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Beitrag zur Ringvorlesung N°3

Aufgabe 1

Das Bryam Modell zeigt sehr deutlich, wie vielfältig der Fremdsprachenunterricht gestaltet werden kann. Demnach sollten an eine 5. Klasse auf keinen Fall nur Stereotypen vermittelt werden, wenn es um die Kultur des Landes geht. Es sollte vielmehr darum gehen, sich intensiv mit der Sprache auseinander zu setzen, am Anfang sicher noch mehr verbildlichend als am Ende. Dabei sollten ebenfalls Aspekte wie die Linguistik, die Entstehung der Sprache und daraus resultierende Unterschiede und/ oder Gemeinsamkeiten zur Muttersprache herangezogen werden. Meiner Meinung nach lernt man eine Sprache erst, wenn man den Entstehungsprozess mit all den vorhandenen Regeln e.g. Grammatik beachtet. Das sollten Sie also bei der Wahl der zweiten Fremdsprache Ihres Kindes auf jeden Fall berücksichtigen.

Aufgabe 2

Im Englisch Unterricht wurde was Kultur angeht sehr häufig auf die verschiedenen Lebensweisen sowie insbesondere auf die sprachlich verschiedenen Aspekte in den USA und Großbritannien hingewiesen. Phonetik sowie die Lautschrift im Allgemeinen sind dabei wichtig, um den Unterschied in der Aussprache und der Intonation herauszustellen. Auch, verschiedene Dialekte einer Sprache aus verschiedenen Gegenden eines Landes zu verstehen wurde vermittelt.  Das Ziel dessen wird vermutlich gewesen sein, zu zeigen, dass Sprache nicht gleich Sprache ist – selbst wenn es eigentlich die gleiche Sprache ist.

Was meiner Meinung nach jedoch schade war, ist dass viele Kulturelle Aspekte auch sehr verallgemeinert wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Interaktion zwischen fremdsprachigen Schüler*innen und den deutschen Schüler*innen stattfindet, sodass man sich selbst ein Bild über die Kultur des jeweiligen Landes und die Einstellung seiner Bürger machen kann.

Aufgabe 3

Nimm Stellung zu den aktuellen Maßnahmen, die in Frankreich aufgrund des „Coronavirus“ ergriffen wurden. Inwiefern verändert das Virus den Lebensstil der Pariser Gesellschaft?

Aufgabe 4

Im Rahmen von Projekttagen könnte man ideal an verschiedenen Tagen verschiedene Kulturen/ Gesellschaften behandeln. Wenn es in der Klasse Kinder gibt, die den vorgestellten Kulturen angehören könnte man diese darum bitten, einen kleinen Vortrag zu halten, Fotos zu zeigen oder ähnliches. Manchen Kindern könnte so etwas jedoch auch zu privat oder zusätzlicher Aufwand sein. Man könnte Alternativ eine Aufgabe stellen, die an alle Kinder gestellt ist und die auch Anonym ausgeführt werden kann, sodass sich niemand ausgegrenzt fühlt wie zum Beispiel einen typischen Tag in der Familie inklusive der Mahlzeiten, Unternehmungen, Besuch religiöser Einrichtungen etc.

In Klassen, in denen wenig kulturelle/ gesellschaftliche Heterogenität vorliegt könnte man zusätzlich einen Schüleraustausch mit einer Partnerschule oder eine Brieffreundschaft etc. einführen, sodass sich die Schüler untereinander austauschen können und dies mit dem Rest der Klasse und der Lehrkraft teilen können.

08.05.2020

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