{"id":11,"date":"2013-12-05T14:14:15","date_gmt":"2013-12-05T12:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/?p=11"},"modified":"2013-12-05T14:14:31","modified_gmt":"2013-12-05T12:14:31","slug":"wahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/2013\/12\/05\/wahlen\/","title":{"rendered":"Wahlen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Wie beurteilen Sie auf Grundlage des von Ihnen gew\u00e4hlten Textes die Rolle von Parteien (und Verb\u00e4nden) im Staat? Was k\u00f6nnen Parteien leisten und wo sind die Grenzen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Parteien und Verb\u00e4nde vertreten andere Bereiche. Beide vertreten Ziele und sind auf Einzelinteressen ausgerichtet. Die Parteien sind, im Gegensatz zu den Verb\u00e4nden, in der Position Macht auszu\u00fcben und so eine Regierungsverantwortung zu \u00fcbernehmen. Verb\u00e4nde bilden sich aus Menschen, die die gleichen Interessen vertreten und zusammen f\u00fcr diese eintreten. Die Parteien haben in der Vergangenheit einen gro\u00dfen Wandel durchlebt und die Aufgaben sind stetig gewachsen.<\/p>\n<p>Laut Max Weber sind Parteien Organisationen, die zwischen Staat und Gesellschaft stehen.\u00a0 Er bezieht sich dabei darauf, dass eine Partei die Ziele einzelner vertreten kann, sie hat allerdings auch die M\u00f6glichkeit die Ziele gegen den Willen anderer mit einem gewissen Zwang durchzusetzen.<\/p>\n<p>Sigmund Neumann stellte Kriterien auf, um Parteien zu beschreiben. Nach ihm muss eine Partei eine Organisation, ein Programm und ein Kampfcharakter haben. In unserer heutigen Zeit, treffen diese Kriterien allerdings auch auf gro\u00dfe Verb\u00e4nde zu, wie z.B. der Deutsche Gewerkschaftsbund. Der einzige, durch das Gesetz vorgegebene, Unterschied ist, dass eine Partei alle sechs Jahre an eine Bundes- oder Landtagswahl teilnehmen muss.<\/p>\n<p>Der Parteibegriff greift allerdings immer noch viel zu kurz, da ein Parteimitglied gleichzeitig noch in anderen Bereiche t\u00e4tig sein kann und es mit zu einer Verbindung zwischen Gesellschaft und staatlichen Organisationen kommen kann. Aus diesem Grund m\u00fcssten die Kriterien weiter gefasst werden, damit auch die Institutionen um die Parteien herum mit in den Blick genommen werden.<\/p>\n<p>Eine Grenze der Parteien ist laut der Theorie der repr\u00e4sentativen Demokratie, dass sie sich nicht in erster Linie um das Wohl der B\u00fcrger bem\u00fchen. Dies geschieht oft erst, wenn zwei Parteien konkurrieren. So sollen mehr W\u00e4hler von der Partei \u00fcberzeugt werden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>\u00a0Wie sehen Sie das Verh\u00e4ltnis der Parteien zu Verb\u00e4nden?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Parteien haben eine wichtige Stellung in der Politik, wohingegen Verb\u00e4nde eher nur einen kleinen Umfang einnehmen. Dies sieht man daran, dass Parteien an den Wahlen teilnehmen k\u00f6nnen und Verb\u00e4nde nicht. Zudem arbeiten diese beiden Gruppen nicht direkt zusammen. Verb\u00e4nde bilden sich meist, wenn es keine Partei gibt, die genau das Interesse der Menschen aus einem Verband vertritt.<\/p>\n<p>Text: Informationen zur politischen Bildung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie beurteilen Sie auf Grundlage des von Ihnen gew\u00e4hlten Textes die Rolle von Parteien (und Verb\u00e4nden) im Staat? Was k\u00f6nnen Parteien leisten und wo sind die Grenzen? Parteien und Verb\u00e4nde vertreten andere Bereiche. Beide vertreten Ziele und sind auf Einzelinteressen ausgerichtet. Die Parteien sind, im Gegensatz zu den Verb\u00e4nden, in der Position Macht auszu\u00fcben und &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/2013\/12\/05\/wahlen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Wahlen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2075,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-11","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2075"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/nati\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}