{"id":11,"date":"2018-05-15T23:21:52","date_gmt":"2018-05-15T21:21:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/?p=11"},"modified":"2018-05-15T23:23:43","modified_gmt":"2018-05-15T21:23:43","slug":"11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/2018\/05\/15\/11\/","title":{"rendered":"Interreligi\u00f6se Konflikte im Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"<p>In der Ringvorlesung haben wir bereits viele Formen der Heterogenit\u00e4t kennengelernt, die in der Schule eine wichtige Rolle spielen. Ein zentraler Aspekt ist ebenso die Heterogenit\u00e4t der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in Bezug auf die religi\u00f6se Herkunft. Diese kommt vor allem im Religionsunterricht, aber auch in Unterrichtsf\u00e4chern wie Musik, Geschichte etc., zum Vorschein. Das Begegnungslernen im Religionsunterricht l\u00e4uft nach L\u00e4hnemann (2005,21) nach einem bestimmten Prozess ab. Zuerst lernt man sich gegenseitig kennen, sodass man sich anschlie\u00dfend gegenseitig verstehen kann. Dies f\u00fchrt zur gegenseitigen Achtung, um danach voneinander lernen zu k\u00f6nnen und vor allem auch f\u00fcreinander eintreten zu k\u00f6nnen. Hierbei ist jedoch stets darauf zu achten, dass individuelle Eigenschaften nicht auf Gruppen \u00fcbertragen werden. Personen sind stets unterschiedlich \u201estark\u201c religi\u00f6s. Daher ist es wichtig, respektvoll mit Wertvorstellungen Anderer umzugehen und keine Vorurteile zu entwickeln, bevor eine vern\u00fcnftige Auseinandersetzung mit der jeweiligen Glaubensrichtung stattgefunden hat. Andernfalls w\u00fcrde die Begegnung mit anderen Religionen und der damit verbundene Perspektivenwechsel deutlich schwieriger sein. Um das Ziel, Menschen mit anderen religi\u00f6sen Herk\u00fcnften zu verstehen und zu achten, zu erreichen, sollte also stets darauf geachtet werden, offen f\u00fcr neue Begegnungen mit verschiedenen Religionen zu sein.<\/p>\n<p>In meinem Religionskurs in der Oberstufe (dieser war sehr klein und bestand nur aus ca. 15 Personen) hat eine Mitsch\u00fclerin, welche Muslimin ist, von ihrem Tagesablauf w\u00e4hrend des Ramadan erz\u00e4hlt. Sofort stellten sich alle Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen vor, dass sie in der gleichen Situation sind, wodurch der Respekt vor der Selbstbeherrschung der Sch\u00fclerin enorm stieg. Das Interesse der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen mehr \u00fcber diese Religion zu erfahren wurde dadurch deutlich erh\u00f6ht.\u00a0So haben wir als Religionskurs eine erste Begegnung mit der Religion erfahren, welche das gesamte Interesse des Kurses weckte, sich intensiver mit dieser Glaubensrichtung auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>In kommenden Praktika m\u00f6chte ich zum einem beobachten, wie Lehrer und Lehrerinnen erste Begegnungen mit anderen Religionen einleiten. Ist es m\u00f6glich das Interesse der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler so stark zu wecken, sodass Vorurteile (von alleine und ggf. zum Teil unbewusst) aus dem Weg geschaffen werden k\u00f6nnen? Und inwiefern beeinflusst dies das Kennenlernen und Achten der anderen Religion?\u00a0Andererseits m\u00f6chte ich beobachten, ob und in wie weit die religi\u00f6se Herkunft die Akzeptanz von Personen und den Umgang mit ihnen beeinflusst. Dabei m\u00f6chte ich vor allem darauf achten, ob dies in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen verschieden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Ringvorlesung haben wir bereits viele Formen der Heterogenit\u00e4t kennengelernt, die in der Schule eine wichtige Rolle spielen. Ein zentraler Aspekt ist ebenso die Heterogenit\u00e4t der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in Bezug auf die religi\u00f6se Herkunft. Diese kommt vor allem im Religionsunterricht, aber auch in Unterrichtsf\u00e4chern wie Musik, Geschichte etc., zum Vorschein. Das Begegnungslernen im &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/2018\/05\/15\/11\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Interreligi\u00f6se Konflikte im Religionsunterricht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9550,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23846],"class_list":["post-11","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv06"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9550"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11\/revisions\/13"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ntemplin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}