{"id":45,"date":"2017-06-29T11:04:39","date_gmt":"2017-06-29T09:04:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/michasblog\/?p=45"},"modified":"2017-06-29T11:09:00","modified_gmt":"2017-06-29T09:09:00","slug":"gemeinsames-individuelles-lernen-ein-widerspruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/michasblog\/2017\/06\/29\/gemeinsames-individuelles-lernen-ein-widerspruch\/","title":{"rendered":"Gemeinsames Individuelles Lernen &#8211; Ein Widerspruch?"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><strong> \u00a0Fokussierung des\u00a0Vorlesungsthemas:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Benennen\u00a0Sie\u00a0zwei zentrale Aspekte\u00a0des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von\u00a0\u201aindividualisieren\u2018 und\u00a0\u201ainteragieren &amp; kooperieren\u2018 im inklusiven Mathematikunterricht.\u00a0Erl\u00e4utern Sie die damit verbundenen theoretisch konzeptionellen Grundlagen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>In der Vorlesung von Frau Korten, lag der Fokus auf dem Themenkomplex \u201eGemeinsames Lernen\u201c. In diesem Kontext gilt es Synergien des individuellen Lernens und des kooperativen zu erzeugen. Demnach sind f\u00fcr mich folgende zwei Komponenten als markant und zielf\u00fchrend hervorzuheben. Zun\u00e4chst ist ein ma\u00dfgeblicher Punkt, dass der Lernprozess beziehungsweise das zu lernende \u00e4hnlich oder aufeinander aufbauend ist. Dieses l\u00e4sst sich zum Beispiel anhand der Themengebiete einer Lernlandkarte oder \u00e4hnliches ermitteln. Die Bearbeitung der zu l\u00f6senden Aufgabenstellung l\u00e4sst sich dann zum Beispiel durch das Ich-Du-Wir Prinzip verwirklichen, was den n\u00e4chsten hervorzuhebenden Aspekt der Vorlesung darstellt. Hierbei wird die Aufgabenstellung zuerst individuell von den SuS bearbeitetet und danach sollen gemeinsam in Kooperationen oder auch Gruppen etwaige unterschiedliche Interpretationen, Herangehensweisen oder auch Grundvorstellungen besprochen und im Idealfall ausger\u00e4umt werden. Ich denke, dass man hier als Lehrkraft eine wichtige Rolle als Beobachter einnehmen muss, um den SuS gegebenenfalls bei gruppendynamischen und sozialen Prozessen zu unterst\u00fctzen. Danach soll nach dem Prinzip, dass erarbeitete Ergebnis im Plenum beziehungsweise in der Klasse besprochen werden.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Anwendung und\u00a0theoriegeleitete Reflexion bisheriger Praxiserfahrungen:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>W\u00e4hlen Sie einen der beiden unter 1) benannten Aspekte.<br \/>\nErl\u00e4utern Sie anhand eines\u00a0Beispiels aus selbst erlebter Praxis\u00a0inwiefern sich der von ihnen benannte Aspekt in\u00a0einem anderen (von Ihnen studierten) Fach\u00a0wiederfindet. W\u00e4hlen Sie hierf\u00fcr ein Beispiel aus selbst erlebtem, beobachteten oder gestalteten Unterricht aus Ihren bisherigen Praktika oder Ihrer eigenen Schulzeit.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>In meinem Praktikum war eine nach dem Ich-Du-Wir Prinzip gestaltete UE im Bereich des Deutsch Unterrichtes zu verzeichnen. Die SuS sollten zun\u00e4chst aus mehreren Optionen w\u00e4hlen, um eine Geschichte zu erz\u00e4hlen, zu schreiben oder zu spielen. Die Auswahl weitete sich explizit noch in den Themen aus. In der Folge bildete die Lehrkraft Gruppen aus den Themengebieten und die SuS sollten dann eine gemeinsame L\u00f6sung finden ihre Geschichten in den genannten Kategorien zu verwirklichen. Zum Abschluss wurden dann die Ergebnisse vorgetragen. Ich denke, dass dieses Vorgehen auf das besagte Prinzip zur\u00fcckgegriffen hat, denke aber dass es in anderen Bereichen doch eher nicht angebracht scheint. Wie ich bereits h\u00e4ufig in meinen Beitr\u00e4gen erw\u00e4hnt habe, ist es in meinem Praktika im Bereich Mathematik sehr Individuell nach den Lernst\u00e4nden der SuS zugegangen. Dadurch m\u00f6chte ich bezweifeln, dass eine Diskussion in der Klasse zielf\u00fchrend ist. Dieses k\u00f6nnte in dem Bereich nur bei gemeinsam erarbeiteten Kontexten wie \u201eZahlen und Daten\u201c funktionieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Anwendung und\u00a0theoriegeleitete Reflexion zuk\u00fcnftiger Praxiserfahrungen:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Formulieren Sie\u00a0drei konkrete Fragen, die Sie einer Lehrer*in\u00a0\/Ihrer Mentorin in ihrem n\u00e4chsten Praktikum stellen k\u00f6nnten, um herauszufinden wie sie mit der Aufgabe zu individualisieren und gleichzeitig das mit- und voneinander lernen anzuregen, umgeht. [Sie d\u00fcrfen nicht die direkte Frage stellen \u201aWie gehen Sie mit der \u00c1ufgabe zu individualisieren und gleichzeitig das mit- und voneinander lernen anzuregen, um?\u2018]<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich halte hier eine Fragestellung nach der Feedbackkultur f\u00fcr eine ma\u00dfgebliche Komponente. \u201eWerden Herangehensweisen und Prozessverl\u00e4ufe einer Arbeit im Unterricht thematisiert beziehungsweise reflektiert?\u201c Des Weiteren w\u00e4re wissenswert. \u201eIn welchen Kontexten werden Gruppen- beziehungsweise Partnerarbeiten angestrebt?\u201c. Dahingehend vertiefend w\u00e4re zu fragen: \u201eInwiefern bestimmen in solchen F\u00e4llen die SuS die Zusammenstellung dieser Gruppen und welchen Einfluss \u00fcbt die Lehrkraft aus?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Fokussierung des\u00a0Vorlesungsthemas: Benennen\u00a0Sie\u00a0zwei zentrale Aspekte\u00a0des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von\u00a0\u201aindividualisieren\u2018 und\u00a0\u201ainteragieren &amp; kooperieren\u2018 im inklusiven Mathematikunterricht.\u00a0Erl\u00e4utern Sie die damit verbundenen theoretisch konzeptionellen Grundlagen. \u00a0 In der Vorlesung von Frau Korten, lag der Fokus auf dem Themenkomplex \u201eGemeinsames Lernen\u201c. In diesem Kontext gilt es Synergien des individuellen Lernens und des kooperativen zu erzeugen. 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