{"id":9,"date":"2018-04-25T20:38:43","date_gmt":"2018-04-25T18:38:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/?p=9"},"modified":"2018-04-25T20:38:43","modified_gmt":"2018-04-25T18:38:43","slug":"sprachliche-heterogenitaet-in-den-naturwissenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/2018\/04\/25\/sprachliche-heterogenitaet-in-den-naturwissenschaften\/","title":{"rendered":"Sprachliche Heterogenit\u00e4t in den Naturwissenschaften"},"content":{"rendered":"<p>Bei meinen F\u00e4chern (Mathematik und Biologie) w\u00fcrde ich bez\u00fcglich des Umgangs mit Heterogenit\u00e4t vor allem auf die Leistung eingehen. Wie heute in der Vorlesung erw\u00e4hnt, und auch im R\u00fcckblick auf meine vergangene Schulzeit, haben SuS gerade an naturwissenschaftlichen F\u00e4chern unterschiedlich starkes Interesse und lernen somit auch unterschiedlich schnell. Daher w\u00fcrde ich deutlich auf die von den Lehrern\/Lehrerinnen gegebene Lernzeit aufmerksam machen. Es ist wichtig, dass SuS gen\u00fcgend Zeit zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen um Neues verstehen zu k\u00f6nnen. Dies geschieht bei jedem unterschiedlich schnell und gerade SuS, die ein geringes Interesse an den jeweiligen F\u00e4chern haben, ben\u00f6tigen dazu in der Regel mehr Zeit. Au\u00dferdem haben SuS unterschiedliche Pr\u00e4konzepte in Bezug auf unterschiedliche Themen. Ebenso werden W\u00f6rter in einem Text, der von den SuS zu lesen ist, unterschiedlich verstanden und somit wird das zu Erlernende m\u00f6glicherweise von Anfang an falsch aufgenommen. Hierbei sollten Lehrer und Lehrerinnen stets darauf achten, dass W\u00f6rter, welche in dem jeweiligen Fach eine andere Bedeutung als im Alltag haben, verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Aus meiner Schulzeit ist mir die Zusammenarbeit von SuS mit heterogenen Leistungsst\u00e4nden positiv in Erinnerung geblieben. Jeweils zwei Klassenmitglieder mit unterschiedlichen Leistungsst\u00e4nden haben zusammen eine Aufgabe o.\u00c4. bearbeitet. Hierbei konnte der Leistungsst\u00e4rkere den Leistungsschw\u00e4cheren helfen, Wissensl\u00fccken zuf\u00fcllen und dabei selbst nochmal das Erlernte wiederholen, sodass oft neue Zusammenh\u00e4nge entdeckt wurden. Auch f\u00fcr den Leistungsschw\u00e4cheren war diese Zusammenarbeit erfolgreich, da SuS meist besser nachvollziehen k\u00f6nnen, wie die andere Lernperson denkt und daher die Themen anders erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Meine zu erstellende Aufgabe w\u00fcrde zun\u00e4chst damit beginnen, dass SuS einen Kurztext zum Thema \u201eFotosynthese\u201c ausgeh\u00e4ndigt bekommen. Dann w\u00fcrden W\u00f6rter, welche in dem ausgeh\u00e4ndigten Text eine andere Bedeutung als im Alltag haben, erkl\u00e4rt werden (z.B. \u201eEnergie\u201c, \u201eWellenl\u00e4nge\u201c etc.). Anschlie\u00dfend erfolgt Gruppenbildung mit jeweils einem\/er leistungsst\u00e4rkeren und einem\/er leistungsschw\u00e4cheren Sch\u00fcler\/in. In Partnerarbeit sollen nun Aufgaben gel\u00f6st werden, welche sich auf den Text beziehen. Zun\u00e4chst k\u00f6nnte auf die Bedeutung der Fotosynthese f\u00fcr die einzelne Pflanze eingegangen werden. Danach w\u00e4re zu erarbeiten, welchen Stellenwert die Fotosynthese f\u00fcr die Umwelt hat. In einer Zusatzaufgabe k\u00f6nnte man erg\u00e4nzend den Ablauf der Fotosynthese detailierter darstellen. Dabei sollte die Lehrperson stets darauf achten, dass alle SuS gen\u00fcgend Zeit zur Bearbeitung haben und keine Unklarheiten aufkommen. Als letztes sollten sich Sch\u00fcler mit relativ gleichem Leistungsstand in einer Gruppen zusammen finden um die jeweils verschiedenen Aufgaben vorzustellen. Dabei sollte ein kontinuierlicher Austausch zwischen den SuS stattfinden. So kann das Erlernte vorgestellt und bei ggf. notwendigen Erkl\u00e4rungen vertieft werden.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde der Kollegin antworten, dass man mit der richtigen Unterrichtsform sehr wohl auch die vermeintlich Schw\u00e4cheren ausreichend intensiv mit in den Unterricht einbeziehen kann. Zudem bin ich der Meinung, dass in der Schule nicht nur Faktenwissen vermittelt werden soll, sondern auch soziale Kompetenz. In gewisser Weise ist dies bez\u00fcglich Heterogenit\u00e4t in der Schule f\u00f6rderlich, was den Stellenwert von Gesamtschulen aus meiner Sicht st\u00e4rkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei meinen F\u00e4chern (Mathematik und Biologie) w\u00fcrde ich bez\u00fcglich des Umgangs mit Heterogenit\u00e4t vor allem auf die Leistung eingehen. Wie heute in der Vorlesung erw\u00e4hnt, und auch im R\u00fcckblick auf meine vergangene Schulzeit, haben SuS gerade an naturwissenschaftlichen F\u00e4chern unterschiedlich starkes Interesse und lernen somit auch unterschiedlich schnell. Daher w\u00fcrde ich deutlich auf die von &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/2018\/04\/25\/sprachliche-heterogenitaet-in-den-naturwissenschaften\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Sprachliche Heterogenit\u00e4t in den Naturwissenschaften<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9550,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23844],"class_list":["post-9","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv04"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9550"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9\/revisions\/10"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}