Finale

Mein Lernprojekt ist noch nicht abgeschlossen. Meine Hausarbeit werde ich im September schreiben. Bisher stehen aber Literatur und Gliederung, die ich auch nach meinem Wunderlist-Plan erstellen konnte. Dabei hat die Aufgabenplanung jetzt keine Wunder bewirkt, aber zumindest zur termingerechten Motivation beigetragen. Weitergeholfen hat mir in der Recherche, bzw. der Verwaltung der gefundenen Quellen vor allem Diigo, da es mir damit sehr leicht fiel, die Vielzahl an Onlinequellen gut zu sortieren und zentral zu speichern. Das Tool werde ich auf jeden Fall auch im weiteren Studienverlauf noch des öfteren einsetzen.

Am eStudi-Seminar an sich hat mir gefallen, dass die Aufgaben und Inhalte frei in den Wochenplan integriert werden konnten. Ich bin ein großer Fan von freier Aufgabenbearbeitung und Selbstlernangeboten. Leider ist die Kommunikation der Studierenden untereinander auf sehr minimalem Niveau. Die verpflichtenden Beiträge über feedbackr werden erstellt, aber eine richtige Diskussion konnte ich nicht erleben. Positiv finde ich auch, dass es wöchentliche Fristen gibt, die zur kontinuierlichen Arbeit motivieren. Die vorgestellten Lerninhalte in den Videos fand ich häufig zu grundlegend, da hätte ich mir mehr spezielle Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Tools und Methoden gewünscht. Außerdem könnte gerade in einem Seminar, was Pod- und Screencast-Erstellung behandelt die Qualität (vor allem vom Sound) an der ein oder anderen Stelle verbessert werden.

Wenig sinnvoll finde ich die eigene Erstellung von Screen- und Podcasts. Wenn es darum gehen soll, zu zeigen, wie man mit diesen Medien lernen kann, mag es interessant sein, mal zu schauen, wie so etwas produziert wird. Aber eigene Erfahrungen in der Produktion bringen mich im Umgang mit dieser Form der Videos nicht wirklich weiter. Wenn es nur darum geht „mal mit der Technik was zu machen“, muss ich sagen, dass mir als kompletter Neueinsteiger vermutlich die Grundlage gefehlt hätte. Zumindest habe ich einige Information vermisst, die für mich als fortgeschrittener Nutzer wichtig sind.

Grundsätzlich kann ich das Seminar jedem empfehlen, der sich bisher nicht traute oder weigerte mit „diesem Internet“ auch in der Uni zu arbeiten. Für Studierende, die sich viel im Web 2.0 bewegen und ihren Alltag durchdigitalisiert haben, gibt es wenig Neues zu erfahren. Da ist es eher sogar schwierig, die Reflexionsaufgaben zu beantworten, da diese sich häufig explizit an Neueinsteiger richten.

Ein Gedanke zu „Finale“

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