{"id":4,"date":"2013-10-25T16:02:17","date_gmt":"2013-10-25T14:02:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/?p=4"},"modified":"2014-01-18T13:29:43","modified_gmt":"2014-01-18T11:29:43","slug":"aufgabe-2-theorie-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/2013\/10\/25\/aufgabe-2-theorie-1\/","title":{"rendered":"Theorie1"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Wie wandelt sich das Verst\u00e4ndnis von Staat\/Gesellschaft in den im Text behandelten Epochen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis ver\u00e4ndert sich von Epoche zu Epoche und ist zwischenzeitig sogar wieder \u201er\u00fcckschrittlich\u201c. In den griechischen Stadtstaaten war eine B\u00fcrgerbeteiligung besonders wichtig, d.h.\u00a0 dass es Volksversammlung etc. gegeben hat und die B\u00fcrger entscheiden konnten. Dieses Privileg galt allerdings nicht der ganzen Bev\u00f6lkerung, sondern nur einem kleinen Teil. Zudem war damals das private und das \u00f6ffentliche Leben eng miteinanderverbunden, daraus resultierte das Privileg entschieden zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Platon beschrieb den Staat als gro\u00dfen Organismus, der aus einer gebildeten Gesellschaft wuchs. Aristoteles hingegen lenkte den Blick eher auf den sozialen Bereich, d.h. dass alle Menschen zusammen entscheiden sollten.<\/p>\n<p>Zur Zeit den Hellenismus war nicht mehr die Beteiligung an der Politik wichtig, sondern dass sich jeder Mensch ein eigenes Bild \u00fcber die Umst\u00e4nde etc. verschaffen sollte. Stoa sprach in diesem Sinne von dem \u201eKosmopolis\u201c, d.h. dass alle Menschen politischen Gesetzen folgen k\u00f6nnen und m\u00fcssen. Politik wird in diesem Zusammenhang als Naturrecht betrachtet.<\/p>\n<p>In der r\u00f6mischen Republik wurde ein erster W\u00e4hlerblock von einem damaligen Anwalt aufgebaut. Die Wahlen konnten allerdings nicht durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Christentum sicherte \u00a0im christlichen Mittelalter die Machtverh\u00e4ltnisse. Die Staatsreligion wurde zur Legitimation f\u00fcr den Platz auf dem Thron und f\u00fcr z.B. Kriege. Die Verh\u00e4ltnisse wurden zu dieser Zeit nicht hinterfragt, da die Menschen als Ketzer bezichtigt worden w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Im 11. Jahrhundert erlangte die St\u00e4dte im r\u00f6mischen Reich ihre Unabh\u00e4ngigkeit, die Gesetze wurde fortan durch die Gesamtheit der B\u00fcrger beschlossen.<\/p>\n<p>In der franz\u00f6sischen Religion schrieb Kant, dass der Rechtsstaat eine vernunftgem\u00e4\u00dfe Ordnung des Politischen sei, bei dem jeder Mensch als Staatsb\u00fcrger an der Gesetzgebung teilnimmt und zugleich den Gesetzen gegen\u00fcber Untertan ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Welche Ideen sind Ihnen im Text begegnet, die Ihnen heute beim Verstehen politischer Zusammenh\u00e4nge helfen k\u00f6nnen? Welche Ideen sind Ihnen v\u00f6llig fremd?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich fand die Ideen von Platon und Aristoteles sehr wichtig. Platon sagt, dass es einen politischen Organismus aus gebildeten Menschen gibt und Aristoteles richtet den Blick nur auf das Soziale. Meiner Meinung nach m\u00fcssten beide Ansichten verkn\u00fcpft werden. Es sollten alle Menschen mitbestimmen d\u00fcrfen, aber es darf nicht willk\u00fcrlich bestimmt werden, daher ist eine gewisse Bildung sehr wichtig. Dieses Prinzip verfolgen wir in der heutigen Zeit auch, da erst ab einem bestimmten Alter, in dem auch ein bestimmter Bildungsgrad erreicht ist, gew\u00e4hlt werden darf.<\/p>\n<p>Die Theorie von Hobbes hingegen ist mir v\u00f6llig fremd. Sie besagt, dass die Menschen ihr Recht auf Selbstbehauptung \u00a0an einen souver\u00e4nen Entscheidungstr\u00e4ger (Monarch, Parlament) abgeben sollen. Zuerst ist mir nicht klar, wie ein Parlament und ein Monarch auf den gleichen Rang gelangen. Zum anderen finde ich, dass jeder Mensch selbst mitentscheiden muss, was mit seinem Leben und mit der Gesellschaft in der er lebt geschieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wandelt sich das Verst\u00e4ndnis von Staat\/Gesellschaft in den im Text behandelten Epochen? 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