Ich freue mich, dass du ihr da seid! Hier erkläre ich noch einmal näher, was es mit diese Blog auf sich hat und auch, warum ich mich für dieses Format – also Blog und Podcast – entschieden habe. Außerdem erfahrt ihr hier, was alles Spannendes geplant ist.

Mindfulness (dt.: Achtsamkeit) ist an sich ganz simpel zu erklären: Es geht im Kern darum, sich auf die Wahrnehmung der eigenen Sinne zu konzentrieren und wirklich zu erfahren, was um uns herum passiert und wie wir darauf reagieren. Das Ziel ist eine wertfreie Beobachtung und Akzeptanz aktueller Sinneswahrnehmungen, Gedanken und Emotionen. Dadurch wird ein besonderer Bewusstseins- und Wahrnehmungszustand erreicht, in dem wir selbst verantworten können, wie wir mit uns und unserer Arbeit umgehen. Die daraus entstehenden Vorteile sind zahlreich:

  • Wir können besser mit Stress und Belastungen umgehen. Indem wir die Auslöser von Stress und Problemen, mit denen wir zu kämpfen haben, mit großer Achtsamkeit betrachten, stellen wir oft fest, dass es gar nicht so schlimm ist, wie wir befürchtet haben. Wir lernen, die Ruhe zu bewahren, anstatt in Panik zu verfallen
  • Wir machen uns weniger Sorgen und hören auf zu grübeln. Achtsamkeit führt bei vielen Menschen zu einer größeren Dankbarkeit. Sie erkennen, was sie bereits alles erreicht haben, worauf sie stolz sein können und worüber sie sich freuen sollten
  • Wir entwickeln positivere Gedanken und eine optimistische Grundeinstellung. Machen sich doch mal negative Gedanken breit, werden diese durch die Achtsamkeit reflektiert, verarbeitet und für etwas Positives genutzt. Wir lernen daraus, nehmen wichtige Erkenntnisse mit und werden für die Zukunft optimistischer
  • Wir werden geduldiger – mit sich selbst und mit anderen. In der heutigen Zeit muss alles immer schneller werden. Niemand scheint auch nur eine Minute Zeit zu haben, wenn die Ampel auf Rot springt beginnt das Fluchen und Hupen und an der Kasse könnte man ausrasten, wenn es nicht schnell genug geht. Die bewusste Entschleunigung durch die Achtsamkeit führt zu mehr Geduld und mehr Disziplin
  • Wir lernen uns selbst und unsere Stärken und Schwächen besser kennen. Viele Menschen haben Probleme mit der Frage Worin bin ich wirklich gut? Wenn wir uns in der Achtsamkeit auf uns selbst konzentrieren, werden wir dabei wahrscheinlich eine Menge über uns erfahren
  • Wir treffen bessere Entscheidungen. Was wollen wir und wie lässt sich dies erreichen? Oft werden Entscheidungen vorschnell getroffen, was dazu führt, dass die Ergebnisse nicht wie erwünscht ausfallen. Wer sich achtsam entscheidet, trifft oft die bessere Wahl und kann sich darüber freuen, bewusst für die eigenen Wünsche und Ziele eingetreten zu sein

Das klingt zwar alles super, aber so langsam kommt der Verdacht hoch, dass das alles doch nicht so einfach sein kann, oder? Das will ich auf disem Blog herausfinden. Immerhin gibt es so einiges, das man dazu finden und sagen kann, zum Beispiel in der Positiven Psychologie, in spirituellen Ratgebern, in der Uni-Studierwerkstatt… es gilt herauszufinden, wie Mindfulness das Studium bereichern kann.

Mit kleinen Experimenten will ich Übungen zur Achtsamkeit in mein Studienleben einbauen und beobachten, welche davon für mich hilfreich sind. Dazu habe ich die Kategorie „Methoden_Experimente“ erstellt, in der ich euch meine Empfehlungen vorstelle. Nachmachen ist strengstens erlaubt!
Einigen Input zum Thema bekomme ich durch die Organisation Project Happiness durch einen täglichen Newsletter. Auch an anderen Stellen, zum Beispiel in Büchern (oder auch auf Yogi-Teebeutel-Schildchen, haha) finde ich immer mal wieder kleine Hinweise auf Mindfulness, die ich mit euch als „Ein guter Gedanke“ teilen möchte – denn manchmal reicht der aus, um einen ganzen verhagelten Tag zu retten.
Eine meiner liebsten Mindfulness-Übungen ist defintiv das (Vor-)Lesen. Um das mit euch zu teilen, lese ich euch in der „Lesezeit“ kleine Texte vor, die auf verschiedene Art in direktem Zusammenhang mit dem Thema stehen. Vielleicht findet ihr das Zuhören  ja genauso entspannend, wie ich das Vorlesen?
„Aus der Schublade“ hervorkramen möchte ich in Zusammenarbeit mit euch spannende Projekte, die uns nicht nur als Kuwis fesseln, sondern auch als Studierende allgemein, weil sie eine Herausforderung für euer studentisches Arbeiten dargestellt haben. Gemeinsam können wir herausstellen, wie man mit schwierigen Lernsituationen umgehen kann und von den Erfahrungen anderer Studierender lernen.
Als „ein Thema für sich“ zeige ich euch zusätzlich noch ein paar Themen, die mich besonders begeistern oder mir lange im Kopf herumgeistern, denn für mich besteht achtsames Studieren auch darin, die eigenen Interessen zu kennen und wertschätzend zu verfolgen.

An diesen verschiedenen Kategorien wird deutlich, dass Mindfulness viele Facetten haben kann – deshalb habe ich mich entschieden, einen Blog darüber zu machen. Im Gegensatz zu einer Hausarbeit ist er kein statisches, „fertiges“ Produkt, sondern kann immer wieder weiterentwickelt werden, je nachdem, wie sich auch das Thema mindful studying für mich persönlich weiterentwickelt. Außerdem kann ich meine neusten Erkenntnisse und Ideen mit euch teilen – und hoffentlich spannenden Input oder hilfreiches Feedback zurückbekommen.
Ich möchte für einige Beiträge gerne Audios anfertigen. Ich finde, dass Hören ein ganz besonderer Zugang ist, der mir immer unheimlich viel Spaß gemacht hat. Ich finde, es ist sehr entspannend und weniger anstrengend als Lesen. Außerdem ist man in einigen Formaten „live dabei“ und bekommt wesentlich mehr von einer Unterhaltung, von Stimmungen und Emotionen mit als durch einen geschriebenen Blogtext.

Ich wünche euch fürs Erste ganz viel Spaß und eine spannende Zeit. Lasst mir gerne eure Gedanken in einem Kommentar da.
Liebste Grüße!