{"id":20,"date":"2023-05-25T20:51:58","date_gmt":"2023-05-25T18:51:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mehrane\/?p=20"},"modified":"2023-05-25T20:51:58","modified_gmt":"2023-05-25T18:51:58","slug":"inklusionsdidaktische-grundlagen-fachdidaktische-konkretisierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mehrane\/2023\/05\/25\/inklusionsdidaktische-grundlagen-fachdidaktische-konkretisierungen\/","title":{"rendered":"Inklusionsdidaktische Grundlagen  &amp; Fachdidaktische Konkretisierungen"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li class=\"p2\">In der heutigen Sitzung besch\u00e4ftigten wir uns Inklusionsdidaktische Grundlagen &amp; Fachdidaktische Konkretisierungen. Mein Interesse wurde insbesondere durch die zentrale These der Vorlesung: \u201eEigentlich muss ich ja eh inklusiv unterrichten \u2026\u201c, geweckt, da angehende Grundschullehrer*innen heutzutage oft vor der Herausforderung stehen inklusive Unterricht anzubieten, da die inklusive Bildung in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Wenn man im schulp\u00e4dagogischen Kontext den Begriff ,,Inklusion\u2019\u2019 n\u00e4her beleuchtet, bezieht dieser sich auf den Umgang mit Heterogenit\u00e4t, Vielfalt und Individualisierung (vgl. Saalfrank\/ Zierer 2017, S. 14 f.). Der Fokus liegt auf dem einzelnen Sch\u00fcler und sollte eine unterschiedliche Lernvoraussetzung ber\u00fccksichtigen (vgl. Ebd.). Von besonders zentraler Interesse war f\u00fcr mich, wie guter inklusiver Unterricht gestaltet werden kann. Mehrere Aspekte unter anderem offene Unterrichtsformen z. B. \u00fcber den Identit\u00e4tsorientierten Dreischritt oder kooperative Lernformen wie z.B. \u00fcber handlungsorientierte Zug\u00e4nge ausschlaggebend f\u00fcr einen guten inklusiven Unterricht. Ebenso Erkenntnisreich \u00a0war die Tatsache, dass inklusive Praxis nicht nur ,,mehr als dabei sein\u2019\u2019 oder ,,mehr als das Gleiche f\u00fcr alle\u2019\u2019 bedeutet, da die Ber\u00fccksichtigung individueller Lernvoraussetzungen ein wichtiges p\u00e4dagogisches Ziel darstellen, insbesondere in der Grundschule (vgl. Hertel 2014, S. 19 f.). Inklusive P\u00e4dagogik geht weit \u00fcber die blo\u00dfe Anwesenheit oder die Gleichbehandlung hinaus. Zentral sind ein unterst\u00fctzendes und f\u00f6rderndes Lernumfeld, welches auf die Vielfalt der individuellen Unterschiede eingeht. Als letzte zentrale Erkenntnis sehe ich die Aussage: ,,Nicht nach dem Einfachen fragen, sondern nach dem Wichtigen\u2019\u2019, da wir uns dadurch auf Kernaspekte eines Themas konzentrierten und der Zugang zum Verst\u00e4ndnis somit erleichtert wird. Durch zentrale, wichtige, Fragen konzentrieren wir uns auf wesentliche Punkte und k\u00f6nnen diese besser erfassen<\/li>\n<li class=\"p2\">F\u00fcr diese Aufgabe habe ich ein positives Beispiel ausgesucht, der ausgesuchte Aspekt guten (inklusiven Literatur-) Unterrichts lautet: selbstt\u00e4tiges Lernen z.B. \u00fcber interessengeleitete objektivierende Erschlie\u00dfung. W\u00e4hrend meines 6-w\u00f6chigen Praktikums behandelte die Deutschlehrerin ein Buch. Den Inhalt des Buches pr\u00e4sentierte die Lehrer*in nicht frontal. Sie gab den SuS viel Raum, ihre eigenen Interessen und Erfahrungen. Au\u00dferdem er\u00f6ffnete Raum f\u00fcr Diskussionen, Fragen und eigne Interpretation. Dadurch konnten SuS ihr Verst\u00e4ndnis vertiefen und aktiv Teil des Lernprozesses sein. Zudem wurde ein Buch gew\u00e4hlt, die einen Bezug zu den Interessen, Erfahrungen und Hintergr\u00fcnden der SuS hatte, dadurch wurde ihr Engagement und ihre Motivation gesteigert. Bei der Selbstlernzeit brachten die SuS ihre eigenen Ideen mit ein und konnten sich f\u00fcr die Aufgabe, besonders wo Kreativit\u00e4t gef\u00f6rdert war, begeistern.<\/li>\n<li class=\"p2\">Eine Frage, die f\u00fcr mich offen geblieben ist, ob inklusive Unterricht insbesondre in Bremen, in den n\u00e4chsten Jahren immer weiter an pr\u00e4sent gewinnt oder der Stand weiterhin gleich bleibt.<\/li>\n<\/ol>\n<ul class=\"ul1\">\n<li class=\"li4\">Saalfrank, W.-T., &amp; Zierer, K. (2017): Inklusion. Stuttgart: Ferdinand Sch\u00f6ningh<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li class=\"li4\">Hertel, S. (2014): Adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule: Merkmale, methodisch-didaktische Schwerpunktsetzungen und erforderliche Lehrerkompetenzen. In Kopp, B. et al. (Hrsg.): Individuelle F\u00f6rderung und Lernen in der Gemeinschaft. Wiesbaden: Springer Verlag, S. 19-34.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Sitzung besch\u00e4ftigten wir uns Inklusionsdidaktische Grundlagen &amp; Fachdidaktische Konkretisierungen. 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