{"id":30,"date":"2021-12-07T14:00:13","date_gmt":"2021-12-07T13:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lifeaction\/?p=30"},"modified":"2021-12-07T14:00:13","modified_gmt":"2021-12-07T13:00:13","slug":"thank-you-for-travelling-with-db-or-not","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lifeaction\/2021\/12\/07\/thank-you-for-travelling-with-db-or-not\/","title":{"rendered":"Thank you for travelling with DB, or not?"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland mit dem Zug zu verreisen, wird mittlerweile als \u201e\u00f6kologisch\u201c, \u201egr\u00fcn\u201c und als eine Art \u201eEntspanntes Reisen\u201c plakatiert. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich kein schlechter Ansatz. Aber wenn es dann mal wieder soweit ist, dass ich einen Zug betrete, frage ich mich immer ob die PR Abteilung schon mal selbst mit der Bahn gefahren ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt allein bei der Buchung an. Man sucht sich den Tag und die Uhrzeit mindestens einen Monat vorher raus um, selbst auf Kurzstrecken, preisliche \u00dcberraschungen von \u00fcber 80\u20ac trotz BahnCard 50 zu vermeiden. Dann folgt die Frage: Platzreservierung ja oder nein? Nicht nur dass man f\u00fcr diesen <em>gegebenenfalls freigehaltenen Platz<\/em> zus\u00e4tzlich 4\u20ac zahlt, die Wahrscheinlichkeit dass dieser Platz dann doch besetzt ist, oder durch eine ge\u00e4nderte Wagenreihung gar nicht erst existiert, ist sehr gro\u00df. Auch das Thema Anschlussz\u00fcge sind kritisch zu betrachten. Es gibt gef\u00fchlt nur zwei Varianten. Die erste M\u00f6glichkeit, der Klassiker, \u201eIhr Anschluss kann nicht erreicht werden\u201c. Panik bricht aus, die zehnte Durchsage, dass der Regionalexpress nach W\u00fcnsdorf-Waldstadt jetzt doch erricht werden kann blechert aus den Lautsprechern und man selbst kommt immer noch nicht dr\u00fcber hinweg, dass der eigene Zug eine \u201eVersp\u00e4tung au\u00dferhalb Deutschlands\u201c hatte. Was f\u00fcr eine Bezeichnung f\u00fcr eine einfache Versp\u00e4tung. Die zweite Version ist genau umgekehrt. Man kommt am Bahnhof an und der Anschlusszug hat Versp\u00e4tung. Hei\u00dft warten. Im schlechtesten Fall liegt der Bahnsteig komplett frei, es ist Winter und Sitzgelegenheiten sind nicht vorhanden. Und dann geht sie los, die Dauerschleife, welche Z\u00fcge kommen, kommen sollten, nicht kommen oder sich \u201edirekt gegen\u00fcber\u201c befinden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zug fahren ist quasi wie ein neues Rezept auszuprobieren. Man kauft sich teure Zutaten und Extras weil es empfohlen wird, st\u00fcrzt sich in einen eigentlich vertrauten Prozess, nur um am Ende nicht gewollte \u00dcberraschungen und im schlechtesten Fall nicht essbares zu haben. Letzteres kann auf mehreren Ebenen interpretiert werden. Und bei jeder Bahnfahrt f\u00e4ngt das Spektakel von vorn an. Anstatt entspannt an meinem Ziel anzukommen, beklagt mich eher die Angst, irgendwo zu enden wo ich gerade nicht hin will.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Letztendlich bin ich wieder froh in meinem gewohnten Umfeld zu sein und nicht auf einem \u00a0ungeplanten Bahnhof, oder in Z\u00fcgen auf gegebenenfalls reservierten Pl\u00e4tzen. <em>Thank you for travelling with DB,<\/em> ist quasi schon eine Art Entschuldigung, um zu sagen: Wir wissen wie anstrengend es ist mit uns zu reisen, aber danke dass Sie es trotzdem tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland mit dem Zug zu verreisen, wird mittlerweile als \u201e\u00f6kologisch\u201c, \u201egr\u00fcn\u201c und als eine Art \u201eEntspanntes Reisen\u201c plakatiert. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich kein schlechter Ansatz. 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