{"id":16,"date":"2019-04-28T11:37:40","date_gmt":"2019-04-28T09:37:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/?p=16"},"modified":"2019-04-28T11:37:40","modified_gmt":"2019-04-28T09:37:40","slug":"alleine-im-team-in-der-gruppe-auf-der-suche-nach-dem-besten-arbeitsergebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/2019\/04\/28\/alleine-im-team-in-der-gruppe-auf-der-suche-nach-dem-besten-arbeitsergebnis\/","title":{"rendered":"Alleine, im Team, in der Gruppe &#8211; auf der Suche nach dem besten Arbeitsergebnis"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>In einer Konferenz in Ihrem Fachbereich in Ihrem Fach an Ihrer Schule diskutiert\u00a0das Kollegium \u00fcber Ma\u00dfnahmen zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t. Sie erinnern\u00a0sich kurz an diese Vorlesung: nennen Sie zwei empirisch \u00fcberpr\u00fcfte Fakten zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t, die der Diskussion dienen k\u00f6nnten!<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Empirisch \u00fcberpr\u00fcfte Fakten belegen, dass \u00e4u\u00dfere Differenzierung effektlos scheint und die es wenn \u00fcberhaupt nur mit geringem Vorteil den Leistungsstarken dient. Die schw\u00e4cheren hingegen werden sogar negativ beeinflusst. Eine weitere Beobachtung ist, dass in heterogenen Gruppen nur die Leistungsschwachen einen Vorteil haben, alle anderen nicht.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Erl\u00e4utern Sie, welches Unterrichts-muster Sie in Ihrer bisherigen Erfahrung selbst als das wirkungsvollste erlebt haben! Diskutieren Sie Ihre Beobachtung vor dem Hintergrund der Vorlesung!<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px\">In meiner Schullaufbahn habe ich kein wirkungsvolles Unterrichts-muster erlebt. Jedoch kann ich sagen, dass meine Erfahrung mit heterogener Gruppenzusammensetzung eher negativ war. Die Leistungsstarken bearbeiten eigentlich die Aufgaben, die Leistungsschwachen k\u00f6nnen sich nicht wirklich beteiligen. Dies f\u00fchrte zu einer ungerechten Note (alle die gleiche Note), die aber nicht der eigentlich geleisteten Arbeit entspricht. Die Arbeitsergebnisse in meiner Schulzeit waren besser wenn Neigungsgruppen gebildet wurden.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Entwickeln Sie eine kurze Aufgabe mit drei gestuften Lernhilfen, die Sie in Ihrem Fach morgen im Unterricht einsetzen k\u00f6nnten! Erl\u00e4utern Sie die gestuften Lernhilfen und beschreiben Sie, wie sie im Unterricht erkennen k\u00f6nnen, ob diese erfolgreich gew\u00e4hlt sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Grammatik-stunde Deutsch 5.Jahrgang Bestimmung von Satzgliedern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Ausgangslage: alle Satzglieder sind eingef\u00fchrt und erl\u00e4utert. Die Sch\u00fcler bekommen S\u00e4tze in denen sie selbstst\u00e4ndig Satzglieder bestimmen sollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Der Hund frisst seinen Knochen abends in der Hundeh\u00fctte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Tipp 1: Der Satz in der Darstellung der einzelnen Satzglieder:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Der Hund \/ frisst \/ seinen Knochen \/ abends\/ in der Hundeh\u00fctte<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Tipp 2: Karten mit Satzglied und Fragewort. Bspw. Subjekt: Wer oder was?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Tipp 3: Bestimmung der Satzglieder an einem \u00e4hnlichen Satz:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Die Katze trinkt morgens ihre Milch in der K\u00fcche.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Wer oder was trinkt morgens in der K\u00fcche ihre Milch? Die Katze=Subjekt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Wo trinkt die Katze morgens ihre Milch? In der K\u00fcche= adverbiale Bestimmung des Ortes etc\u2026<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Ob die Methode erfolgreich ist, kann man daran erkennen wie intensiv die Tippkarten(Tipp 1,2,3) gebraucht werden. Das kann die Lehrkraft vom Lehrer-pult aus beobachten wo die Tippkarten ausliegen. Die Sch\u00fcler m\u00fcssen also nach vorne kommen um sich einen Tipp zu holen. Beim vergleichen kann die Lehrkraft dann bspw. einen Leistungsschw\u00e4cheren Sch\u00fcler aufrufen und schauen ob er oder sie den Arbeitsauftrag erledigen konnte.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Eine Kollegin sagt: \u201eGesamtschulen sind ja immer mal wieder der letzte Trend, ob wir sie nun Oberschulen nennen oder Sekundarschulen, die Idee ist doch dieselbe. Alle werden gemeinsam unterrichtet, was f\u00fcr eine Ideologie. Dabei zeigt doch die empirische Forschung klar, dass das Gymnasium nur von den besten SuS besucht werden sollte. Die schlechten f\u00fchlen sich hier doch viel zu schnell \u00fcberfordert und das frustriert sie so sehr, dass sie vollkommen abschalten.\u201c Was antworten Sie der Kollegin?<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px\">Es ist nicht schlecht, dass es Gymnasien f\u00fcr Leistungsstarke SUS gibt, jedoch muss die Zugangsberechtigung klar geregelt werden, dass nur SUS aufs Gymnasium gehen k\u00f6nnen, die von der Grundschule nachweislich gute Leistungen mitbringen. In Bremen gibt es zwar die Klassifizierung mit dem Regelstandart jedoch haben die Eltern das letzt Wort. Das f\u00fchrt zu dem Problem, dass Eltern ihre Kinder trotz schwacher Leistung am Gymnasium anmelden. Dadurch entstehen heterogene Lerngruppen, dies wiederum f\u00fchrt zu \u00dcberforderung und Frustration bei den SUS. Auf einem Gymnasium kann nicht so differenziert werden wie auf einer Oberschule. Deswegen haben es Leistungsschw\u00e4chere Sch\u00fcler schwerer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Konferenz in Ihrem Fachbereich in Ihrem Fach an Ihrer Schule diskutiert\u00a0das Kollegium \u00fcber Ma\u00dfnahmen zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t. Sie erinnern\u00a0sich kurz an diese Vorlesung: nennen Sie zwei empirisch \u00fcberpr\u00fcfte Fakten zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t, die der Diskussion dienen k\u00f6nnten! Empirisch \u00fcberpr\u00fcfte Fakten belegen, dass \u00e4u\u00dfere Differenzierung effektlos scheint und die es wenn \u00fcberhaupt &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/2019\/04\/28\/alleine-im-team-in-der-gruppe-auf-der-suche-nach-dem-besten-arbeitsergebnis\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eAlleine, im Team, in der Gruppe &#8211; auf der Suche nach dem besten Arbeitsergebnis\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":10611,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23843],"class_list":["post-16","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv03","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10611"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16\/revisions\/17"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pabue\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}