(self-)exploration: what it's all about

„Kuwi-Spirit“ – Spiritualität und kulturwissenschaftliche Forschung – ein Forschungsvorhaben

Bevor meine Arbeitsblockade mich dazu zwang, einen Blog über die Überwindung von Arbeitsblockaden zu starten, wollte ich einen Blog erstellen, um dort meiner steilen These nachzugehen: Kuwi-Methoden haben unheimlich viel mit dem Finden der inneren Mitte, dem Wahrnehmen und Sein und der Rolle des eigenen Ichs in Situationen, in der Gesellschaft und Welt und auch (Achtung!) im Leben allgemein zu tun.

Beispiel: Die Teilnehmende Beobachtung. Bei dieser kulturwissenschaftlichen Methode geht es (aus meiner Sicht… ein Interview dazu mit der Kuwi-Dekanin und Vorlesenden im Einführungsmodul Dorle Dacklé ist in Planung) einerseits darum, eine Auslotung vorzunehmen zwischen Nähe und Distanz, zwischen Teilnahme und Beobachtung (und vielleicht auch zwischen aktiv und passiv?). Also, um es auf spirituelle Fragen zu übertragen: Inwieweit bin ich als menschliches Wesen Teil einer Situation/Beziehung/Lebenskonstruktion oder aber gegenübergestellt einfach Bewusstsein, das existiert, beobachtet und widerspiegelt.
Während einer Teilnehmenden Beobachtung wird die Sinneswahrnehmung geschärft und forschend genutzt, um die gegenwärtige Situation beoachten und beschreiben zu können – im „Spiri-Slang“: das Sein im Hier und Jetzt erleben und erfahrbar machen.

Unter anderem geht es mir darum herauszufinden, inwiefern sich aktuell relevante spirituelle Vorstellungen mit in der kulturwissenschaftlichen Forschung angewendete Methoden überschneiden.
Besonderer Fokus soll dabei auf der jeweiligen Zielsetzung liegen – dazu später mehr.

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