{"id":21,"date":"2012-05-29T15:10:04","date_gmt":"2012-05-29T15:10:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mirkovondervogelweide\/?p=21"},"modified":"2012-05-31T10:13:03","modified_gmt":"2012-05-31T10:13:03","slug":"fragestellung-zu-sitzung-vom-29-05-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mirkovondervogelweide\/2012\/05\/29\/fragestellung-zu-sitzung-vom-29-05-2012\/","title":{"rendered":"Fragestellung zu Sitzung vom 29.05.2012"},"content":{"rendered":"<p>Fragestellung: Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. Wie erkl\u00e4ren Sie sich diese Ergebnisse und wie k\u00f6nnte man diese Situation verbessern?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach, f\u00fchlen sich Sch\u00fcler unwohl in Schulen und staatlichen Institutionen, wegen einer Vielzahl von Aspekten. Im folgenden, werde ich, auf die f\u00fcr mich wichtigsten Punkte eingehen.<\/p>\n<p>Punkt 1: Seit den 70er Jahren wird uns Jahr f\u00fcr Jahr klar gemacht, die Gesellschaft und Politik muss daf\u00fcr Sorge tragen, dass die Integration von Frauen besser gelingt. Es wird \u00fcber eine gesetzliche Frauenquote verhandelt, Sch\u00fclerinnen werden schon ab der Grundschule &#8222;bet\u00fcdelt&#8220; und in manchen F\u00e4chern, kriegen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen, je nach Geschlecht, andere Aufgabenstellungen. Jahrzentelang hat man enorme Anstrengungen unternommen, Frauen wo immer es geht, beruflich zu integrieren und dem Manne gleich zu stellen. Das ist auch legitim und richtig, aber hat man dabei die Sch\u00fcler vergessen! Es kann doch nicht sein, dass die Gesellschaft den gleichen Fehler bei M\u00e4nnern macht, wie damals bei den Frauen, n\u00e4mlich diese v\u00f6llig zu diskriminieren! Wenn ein M\u00e4dchen in der Schule weint, wird diese getr\u00f6stet. Ist dies denn bei einem Jungen auch der Fall? Es werden Berufsorientierungstage f\u00fcr weibliche Frauen emacht, wie &#8222;Berufsb\u00f6rse Frau&#8220;, aber gibt es das auch f\u00fcr Sch\u00fcler. Sch\u00fclerinnen sollen in klassische &#8222;M\u00e4nnerberufe&#8220; wie Maurer, Tischler, Mechaniker etc. hereingef\u00fchrt werden, aber was ist mit denn umgekehrt?\u00a0 Wird ein Tag veranstaltet, welcher ganz auf die m\u00e4nnlichen Sch\u00fcler zugeschnitten ist? Nein es gibt ihn nicht, obwohl in Pflege- und Betreuungsberufen akuter &#8222;M\u00e4nnermangel herrscht!<\/p>\n<p>Punkt 2: Es gibt in Schulen, ja gerade in Grundschulen, kaum m\u00e4nnliche P\u00e4dagogen. So fehlt Sch\u00fclern aus Scheidungsfamilien, nicht nur in der Familie, sondern auch in einer staatlichen Institution, eine m\u00e4nnliche Bezugsperson. Diese ist aber oftmals eine gro\u00dfe Hilfe, wenn es um typische &#8222;M\u00e4nnerprobleme&#8220; geht. Wenn die Politik in der Wirtschaft um eine &#8222;Frauenquote&#8220; verhandelt, warum dann nicht auch um eine &#8222;M\u00e4nnerquote&#8220; in typisch weiblichen Berufen? Nein das w\u00e4re ja zu einfach, es ist ja blo\u00df ein Junge und kein M\u00e4dchen!<\/p>\n<p>Punkt 3: Viele m\u00e4nnliche Sch\u00fcler haben keine Identifikation mehr zu Ihrem eigenen Geschlecht. W\u00e4hrend viele junge Damen eine genaue Vorstellung haben, was eine Frau verk\u00f6rpern soll, findet man dies bei den m\u00e4nnlichen Unterrichtenden nicht mehr. Das typische &#8222;M\u00e4nnerbild&#8220; ist aufgeweicht, vielleicht nicht mehr vorhanden. Viele Lehrkr\u00e4fte wollen aus Jungen &#8222;kleine Frauen&#8220; machen, aber das geht eben nicht! Man kann aus keinem Menschen etwas anderes machen und sollte Ihn nicht verbiegen. Das Ergebnis sieht man heute zum Teil auch an der Mode, w\u00e4hrend der Mann immer Metrosexueller wird, ist Frauenmode dagegen immer weiblicher angehaucht. Jungen brauchen daher, \u00e4hnlich wie\u00a0 Frauen eine Institution , welche ihre Rechte verteidigt und dar\u00fcber hinaus einen m\u00f6glichen Weg vorgibt, wie man als Mann durch Leben gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Emanzipation der Frau und der \u00fcbertriebene Feminismus, hat f\u00fcr die Frauen viele Vorteile gebracht. Sie haben sich ihre legtimen Rechte hart erk\u00e4mpft, doch dies ging oftmals auf Kosten der m\u00e4nnlichen Gesellschaft. Dies sollte schnellstm\u00f6glich &#8222;bereinigt&#8220; werden. Jungen wie M\u00e4dchen, brauchen die gleiche Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Lehrkr\u00e4fte. Was wird ganz sicher nicht brauchen sind Feministinnen, welche aus verkehrten M\u00e4nnerhass (woher dieser auch immer kommen mag) eine neue diskriminierte Klasse erschaffen, die M\u00e4nner!<\/p>\n<p>Ich hoffe das es irgendwann eine Person gibt, die sich f\u00fcr die &#8222;Grundrechte&#8220; des Mannes einsetzt und den weiblichen Emanzipationswahn die Stirn bietet. Nur so k\u00f6nnen Sch\u00fcler wieder den Sch\u00fclerinnen gleichgestellt werden und m\u00fcssen sich nicht &#8222;den\u00a0 Feministinnenwahn um Alice Schwarzer&#8220; ergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragestellung: Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. 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