Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hedtke

Welche Anregungen und Fragen für den Sachunterricht nehmen Sie aus dem Vortrag mit?

Prof. Dr. Reinhold Hedtke referierte am 19.11.2913 auf Einladung der deutschen Vereinigung für politische Bildung Bremen in der Sparkasse. Er stellte eine pragmatische Skizze der politisch-ökonomischen Bildung vor und erläuterte, dass der Politikunterricht umstrukturiert wurde.

Zuerst stellte Hedtke vor, dass der ökonomische Teil der Politik immer wichtiger wird und das es unterschiedliche Begriffserläuterungen gibt. Laut ihm ist der phänomenische Begriff der geeignetste, da die Grenzen zwischen den Bereichen unscharf sind und so auch das historische und kulturelle einfließen kann.

Anschließend hat er einige Basisposition aufgestellt. Diese besagen, dass es immer mehrere Sichten auf die Politik geben sollte und bei Politik und Ökonomie würde dies gut gelingen, daher müsse dieser Bereich nicht weiter ausgebaut werden.

Ein wichtiger Punkt seines Vortrages war der Pluralismus der politisch-ökonomischen Bildung. Laut ihm sollten schulspezifisches Domänenwissen mit anderen Fächern kombiniert werden und die Inhalte sollte eine Interpendenz aufweisen. Diese Dinge werden von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gelöst.

Hedtke sieht die politisch-ökonomische Bildung als Bereich der gesellschaftlichen bzw. sozialwissenschaftlichen Bildung.  Daher sollte den Kindern gezeigt werden, warum dieses Fach so wichtig ist.

Zum Schluss hat er vergleicht er die Bildungspläne von Niedersachsen und Bremen. Hier kritisiert er die seit langem etablierte Vorstellung von Unterrichtsinhalten eines Faches.

Hedtke hat in seinem Vortrag viele Dinge angeregt von denen ich nur einen Ausschnitt beschrieben habe.  Mir kam vieles bereits bekannt vor  z.B. dass die Grenzen zwischen den Bergiffen oder Themengebieten fließend sein sollten oder dass  fächerübergreifend gearbeitet werden sollte. Auch sein Anliegen, dass die Politik zur gesellschaftlichen bzw. sozialwissenschaftlichen Bildung gehört und dadurch einen hohen Stellenwert haben sollte, ist mir nicht neu. Alles in allem hat mir sein Vortrag einige Dinge verdeutlicht, aber wirklich neue Anregungen oder Fragestellungen haben sich für mich nicht ergeben. EIn sehr wichtiger Punkt war für mich ziemlich zum Schluss, dass er kritisiert hat, dass der Bildungsrahmen schärfer definiert werden muss.

 

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