Integrierte Frühförderung von Sprache und Mathematik

Der folgende Beitrag bezieht sich auf die vierte Sitzung der Ringvorlesung „Umgang mit Heterogenität in der Schule“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf die integrierte Frühförderung von Sprache und Mathematik.

 

Dabei wurde in der Vorlesung ein Förderkonzept vorgestellt, welches durch die Arbeit und das Spiel mit Büchern und Spielen darauf zielt, zum Lernerfolg der Kinder in der Kita beizutragen.

Dieses Konzept, welches eigentlich gezielt für die Kita entwickelt wurde, lässt sich aber auch sehr gut auf den schulischen Kontext übertragen. Dabei sollte aber beachtet werden, dies sinnvoll und dem Alter, sowie dem Wissensstand der Schülerinnen und Schüler angemessen zu tun.

Bücher und Spiele sind auch in der Grundschule noch sehr angesagt und finden immer wieder Anklang. Meiner Meinung nach, wird aber ein solches Material nur gerne und wiederholt genutzt, wenn die Kinder sich damit auch gefordert fühlen oder sich dafür interessieren. Aus diesem Grund ist eben die Anpassung von Kita-Kindern zu Schulkindern sehr wichtig, da sich in dieser Zeitspanne schon viel an Entwicklung und Interesse bei den Kindern verändert haben kann.

Durch solch ein Förderkonzept bekommen die Kinder die Möglichkeit, Medien wie Spiele und Bücher in der Schule freiwillig nutzen zu können. Gerade für Kinder, die Zuhause nicht auf solche Medien zurückgreifen können, ist dies eine wunderbare Möglichkeit.

Allerdings sollte, meiner Meinung nach, unbedingt eine genaue Aufklärung der Eltern stattfinden und sie sollten gut in das Förderkonzept eingebunden werden, damit auch die Nutzung Zuhause stattfindet und dies auch richtig geschieht.

Rundum finde ich ein solches Konzept sehr hilfreich und ich denke es bereitet den Kindern sehr viel Spaß. Nur der zeitliche Rahmen im Gebrauch in der Schule könnte meiner Meinung nach, ein Problem aufweisen. Damit dieses Konzept funktioniert ist eine zeitintensive Zusammenarbeit und Besprechung nötig. Dies lässt sich im Schulalltag nicht unbedingt gut integrieren. Deshalb würde ich vielleicht auf ein Projekt oder eine AG ausweichen, um das Konzept sinngemäß nutzen zu können.

 

Nicht nur im Deutschunterricht spielt die Sprache eine Rolle. Auch im Sachunterricht ist die Sprache wichtig um Kontexte verstehen zu können. Je nachdem in welchem Themenbereich man sich gerade befindet, ist ein bestimmter Fachjargon von Nöten um das Thema verstehen und damit arbeiten zu können. Aus diesem Grund muss eine Grundlage an Fachsprache bei den Schülerinnen und Schülern aufgebaut und gefestigt werden. Dies ist wichtig um sich angemessen mit den Themen des Sachunterrichts auseinandersetzen zu können und auch in der späteren Schullaufbahn (besonders wenn der Sachunterricht sich in viele verschiedene Unterrichtsfächer aufteilt) Anschluss zu finden und mitarbeiten zu können.

 

Wie können Lehrerkräfte die Sprache der Schülerinnen und Schüler angemessen fördern und inwiefern erfolgt dieses bereits?

 

Wie werden die Eltern in schulinterne Förderkonzepte/Projekte mit einbezogen?

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