{"id":23,"date":"2019-05-10T20:19:38","date_gmt":"2019-05-10T18:19:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/?p=23"},"modified":"2019-05-11T17:21:59","modified_gmt":"2019-05-11T15:21:59","slug":"mathe-ein-kinderspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/2019\/05\/10\/mathe-ein-kinderspiel\/","title":{"rendered":"Mathe &#8211; ein &#8222;Kinderspiel&#8220;?"},"content":{"rendered":"<p>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu?<\/p>\n<p>Ich denke \u201eSorge\u201c ist das falsche Wort. Es ist eher ein Grund zum Nachdenken warum es so ist. Ich sehe das Problem viel mehr in einer schlechten Ursachenforschung. Denn das Hauptproblem ist meiner Meinung nach die Streuung zwischen den leistungsstarken und den leistungsschw\u00e4cheren SuS. Leistungsunterschiede werden in jedem Fach immer vorhanden sein und empirische Forschungen belegen auch, dass SuS in Haupt- und Oberschulen schlechter lernen und leistungsschw\u00e4cher sind als SuS am Gymnasium. Daher sollte der Ansatz eher in einer individuellen F\u00f6rderung des einzelnen Sch\u00fclers sein. In den Oberschulen k\u00f6nnen die SuS auf verschiedenen Niveaustufen unterrichtet werden, so dass lernschw\u00e4chere SuS leichtere Aufgaben oder st\u00e4rkere Hilfen erhalten, leistungsst\u00e4rkere SuS k\u00f6nnen entsprechend \u201eFutter\u201c erhalten. An den Gymnasien sollten die SuS entsprechend den Anforderungen gemeinsam auf einem erh\u00f6hten Niveau unterrichtet werden.<\/p>\n<p>2.Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein?\u00a0Beziehen\u00a0und begr\u00fcnden Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Sch\u00fclersichtweisen einbezieht.<\/p>\n<p>Ich denke schon, dass Spielen im Unterricht diesbez\u00fcglich ein Ansatz w\u00e4re, denn durch das Spielen kann logisches und strategisches Denken gef\u00f6rdert werden. Kreative Ideen k\u00f6nnen entwickelt werden, die sp\u00e4ter beim L\u00f6sen von bspw. Textaufgaben hilfreich sein k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wird vorrausschauendes Denken und Probleml\u00f6sef\u00e4higkeiten geschult, sowie kognitive F\u00e4higkeiten und sinnvolles Kombinieren sowie strategisches Planen. Die SuS lernen durch die spielerische Methode ihr Gelerntes zu sichern und zu vertiefen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erleben die SuS w\u00e4hrend des Spiels das mathematische Denken nicht als \u201eSchulaufgabe\u201c, sondern eher als spielerische Herausforderung. Dadurch k\u00f6nnen \u00c4ngste oder Blockaden abgebaut werden, so dass auch vermeintlich lernschwache SuS Erfolgserlebnisse haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>3.Spielen kann im Handeln \u201estecken bleiben\u201c, das Denken kommt zu kurz.<\/p>\n<p>Formulieren Sie\u00a0zwei Fragen, welche Ihnen helfen k\u00f6nnen, m\u00f6gliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten.<\/p>\n<p>Welche Probleme kann es bei der Umsetzung von Aktivierungskonzepten geben?<\/p>\n<p>Wie lassen sich kooperative Methoden f\u00fcr kognitive Aktivierung sinnvoll nutzen?<\/p>\n<p>4.Benennen\u00a0Sie\u00a0zwei unterschiedliche\u00a0M\u00f6glichkeiten, wie\u00a0Sie\u00a0als\u00a0Lehrkraft\u00a0ausgehend\u00a0vom\u00a0Spielen\u00a0eine\u00a0weitere\u00a0kognitive\u00a0Aktivierung\u00a0von Lernenden\u00a0anregen\u00a0k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit der kognitiven Aktivierung ausgehend vom Spiel ist z.B. die Visualisierung. So k\u00f6nnen die SuS den Lernstoff, den sie durch das Spielen erlernt haben, in Form einer Zeichnung, eines Diagramms oder eines Schaubildes nachstellen.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit des Reflektierens besteht darin, dass die SuS zu dem Lernstoff, den sie innerhalb des Spiels gelernt haben, Eselsbr\u00fccken oder Merks\u00e4tze suchen und so einen Transfer vom Spiel zum Unterrichtsinhalt herstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu? Ich denke \u201eSorge\u201c ist das falsche Wort. Es ist eher ein Grund zum Nachdenken warum es so ist. 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