{"id":907,"date":"2020-05-19T10:49:56","date_gmt":"2020-05-19T08:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/?p=907"},"modified":"2022-07-04T09:48:20","modified_gmt":"2022-07-04T07:48:20","slug":"reflexionsbericht-zum-thema-einsatz-von-lehr-und-lernvideos-im-naturwissenschaftlichen-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/2020\/05\/19\/reflexionsbericht-zum-thema-einsatz-von-lehr-und-lernvideos-im-naturwissenschaftlichen-unterricht\/","title":{"rendered":"Reflexionsbericht zum Thema: Einsatz von Lehr- und Lernvideos im naturwissenschaftlichen Unterricht"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Photo by\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@acreativegangster?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Allie<\/a>\u00a0on\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/camera?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer digitalen Gesellschaft, in der nahezu jeder Haushalt \u00fcber Smartphones, einen Computer oder Laptop und Internetzugang verf\u00fcgen (mpfs, 2018), ist der Alltag gepr\u00e4gt von der Nutzung digitaler Medien und sollte somit auch ein ma\u00dfgeblicher Bestandteil der schulischen Ausbildung sein. Nicht nur der Umgang mit digitalen Medien und Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Bewertung von digitalen Inhalten, Filterblasen und Co. sollte ein essenzieller Bestandteil der Ausbildung sein, sondern auch die Einbindung digitaler Medien in die Unterrichtsgestaltung. Die Abh\u00e4ngigkeit dieses Ziels von der Ausbildung der Lehrkr\u00e4fte auf dem Themengebiet digitaler Medien ist zweifellos eine der wichtigsten Schl\u00fcsselrollen. Daher ist es umso wichtiger Seminare in die Lehrkraftausbildung zu integrieren, die diese Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien f\u00f6rdern und M\u00f6glichkeiten aufzeigen digitale Medien produktiv als Lernwerkzeuge in den Unterricht einzubinden. Es zeigt sich, dass eine gute Ausbildung der Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr den Einsatz digitaler Medien mit einer positiveren Selbstwirksamkeit und Einstellung zur Nutzung dieser Medien einhergeht. (Krause &amp; Eilks, 2015) Die Kultusministerkonferenz (KMK) entwickelte im Zuge der Digitalisierung eine Strategie zur \u201eBildung in der digitalen Welt\u201c, in der sie die Anforderungen und n\u00f6tigen Kompetenzen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Umgang mit digitalen Medien erl\u00e4utern. Im Rahmen dieser Strategie werden sechs Bereiche f\u00fcr \u201eKompetenzen in der digitalen Welt\u201c formuliert, die in jedem Unterrichtsfach einbezogen werden sollen: Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren; Kommunizieren und Kooperieren; Produzieren und Pr\u00e4sentieren; Sch\u00fctzen und sicher Agieren; Probleml\u00f6sen und Handeln; Analysieren und Reflektieren. (KMK, 2016) Die Wichtigkeit und Relevanz des Themas \u201eLehr- und Lernvideos\u201c wird durch die JIM-Studie 2018 verdeutlicht, die innerhalb der Nutzung des Internets durch Jugendliche Videos auf Plattformen wie YouTube als zweite Informationsquelle nach den \u00fcblichen Suchmaschinen aufzeigt. Zwischen f\u00fcnfzehn und zweiundzwanzig Prozent (altersabh\u00e4ngig) nutzen Plattformen wie YouTube t\u00e4glich oder mehrmals in der Woche f\u00fcr Tutorials. (mpfs, 2018) In diesem Kontext soll der Einsatz von (Lern-)Videos im naturwissenschaftlichen Unterricht n\u00e4her beleuchtet werden. Er bietet eine vielseitige Gestaltungsm\u00f6glichkeit von Unterrichtseinheiten: Von dem Einsatz kleiner Videosequenzen, die das Gelernte unterst\u00fctzen sollen, bis hin zur Erstellung eigener Videos durch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (SuS) beispielsweise durch StopMotion-Videos oder umfangreichere Erkl\u00e4rvideos. Die Visualisierung biochemischer\u00a0 Prozesse auf Teilchenebene und die intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten bewirkt ein nachhaltigeres Lernen der SuS.<\/p>\n<p><strong>Video.<\/strong> Das Medium \u201eVideo\u201c im didaktischen Kontext profitiert sowohl von Multicodierung als auch von Multimodalit\u00e4t, da die Nutzung von verschiedenen Sinneskan\u00e4len die Aufnahmekapazit\u00e4t der SuS erh\u00f6ht. Die Nutzung von verschiedenen Symbolsystemen bzw. die dynamische Zusammenf\u00fchrung von Bild, Ton, Animationen, Diagrammen u.v.m. wirkt sich vor allem positiv auf die Vernetzung verschiedener Repr\u00e4sentationsformen aus. (Girwidz &amp; Hoyer, 2018) So k\u00f6nnen beispielsweise in der Biologie oder in der Chemie bestimmte Prozesse zun\u00e4chst auf der makroskopischen, ph\u00e4nomenologischen Ebene betrachtet und auf die (sub-) mikroskopische Ebene \u00fcbertragen werden. Dies l\u00e4sst sich ebenso f\u00fcr die visuelle Verkn\u00fcpfung von Naturerscheinungen mit abstrakten Erkl\u00e4rungen beziehen. Der Abstraktionsgrad durch die Betrachtung auf diesen unterschiedlichen Ebenen macht (bio-)chemische Konzepte schwieriger f\u00fcr SuS greifbar, sodass die F\u00f6rderung von Abstraktionsf\u00e4higkeit eine zentrale Rolle spielt. Die Lernwirksamkeit von Lehr- und Lernvideos ist somit abh\u00e4ngig von der Gestaltung: Die kognitive Theorie multimedialen Lernens nach Mayer (2014) beschreibt die voneinander unabh\u00e4ngige Verarbeitung von auditiven und visuellen Erfahrungen, sodass die Ged\u00e4chtniskapazit\u00e4t \u201everdoppelt\u201c wird. Das bedeutet, komplexe Sachverhalte k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich zur visuellen Darstellung durch eine auditive unterst\u00fctzt werden, sodass die Informationsinhalte auf die beiden Systeme (visuell und auditiv) aufgeteilt werden k\u00f6nnen und somit die kognitive Belastung reduzieren. Auch der Bild\u00fcberlegenheitseffekt beschreibt die langfristige Verankerung von Wissen durch die duale Encodierung, das hei\u00dft eine Kopplung von auditiver und visueller Darstellung. (Hoffmann &amp; Engelkamp, 2013) Weitere Vorteile sind die F\u00f6rderung der kognitiven Flexibilit\u00e4t hinsichtlich der Verbesserung der Flexibilit\u00e4t f\u00fcr verschiedene Repr\u00e4sentationsformen und -ebenen und die F\u00f6rderung der Modellkompetenz bez\u00fcglich des Wechsels realit\u00e4tsnaher Abbildungen und realit\u00e4tsferner, abstrakter Modelle. (Girwidz &amp; Hoyer, 2018)<\/p>\n<p><strong>SlowMotionVideo.<\/strong> Das Medium \u201eSlowMotion Video\u201c gibt den SuS die M\u00f6glichkeit naturwissenschaftliche Ph\u00e4nomene, die mit dem menschlichen Auge aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht erfassbar sind, sichtbar zu machen. Beispielsweise k\u00f6nnen die Vorg\u00e4nge bei chemischen Reaktionen oder biologischen Bewegungsabl\u00e4ufen mithilfe von Bild-f\u00fcr-BildAnalyse detailliert betrachtet werden, wobei die Auswertung differenziert erfolgen kann. Durch die Einbindung in Konzepte wie forschend-entwickelnden Unterricht k\u00f6nnen so Kompetenzen zum \u00dcberpr\u00fcfen von Hypothesen gef\u00f6rdert werden. (Hilfert-R\u00fcppell &amp; Sieve, 2017)<\/p>\n<p><strong>Erkl\u00e4rvideo.<\/strong> Das Medium \u201eErkl\u00e4rvideo\u201c ist insbesondere im Zuge des Angebots f\u00fcr onlineNachhilfe, wie beispielsweise durch \u201eSofa Tutor\u201c oder \u201eKhan Academy\u201c angeboten, in den Fokus didaktischer Eins\u00e4tze ger\u00fcckt. Hierbei gibt es jedoch durch die enorme Angebotsvielfalt auch erhebliche qualitative Unterschiede hinsichtlich der Fachkompetenz der Autoren, die durch die einfache und professionell gestaltete Eigenproduktion von Erkl\u00e4rvideos verursacht werden und f\u00fcr den Laien \u2013 insbesondere f\u00fcr die Adressaten (SuS) \u2013 nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. (Anders, 2019)<\/p>\n<p><strong>StopMotionVideo.<\/strong> Das Medium \u201eStopMotion Video\u201c bietet eine Vielzahl von M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Einsatz im Unterricht: So k\u00f6nnen fachliche Prozesse beschrieben und\/oder simuliert, Regelwissen angewendet und Experimente dokumentiert werden. Es findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten statt, da das Fachwissen zun\u00e4chst erarbeitet wird und anschlie\u00dfend die Planung f\u00fcr die Umsetzung des Videos bzw. der Sequenzen und der Videodreh erfolgt. Durch die Arbeit in Kleingruppen wird zus\u00e4tzlich die Kommunikationskompetenz der SuS durch den Austausch untereinander gef\u00f6rdert. Die Erstellung eigener Videos f\u00f6rdert zudem<br \/>die Verst\u00e4ndnistiefe und den Umgang mit der Fachsprache. Das Produkt der SuS ist nachhaltig und kann im Nachhinein zur Reaktivierung von Wissen genutzt werden. (Krause &amp; Eilks, 2018) Wirksamkeit. Die Wirksamkeit des Einsatzes digitaler Medien \u2013 insbesondere im naturwissenschaftlichen Unterricht (MINT-F\u00e4cher) \u2013 wird in einer Metastudie des Zentrums f\u00fcr internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) und der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz (KMK) belegt: Der Einsatz von digitalen Medien im Vergleich zum traditionellen Unterricht geht mit einem gesteigerten Lernerfolg einher. Dies zeigen Ergebnisse von Leistungstest von Klassen die traditionell unterrichtet wurden im direkten Vergleich mit Klassen, die digitalen Medien nutzten. Allerdings sind bestimmte Rahmenbedingungen mit einem positiveren Effekt auf dem Lernerfolg verbunden, wie beispielsweise die Kombination von digitalen und traditionellen Materialien statt dem ausnahmslosen Einsatz digitaler Medien. Die Nutzung in Partner- und Gruppenarbeiten ist ein weiterer f\u00f6rdernder Aspekt, da durch den konstruktiven Austausch der SuS untereinander die Kommunikationskompetenz gefordert wird. Weiterhin sind adaptive Lernprogramme bevorzugter zu nutzen als Hypermediasysteme und die Steuerungsaufgabe der Lehrkr\u00e4fte nicht zu vernachl\u00e4ssigen. (Hillmayr et al., 2017) Insgesamt ist durch die enorme Vielfalt an digitalen Medien jedoch keine allgemeing\u00fcltige Aussage \u00fcber den gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien abzuleiten und muss individuell durch praktische Erfahrungen der Lehrkr\u00e4fte erschlossen werden. Der Einsatz sollte an die individuellen\u00a0 Voraussetzungen der Lerngruppe angepasst und auf die Lerninhalte abgestimmt werden. Der motivationale Effekt der Arbeit mit digitalen Medien ist anf\u00e4nglich dem Neuheitseffekt zuzuordnen und die Notwendigkeit f\u00fcr den abwechslungsreichen Einsatz von Medien und Methoden sollte weiterhin im Fokus stehen. Die Erstellung eigener Videos durch die SuS erm\u00f6glicht eine Verbindung des Aufbaus individueller Medienkompetenz mit der Vermittlung von bestimmten fachlichen Inhalten. Die SuS gestalten hierbei ihre eigene Lernumgebung und erlernen den sowohl den kooperativen als auch den kritischen Umgang mit digitalen Medien. Dar\u00fcber hinaus wird ihre Kommunikationskompetenz enorm gefordert und gef\u00f6rdert. (Girwidz &amp; Hoyer, 2018) Allerdings darf die Gefahr der kognitiven \u00dcberreizung (\u201ecognitive overload\u201c), seitens der SuS, nicht untersch\u00e4tzt werden. Die Cognitive Load-Theorie beschreibt die Beschr\u00e4nkung der Verarbeitungskapazit\u00e4t des menschlichen Ged\u00e4chtnisses, wobei sich die kognitive Belastung beim Lernen in eine intrinsische und extrinsische Belastung unterteilt. Die intrinsische Belastung meint den Schwierigkeitsgrad des Lerngegenstandes, w\u00e4hrend die extrinsische Belastung von der Qualit\u00e4t der Lernumgebung beeinflusst wird. (Sweller, Ayres &amp; Kalyuga, 2011) Eine \u00dcberforderung durch zu viele unterschiedliche oder auch unn\u00f6tige Darstellungsformen, die nicht vernetzt oder zugeordnet werden k\u00f6nnen, wirken sich somit negativ auf den Lernprozess mit digitalen Medien aus. Des Weiteren sollten die Produkte der SuS durch eine kriteriengeleitete Bewertung, die im Voraus transparent gemacht werden muss, reflektiert werden, um eine Bewertungskompetenz bez\u00fcglich von Lernvideos zu erreichen. Die F\u00f6rderung der Medienkompetenz der Lehrkr\u00e4fte f\u00f6rdert auch den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, da mit steigender Sicherheit der Lehrkr\u00e4fte in der Thematik (Selbstwirksamkeitserwartung) auch die Einstellung zu ihnen positiv verst\u00e4rkt wird. (Krause &amp; Eilks, 2015) Dieser Aspekt wird ebenfalls durch die oben erw\u00e4hnte Metastudie des ZIB und der TUM best\u00e4tigt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir Seminare im Bereich Mediendidaktik neue Einblicke zum Einsatz digitaler Medien und eine gewisse Sicherheit f\u00fcr deren Einsatz gegeben haben. Die Erprobung verschiedener Apps und deren M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Unterricht schon w\u00e4hrend der Lehramtsausbildung zu erarbeiten, halte ich somit f\u00fcr sehr sinnvoll und hilfreich. Allerdings w\u00fcrde ich auch sagen, dass der Umfang dieser Angebote an der Universit\u00e4t und auch bez\u00fcglich Weiterbildungen f\u00fcr bereits ausgebildete Lehrkr\u00e4fte durchaus erweitert werden sollte.<\/p>\n<p><strong>Fazit.<\/strong> Die Auseinandersetzung mit den aktuellen M\u00f6glichkeiten digitaler Medien ist enorm wichtig und sollte fortlaufend aktualisiert werden. Allerdings sollte man sich auf eine gewissen Auswahl an Medien beschr\u00e4nken, mit denen man sich intensiver befasst und in die man sich gut einarbeitet, welche danach im Unterricht fokussiert genutzt werden k\u00f6nnen. Findet diese Auswahl nicht statt, so besteht die Gefahr sich im \u201eAusprobieren\u201c immer wieder neuer Apps verliert ohne einen Mehrwert aus diesen zu ziehen. Dies k\u00f6nnte sich ebenso in einer Demotivation bez\u00fcglich des Einsatzes digitaler Medien seitens der Lehrkr\u00e4fte als auch der SuS ausdr\u00fccken. Somit sollte vor der Anschaffung von Ger\u00e4ten und Programme eine intensive Auseinandersetzung und Abw\u00e4gung des Mehrwerts durchgef\u00fchrt werden, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und den zur Verf\u00fcgung stehenden Etat sinnvoll \u2013 und falls m\u00f6glich auch fach\u00fcbergreifend \u2013 zu nutzen. Die Einbindung digitaler Medien zur Neugestaltung von Lehrund Lernprozessen sollte somit sinnvoll strukturiert, didaktisch begr\u00fcndet und unter Ber\u00fccksichtigung der digitalen Kompetenzen eingesetzt werden, um eine positive Wirksamkeit f\u00fcr den Lernprozess zu erreichen. Folglich sollten digitale Medien eine gewinnbringende Erg\u00e4nzung f\u00fcr den Unterricht darstellen, statt des Einsatzes um des Mediums Willen. Die Wirksamkeit des Einsatzes digitaler Medien steht somit in direkter Korrelation zur Kompetenz der Lehrkraft im Umgang mit digitalen Medien. Die Betonung der Relevanz und Notwendigkeit von professionellen Schulungen der Lehrkr\u00e4fte zu diesem Thema ist mir an dieser Stelle enorm wichtig!<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p>Anders, P. (2019): Kapitel 18: Erkl\u00e4rvideos. In: Einf\u00fchrung in die Filmdidaktik. Anders\/Staiger\/Albrecht\/R\u00fcsel\/Vorst (Hrsg.), J.B. Metzler Verlag, Berlin, S. 255 ff. Girwidz, R. und Hoyer, C. (2018): Didaktische Aspekte zum Einsatz digitaler Medien \u2013 Leitlinien zum Lehren mit Multimedia, veranschaulicht an Beispielen. In: Naturwissenschaften digital. Me\u00dfinger-Koppelt, J. &amp; Maxton-K\u00fcchenmeister, J. (Hrsg.), Joachim Herzt Siftung Verlag, Hamburg, S. 6 ff.<\/p>\n<p>Hilfert-R\u00fcppell, D. &amp; Sieve, B.F. (2017): Entschleunigungen biologischer und chemischer Abl\u00e4ufe durch Zeitlupenaufnahmen, In: J. Me\u00dfinger-Koppelt, S. Schanze &amp; J. Gro\u00df (Hrsg.), Lernprozesse mit digitalen Werkzeugen unterst\u00fctzen \u2013 Perspektiven aus der Didaktik naturwissenschaftlicher F\u00e4cher, Joachim Herz Stiftung Verlag, Hamburg, S. 147 ff.<\/p>\n<p>Hillmayr, D., Reinhold, F., Ziernwald, L., Reiss, K. (2017): Digitale Medien im mathematischnaturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe \u2013 Einsatzm\u00f6glichkeiten, Umsetzung und Wirksamkeit, Waxmann-Verlag,<\/p>\n<p>Hoffmann, J. und Engelkamp, J. (2013): Lern- und Ged\u00e4chtnispsychologie, Springer-Verlag, Heidelberg, S. 177 ff.<\/p>\n<p>Krause, M. und Eilks, I. (2015): Lernen \u00fcber digitale Medien in der Chemielehrerausbildung. Ein Projekt Partizipativer Aktionsforschung. CHEMKON 22, Nr. 4, Wiley VCH Verlag, Weinheim, S. 173 - 178<\/p>\n<p>Krause, M. &amp; Eilks, I. (2018): Wissen in Bewegung setzen \u2013 Im naturwissenschaftlichen Unterricht StopMotion-Videos selbst erstellen. Computer + Unterricht 109, S. 18 ff. Kultusministerkonferenz (KMK) (2016): Bildung in der digitalen Welt Strategie der Kultusministerkonferenz, kmk.org<\/p>\n<p>Mayer, R. E. (2014): Cognitive Theory of Multimedia Learning, In: R. E. Mayer (Hrsg.), The Cambridge Handbook of Multimedia Learning, Cambridge University Press, New York, 2. Auflage, S. 43 ff. Medienp\u00e4dagogischer Forschungsverbund S\u00fcdwest (mpfs) (2018): JIM-Studie 2018. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-J\u00e4hriger., Stuttgart<\/p>\n<p>Sweller, J., Ayres, P. &amp; Kalyuga, S. (2011): Cognitive Load Theory, Springer-Verlag, New York, S. 57 ff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-912 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/files\/88x31-1.png\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"31\" \/> This work is licensed under a\u00a0<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License<\/a>.<\/p>\n<p><strong>CC-BY-NC-SA: Yasmin Seedorf<\/strong><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":6383,"featured_media":918,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[69746,645],"tags":[69746],"coauthors":[717803],"class_list":["post-907","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reflexionsbericht","category-video","tag-reflexionsbericht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6383"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=907"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2023,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/907\/revisions\/2023"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=907"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}