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Schlagwort: project happiness

3einhalb hilfreiche Methoden zur Überwindung von Arbeitsblockaden

Wer seit einiger Zeit absolut gar nichts mehr zustande gebracht hat und langsam an seinen eigenen Fähigkeiten zweifelt, braucht einen Neustart für seine Arbeitshaltung. In diesem Beitrag stelle ich euch dreieinhalb Ansätze vor, die euch helfen können, Arbeitsblockaden zu überwinden: Messy Movement, 10-Minuten-Lernen, Joggenblumenpflücken & Trust the Process. Klingt alles komisch, ist auch so. Hilft aber auch! Wie geht es euch damit? Lasst mir gerne euren Kommentar da!

1. Messy Movement
Kennt ihr auch Fynn Kliemann, diesen Youtube-Typen aus Norddeutschland, der immer verrückte Dinge baut und davon auf seinen (drei?) Youtube-Channels Videos hochlädt? Wikipedia kommentiert, dass die teilweise gefährlich anmutenden Aktionien vor Dilletantismus und Missgeschicken nur so strotzen und in einem verlinkten Artikel heisst es, dass Kliemann einfach zwei linke Hände habe. Trotzdem baut und werkelt er, was das Zeug hält, auch wenn er dabei durchgehend irgendetwas kaputt macht und flucht. Ich finde das nicht nur richtig lustig anzusehen, sondern auch total inspirierend. In einem Interview sagte der Jungunternehmer, er fange lieber einfach an, als alles zu zerdenken. Auf dem Weg zum Ziel gehe dabei zwar fünfmal alles n die Brüche, aber er sei auf diese Weise trotzdem schneller fertig, als jemand der sich über alles den Kopf zerbricht. Jeder, der sich schon einmal dabei erwischt hat, vor lauter Sorgen und Zweifeln am Ende gar nichts gemacht zu haben, kann wohl zustimmen, dass „einfach machen“ gar nicht mal so einfach ist. Gerade deshalb ist es in Zeiten, in denen ein Projekt noch im Vagen hängt und man von Unsicherheit geplagt ist, ein befreiender Schritt. Das nächste Mal, wenn du also in eurem Kopf feststeckst: Raus da! Fang einfach an, mach einen ersten, chaotischen Schritt und sieh, wohin du damit kommst.

2. 10-Minuten-Lernen
Um wieder ins Arbeiten hineinzukommen, insbesondere, wenn das Arbeiten noch mit Stress und unangenehmen Gefühlen verbunden ist, eignet sich diese Methode hervorragend. Ich nenne sie heimlich auch „den riesigen Berg kleinhacken“, weil es vor meinem inneren Auge immer nach diesem Bild aussieht. Außerdem trifft es das Ziel der Übung ganz gut, nämlich sich in gut portionierten 10-Minuten-Abschnitten dem (scheinbar) riesigen Berg an Arbeit stellen, der vor einem liegt und ihn nach und nach abarbeiten. Leg am besten gleich los und probier es selbst aus: Stelle einen Timer. In den folgenden 10 Minuten machst du, was gerade für deine aktuelle Arbeit anfällt: Ein kurzes Freewriting, eine wichtige Mail abschicken, einen Zeitplan erstellen oder einfach nur an das Thema denken und dich mies fühlen. Das Tolle daran ist, dass nach 10 Minuten alles vorbei ist, du aufhören kannst und morgen weitermachst. Der eigene Stress wird dadurch auf ein bestimmtes Zeitfenster terminiert und lässt sich einfacher aushalten, weil er nichtmehr dauerhaft im Hinterkopf ist, sondern in kleinen Portionen hervorgeholt und bewältigt wird. Hilfreich ist, wenn du dir ein festes Zeitfenster zurechtlegst, zum Beispiel täglich um 9 Uhr. So kannst du eine Routine entwickeln und dein zentrales Nervensystem darauf trainieren, die unangenehme Situation auszuhalten. Irgendwann sind die 10 Minuten dann nur noch das Aufwärmprogramm, das du locker wegsteckst. Du denkst, du kommst mit schlappen 10 Minuten am Tag nicht voran? Auf jeden Fall schneller, als wenn du jeden tag weiter prokrastinierst und deine freie Zeit dann nicht einmal genießt. Außerdem findest du in deinen 10 Minuten irgendwann sicher einen guten Zugang zu deiner Arbeit und machst auf einmal freiwillig noch eine halbe Stunde mehr, dann 2 Stunden und irgendwann läuft es von ganz allein. Einen Versuch ist es wert, oder?

3. Joggenblumenpflücken
So bescheuert es klingt, so unverhofft hilfreich ist es: Joggen oder spazieren gehen, an der frischen Luft sein und irgendetwas pflücken, das schön aussieht. Forscher haben herausgefunden, dass Bewegung effektiver für Entspannung sorgt als das, was wir normalerweise für Entspannung halten (also: abhängen, chillen, nichts tun). Es werden Hormone ans gehirn gegeben, die uns gesund, selbstbewusst und zuversichtlich fühlen lassen, was sich stark auf unsere Arbeits- und Lernfähigkeit auswirkt. Dazu kommt, dass für erfolgreiches Arbeiten nicht nur die Konzentrationsphasen, sondern auch die Ruhephasen im Gehirn eine wichtige Rolle spielen (Wer kennt es nicht, dass einem beim Duschen die interessantesten EInfälle kommen, während am Laptop scheinbar rein gar nichts passiert…). Deshalb empfehle ich aus eigener Erfahrung heraus, zwischendurch regelmäßig und guten Gewissens die Arbeitsstätte zu verlassen und sich kräftig die Beine zu vertreten. Im Grunde könnte man sich das glatt als Arbeitszeit vermerken, da es eben die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit unterstützt oder sogar steigert und damit ausschlaggebend für die Produktivität ist. Wer dazu Ausschau nach etwas Schönem wie einer bunten Blume oder einem blühenden Zweig sucht, konzentriert seine Gedanken auf etwas Positives und hat außerdem eine schöne Erinnerung an den letzten Spaziergang zu Hause stehen, an dem er sich freuen kann. Gesunde Pausen müssen unbedingt mit dem Arbeitsprozess verbunden werden. Diese regelmäßig einzulegen, sich für das eigene Wohlbefinden und damit auch die eigene Arbeitshaltung fit zu machen und zuversichtlich zu Denken ist erlernbar. Guck mal, was es mit dir macht!

4. Trust the process
Trotz aller Bemühungen für das eigene Projekt hat man manchmal das Gefühl, festzustecken und niemals erfolgreich fertig zu werden. Die verzweiflung kriegt einem so langsam den Rücken hoch. Da hilft nur eins: Vertrauen und Klarkommen. Nun könnte man meinen, ich will hier zum Nichts-tun anleiten. Das ist allerdings nicht ganz der Fall. Vielmehr will ich ein Schild aufstellen, das „Ruhe bewahren“ sagt. Denn in den meisten Fällen fehlt Studierenden wohl einfach die Erfahrung, dass in einem Forschungsprozess immer wieder Situationen auftreten, in denen das halbe Projekt überworfen, neu geordnet oder mit noch mehr Aspekten versehen wird, als man vorher dachte. Das liegt aber nicht an der eigenen Inkompetenz, sondern daran, dass Forschen so funktioniert und man nicht alles von vornherein absehen und planen KANN. Wichtig ist dann, darauf zu vertrauen, dass es sich gut entwickeln wird und dafür sei Bestes zu geben. Stell die Weichen, sammel Wissen, ordne es auf eine für dich nützliche Art und behalte außerdem deine Freizeit und Gesundheit genauso im Auge. Hilfreich ist, einen Zeitplan zu haben, an den man sich hält. Regelmäßiges Arbeiten kann sehr beruhigend wirken. Mit dem Dozierenden Rücksprache halten kann dir einen wichtigen Hinweis darauf geben, ob du dich irgendwo verfangen hast, oder ob alles halbwegs nach Plan läuft. Was ich sagen will: Stell dich als Studierende ncht dauerhaft selbst in Frage, sondern arbeite selbtsbewusst und mit Freude und vertrau darauf, dass du das hinkriegst!

Positiveness –> Success

Many people tell themselves, “If I work hard, I’ll be successful. If I’m successful, I’ll be happy.” But recent discoveries in psychology and neuroscience show that this formula is backward: happiness fuels success, not the other way around. In fact, research has shown that “The brain at positive is 31% more productive than at negative, neutral or stressed.” – Shawn Achor

Knowing that love, happiness, success, and freedom are all accessible to you now is the key to accessing a life of abundance.

Alle Sinne beisammen haben

Try the five senses exercise. Notice five things you can see. Pick things you don’t normally notice. Notice four things you can feel (touch), the texture of your fingers, the surface of your clothes. Notice three things you can hear. Notice two things you can smell. Lastly, notice one thing you can taste. You can either notice how your mouth tastes right now or drink or eat something that gives you a flavor. Allow your body and mind to be in the now.

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