Mein finaler Beitrag: Abschlussreflexion

In meinem finalen Beitrag für das eSTUDI-Seminar möchte ich euch einen Einblick geben, wie weit ich mit meinem Lernprojekt gekommen bin und inwiefern mir die vorgestellten Tools dabei geholfen haben.

Stand meines Lernprojekts

Mein Lernprojekt bestand darin die Programmiersprache F# zu lernen und mithilfe eines Testprojektes das neu gelernte zu festigen. Als Testprojekt habe ich mir Erstellung einer WebDAV-Library ausgesucht. WebDAV ist ein Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Diesen Standard verwende ich beispielsweise in meiner Windows 10 App für Koala, um die Synchronisierung von Dateien zu ermöglichen.
Im Rahmen dieses Seminars, war es mir möglich die Grundlagen von F# zu lernen. Dementsprechend besitzt die Library die Grundfunktionalität, also sie kann dazu verwendet werden Informationen über Dateien abzurufen. Allerdings würde ich sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht produktiv in meiner App einsetzten, da dazu gewisse Aspekte wie vernünftige Fehlerbehandlung noch fehlen.

 

Verwendung der vorgestellten Tools

Ein Tool, das ich häufiger verwendet habe war Wunderlist (vorgestellt in Modul B). Das Seminar hat mich dazu motiviert mir dieses Tool genauer anzusehen und für dieses Lernprojekt zu verwenden. Mithilfe von Wunderlist habe ich beim Durcharbeiten des Tutorials festgehalten, welche Themen ich schon abgeschlossen habe und welche noch anstehen.  Wichtige Themen wurden entsprechend markiert (wie im Screenshot bei Exception Handling erkennen kann)

Die weiteren Notizen zu den jeweiligen Themen habe ich mithilfe von OneNote angefertigt.

Insgesamt habe ich festgestellt, dass ich vieles in meinem Studium bereits so organisiere, wie es im eSTUDI-Seminar vorgestellt wird.  Da ich OneNote intensiv für Mitschriften von Vorlesungen und Zusammenfassungen benutze, ist meine Lernumgebung hauptsächlich digital. Dadurch bin ich beispielsweise mit dem Erstellen von Artefakten (Modul E)  schon vertraut. Auch kleinere Tricks wie z.B. der Zugriff auf die Uni-Bibliothek von zuhause waren mir vorher schon bekannt.
Bei einigen der vorgestellten Tools viel es mir schwer diese für mein persönliches einzusetzen. Ein Beispiel dafür ist MindMeister, welches im Modul C vorgestellt wurde. Für das Lernen einer Programmiersprache hat sich mir der Mehrwert einer Mindmap nicht erschlossen. Trotzdem hat es mir gefallen die neuen Tools kennenzulernen, die sich zu einen späteren Zeitpunkt in meinem Studium als nützlich herausstellen könnten. Speziell Wunderlist werde ich sicherlich für zukünftige Projekte und in meinem Alltag nun häufiger verwenden.

Meine Meinung zum Seminar

Da das eSTUDI-Seminar mein erstes reines Online-Seminar war, fand ich die Abwechslung zu normalen Seminaren und Veranstaltungen angenehm. Besonders die freie Zeiteinteilung, also zu entscheiden wann genau man welche Aufgabe macht, hat mir gut gefallen. Die Lernvideos waren in dem Sinne praktisch, das man auch mal ein Video überspringen konnte, wenn man mit dem vorgestellten Tool bereits vertraut ist. Außerdem habe ich die Videos oftmals in 1,5-facher Geschwindigkeit geguckt, was ich ebenfalls als Vorteil empfand.

Ein Punkt wo es meiner Meinung nach Verbesserungspotenzial gibt, ist die Auswahl des Lernprojektes in Kombination mit den vorgestellten Tools. Viele dieser Tools, wie z.B. diigo, haben kollaborative Funktionen die man nicht nutzen kann, wenn man alleine an seinem Lernprojekt arbeitet. Deshalb sollte es die Möglichkeit geben das Lernprojekt mit mehreren Teilnehmern des Seminars zu absolvieren. So wäre es möglich die kollaborativen Aspekte auch in das Lernprojekt mit einzubeziehen.
Des Weiteren fände ich es hilfreich wenn man per E-Mail benachrichtigt werden würde, wenn neue Beiträge zum Kommentieren bereitstehen. Mir es nämlich in einmal passiert, dass ich das Kommentieren in einer Woche fast vergessen hätte.

An meiner Motivation für das Seminar hat es eigentlich nie gefehlt. Ein Faktor ist dabei die Aufgabenvielfalt gewesen. In der einen Woche sollte man einen Screencast verfassen, während man sich in der anderen Woche mit einem anderen Tool auseinander setzen sollte. Durch die Abgabefristen wurde man ein bisschen gedrängt etwas zu tun, was ich aber nicht als störend empfunden habe. Auch die Aussicht auf die Leistungspunkte ist ein gewisser Motivationsfaktor 😉 .

Insgesamt würde ich das Selbstlernangebot weiterempfehlen, da die Aufgaben stehts angemessen waren. Außerdem kann man viel neue Tools und Techniken kennenlernen , die das Lernen vereinfachen können. Zusätzlich kommt man in den Genuss des wöchentlichen Bloggens, was ich auch interessant fand.

 

Ich bedanke mich bei allen Lesern meines Blogs und wünsche euch eine schöne vorlesungsfreie Zeit 🙂

2 Kommentare

  1. Hallo Michél,
    ich stimme dir in dem Punkt zu, dass viele Tools vorgestellt wurden, mit denen man zusammen mit anderen Arbeiten kann. Mein Lernprojekt war auch ein Einzelprojekt, sodass mir viele Tools auch nicht viel geholfen haben, aber dennoch finde ich es gut, dass man eine Vielfalt an Tools vorgestellt bekommen hat, die man für andere Dinge im Studium vielleicht noch verwenden kann. Ich fand auch die freie Zeiteinteilung sehr positiv, weil man an den Aufgaben arbeiten konnte, wann man wollte und einem die Abgabefrist auch etwas in den „Hintern“ getreten hat, sich mit den Aufgaben und Programmen zu beschäftigen. Deine Idee mit der E-mail finde ich ziemlich gut, weil ich auch häufig das Problem hatte, dass ich die Kommentare schreiben wollte, aber noch nicht alle Beiträge hochgeladen waren und ich die Kommentare im letzten Moment geschrieben habe oder erst später.
    Dir weiterhin viel Erfolg im Studium, schöne vorlesungsfreie Tage und liebe Grüße,
    Wiebke

  2. Hallo Michél,
    auch wenn du vorher schon sehr digital unterwegs warst, ist es schön zu lesen, dass du noch neue Tools und neue Eindrücke aus dem Seminar mitgenommen hast.
    Zudem ist dein Lernprojekt erfolgreich abgeschlossen, das ist doch ein sehr gutes Ergebnis.
    Viele Grüße
    Iris

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