{"id":44,"date":"2021-08-01T20:10:08","date_gmt":"2021-08-01T18:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/polle\/?p=44"},"modified":"2021-11-01T21:31:27","modified_gmt":"2021-11-01T20:31:27","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/polle\/2021\/08\/01\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 12pt\">Aufg. 1<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene) theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich als besonders pr\u00e4gnant mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret sowohl Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cherbeziehen und b.) generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht. Bitte benennen Sie dabei konkret <u>mindestens zwei relevante Literaturquellen an den entsprechenden Stellen in Ihren Ausf\u00fchrungen\u00a0(Autor*innen, Jahr, Titel).<\/u><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Aus den vielen Beitr\u00e4gen, die wir uns im Rahmen der <a href=\"https:\/\/elearning.uni-bremen.de\/seminar_main.php?auswahl=da775c895ea419a2c9c9efbc0dab5f45\"><span style=\"color: #000000\">Ringvorlesung Umgang mit Heterogenit\u00e4t in der Schule<\/span><\/a> anh\u00f6ren durften, stach f\u00fcr mich pers\u00f6nlich die vierte Vorlesung besonders heraus. Hier sprach Frau Belova, die selbst als Chemie\/Deutsch Lehrerin t\u00e4tig ist, \u00fcber die\u00a0 Schwierigkeiten und Potentiale des Unterrichtsfachs Chemie. F\u00fcr mich als Physik Student war dies nat\u00fcrlich spannend, da mein Unterrichtsfach mit \u00e4hnlichen Problemen zu k\u00e4mpfen hat. So kann ich mich noch genau an die demotivierten Gesichter eines gro\u00dfen Teils meiner damaligen Schulklasse erinnern, wenn es darum ging, sich mit unterschiedlichen physikalischen Thematiken auseinandersetzen zu m\u00fcssen. Dabei war das Hauptproblem, wie Frau Belova es auch in Ihrem Vortrag schon angesprochen hatte, die scheinbare Irrelevanz des Fachs im Bezug auf das allt\u00e4gliche Leben der SuS. Dies muss allerdings auf gar keinen Fall die Norm sein. So erkl\u00e4rte Frau Belova, wie eine Verbindung zwischen Chemieunterricht und Interessen der heutigen Generation gezogen werden k\u00f6nnen. Ein Beispiel daf\u00fcr war die Hausaufgabe, sich auf diversen Sozial Media Plattformen zu chemisch orientierten Themen zu \u00e4u\u00dfern und seine eigene Meinung darzustellen\u00b9. Pers\u00f6nlich finde ich so eine Herangehensweise an das Ansprechen kommender Generationen als sehr gelungen, da die SuS da abgeholt werden, wo sie sich ohne hin schon wohlf\u00fchlen und freiwillig aufhalten. Obwohl sich in Frau Belovas Vortrag haupts\u00e4chlich \u00fcber Themen unterhalten wurde, die in Verbindung mit Chemie stehen (Beautyprodukte, gesunde Ern\u00e4hrung), l\u00e4sst sich dieses Konzept durchaus auch auf andere Naturwissenschaften wie die Physik \u00fcbertragen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist Prof. Lesch, der gemeinsam mit seinem Team im Internet \u00fcber spannende wissenschaftsbezogene Themen spricht und zum Austausch anregt\u00b3. Durch die meist aktuelle Auswahl von Themen, wird die nat\u00fcrliche Neugier der Zuschauer geweckt und eine Plattform f\u00fcr die Menschen geboten, die Interesse an Naturwissenschaften zeigen. Auch ich habe mich unter anderem durch solche inspirierenden Videos dazu bewegen lassen, Physik zu studieren. L\u00e4ngst hat sich das Lernen mit digitalen Medien in den Schulalltag integriert, was man an der vermehrten Nutzung von Lehrvideos im Unterricht oder den Verweis auf Lernplattformen seitens der Lehrkr\u00e4fte erkennen kann.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Aufg. 2<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t (z.B. Unterrichtsformen, Schulformen, schulstrukturelle Fragen, schulkulturelle Aspekte, Lehrer*innenhandeln)), die Sie in der\u00a0 Vorlesung kennengelernt haben, pr\u00e4gen im R\u00fcckblick auf ihre eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Berichte aus der Praxis, ggf. auch schon eigene Praxiserfahrungen) den Schulalltag besonders stark \u2013 und warum? Hier k\u00f6nnen Sie aus Ihrer Sicht besonders gelungene oder auch weniger gelungene Beispiele geben. Inwiefern helfen Ihnen die Inhalte der Vorlesung, eine solche Einsch\u00e4tzung vorzunehmen? Nehmen Sie konkret Bezug auf entsprechende Begriffe, Theorien, Konzepte<b>,<\/b>\u00a0die Sie jetzt kennengelernt haben mit Bezug zu Autor*innen, auf die sich die Referent*innen bei der Verwendung dieser Begriffe, Theorien, Konzepte in ihren Pr\u00e4sentationen bezogen haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Ein wichtiger Faktor zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t ist das m\u00f6glichst objektive Handeln der zust\u00e4ndigen Lehrkraft. In meiner Schulzeit konnte ich oft erleben, wie die Machtposition einer Lehrkraft ausgenutzt wurde, um ausgew\u00e4hlte SuS entweder zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Im Grunde stand bei so welchen Situationen stets das eigene Ego \u00fcber der eigentlichen Idee der Neutralit\u00e4t im Bezug auf die Behandlung der Klasse. Dies geschah entweder fokussiert auf ein oder zwei Personen pro Klasse, die besonders viele Probleme mit der zust\u00e4ndigen Lehrkraft hatten oder eine ganze Gruppe von SuS wurde aufgrund von au\u00dferschulischen Aspekten anders behandelt, als der Rest. Beispielsweise entschied sich unsere Sportlehrerin dazu, jedem M\u00e4dchen aus unserer Klasse die bestm\u00f6gliche Punktzahl zu geben, w\u00e4hrend nicht ein Junge aus dem Kurs, eine bessere Note als eine drei erhielt. Im Hinblick auf den Lehrer &#8211; Sch\u00fcler &#8211; Vertrag ist dieses Verhalten nat\u00fcrlich hochgradig verwerflich, jedoch nicht unpr\u00e4sent. Anders herum ist bietet ein besonders neutrales Verhalten den SuS die M\u00f6glichkeit, sich zu zeigen. Zus\u00e4tzlich verbessert sich die Arbeitsmoral der Klasse, da eine Verbesserung der eigenen Leistung in Verbindung mit besseren Noten, f\u00fcr jeden SuS erreichbar ist. Auch wird dadurch die Selbsteinsch\u00e4tzung der SuS erleichtert. Was kann ich gut, welche meiner St\u00e4rken kann ich ausbauen? Wo besteht bei mir noch nachhohlbedarf, was sollte ich lieber sein lassen? Diese essenziellen Fragen, die unter anderem auch den Berufsverlauf des Kindes beeinflussen, lassen sich bei einem offenen, neutralen Verhalten seitens der Lehrkraft viel besser beantworten, als wenn die Selbstreflexion der SuS im Laufe der Schulzeit immer wieder behindert wird.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Aufg. 3<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium in Bezug auf das Modulthema UMHET? Welche haben Sie vermisst? Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Als angehende Lehrkraft im Unterrichtsfach Physik w\u00fcrde ich gerne erfahren, wie sich naturwissenschaftliche F\u00e4cher noch zug\u00e4nglicher f\u00fcr SuS gestalten lassen. Daf\u00fcr besonders inspiriert hat mich der Vortrag von N. Belova &#8218;Chemie &#8211; Kein Fach f\u00fcr alle?&#8216;, in dem es \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Probleme geht, die im Zusammenhang mit dem heutigen naturchwissenschaftlichen Unterricht stehen. Vor allem die Stichpunkte zum Unterthema &#8218;Das Hauptproblem des NW-Unterrichts&#8216;\u00a0 gaben mir einen Denkansto\u00df an meine eigene Schulzeit und was mich r\u00fcckblickend inspiriert hat, mein Leben lang im Naturwissenschaftlichen Bereich aktiv sein zu wollen. Besonders den Aspekt &#8218;education through science&#8216;\u00a0 anstatt &#8217;science through education&#8216; hat mich neugierig gemacht. Nun Frage ich mich: Mit welchen Methoden l\u00e4sst sich Bildung durch die Arbeit mit Naturwissenschaften gestalten? Welche H\u00fcrden gibt es in diesem Bereich? Welche Rolle spielt dabei das schulische Umfeld?\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Gew\u00fcnscht h\u00e4tte ich mir eine genauere Erl\u00e4uterung der Durchf\u00fchrungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine interaktive Nutzung von medialen Inhalten im Naturwissenschaftsunterricht. Speziell: Welche Medien sollten besser nicht verwendet werden? Werden mobile Endger\u00e4te f\u00fcr die Arbeit zur Verf\u00fcgung gestellt? Obwohl \u00fcber die gesamte Pr\u00e4sentation hinweg mehre Beispiele f\u00fcr potentielle Mediennutzung genannt wurden, wurde vergleichsweise wenig \u00fcber die Rahmenbedingungen dieser gesagt. Ich kann die Kurzhaltung in diesem Thema jedoch gut nachvollziehen, da in der relativ kurzen Zeitspanne unz\u00e4hlige andere wichtige Aspekte angesprochen werden mussten und au\u00dferdem ein regelm\u00e4\u00dfiger Austausch stattfand. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Quellen:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">(Twitter: PerfectBodyTreat, RKI, Donald Trump, Climate &amp; Life; Facebook: <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt\">Bayer; Instagram: vanleaf, michaelas.welt, letzte Zugriffe am 09.09.2020 )<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Vortrag:&#8217;Chemie \u2013 Kein Fach f\u00fcr alle?&#8216;, N. Belova, 04.05.2021<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Umgang mit Heterogenit\u00e4t in der Grundschule,\u00a0<span class=\"authors__name\">Friederike Heinzel, 2008<br \/>\n<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Bildung mit neuen Medien: Lernen in der Informationsgesellschaft, Peter Reimann, 1998<br \/>\n<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufg. 1 Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene) theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich als besonders pr\u00e4gnant mitgenommen haben. 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