{"id":117,"date":"2020-01-08T11:46:09","date_gmt":"2020-01-08T10:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/?p=117"},"modified":"2022-07-04T09:49:05","modified_gmt":"2022-07-04T07:49:05","slug":"reflexionsbericht-zur-seminarsitzung-digi-fokussierte-lehr-lerntheorien-grundbegriffe-medienbildung-mediendidaktik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/2020\/01\/08\/reflexionsbericht-zur-seminarsitzung-digi-fokussierte-lehr-lerntheorien-grundbegriffe-medienbildung-mediendidaktik\/","title":{"rendered":"Reflexionsbericht zur Seminarsitzung digi.-fokussierte Lehr- &amp; Lerntheorien Grundbegriffe Medienbildung &amp; Mediendidaktik"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Photo by\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@adamus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Chris Adamus<\/a>\u00a0on\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@adamus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Lehren und Lernen an Institutionen ist schon immer stark durch die Verwendung von<br \/>h\u00f6chst unterschiedlichen Medien gepr\u00e4gt. Im Laufe der Zeit haben sich die in der schulischen<br \/>Praxis eingesetzten Medientypen ver\u00e4ndert und weiterentwickelt. Dabei ist und war die<br \/>Planung und Durchf\u00fchrung von Unterricht von vier zentralen Faktoren abh\u00e4ngig:<br \/>\u2022 Ziel<br \/>\u2022 Thema<br \/>\u2022 Methode<br \/>\u2022 Medium<br \/>Diese Einzelfaktoren beeinflussen sich gegenseitig. So gibt das Ziel einer Unterrichtseinheit<br \/>vor, welche Methoden zur Erf\u00fcllung in besonderem Ma\u00dfe geeignet sind. Aber auch die<br \/>Auswahl eines bestimmtem Mediums, das verwendet werden soll, kann beeinflussen, welche<br \/>Ziele f\u00fcr die Unterrichtseinheit gesetzt werden m\u00fcssen (Kiper\/Mischke 2009).<\/p>\n<p>1 Reflexion zur Verf\u00fcgbarkeit von Hardware f\u00fcr den<br \/>Einsatz digitaler Medien in Schule und Unterricht<br \/>Die Digitalisierung erfasst gro\u00dfe Bereiche des beruflichen, wie auch gesellschaftlichen<br \/>Lebens. Diese Digitalisierung und Mediatisierung ist nicht nur f\u00fcr den Unterricht an sich von<br \/>Bedeutung, sondern auch f\u00fcr die Schule als gesellschaftliche Bildungsinstitution als Ganzes<br \/>(Middendorf 2017: 19).<\/p>\n<p>Im Folgenden sollen grundlegende Voraussetzung f\u00fcr den Einsatz von digitalen Medien im<br \/>Kontext von Schule mit ihren Chancen und Herausforderungen reflektiert werden. Hierbei<br \/>sollen ein besonderer Fokus auf dem Einsatz von digitalen Medien liegen, die das<br \/>kollaborative Arbeiten unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<br \/>Zun\u00e4chst ist festzustellen, dass f\u00fcr die Verwendung digitaler Medien bestimmte<br \/>Voraussetzung erf\u00fcllt werden m\u00fcssen. Hierbei ist besonders die Verf\u00fcgbarkeit der<br \/>notwendigen Hardware zu nennen. Bei der Bereitstellung und F\u00f6rderung von Laptops,<br \/>Tablets, Beamer und \u00e4hnlichen Ger\u00e4ten ist der Schultr\u00e4ger in der Pflicht, um<br \/>Unterrichtsangebote f\u00fcr und mit digitalen Medien zu erm\u00f6glichen (Middendorf 2017:20).<br \/>Fehlt diese F\u00f6rderung durch den Schultr\u00e4ger oder stehen nicht ausreichend Ger\u00e4te zur<br \/>Verf\u00fcgung ist es denkbar, dass auf private Hardware der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<br \/>zur\u00fcckgegriffen wird. Dabei ist kritisch zu betrachten, wie weit diese auch f\u00fcr schulisches<br \/>Zwecke, insbesondere w\u00e4hrend der Pr\u00e4senz in der Schule f\u00fcr Lehr-Lern-Angebote eingesetzt<br \/>werden kann. Dar\u00fcber hinaus ist ebenfalls zu betrachten, welche Auswirkung der gew\u00fcnschte<br \/>Einsatz digitaler Medien in Bereichen des Unterrichts ohne Pr\u00e4senz in der Schule hat. Sollen<br \/>beispielsweise Referate, Hausaufgaben und Pr\u00e4sentationen mit digitalen Medien in<br \/>Heimarbeit erstellt werden, setzt dies eine Verf\u00fcgbarkeit privater Hardware voraus.<br \/>Es besteht die Gefahr, dass die Lernenden implizit oder sogar explizit unter Druck gesetzt<br \/>werden, entsprechende Hardware zu besitzen, um am Lerngeschehen teilnehmen zu k\u00f6nnen.<br \/>Dies kann eine sozio\u00f6konomische Selektion f\u00f6rdern, da verwendete Hardware teilweise hohe<br \/>Anschaffungskosten mit sich bringt, die nicht alle Lernenden aufbringen k\u00f6nnen. Es besteht<br \/>die Gefahr, dass Lernenden aus sozio\u00f6konomisch schlechter gestellten Familien nur mit<br \/>bestimmten Einschr\u00e4nkungen oder gar nicht an den angebahnten Lernprozessen teilnehmen<br \/>k\u00f6nnen. Unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit steigt damit die Bedeutung, das der<br \/>Schultr\u00e4ger die entsprechende materielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr ben\u00f6tigte Hardware leistet, wenn<br \/>digitale Medien eine zunehmend wichtigere Rolle in Lehr-Lernprozessen spielen sollen.<\/p>\n<p>2 Reflexion der Ziele f\u00fcr den Einsatz von digitalen Medien<br \/>in Schule und Unterricht<br \/>Gelingt es diese Aspekte der Hardwareverf\u00fcgbarkeit zufriedenstellend zu l\u00f6sen, gilt es zu<br \/>reflektieren, welche Ziele mit dem Einsatz digitaler Medien in Lehr-Lern-Prozessen verfolgt<br \/>werden k\u00f6nnen und welche Bedeutung diese f\u00fcr die Lehr-Lern-Prozessen im Allgemeinen mit<br \/>sich bringen.<\/p>\n<p>2.1 Aufwachsen in einer digitalisierten Welt \u2013 die Nutzung digitaler<br \/>Medien<br \/>Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer zunehmend digitalisierten bzw. mediatisierten<br \/>Welt auf. Man kann annehmen, dass es eine Aufgabe der Schule ist junge Menschen bei ihrer<br \/>Entwicklung und dem Erwachsenwerden zu begleiten, zu f\u00f6rdern und zu fordern und dabei<br \/>diese Heranwachsenden durch angepasste Bildung und Erziehung auf ein selbst\u00e4ndiges Leben<br \/>als Erwachsene vorzubereiten. So kann man es auch als Aufgabe verstehen, dass die Schule<br \/>die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Verwendung digitaler Medien \"fit f\u00fcr die Zukunft\"<br \/>machen muss. Es ist dabei kritisch zu \u00fcberlegen, in wie weit die Institution Schule mit ihren<br \/>Lehrerinnen und Lehrern diese Aufgabe erf\u00fcllen kann (Eickelmann\/Gerick 2018).<br \/>Heutige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind mit digitalen Medien aufgewachsen und im Umgang<br \/>mit diesen ge\u00fcbt. Sie werden daher als Digital Natives bezeichnet. Sie sind regelm\u00e4\u00dfige<br \/>Rezipienten digitaler Medien und nutzen diese wie selbstverst\u00e4ndlich in gro\u00dfem Umfang.<br \/>Dabei verschmelzen die Sph\u00e4ren \u201eonline\u201c und \u201eoffline\u201c zunehmend. Im Gegensatz dazu ist<br \/>ein Teil der Lehrerinnen und Lehrer als Digital Immigrants zu sehen, die das Internet zwar<br \/>selektiv nutzen, aber vielen Entwicklungen kritisch gegen\u00fcber stehen, insbesondere wenn es<br \/>um Datenschutz und Sicherheit geht (B\u00fcsch 2017: 62).<br \/>In Kombination mit ihrer p\u00e4dagogischen, didaktischen, fachwissenschaftlichen Ausbildung<br \/>k\u00f6nnen Lehrerinnen und Lehrer ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern helfen einen reflektiertkritischen<br \/>Blick auf die Nutzung von Medien und ihren Inhalten zu entwickeln.<br \/>Beispielsweise ist hier der Umgang mit Werbung, Gewalt und pers\u00f6nlichen Daten in digitalen<br \/>Medien zu benennen. Zielsetzungen sind durch den Begriff der Medienbildung gepr\u00e4gt<br \/>(Kerres\/de Witt 2002).<\/p>\n<p>2.2 Digitale Medien als Teil des Fachunterrichts<br \/>Wie eingangs schon thematisiert geh\u00f6rt zu jedem Lehr-Lern-Prozess mindestens ein Medium,<br \/>dass den Lerninhalt transportiert. Dabei ist zu Reflektieren in wie fern der Einsatz digitaler<br \/>Medien hier sinnvoll ist und wann besser auf \"klassische\" Medien zur\u00fcckgegriffen werden<br \/>sollte.<br \/>Lehrpersonen k\u00f6nnen digitale Medien einsetzten um die Lernenden in besonderem Ma\u00dfe f\u00fcr<br \/>einen Lerninhalt zu motivieren, da der Einsatz eben dieser immer noch eine klare<br \/>Abwechslung zu den im Schulunterricht eingesetzten \u201eklassischen\u201c Medien darstellt.<br \/>Kurzfristig kann ein Neuheitseffekt wirksam werden (Noyes\/Garland 2006). Hierbei darf der<br \/>Einsatz digitaler Medien allerdings nicht ausschlie\u00dflich als Selbstzweck erfolgen. Vielmehr<br \/>muss der Medieneinsatz wohl \u00fcberlegt sein und zu den Zielen, Themen und Methoden des<br \/>geplanten Unterrichts passen, damit die eingesetzten digitalen Medien auch ihre St\u00e4rken f\u00fcr<br \/>den angebahnten Lernprozess ausspielen k\u00f6nnen. Beispielsweise kann ein Zeitungsartikel<br \/>sowohl in der Print- als auch in einer Online-Ausgabe gelesen werden. Rein die Tatsache in<br \/>welcher Form der Artikel gelesen wird, ist nicht alleine ma\u00dfgeblich. Viel mehr ist<br \/>entscheiden, wie mit diesem Artikel im Lehr-Lern-Prozess weiter gearbeitet werden soll.<br \/>Beispielsweise k\u00f6nnen mit der Print-Ausgabe Zeitungscollagen erstellt werden, w\u00e4hrend zum<br \/>Online-Artikel Leserkommentare geschrieben werden k\u00f6nnen. Welche M\u00f6glichkeiten gew\u00e4hlt<br \/>werden m\u00fcssen, h\u00e4ngt von der Zielsetzung ab.<\/p>\n<p>2.3 Kooperatives und kollaboratives Lernen mit Hilfe digitaler<br \/>Medien<br \/>Werden bestimmte digitale Medien richtig und zielgerichtet eingesetzt, k\u00f6nnen sie<br \/>kooperatives bzw. kollaboratives Lernen erleichtern oder gar erst erm\u00f6glichen. Dabei ist<br \/>kooperatives Lernen beim Einsatz \u201eklassischer\u201c Medien ein Teil vieler Methoden.<br \/>Beispielweise werden in Gruppenarbeiten \/-puzzeln neue Inhalte arbeitsteilig erschlossen und<br \/>dann gemeinschaftlich zusammengef\u00fchrt. Digitale Medien k\u00f6nnen hierbei den<br \/>Zusammenf\u00fchrungsprozess erleichtern. Sie bieten Kommunikationskan\u00e4le zur Organisation<br \/>des kooperativen Lernens und stellen Lernmaterial bereit. Beispielsweise k\u00f6nnen<br \/>Lernplattformen und Cloudspeicher den Daten- und Informationsaustausch erm\u00f6glichen bzw.<br \/>erleichtern. Sie bieten daher die Chance, dass kooperatives Lernen \u00fcberhaupt erst oder<br \/>intensiver m\u00f6glich wird, ohne sich gemeinsam an einem Ort befinden zu m\u00fcssen.<br \/>Denkbar ist zum Beispiel das Bearbeiten von kooperativen Hausaufgaben.<br \/>Neben dem kooperativen Lernarrangement beg\u00fcnstigen bzw. erm\u00f6glichen digitale Medien<br \/>auch kollaboratives Lernen. Es werden nicht blo\u00df einzelne Teilbereiche des Lerngebietes<br \/>Arbeitsteilig entwickelt und dann abschlie\u00dfend zusammengef\u00fchrt. Vielmehr kann hierbei<br \/>gleichzeitig das gesamte gemeinsame Wissen der Lerngruppe zeitgleich zur Verf\u00fcgung stehen<br \/>und in den Erarbeitungsprozess jedes Einzelnen einbezogen werden. Damit ein<br \/>Lernarrangement kollaborativ bleibt bedarf es guter Planung und sorgsamer Durchf\u00fchrung.<br \/>Aus Gr\u00fcnden vermeintlicher Einfachheit und Bequemlichkeit kann es passieren, dass ein<br \/>kollaboratives in kooperatives Lernarrangement umgewandelt wird und Lernenden doch<br \/>wieder nur verteilte Aufgaben zusammen f\u00fchren.<\/p>\n<p>2.3.1 Q&amp;A-Angebote<br \/>Durch Tools f\u00fcr \"Questions and Answers\" wird eine sehr niederschwellige M\u00f6glichkeit<br \/>geschaffen um Fragen zustellen. Vorteile sind die M\u00f6glichkeit jeder Zeit eine Frage stellen zu<br \/>k\u00f6nnen, bevor diese in Vergessenheit ger\u00e4t. Bei der anonymen Gestaltung dieses Angebots<br \/>besteht zudem die Chance, dass dazu ermutigt wird auch solche Fragen einzubringen, die im<br \/>pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch nicht gestellt werden, da bef\u00fcrchtet wird, dass die Frage in der<br \/>Lerngruppe keine Akzeptanz findet. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die gestellten und beantworteten<br \/>Fragen gespeichert werden, sodass diese auch zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt nachlesbar sind<br \/>und damit insbesondere bei individualisierten Prozessen eine H\u00e4ufung gleicher Fragen<br \/>reduziert werden kann, da Andere auf einen Grundschatz gestellter Fragen zur\u00fcckgreifen<br \/>k\u00f6nnen. Gleichzeitig kann auf Grund der eingehenden Fragen auch das Lehr-Lern-Angebote<br \/>auf die Bed\u00fcrfnisse der Lernenden angepasst werden.<br \/>Gleichzeitig muss der Einsatz eines Q&amp;A-Angebots in einem klar definierten Rahmen<br \/>erfolgen und das Angebot dabei zuverl\u00e4ssig betreut werden. Es besteht die Gefahr, dass das<br \/>Angebot mit der Zeit vernachl\u00e4ssigt wird und Fragen der Lernenden unbeantwortet bleiben<br \/>bzw. Antworten erst so sp\u00e4t erfolgend, dass die Lernenden keinen Bezug mehr zum Anlass der<br \/>Frage herstellen k\u00f6nnen. In dieser Hinsicht bietet es sich m\u00f6glicherweise an den Einsatz mit<br \/>bestimmten Ritualen zu Verkn\u00fcpfen oder feste Zeitfenster f\u00fcr die Bearbeitung und Kl\u00e4rung<br \/>der Fragen einzur\u00e4umen.<\/p>\n<p>2.3.2 Kollaborative Schreibprogramme<br \/>Mit kollaborativen Schreibprogrammen kann das gemeinsame Schreiben an Texten oder<br \/>Erstellen von Tabellen und Pr\u00e4sentationen erm\u00f6glicht werden. Ihr Vorteil liegt darin, dass alle<br \/>Teilnehmenden gleichzeitig an einer Datei arbeiten k\u00f6nnen. Ein sp\u00e4teres Zusammenf\u00fcgen und<br \/>auf einander abstimmen ist nicht mehr notwendig, da dies bereits im Arbeits- bzw.<br \/>Schreibprozess erfolgt. Alle Mitwirkenden k\u00f6nnen somit direkt auf die Ideen, Planungen und<br \/>Arbeiten der jeweils Anderen zugreifen, die ihren eignen Arbeitsprozess dann weiter<br \/>beeinflussen k\u00f6nnen. Diese Programme k\u00f6nnen den Austausch unter den gemeinsam<br \/>arbeitenden Personen beschleunigen, da dieser nicht nur \u00fcber pers\u00f6nliche Treffen und andere<br \/>Kommunikationswege erfolgen muss. Zus\u00e4tzlich wird visualisiert, welche Arbeitsfortschritte<br \/>die jeweiligen Mitarbeitenden machen. Dies kann dazu motivieren, sich intensiver in die<br \/>Arbeit einzubringen.<br \/>Andererseits erfordert das Arbeiten in kollaborativen Schreibsystemen auch eine hohe<br \/>Disziplin und vorhergehende Organisation insbesondere wenn es um die Erstellung<br \/>gemeinsamer Arbeitsprodukte geht. Es ergibt m\u00f6glicherweise Sinn in der Arbeitsgruppe<br \/>Arbeitsphasen zu definieren. Beispielsweise (Ideensammlung, Schreibphase, Layout,<br \/>Korrektur usw.) In diesem Zusammenhang kann auch eine Zielvereinbarungen getroffen<br \/>werden (Was f\u00fcr ein Produkt soll entstehen?) und es k\u00f6nnen Zeitfenstern festgelegt werden,<br \/>bis wann welche Arbeitsphase abgeschlossen sein soll.<\/p>\n<p>3 Literaturverzeichnis<br \/>B\u00fcsch, A. (2017): Digital Natives und Digital Immigrants. Medienwelten und<br \/>Medienkompetenz heutiger Sch\u00fcler, Lehrer und Elterngenerationen. In Fischer, Christian<br \/>(2017) [Hrsg.]: P\u00e4dagogischer Mehrwert? Digitale Medien in Schule und Unterricht.M\u00fcnster:<br \/>Waxmann Verlag, S. 59-84<br \/>Eickelmann, Birgit\/Gerick, Julia (2018): Herausforderungen und Zielsetzungen im Kontext<br \/>der Digitalisierung von Schule und Unterricht. In: SchulVerwaltung Nordrhein-Westfalen. 29.<br \/>Jahrgang, Heft 2, S. 47-50<br \/>Kerres, M.\/de Witt, C. (2002): Quo vadis Mediendidaktik? Zur theoretischen<br \/>Fundierung von Mediendidaktik. In: Sesnik, W.\/Kerres, M.\/Moser, H. (2002) [Hrsg.]:<br \/>Jahrbuch Medienp\u00e4dagogik 6<br \/>Kiper, Hanna\/Mischke, Wolfgang (2009): Unterrichtsplanung. Weinheim\/Basel: Beltz Verlag<br \/>Middendorf, W. (2017): P\u00e4dagogischer Mehrwert? Digitale Medien in Schule und Unterricht<br \/>\u2013 eine Einf\u00fchrung. In Fischer, Christian (2017) [Hrsg.]: P\u00e4dagogischer Mehrwert? Digitale<br \/>Medien in Schule und Unterricht.M\u00fcnster: Waxmann Verlag, S. 11-24<br \/>Noyes, Jan\/Garland, Kate (2006). Explaining students' attitudes toward books and computers.<br \/>Computers in Human Behavior, 22, 351-363.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CC-BY<\/strong><strong>-NC-<\/strong><strong>SA: Mario Wittenberg<\/strong><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":6383,"featured_media":139,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_total_topic_count_hidden":0,"_bbp_total_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[713131,69746],"tags":[69746],"coauthors":[],"class_list":["post-117","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-grundbegriffe","category-reflexionsbericht","tag-reflexionsbericht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6383"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":143,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117\/revisions\/143"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/medienbildung\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}