{"id":9,"date":"2013-06-04T02:13:32","date_gmt":"2013-06-04T00:13:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/myblock\/?p=9"},"modified":"2013-06-04T02:13:32","modified_gmt":"2013-06-04T00:13:32","slug":"warum-fallt-es-lehrerinnen-und-lehrern-so-schwer-mit-heterogenitat-umzugehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/myblock\/2013\/06\/04\/warum-fallt-es-lehrerinnen-und-lehrern-so-schwer-mit-heterogenitat-umzugehen\/","title":{"rendered":"Warum f\u00e4llt es Lehrerinnen und Lehrern so schwer, mit Heterogenit\u00e4t umzugehen?"},"content":{"rendered":"<p>\u201eViele LehrerInnen bem\u00fchen sich zwar um einen methodisch abwechslungsreichen und sch\u00fcleraktvierenden Unterricht. Innere Differenzierung ist (\u2026) in der Schulpraxis aber (noch?) kaum verbreitet; die konzeptionell angelegten M\u00f6glichkeiten werden lediglich in bescheidenen Grenzen genutzt\u201c\u00a0 (Trautmann\/Wischer 2011, S. 123). Setzen Sie sich mit dem eingestellten Text von Reh (2005) auseinander und \u00fcberlegen Sie:<\/p>\n<p>Warum tun sich Lehrkr\u00e4fte im Umgang mit einer heterogenisierten Sch\u00fcler*innenschaft und einer individualisierenden \u00d6ffnung des Unterrichts schwer?<\/p>\n<p>Dem Text von Sabine Reh zufolge besteht bei den Lehrkr\u00e4ften, in der Regel, eine Sehnsucht nach einer &#8222;homogenen&#8220; Lerngruppe. Hier k\u00f6nnen die Lehrer viel Stoff mit wenig Aufwand den Sch\u00fclern \u00fcbermitteln. Meistens weisen Schulklassen jedoch eine gro\u00dfe Heterogenit\u00e4t auf. Man hat sowohl Leistungsstarke Sch\u00fcler, die mit dem Unterrichtsstoff unterfordert sind, aber auch Leistungsschwache die im Unterricht schwer mitkommen. Das Verlangen der Lehrer, jedem Sch\u00fcler gerecht zu werden und dabei auf alle Eingehen zu k\u00f6nnen, l\u00f6st bei vielen Lehrkr\u00e4ften einen Arbeitsdruck aus. Bei zu gro\u00dfer Heterogenit\u00e4t k\u00f6nnen einige Lehrkr\u00e4fte den Anforderungen nicht mehr Stand halten, weil es viel Arbeitsaufwand mit sich bringt.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden Sie sich selbst zu dieser Anforderung positionieren?<\/p>\n<p>Wenn ich an meine eigene Schulzeit denke, merke ich selbst wie m\u00fchsam es sein muss, in einer heterogenen Lerngruppe zu Unterrichten. Zun\u00e4chst ist es meiner Meinung nach wichtig, die Heterogenit\u00e4t der Klasse und somit die Leistungsst\u00e4rken der Sch\u00fcler so schnell wie m\u00f6glcih festzustellen. Anschlie\u00dfend w\u00fcrde ich, wie im Text erw\u00e4hnt, Gruppenarbeiten bevorzugen, bei der die Leistungsstarken Sch\u00fcler den Leistungsschwachen behilflich sein k\u00f6nnen. Au\u00dferdem w\u00fcrde ich bei bestimmten Aufgaben, wie Hausaufgaben, Referate oder Tests, je nach Leistungsst\u00e4rke, verschiedene Aufgaben verteilen, um eine Unterforderung der Leistungsstarken und eine \u00dcberforderung der Leistungsschwachen zu verhindern. Allerdings sind die besten Voraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche Arbeit in heterogenen Lerngruppen: Nicht zu viele Sch\u00fcler in einer Klasse oder zwei Lehrkr\u00e4fte bei gr\u00f6\u00dferen bzw. bei problematischen Klassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eViele LehrerInnen bem\u00fchen sich zwar um einen methodisch abwechslungsreichen und sch\u00fcleraktvierenden Unterricht. Innere Differenzierung ist (\u2026) in der Schulpraxis aber (noch?) kaum verbreitet; die konzeptionell angelegten M\u00f6glichkeiten werden lediglich in bescheidenen Grenzen genutzt\u201c\u00a0 (Trautmann\/Wischer 2011, S. 123). 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