Moin Moin!
Was habe ich in den Veranstaltungen zur Ethnologie und generell in der letzten Woche so gelernt?
Zu großen Teilen ging es in der letzten Woche viel um Organisation. Sowohl zu den Abläufen in der Uni, als auch drum herum. Daher hält sich der Lernzuwachs noch etwas in Grenzen.
Am Donnerstag hatte ich dann meine erste Vorlesung im Fach Ethnologie bei Dr. Dorle Dracklé.
Schon die Frage wie viele Gegenstände ein jeder wohl habe, zog einige Interessante Äußerungen und Gedanken nach sich.
- Wann ist etwas ein Gegenstand? Wenn ich eine Seite aus meinem Block reiße, ist er dann ein eigener Gegenstand?
- Wann hört etwas auf ein Gegenstand zu sein? Als Beispiel diente unter anderem eine weggeschmissene Bananenschale.
- Wie sind dabei Tiere zu bewerten? Laut Gesetzt sind sie Gegenstände, aber kein Halter wird sein Tier als Ding betrachten.
Des weiteren wurden die Sinne, insbesondere der sechste Sinn thematisiert und Leitfragen formuliert, wie:
- In was für einer Welt Leben wir?
- Was bedeutet es Mensch zu sein?
- Wie bin ich mit anderen? Und warum bin ich, wie ich bin?
Und die vielleicht wichtigste und daher erste Frage des Wissenschaftlers lautet: Was ist das?
Besonders schön zum Ende hin fand ich, die geradezu poetische Sichtweise auf Menschen der Kulturwissenschaft als „Ideen- und Gedankensucher“, die nach Verbindungen in der Welt suchen und dazu neue Geschichten schreiben.
Ich freu mich jedenfalls schon auf die weiteren Veranstaltungen und auf den nächsten Tagebucheintrag, der dann etwas strukturierter sein und mit mehr Inhalt gefüllt sein wird 😀
Cheers!