Informationssuche Lernprojekt

In den vergangenen Tagen bin ich nun auch endlich in die konkrete Informationssuche für meine Hausarbeit gestartet. Thematisch geht es dabei um das Computerspiel „Watch Dogs“ und die Nutzung von mobilen Medien (vor allem dem Smartphone) als Interface. Über diverse Suchkombinationen versuchte ich zuerst über Google Informationen zu dieser speziellen Fragestellung zu bekommen. Dabei konnte ich leider noch keine Quellen finden, die sich damit beschäftigten.

Daher weitete ich die Suche aus und fand schnell heraus, dass es zumindest zu diegetischen Interfaces und mobilen Medien in PC-Games einige Treffer gab. Diese Infos nutze ich, um über Science Direct, Google scholar und den Katalog der Uni-Bibliothek gezielt nach Quellen zu diegetischen Interfaces und der grundsätzlich Beschäftigung mit User Interface Design zu suchen. Dabei fand ich einige spannende Aufsätze und Bücher, die sich zumindest annäherungsweise mit ähnlichen Gebieten befassten.

In den Quellenangaben der Texte konnte ich weitere Grundlagenliteratur zu den Grundkonzepten von Interfaces und Diegese finden. Interessanterweise war vor allem Google Scholar sehr hilfreich, da hier mit meinen Suchkombinationen bessere/passendere Ergebnisse angezeigt wurden. Science Direct schweifte schnell vom Thema ab und förderte Ergebnisse zu Tage, die nur sehr bedingt hilfreich für meine Recherche waren. Über die Uni und Primo Central konnte ich eher grundlegende Texte finden. Neue Aufsätze und vor allem viele Blogeinträge, die mein Thema sogar speziell aufgegriffen haben, waren dort nicht zu finden. Ein kurzer Test mit anderen Suchmaschinen (Duckduckgo oder Yahoo) brachten keine relevanten neuen Erkenntnisse.

Mein Fazit daraus ist, dass sich ein Mix aus verschiedenen Suchstrategien und -plattformen anbietet. Vor allem bei „moderneren“ Fragestellungen, bei denen man nicht auf hunderte Standardwerke in der Bibliothek zurückgreifen, komme ich um Suchmaschinen nicht herum.

 

Finale

Mein Lernprojekt ist noch nicht abgeschlossen. Meine Hausarbeit werde ich im September schreiben. Bisher stehen aber Literatur und Gliederung, die ich auch nach meinem Wunderlist-Plan erstellen konnte. Dabei hat die Aufgabenplanung jetzt keine Wunder bewirkt, aber zumindest zur termingerechten Motivation beigetragen. Weitergeholfen hat mir in der Recherche, bzw. der Verwaltung der gefundenen Quellen vor allem Diigo, da es mir damit sehr leicht fiel, die Vielzahl an Onlinequellen gut zu sortieren und zentral zu speichern. Das Tool werde ich auf jeden Fall auch im weiteren Studienverlauf noch des öfteren einsetzen.

Am eStudi-Seminar an sich hat mir gefallen, dass die Aufgaben und Inhalte frei in den Wochenplan integriert werden konnten. Ich bin ein großer Fan von freier Aufgabenbearbeitung und Selbstlernangeboten. Leider ist die Kommunikation der Studierenden untereinander auf sehr minimalem Niveau. Die verpflichtenden Beiträge über feedbackr werden erstellt, aber eine richtige Diskussion konnte ich nicht erleben. Positiv finde ich auch, dass es wöchentliche Fristen gibt, die zur kontinuierlichen Arbeit motivieren. Die vorgestellten Lerninhalte in den Videos fand ich häufig zu grundlegend, da hätte ich mir mehr spezielle Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Tools und Methoden gewünscht. Außerdem könnte gerade in einem Seminar, was Pod- und Screencast-Erstellung behandelt die Qualität (vor allem vom Sound) an der ein oder anderen Stelle verbessert werden.

Wenig sinnvoll finde ich die eigene Erstellung von Screen- und Podcasts. Wenn es darum gehen soll, zu zeigen, wie man mit diesen Medien lernen kann, mag es interessant sein, mal zu schauen, wie so etwas produziert wird. Aber eigene Erfahrungen in der Produktion bringen mich im Umgang mit dieser Form der Videos nicht wirklich weiter. Wenn es nur darum geht „mal mit der Technik was zu machen“, muss ich sagen, dass mir als kompletter Neueinsteiger vermutlich die Grundlage gefehlt hätte. Zumindest habe ich einige Information vermisst, die für mich als fortgeschrittener Nutzer wichtig sind.

Grundsätzlich kann ich das Seminar jedem empfehlen, der sich bisher nicht traute oder weigerte mit „diesem Internet“ auch in der Uni zu arbeiten. Für Studierende, die sich viel im Web 2.0 bewegen und ihren Alltag durchdigitalisiert haben, gibt es wenig Neues zu erfahren. Da ist es eher sogar schwierig, die Reflexionsaufgaben zu beantworten, da diese sich häufig explizit an Neueinsteiger richten.

Auswirkungen digitaler Kommunikation auf unser Sozialverhalten

Ich möchte mich in diesem Beitrag der Frage widmen, welche Auswirkungen  die zunehmend online stattfindende Kommunikation auf unser Miteinander haben kann. Da man über dieses Thema Bücher schreiben kann, könnten einige der folgenden Gedanken etwas verkürzt sein.

Grundsätzlich wird die Kommunikation über WhatsApp, Facebook und andere Dienste unser Miteinander verändern. Das ist ja in den letzten Jahren bereits passiert. Wir werden flexibler, aber unzuverlässiger. Treffen können spontan abgesagt und verändert werden. Wo „früher“ abgesprochene Zeiten und Orte eingehalten werden mussten, tritt heute eine Unverbindlichkeit zu Tage, ein „ich will mir das noch offen halten“. Das hat zwar auch viele Vorteile, führt aber zu einem zwischenmenschlichen Problem der Priorisierung von „Freunden“. Wer würde im direkten Gespräch mit seinen Freunden denn schon sagen: „Ich kann dir noch nicht sagen, ob ich zu deiner Party komme. Vielleicht gibt es noch eine wichtigere Veranstaltung.“?

Ein weiterer zu bedenkender Punkt ist die Abgeschlossenheit von Kommunikation. Persönliche Gespräche haben irgendwann ein Ende, entweder durch die physische Trennung der Gesprächspartner oder das Auflegen des Telefons. Durch die always-on Mentalität und ständige Erreichbarkeit (dank fast flächendeckendem mobilen Internet) enden digitale Konversationen nicht mehr. Ein Gespräch ist nicht zu Ende, es wird verändert – Themenwechsel.

Digitale Kommunikation läuft zumindest aktuell hauptsächlich schriftlich ab. Durch noch schnelleres mobiles Internet geht der Trend zwar wieder zu audiovisueller und auditiver Kommunikation, die ist jedoch auch anderweitig in der Nutzung eingeschränkt (Tippen kann man auch in der Vorlesung). Das führt zu dem interessanten Phänomen, dass wir Schriftsprache in Lautsprache übersetzen. Die umgekehrte Richtung ist uns bewusst, durch sprachliche Anpassung und Dialekte wird Schrift angepasst. In den Messengern verwenden wir aber häufig Abkürzungen und Symbolwörter wie lol, bae, lit, etc., die wir allmählich in unseren Sprachgebrauch übernehmen.

Die online Kommunikation wird unser Sozialverhalten verändern, ob positiv oder negativ ist immer Ansichtssache. Sie wird unsere Vorstellung von Intimität verändern und vor allem die Frage aufwerfen, ob es eine „bessere“ Form der Kommunikation gibt. Ist das persönliche Gespräch „besser“ als eine Textnachricht? Darf ich beim Essen per Messenger kommunizieren oder gilt „Mit vollem Mund schreibt man nicht“? Vor uns liegt ein langer Prozess von Gewöhnung und Normalisierung. Wir müssen Grenzen und Regeln neu aushandeln, dabei werden einige Normen über Bord geworfen, andere halten dem Druck stand.

Was hilft beim Schreiben?

Ich muss diese Woche leider zugeben, dass mir die Aufgabe sehr schwer fällt, da keins der vorgestellten Tools sinnvoll in den Prozess des Hausarbeitschreibens einzubinden ist. Viele der Tool sind nur in Kollaborationen hilfreich, meine Hausarbeit schreibe ich jedoch alleine. Möglich wäre natürlich eine grundsätzliche Wissenssammlung über ein Wiki, hier greife ich jedoch eher auf andere Möglichkeiten der Sammlung zurück (Citavi, Diigo).

Theoretisch hilfreich könnte Gliffy, Mindmeister oder ein anderes Tool zum Erstellen von Mindmaps sein. Ich persönlich arbeite aber höchst ungern mit Mindmaps, da sie zwar sehr gut zum Darstellen recht linearer Abhängigkeiten geeignet sind, bei komplexeren Beziehungen aber sehr unübersichtlich werden. An dieser Stelle kann ich mir den Einsatz eines Wikis doch gut vorstellen, da komplexe Unterbeziehungen und Verweise einfach möglich sind, ohne dass Inhalte zu sehr vereinfacht werden müssen.

So sehr mir viele Online-Tools bei der Recherche und beim Organisieren von Quellen und Ideen helfen, beim tatsächlichen Schreiben einer Arbeit habe ich noch kein Tool gefunden, dass sinnvoll den Schreibprozess unterstützt.

Citavi

Ich nutze bereits seit meiner ersten Bachelor-Hausarbeit Citavi für die Literaturverwaltung. Damit habe ich extrem gute Erfahrungen gemacht, weil es gleich mehrere Dinge wesentlich einfacher macht.

Zuerst einmal hat man sämtliche Literatur an einem Fleck gesammelt. Das ist ganz praktisch, wenn viele Onlinequellen im Spiel sind, da sie so zentral abrufbar sind. Weiterhin gibt es ein praktisches Word-Addin, das die Verwaltung von Zitaten sehr angenehm gestaltet. Es ist sofort ersichtlich, aus welcher Quelle bereits zitiert wurde. Außerdem können die Zitationsstile detailliert bearbeitet und auf die Vorgaben von Dozenten  angepasst werden. Hinzu kommt, dass Citavi vollautomatisch ein Literaturverzeichnis erzeugt, in dem alle zitierten Quellen verfügbar sind. Interessant ist auch der Picker, der direkt ISBN aus Homepages erkennt. So kann direkt aus der UB-Suche ein Buch in Citavi eingefügt werden.

Es dauert etwas, bis man sich in die Bearbeitung von Zitationsstilen eingearbeitet hat, aber es lohnt sich. Die Automatisierung spart eine Menge Arbeit und spätestens nach drei Hausarbeiten hat man eigene Standard-Stile entwickelt. Auch der nachträgliche Wechsel des Stils oder der Wechsel von Fußnote auf Fließtext-Angabe sind möglich. Interessant ist auch die Möglichkeit, Verweise wie ebd. mit diversen Seitenangaben automatisch anzupassen. Etwas kompliziert ist hier lediglich die neue Nennung der Quelle auf einer neuen Seite.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat sich bei mir der Workflow entwickelt, dass ich zuerst den richtigen Zitationsstil erstelle oder auswähle und (wie bei der Hausarbeit selbst auch) zuerst das Layout festlege. Teilweise gibt es nämlich doch kleine Problemchen, wenn man dieses nachträglich ändern möchte. Außerdem empfiehlt es sich, konsequent mit einer Methode zu arbeiten, also entweder Citavi zu nutzen oder ganz wegzulassen. Eine Mischmethode aus manuell eingefügten Quellen oder ähnlichen führt nur zu großen Problemen. Das gilt auch für manuelle Änderungen an Quellenangaben. Lieber etwas Zeit bei der Erstellung der Stile verwenden (die ja dann für weitere Arbeiten weiter genutzt werden können), als nach einer Aktualisierung alle manuellen Änderungen neu einfügen zu müssen. Und das ist wirklich der wichtigste Tipp, den ich geben kann. Ich kenne viele, die Citavi anfangen und dann verzweifelt aufgegeben haben, weil irgendwas nicht genauso funktioniert. Ja, manchmal dauert es etwas, bis die Funktion dann richtig läuft, aber manuelle Anpassungen zerschießen das Ganze sehr schnell und am Ende fehlenden dann 3-4 Quellen im Literaturverzeichnis.

Eine Funktion, die ich bisher noch nicht genutzt habe, aber eigentlich unbedingt ausprobieren möchte, ist, mit Citavi Wissen zu Themengebieten zu verwalten. Bisher nutze ich das Programm nur zu direkten Literaturverwaltung. Das ist zwar auch hilfreich bei aufbauenden Arbeiten, aber grundlegende Literatur mit wichtigen Textstellen zu organisieren, wäre schon eine große Unterstützung.

Suchen & Finden

Meine Suchstrategie für die Literaturrecherche konnte ich in den letzten Jahren sehr gut ausbauen. Gerade in den Medien- und Kulturwissenschaften benötige ich für Hausarbeiten eine Vielzahl von Quellen. Da stellt mich besonders im Bereich von aktueller elektronischer Musik, über die ich zum Beispiel meine Bachelorarbeit geschrieben habe, vor große Herausforderungen. Die Phänomene sind häufig so neu, dass es noch keine gedruckte Literatur gibt, sodass ich mich hauptsächlich auf Onlinequellen stützen muss. Dazu aber gleich noch mehr, erstmal zum grundsätzlichen Vorgehen.

  1. Google und Wikipedia: Mein erster Schritt geht meistens direkt zu Google, um mir einen Überblick zu verschaffen. Im Wikipedia-Artikel erhalte ich Einblicke in Grundlagenliteratur und über andere Google Ergebnisse werde ich schnell auf Synonyme und verwandte Themengebiete aufmerksam. Das finde ich wichtig, um in den Spezialsuchmaschinen effektiv suchen zu können. Außerdem kann ich über die englische Wikipedia und verschiedene Wörterbücher bereits nach den englischen Übersetzungen verschiedener Fachbegriffe schauen, da ein Großteil der Literatur im Bereich Popmusik und Medien in englischer Sprache verfasst ist, bzw. die Spezialsuchemaschinen vor allem auf die Publikationen von Forschern aus dem anglo-amerikanischen Raum zurückgreifen.
  2. Katalog der UB Paderborn: Die Katalogssuche der Bibliothek bringt weitere wichtige (gedruckte) Literatur zum Vorschein. Dabei finde ich es wichtig, die Quellenverzeichnisse der Bücher zu durchsuchen, denn dort stoße ich sehr häufig auf weitere passende Literatur, grundlegenden Theorien und Fallstudien, die über die direkten Suchbegriffe eher nicht angezeigt werden. Neben dem Durchsuchen der vor Ort verfügbaren Bücher und Magazine, kann ich auch auf den Artikelkatalog von „Primo Central“ zugreifen. Dieser fördert aktuelle Publikation zu Tage, die mir vor allem bei Popmusik-Fragen oft geholfen haben.
  3. Spezialkataloge: Wenn das Thema dann gut eingegrenzt ist, nutze ich speziellere Suchmaschinen und Kataloge um Antworten auf gezielte Fragestellungen zu finden. Das sind meistens Google Scholar, Science Direct und sehr spezifische Fachbereichskataloge (PsychInfo zum Beispiel). Dort finde ich gute Studien und kurze Aufsätze, die mir beim Belegen von Aussagen helfen.

Häufig funktioniert der oben beschriebene Ansatz ganz gut, gerade bei aktuellen Themen (Tropical House war ein Beispiel) führen aber viele Wege ins Leere, da es einfach wenig publizierte Literatur gibt. An der Stelle blieb mir wenig anderes übrig, als über Google, Facebook und Twitter nach Anhaltspunkten für Definitionen zu suchen. Teilweise müssen auch Spotify-Playlisten herhalten, um begründen zu können, warum bestimmte Songs einem Genre zugeordnet werden (können).

Organisation meines Lernprojekts

Zur Begleitung meines Lernprojekts habe ich einen Ordner in Wunderlist erstellt, in dem bisher zwei Liste vorhanden sind: Eine regelt den zeitlichen Ablauf und die Organisation, eine zweite hilft mir bei der Themenfindung. Ich arbeite auch im privaten Bereich mit Wunderlist und möchte schauen, wie gut Projekte mit diesem Tool abgebildet werden können. Die Erinnerungs- und Deadline-Funktionen gefallen mir bisher sehr gut.

Bei der Einrichtung konnte ich bereits feststellen, dass die Darstellung und die Funktionen zu Unteraufgaben für mich nicht wirklich zu gebrauchen ist. Man kann Unteraufgaben keine Deadline vergeben und sie werden erst nach Auswahl der übergeordneten Aufgabe überhaupt angezeigt. Hier werde ich wohl dazu übergehen, eventuelle Unteraufgaben als normale Aufgaben einzustellen und terminlich dann vor die Hauptaufgaben zu setzen, auch wenn das visuell und organisatorisch nicht wirklich hilfreich sein wird.

Getting Things Done!

Den großen Vorteil der GTD-Methode sehe ich in der Speicherung der Tasks außerhalb des Kopfes an einem zentralen Ort. Das klingt immer sehr banal, ist aber sehr hilfreich, da selbst der größte Mastermind im Stress Dinge vergisst oder sich erst durch bestimmte Reize sehr spät daran erinnert. Ich setze das bereits seit 2-3 Jahre über die App Wunderlist um, in der ich alle meine Aufgaben (aus Vorstandssitzung, Uni, privat, etc.) direkt eintrage. Wenn möglich plane ich sie direkt mit einer Erinnerung in einen Zeitraum zur Bearbeitung ein. Besonders wichtig ist es für mich eine Deadline hinzuzufügen, um im Blick zu haben, bis wann die Aufgabe spätestens erledigt sein muss. Diese Liste rufe ich in Leerlaufphasen auf und schaue, welche Aufgaben ich in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum erledigen kann.

Dabei setze ich den zweiten Punkte des Prinzips nicht ganz so strikt um. Es kommt häufig vor, dass ich Punkte aus der Liste lösche, weil ich sie im Affekt als interessant angesehen habe. Der Eingangsfilter ist daher sehr niedrig und ich schreibe eher zu viel auf. Dafür sortiere ich dann nachträglich aus. Das hat ein bisschen damit zu tun, dass ich auch kurze Stichworte zu Recherchen aufnehme, die sich im Nachhinein doch nicht als sinnvoll erweisen.

Das zeigt aber auch, dass das Schema aus dem Video (muss ich was tun, kann ich was tun, passt es gerade überhaupt) sehr sinnvoll ist, da die Liste so dauernd gepflegt wird. Hier sehe ich die digitale Variante auch im Vorteil, da sie im Gegensatz zu der „großen“ To-Do-Liste auf dem Zettel übersichtlich bleibt, auch nach dem Streichen oder Bearbeiten von Punkten. Das ist auch sinnvoll, da es sinnvoller ist große Aufgaben eher am Stück abzuarbeiten oder bereits vorher zu unterteilen, als mittendrin eine Pause zu machen. Denn das erneute Einarbeiten und das Zwischenspeichern von Informationen raubt eine Menge Zeit.

Tipp: Aufgaben kleinschrittig aufschreiben. Also nicht „Wohnung aufräumen“ oder „Lernen“, sondern „Abwaschen“, „Staub putzen Wohnzimmer“, „Biomüll rausbringen“, „Vorlesung XY wiederholen“…..

Ein großer persönlicher Faktor in der Bearbeitung der Aufgaben ist das Erkennen von Leerlaufphasen und die Nutzung dieser. Dabei ist vor allem das Problem, dass ich mich aufraffen muss, in eine Arbeitsphase einzutreten. Daher nutze ich sehr häufig die Erinnerungsfunktion in terminiere Aufgaben in Phasen, die in meinem Wochenplan eher Leerlauf beinhalten. Außerdem funktioniert das ganze vor allem dann gut, wenn es wirklich Leerlaufphasen sind. Wenn also die alternative „Langeweile“ ist. In einem stressigen Wochenplan bringt eine einfache Liste ohne konkrete Terminierung der Aufgaben wenig, da ansonsten die benötigten Entspannungsphasen damit blockiert werden.