{"id":20,"date":"2015-07-02T08:29:40","date_gmt":"2015-07-02T06:29:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mellysblog\/?p=20"},"modified":"2015-07-02T08:29:40","modified_gmt":"2015-07-02T06:29:40","slug":"mirko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mellysblog\/2015\/07\/02\/mirko\/","title":{"rendered":"Mirko"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich die Situtaion gelesen habe, fiel mir sofort ins Auge, dass die Positionierung Mirkos in dem Klassenzimmer eher wie eine Strafe erscheint. Er muss sich isoliert von den anderen Sch\u00fclern, welche in Gruppen sitzen, an einen Tisch der gegen die Wand gerichtet ist und sich neben der Eingangst\u00fcr befindet hinsetzen und alleine seine Aufgaben erlediegen. Alleine die Sitzposition, die so isoliert ist, kommt mir f\u00fcr Mirko ungerecht und als eine Form von Bestrafung vor. Als er dann mit der Aufgabe nicht weiter kommt, die ihm zugewiesen wurde, erh\u00e4lt er von der Lehrerin keine pers\u00f6nliche Unterst\u00fctzung. Sie nimmt sich seiner nicht an und fragt auch nicht wo das Problem l\u00e4ge, wieso er nicht weiterk\u00e4me. Ihm wid lediglich ein Setting zur selbstst\u00e4ndigen Aufgabenbew\u00e4ltigung gegeben und eine neue Aufgabe. Er solle alles systematisch aufr\u00e4umen. Vielleicht ist es hilfreich so Kinder in ihrem Lernen selbstst\u00e4ndig zu unterst\u00fctzen. Jedoch finde ich, dass hier der pers\u00f6nliche Bezug fehlt, der in einem Unterricht meiner Meinung nach vorhanden sein sollte. Die Lehrkraft hat den Job Sch\u00fclern etwas beizubringen. Sie hat das Wissen und soll es den Sch\u00fclern vermitteln. Dadurch entsteht aleine schon der pers\u00f6nliche Bezug und die Interakton zwischen Lehrkraft und SuS. In dieser Situation ist er nicht gegeben, denn die Lehrerin reicht einfach nur Aufgaben weiter und bei Problemen gibt es wieder Zettel oder B\u00fccher, in denen steht, wie man diese Probleme alleine l\u00f6sen kann. Vielleicht kann man das in einem Fach so ansetzen, um die SuS auf das sp\u00e4tere Leben vorzubereiten, in dem einem auch nicht immer geholfen wird und man sich selber alles erarbeiten muss. Jedoch denke ich, dass so etwas dann in die h\u00f6heren Klassen geh\u00f6rt. Lehrkr\u00e4fte machen nicht umsonst eine Ausbildung in Erziehungswissnschaften. Das Wort Erziehung erfordert eine gewisen Interaktion und Kommunikation und dies, meiner Meinung nach, nicht nur durch Aufgebenzettel.<\/p>\n<p>Die Lehrerin zeigt au\u00dferdem immer, in welcher Position sich Mirko befindet. sie lehnt sich \u00fcber ihn gegen den Tisch und geht nicht auf dieselbe Augenh\u00f6he. So wird Mirko immer wieder ein wenig gezeigt, dass er &#8222;unterlegen&#8220; ist. Nachdem das Problem f\u00fcr die Lehrerin imme rnoch nicht gekl\u00e4rt ist, holt sie eine andere Sch\u00fclerin, die peinlich ber\u00fchrt, Mirko helfen soll. An sich ist die Idee gut, dass SuS sich gegenseitig unterst\u00fctzen. Allerdings werde ich das Gef\u00fchl nicht los, das die Lerkraft sich ihrer Arbeit als Lehrerin entzieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich die Situtaion gelesen habe, fiel mir sofort ins Auge, dass die Positionierung Mirkos in dem Klassenzimmer eher wie eine Strafe erscheint. 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