Creative Commons, Kulturflatrate und Internetsperren

In dieser Woche beschäftige ich mich mit den vorgestellten Konzepten Creative Commons, der Kulturflatrate und den Internetsperren.

Creative Commons ist das erste vorgestellte Konzept. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit für den jeweiligen Produzenten, seine Musik über ausgewählte Lizenzverträge, auf einem Portal bereitzustellen. Dadurch, dass Medien, wie zum Beispiel Musiktitel zur freien Verfügung bereitgestellt werden, sind die Fronten des Copyrights sofort geklärt. Der Nutzer hat die Möglichkeit für den privaten Gebrauch ausgewählte Musik zu erhalten und diese dann auch zu publizieren (privat). Der Rechteinhaber hat den riesen Vorteil, dass seine Musik verbreitet und dadurch bekannt wird. Dies hat den Vorteil auf seitens des Nutzers, dass dieser Medien frei verfügbar erhalten kann. Der Produzent kann anschließend davon profitieren, da er dadurch einen Namen erhalten kann.

Bei dem zweiten Konzept handelt es sich um eine Kulturflatrate. Hinter der Kulturflatrate verbirgt sich, dass ein Nutzer monatlich an zum Beispiel seinen Internetprovider um die 5 Euro zu zahlen hat, dafür aber unbegrenzt Medien aus dem Internet erhalten kann. Es mag sich erst einmal gut und einfach anhören, jedoch denke ich, dass sich dahinter sehr viel mehr verbirgt. Es wäre nicht gerade einfach zu kontrollieren, wer von den monatlichen 5 Euro, was bekommt. Außerdem wäre es mir nicht lieb, wenn man dauerhaft meine Downloads überprüft, woher sie kommen und gehen.

Beim letzten vorgestellten Konzept handelt es sich um Internetsperren. Es ist sozusagen die Erweiterung von dem eben vorgestellten Konzept in Bezug auf den Internetverkehr. Bei den Internetsperren hat der Provider die Möglichkeit Nutzer, die zu viele geschützte Inhalte aus dem Netz beziehen, zu sperren. Somit wäre eine permanente Beobachtung eines jeden Surfers im Internet notwendig. Dies ließe sich mit Sicherheit über Programme darstellen, jedoch geht es dann schon an die Menschenrechte.

Von den vorgestellten Konzepten würde ich persönlich nur dem Ersten, des Creative Commons zustimmen. Dadurch, dass es sich auf freiwilliger Basis abspielt, können Nutzer und die Rechteinhaber profitieren. Es spielt sich alles auf freier Basis ab, ohne dass Kontrollen stattfinden müssten.

Ein Gedanke zu „Creative Commons, Kulturflatrate und Internetsperren

  1. Hallo,
    danke für deinen Beitrag!
    Man könnte vielleicht noch ergänzen, dass es verschiedene Modelle der Lizenzen bei den Creative Commons gibt, die man durch spezielle Icons erkennen kann:)
    Grüße!

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