{"id":23,"date":"2012-06-14T07:49:51","date_gmt":"2012-06-14T07:49:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mirkovondervogelweide\/?p=23"},"modified":"2012-06-14T07:49:51","modified_gmt":"2012-06-14T07:49:51","slug":"beitrag-zur-sitzung-vom12-06-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mirkovondervogelweide\/2012\/06\/14\/beitrag-zur-sitzung-vom12-06-2012\/","title":{"rendered":"Beitrag zur Sitzung vom12.06 2012"},"content":{"rendered":"<p>Warum ist Spracherwerb m\u00f6glich?<\/p>\n<ul>\n<li>Sprache als ein mentales angeborenes Organ? (nach Chomsky; Nativisten)<\/li>\n<li>Sprache durch Nachahmen (nach Skinner; Behavioristen)<\/li>\n<li>Sprache wird kognitiv\/denkend erworben (Kognitivisten; Vygotskij, Piaget)<\/li>\n<\/ul>\n<p>1) Was meinen Sie? Fragen Sie Ihre Eltern\/Gro\u00dfeltern\/Bezugspersonen, wie Sie sprechen lernten und stellen Sie Ihre eigene Spracherwerbshypothese auf!<\/p>\n<p>2) Sprache (sowohl der m\u00fcndliche als auch der schriftliche Ausdruck) ist die Visitenkarte eines Menschen. Was meinen Sie, was ist prim\u00e4r: Sprache oder Denken? Spricht man, wie man denkt oder denkt man, wie man spricht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist die These von Skinner Behaviorismus am zutreffendsten. Ich denke das heranwachsende am besten die Sprache durch Nachahmung lernen k\u00f6nnen. Heranwachsende versuchen ihre Umwelt wahrzunehmen und eine zentrale Konstante in ihrem fr\u00fchen Leben, sind die Eltern. Sie nehmen ganz genau war, welche Mundbewegungen, T\u00f6ne und Regungen ihre Umwelt machen und versuchen diese zu &#8222;Kopieren&#8220;.<\/p>\n<p>1) Ich denke, dass es mir \u00e4hnlich gegangen ist wie oben beschrieben. Meine Eltern haben viel mit mir gesprochen und irgendwann habe ich diese Sprache mitsamt Dialekt und Eigenart \u00fcbernommen. Es kann doch kein Zufall sein, dass Kinder immer den elterlichen Dialekt in ihre Sprache mit \u00fcbernehmen! Eine Spracherhypothese aufzustellen, finde ich sehr schwer, da ich in diesem Thema weder belesen und mir \u00fcberdies das Interesse fehlt. Ich kann mir dennoch vorstellen, dass Heranwachsende die Bewegungen (Gestiken, Mimiken) des elterlichen Mundes wahrnimmt und das Gehirn diese verarbeitet. Der Mensch hat, bedingt durch seinen Willen in einer Gruppe zu leben, einen Mittelungswillen. So erkennt selbst ein Baby, dass jene Mundbewegungen als Kommunikationsmittel taugt.Eventuell ist der Spracherwerb ein &#8222;evolutionsbedingtes&#8220; Grundbed\u00fcrfnis des Menschen, welches es zu erf\u00fcllen gilt und \u00fcberdies ein Selektionsvorteil darstellt.<\/p>\n<p>2) Ich denke das beide S\u00e4tze nicht stimmen! Das Gehirn ist in der Lage so Komplexe Gedanken, Gef\u00fchle und Denkweisen herzustellen, dass die Sprache (als solches) nicht in der Lage ist, sie 1:1 zu \u00fcbermitteln. F\u00fcr mich sind Denken und Sprechen zwar eng miteinander verkn\u00fcpft ,ganz klar! Menschen versuchen ,mit Hilfe von W\u00f6rtern, viel von Ihren inneren Gedanken preiszugeben! Doch warum bedeutet ein Wort das was es bedeutet? Die Bedeutung eines Wortes ist arbitr\u00e4r und genauso sind k\u00f6nnen unsere Gedanken, nur mit Hilfe von arbitr\u00e4ren Gebrauchsmittel (W\u00f6rtern) gebildet werden.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re an dieser Stelle auf, da es f\u00fcr mich nicht die eine Wahrheit in Bezug auf Spracherwerb gibt! Dem Methodenpluralismus sei Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum ist Spracherwerb m\u00f6glich? Sprache als ein mentales angeborenes Organ? 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