergebnisse erm\u00f6glichen: \u201ePlenumsarbeit Bei dieser Form arbeitet die gesamte Gruppe gemeinsam an einem Arbeitsauftrag (Thema, Aufgaben-, Fragestellung, o. a.). Die Zusammenarbeit kann etwa als offene Diskussion oder als Gespr\u00e4ch stattfinden, welches durch die Lehr-\/Ausbildungsperson strukturiert wird. Trainiert werden Austausch und Umgangsweisen in gro\u00dfen Gruppen. \u201c (vgl. Thies et all 2023: 3).<\/p>\n<p><strong>Einsatz von KI<\/strong><\/p>\n<p>KI wurde als kreatives und experimentelles Werkzeug konzipiert. Durch die Verwendung einer in Fobizz ver\u00e4nderbaren <em>prompt<\/em> konnten die Sch\u00fcler:innen konkret beobachten, wie die Formulierung das generierte Ergebnis beeinflusst. Das Ziel war nicht, das Schreiben an die Maschine zu delegieren, sondern die Mechanismen der Informationsproduktion und Manipulation sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Bei der Erprobung I an der Universit\u00e4t stellte sich jedoch heraus, dass das schriftliche Produzieren einen zu gro\u00dfen Stellenwert einnahm und vom Hauptziel ablenkte: dem Austausch und der kritischen Reflexion. Die Sch\u00fcler:innen (die Studierende) kopierten gr\u00f6\u00dftenteils eine vorgegebene <em>prompt<\/em> und produzierten nur wenig Eigenes. Die Kompetenz \u201eSchreiben\u201c wurde also nicht so authentisch trainiert, wie ich es mir vorgestellt hatte.<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis veranlasste mich, den Schwerpunkt der Sitzung auf die Kompetenz \u201eSprechen\u201c zu legen und den sprachlichen Schwierigkeitsgrad anzupassen, der sich f\u00fcr die Gruppe zun\u00e4chst als zu einfach erwiesen hatte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #339966\">Warum und wie nutze ich KI? Bezug zum Modell \u201eLernen und KI\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Einsatz von KI in dieser Unterrichtseinheit zielt nicht darauf ab, ein zus\u00e4tzliches technisches Werkzeug einzuf\u00fchren, sondern eine Lernsituation zu schaffen, die einen Bezug zum Alltag hat. Durch die Verwendung von Fobizz zur Generierung von Fake News anhand einer anpassbaren Eingabeaufforderung erleben die Sch\u00fcler:innen konkret, wie einfach es ist, scheinbar glaubw\u00fcrdige Inhalte zu produzieren. KI wird so zu einem Mittel, um den Prozess der Informationsmanipulation sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Diese Wahl erm\u00f6glicht es auch, das Erlernen der franz\u00f6sischen Sprache mit der digitalen Welt der Sch\u00fcler:innen zu verbinden. Die Erstellung des kleinen Textes dient als Ausgangspunkt f\u00fcr eine kritische Diskussion \u00fcber die Glaubw\u00fcrdigkeit von Informationen und die Risiken im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten.<\/p>\n<p>Der Einsatz von KI ist Teil des Modells \u201eKI-Kompetenzen\u201c (vgl. Alles et all 2025)<\/p>\n<ul>\n<li>Die Sch\u00fcler:innen lernen mit KI (Erstellung eines Textes),<\/li>\n<li>\u00fcber KI (Einfluss des Prompts auf das Ergebnis)<\/li>\n<li>und im Umgang mit KI (kritische Bewertung der generierten Inhalte).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Konkret wird KI als Werkzeug zur Textproduktion im Rahmen einer angeleiteten Arbeit mit Prompts eingesetzt. Die Sch\u00fcler:innen interagieren mit einem Chatbot (Fobizz Chat), passen einen vorgegebenen Prompt an und analysieren anschlie\u00dfend den generierten Text.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #339966\">Erste Materialien und digitale Werkzeuge<\/span><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die erste Version der Sitzung waren folgende Materialien vorgesehen:<\/p>\n<ul>\n<li>ausgedruckte \u201erichtig oder falsch\u201d-Karten;<\/li>\n<li>einfache Fake News, formuliert in einem Satz;<\/li>\n<li>Fobizz Chat f\u00fcr die Texterstellung;<\/li>\n<li>Fobizz Bild (dessen Nutzen noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt war);<\/li>\n<li>Zeoob f\u00fcr die Erstellung eines gef\u00e4lschten Instagram-Posts;<\/li>\n<li>eine noch wenig strukturierte Eingabeaufforderung f\u00fcr Fobizz Chat, deren Formulierung noch pr\u00e4zisiert werden musste;<\/li>\n<li>Fragen f\u00fcr die abschlie\u00dfende Reflexion;<\/li>\n<li>Hilfen zur Formulierung auf Franz\u00f6sisch auf den Folien;<\/li>\n<li>eine Dokumentation der verwendeten KI-Tools.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als ich mit der Konzeption begann, wusste ich noch nicht viel \u00fcber Fobizz. Im Laufe des Prozesses habe ich mich nach und nach mit diesen Tools vertraut gemacht.<\/p>\n<p><span style=\"color: #339966\"><strong>Reflexionsfragen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Welche Modelle oder Theorien beeinflussen meine Planung?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Planung wird von mehreren didaktischen Modellen beeinflusst.<\/p>\n<ul>\n<li>Sie folgt zun\u00e4chst einem kompetenzorientierten Ansatz (vgl. Nieweler 2017), da das zentrale Ziel die Entwicklung messbarer Kommunikationskompetenzen ist, insbesondere der produktiven m\u00fcndlichen Kompetenz (Sprechen).<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus basiert die Struktur der Unterrichtsstunde auf einer handlungsorientierten Logik: die Sch\u00fcler:innen erf\u00fcllen eine konkrete Aufgabe (die Erstellung und Pr\u00e4sentation einer Fake News), die dem Sprachgebrauch einen Sinn gibt. (vgl. Nieweler 2017).<\/li>\n<li>Die Planung ist auch von den Leitlinien der \u201eBildung in der digital vernetzten Welt\u201d (vgl. KMK 2016) sowie vom DigCompEdu-Rahmen beeinflusst. (vgl. Redecker 2019) Schlie\u00dflich st\u00fctzt sich die Integration der KI auf das Modell KI-Kompetenzen (vgl.Alles et all 2025)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #339966\"><strong>Wo musste ich erste Ideen ver\u00e4ndern und warum?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich habe die Idee aufgegeben, die Kompetenz \u201eSchreiben\u201c in den Mittelpunkt der Sitzung zu stellen. Die Erprobung hat gezeigt, dass das \u201eSchreiben\u201c teilweise durch eine vordefinierte Vorgabe geleitet wurde und keine eigenst\u00e4ndige Produktion darstellte. Die Dynamik der Sitzung zeigte, dass die Kompetenz\u00a0\u201eSprechen\u201c relevanter und koh\u00e4renter mit den tats\u00e4chlichen Zielen war.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe ich die <em>Consigne<\/em> umformuliert, da sie f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen (die Studierende) beim ersten Versuch nicht klar genug war. Sie wussten nicht immer, wie sie sie \u00e4ndern oder anpassen sollten. Schlie\u00dflich habe ich den sprachlichen Schwierigkeitsgrad angepasst, der urspr\u00fcnglich im Hinblick auf das tats\u00e4chliche Niveau der Gruppe zu einfach war.<\/p>\n<p><span style=\"color: #339966\"><strong>Wo und wie kann KI mich bei der Planung sinnvoll unterst\u00fctzen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>KI kann Lehrkr\u00e4fte bei der Unterrichtsvorbereitung unterst\u00fctzen. Bislang nutze ich sie nicht zu diesem Zweck, aber die Lekt\u00fcre bestimmter Literatur veranlasst mich, meine Meinung zu \u00fcberdenken. In einem Artikel von Almut Steilein findet sich folgende Idee: \u201eGenerative Kl kann bei der Unterrichtsplanung unterst\u00fctzen, als Dialogpartner Kommunikationssituationen simulieren und bei der Texterstellung helfen. In einer von performanten KI-Tools durchdrungenen Lebenswelt gilt es zudem, die Medienkompetenz aus dem Fachunterricht heraus zu schulen.\u201c (vgl. Steinlein 2025: 2).<\/p>\n<p>D\u2019apr\u00e8s mes recherches, l\u2018ia peut soutenir un enseigner de plusieurs mani\u00e8res, que j\u2019ai essay\u00e9 de regrouper en plusieurs categories\u00a0:<\/p>\n<p>Hinweis: Ich habe die Tabelle bewusst auf Franz\u00f6sisch belassen, da sie aus meinen vorab gemachten \u00dcberlegungen stammt.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td>Domaine<\/td>\n<td>Objectifs \/ Comp\u00e9tences vis\u00e9es<\/td>\n<td>Exemples concrets d\u2019application<\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Planification et structuration de l\u2019enseignement<\/td>\n<td>Concevoir et organiser l\u2019apprentissage de mani\u00e8re coh\u00e9rente et progressive<\/td>\n<td>&#8211; Concevoir des t\u00e2ches- Structurer une s\u00e9quence didactique- \u00c9laborer une progression annuelle ou th\u00e9matique- Planifier des parcours diff\u00e9renci\u00e9s- Soutenir la diff\u00e9renciation.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cr\u00e9ation de mat\u00e9riel p\u00e9dagogique<\/td>\n<td>Produire des supports adapt\u00e9s aux objectifs d\u2019apprentissage<\/td>\n<td>&#8211; G\u00e9n\u00e9rer des exemples d\u2019exercices- Cr\u00e9er des supports (textes, dialogues, listes de vocabulaire)- Produire des fiches de travail- Concevoir des aides \u00e0 l\u2019\u00e9criture- G\u00e9n\u00e9rer des mod\u00e8les et solutions types<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Adaptation et diff\u00e9renciation<\/td>\n<td>Ajuster les contenus aux besoins et aux niveaux des \u00e9l\u00e8ves<\/td>\n<td>&#8211; Adapter le niveau linguistique d\u2019un texte- Proposer des supports diff\u00e9renci\u00e9s selon le niveau- Simplifier ou complexifier un contenu- G\u00e9n\u00e9rer des versions A\/B d\u2019une m\u00eame t\u00e2che<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cr\u00e9ation d\u2019exercices sp\u00e9cifiques &#8211; compr\u00e9hension \u00e9crite<\/td>\n<td>D\u00e9velopper la compr\u00e9hension et l\u2019entra\u00eenement cibl\u00e9<\/td>\n<td>&#8211; Questions \u00e0 choix multiple &#8211; Textes \u00e0 trous- Questions de compr\u00e9hension ouvertes ou ferm\u00e9es- Autres formats d\u2019entra\u00eenement (vrai\/faux, reformulation, association, etc.)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe mich bei diesen Recherchen auf die Arbeiten von Steinlein 2025 \u201eLernen mit der Sprachmaschine\u201d sowie auf eine \u201eEinf\u00fchrung Generative KI im Fremdsprachenunterricht\u201d des Ministeriums f\u00fcr Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2023 und auf die Arbeiten von Katrin Sommerfeldt \u201eKI im Spanischunterricht &#8211; Para bien o para mal?\u201d aus dem Jahr 2025 gest\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte jedoch einen Vorbehalt anbringen: KI kann die Planung unterst\u00fctzen, ersetzt jedoch weder das fachliche Urteilsverm\u00f6gen noch die didaktische Verantwortung des Lehrers.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diese \u00dcberlegungen zu meinem Engagement f\u00fcr KI mit einem Zitat aus dem Artikel von Steinlein (2025) abschlie\u00dfen, das ich f\u00fcr sehr treffend halte: \u201eDie k\u00fcnstliche Intelligenz soll ein Werkzeug sein, das wir nutzen k\u00f6nnen, und nicht eine Brille, durch die wir die Welt betrachten. Um ein so m\u00e4chtiges Werkzeug zu steuern, m\u00fcssen wir mit dem Wissen ausgestattet sein, es zu verstehen und zu bedienen (vgl. Taulli 20221V in Steinlein 2025: 2).\u201c<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist das in etwa so, als w\u00fcrde man Google Translate oder Deepl verwenden und das Tool bitten, einen Text zu \u00fcbersetzen, ohne \u00fcber Kenntnisse der Zielsprache zu verf\u00fcgen. Das kann nicht funktionieren, man braucht ein Mindestma\u00df an Kenntnissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erste Entwurfsfassung des Szenarios und Lernziele In ihrer ersten Version legte die Unterrichtsplanung gem\u00e4\u00df dem Bildungsplan SekII (2008) des Landes Bremen einen starken Schwerpunkt auf die kommunikative Produktion \u201eschreiben\u201d. 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