Beitrag 04

Nennen sie zwei Methoden-Werkzeuge, die sie besonders interessant für ihre Fächer finden und vorher noch nicht kannten. Skizzieren sie kurz den möglichen Einsatz in einem Fachunterricht.

Meine Visitenkarte: Diese Methode kannte ich zuvor nicht und sie stößt bei mir auf Interesse. Für mich lässt sich diese Methode fächerübergreifend im Unterricht integrieren und eignet sich für sämtliche Themen. Durch diese Methode hat man die Möglichkeit, mit anderen locker ins Gespräch zu kommen und die Lehrkraft erhält einen Einblick, wie und was die SuS bereits mit einbringen.

In Politik eignet sich diese Methode m. E. für viele Themen.

Anregungen zu „Wahlen“

Ich glaube, Wahlen tragen zur Gestaltung und Durchsetzung von Zielen bei, weil…

Ich glaube, Wahlen sind wichtig, weil ….

Am Thema Wahlen finde ich besonders interessant, ….

Am Thema Wahlen finde ich besonders kompliziert, dass ….

 

Buchstaben-Verbindungen: Diese Methode fand ich auf Anhieb für mein zweites Fach Deutsch besonders interessant. Während meiner Unterrichtseinheit in Deutsch habe ich die SuS in der letzten Stunde ein eigenes Gedicht zum Frühling schreiben lassen. Hier könnte man sehr gut das Alphabet heranziehen und zu jedem Buchstaben Assoziationen zum Frühling aufschreiben und während des Schreibens am Gedicht heranziehen. So haben die SuS eine Liste samt Ansammlungen, auf die sie immer wieder zurückgreifen können. Schade, dass ich diese Methode nicht in der Stunde genutzt habe.

2 | Finden Sie im Netz noch eine spezifische fachdidaktische Methodensammlung?

Ich habe gerade durch das Netz gestöbert und bin auf folgende Methodensammlung für den Sozialkundeunterricht gestoßen: http://www.sowi-online.de/praxis/methode/handlungsorientierte_methoden.html

In dieser Sammlung geht es um handlungsorientierte Methoden für den Unterricht. Die Sammlung ist sehr übersichtlich aber bietet nicht unbedingt neue innovative Methoden. Vielleicht ist sie aber für den einen oder anderen passend.

 

Beitrag 02

Teilaufgabe 01: Bevor sie den Artikel lesen: Welche Ergebnisse erwarten sie? Schreiben sie diese schriftlich auf (z.B. im Entwurfsmodus in ihrem Blog).

 

Ich befürchte stark, dass das Hauptaugenmerk in der kaufmännischen Unterrichtspraxis eher auf frontale Phasen ausgerichtet ist und der Einsatz vielfältiger Medien kaum Beachtung findet. Ich erwarte von dem Artikel keine bahnbrechenden Ergebnisse und auch keine schockierenden Informationen, sondern werde sicherlich in meinen Erwartungen bestätigt. Die Beobachtungen während der aktuellen Praxis zeigen deutlich, dass LuL eher zu konventionellen Methoden und gängigen Medien greifen. Vermutlich ist dies einer eher unkomplizierten Arbeitsplanung geschuldet.

 

Teilaufgabe 02: Lesen sie den Artikel von Seifried et al. Beantworten sie die folgende Frage: „Was hat sie überrascht bzw. war anders, als sie es erwartet haben?“ sowie „Warum ist das aber so?“

Großartig überrascht bin ich nach Lesen des Artikels nicht. Dass die Umsetzung eines handlungsorientierten Unterrichts mit einem großen Zeitaufwand in Verbindung gebracht wird, ist nachvollziehbar. Der zu vermittelnde Unterrichtsstoff wird immer umfangreicher und es geht schon lange nicht mehr nur um bloße Unterrichtsvermittlung. Neben dem erzieherischen Bildungsauftrag gesellen sich weitere Herausforderungen.

 

Meinen Beobachtungsbogen kann ich leider nicht hochladen.

Beitrag 03

Simulation

Ich habe mich intensiver mit der Methode der Simulation auseinandergesetzt, weil sich diese Methode großer Beliebtheit erfreut.

Die Simulationsmethode ermöglicht oft spielerisch, dass die Lernenden Rollen übernehmen können, in denen sie Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit erlangen können. Hierbei wird eine simulierte Umwelt geschaffen, die lebensnah zur Entwicklung und des Trainierens der genannten Kompetenzen beitragen kann (Flechsig 1996). Ein hoher Spaßfaktor ist durch den spielerischen Charakter gegeben, sodass Lernende dieser Methode große Begeisterung entgegenbringen. Gefahr hierbei ist allerdings das häufige Fehlen der Ernsthaftigkeit von dargestellten Situationen (ebd.). Umfangreichere Simulationen erfordern oft komplexer Spielregeln, die eine sorgfältige Planung voraussetzen.

Ein Blick auf meine Fächer zeigt deutlich, dass diese Methode häufig im Bereich Politik eingesetzt werden kann und auch wird. Die Lernenden erhalten die Möglichkeit, in unterschiedliche Rollen und in die Rolle unterschiedlicher Akteure, zu schlüpfen. Lernaufgaben können hierbei das Finden von konkreten Problemen aber auch eine Auseinandersetzung mit möglichen Lösungen für Problemanalysen.

 Unterrichtsskizze zum Thema Finanzkrise im Fach Politik. Wahrscheinlich sinnvoller in höheren Klassen.

Unterrichtsziel(e): Kritische Sicht auf Krisen

Stunde 1 + 2: Wissensaneignung zur globalen Finanzkrise (ausgelöst im Jahre 2007 als Immobilienkrise)

Perspektiven aus ökonomischer Sicht

Gruppenarbeit, Gespräche im Plenum etc

Stunde 3 + 4: Planspiel

Ablauf:

  • Rollenverteilung

Szenario:

unterschiedliche Akteure UnternehmerInnen, SpekulantInnen, Markt, Beschäftigungslose etc.

  1.  Z. B. Unternehmen mit dem meisten Gewinn gewinnt

3 Spielrunden

  1. Lernende werden im ersten Schritt mit den Spielregeln vertraut gemacht und mit kleineren Herausforderungen konfrontiert
  2. Die Lernenden handeln nun aktiv

            SpielerInnen müssen auf die Marktveränderungen reagieren

            Angebot und Nachfrage (unterschiedliche Produkte)

  1. Bewertungsphase (Erfolg – Misserfolg etc.)

                        Zeitlich ließe sich diese Phase auch in die nächste Std. verlagern.

Wichtig bei der Simulationsmethode (Planspiel) ist es, den Lernenden/Spielenden deutlich zu machen, dass sie eine Rolle eingenommen haben, die sie nun wieder verlassen.

 Neben Medien wie Papier, Stiften, die als Produkte dienen, wäre der Einsatz von audiovisuellen Medien, um zum Bsp. das Jubeln von SpekulantInnen darzustellen, sinnvoll. Die Rolle des Marktes könnte mit Hilfe von Laptop und Beamer an die Wand projiziert werden, um eine möglichst reale Situation zu schaffen. Die Lernenden können spielerisch Verantwortung übernehmen und ihre Fähigkeiten erproben (Spielen durch Spaß) (Flechsig 1996).