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Obdachlosigkeit!

Literaturliste:

Rohrmann, Eckhard (1987). OHNE ARBEIT – OHNE WOHNUNG. Heidelberg, Schindle.

Gillich, Stefan, Keicher, Rolf  (2017). Ohne Wohnung in Deutschland. Freiburg im Breisgrau, Lambertus.

Ehmann, Eugen (2019). OBDACHLOSIGKEIT IN KOMMUNEN. Stuttgart, Richard Boorberg Verlag.

Ehmann, Eugen (2006). Obdachlosigkeit.Stuttgart, Boorberg.

Könen, Ralf (c1990). Wohnungsnot und Obdachlosigkeit im Sozialstaat. Frankfurt/Main [u.a.], Campus-Verl.
Schloz, Thomas (1991). Wohnversorgung für Nichtsesshafte und Obdachlose. Stuttgart, RB-Verl.

Flick, Uwe, Röhnsch, Gundula (2008). Gesundheit auf der Straße.

Weinheim [u.a.], Juventa Verlag.

Gillich, Stefan, Nieslony, Frank (200). Armut und Wohnungslosigkeit.

Köln [u.a], Fortis-Verl. [u.a.].
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Das Ende des ersten Semesters

Fast geschafft! Die letzte Woche meines ersten Semesters bricht an und ich bin ehrlich gesagt froh, dass es nun bald vorbei ist. Innerhalb der ersten Monate sind mir bereits so einige Dinge aufgefallen, die ich  besser hätte managen können und auch im nächsten Semester klüger regeln werde. Einer der Punkte, den ich komplett unterschätzt habe, ist das Gefühl für Zeit. Besonders als Student/in sollte man sich seine Zeit immer gut einplanen, um mit dem Stoff hinterherzukommen und bestimmte Fristen für beispielsweise Hausarbeiten einhalten zu können. Oft schiebt man Aufgaben oder Pläne auf und merkt erst am Ende, wie viel es letztendlich doch geworden ist. Dies sind Dinge, die man hätte vermeiden können. Wie sagt man aber so schön: „Aus Fehlern lernt man“. Ich bin deshalb guter Dinge, dass es nächstes Semester umso besser laufen wird!

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Trautes Heim, Glück allein?

Seit einigen Monaten vermehrt und generell seit Ausbruch des Coronavirus, müssen wir mehr Zeit in den eigenen Wohnräumen verbringen. Sonst war mein Zuhause für mich ein Ruhepol, an dem ich Kraft und Erholung nach einem langen Tag gefunden habe. An normalen Tagen verbringe ich für gewöhnlich die meiste Zeit draußen, zum Beispiel würde ich in die Universität gehen, zur Arbeit, ins Restaurant, ins Kaffee, zum Sport oder mich mit Freunden treffen.  

Normalerweise will ich nur nach Hause, wenn ich mich ausruhen möchte. Im Gegensatz dazu ist man an diesen Tagen gezwungen daheim zu sein, weil nun all die oben erwähnten Aktivitäten entweder verboten sind oder die Orte dazu geschlossen sind. Der ein oder andere mag stattdessen viel mehr Zeit mit Netflix-Schauen verbringen oder Videospiele spielen, manche suchen sich neue Beschäftigungen und Hobbys, die Pandemie-tauglich sind, z.B. kochen, Zimmerpflanzen pflegen, Haustiere anschaffen, lesen. Die eigene Wohnung wird mit Aktivität gefüllt. Das Sozialleben ist aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt und findet zum großen Teil am Computer statt.  

Ich bin gern unter Menschen. Mir fehlt es, meine Freunde direkt zu sehen und auch das Gefühl der Verbundenheit an Orten, an denen ich nicht direkt Kontakt mit meinen Mitmenschen aufnehme, sie aber doch wahrnehme z.B. im Café. Stattdessen habe ich viel Zeit für mich selbst: viel Zeit um nachzudenken, an die Zukunft oder darüber, was ich mit meiner Zeit anfangen kann.  

So mancher wird nun auch endlich die Zeit finden, aufgeschobene Dinge im Haushalt zu erledigen. Oder möglicherweise das Fachbuch lesen, dass schon so lange darauf wartet, aufgeschlagen zu werden. Ich persönlich verbringe viel mehr Zeit mit meiner WG und auch mit einem bestimmten Freund als vorher. Außerdem habe ich mehr Zeit in die Einrichtung meines Zimmers investiert und mich mit Dekoration beschäftigt. Dass es draußen so kalt und ungemütlich ist, macht es leichter im Haus zu bleiben. 

Am Ende bleibt wohl nur, das Beste aus der Situation zu machen. 

   

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Rückblick aufs erste Semester

Es ist die letzte Woche der Vorlesungszeit in meinem ersten Semester an der Uni Bremen. Irgendwie komisch das es jetzt schon vorbei ist…

Zu Beginn des Semesters dachte ich, dass es wohl nicht so stressig werden wird. Ich hatte mir die Vorlesungen, Seminare und Tutorien so gelegt das ich nur von Montag bis Donnerstag feste Uni Zeiten habe und durch das lange Wochenende mehr Zeit für Hausaufgaben habe. Schnell fing ich jedoch an das Wochenende immer mehr mit Freizeit zu füllen, wodurch ich zu oft die Hausaufgaben und die vielen Texte auch noch innerhalb den vier Tagen erledigen musste, was zu übermäßigen Stress führte. Unnötigen Stress.

Nach ein paar Wochen fertigte ich mir feste Zeitpläne fürs Lernen am Wochenende an, um diesem unnötigen Stress zu entkommen. Auch wenn ich mich größtenteils daran gehalten habe, neigte ich dazu auch mal Texte nur zu überfliegen oder gar nicht zu lesen. Oft war es die Masse an Texten, die mich dazu verleitet hatte nur teilweise oder sogar ganz unvorbereitet in die Seminare zu gehen. Ich habe gemerkt das ein langes Wochenende mich zu sehr verführt meine Aufgaben zu verschieben und mich schöneren Dingen zu widmen.

Bald stehen die ersten Klausuren an und ich bin sehr nervös. Ich habe noch nie eine Klausur online geschrieben und habe Angst das mein Internet in dem Moment nicht funktionieren wird. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch nie auf dem Campus oder in der Uni. Es ist definitiv nicht so wie ich es mir damals bei meiner Bewerbung vorgestellt hatte. Andererseits hätte ich auch nicht mit einer weltweiten Pandemie gerechnet. Angesichts der momentanen Situation fand ich das notwendig online stattfindende Semester aber gut umgesetzt, auch wenn es oft sehr viele Aufgaben und Texte zu lesen gab. Es war auch sehr anstrengend oftmals mehrere Stunden am Stück am Laptop zu sitzen und aufmerksam auf den Bildschirm zu gucken.

Das größte Problem für womöglich alle Studenten in diesem Jahr war die deutlich eingeschränkte Kommunikation und Interaktion. Studium bedeutet Kontakte zu knüpfen und dies ist im virtuellen Semester nicht gut möglich. Auch wenn ich in Tutorien, Seminaren und manchmal auch in Vorlesungen mit anderen Kommilitonen zusammengearbeitet habe und man sich gut versteht, ist es schwierig wirklich Kontakt herzustellen und zu halten. Als eine eher schüchterne Person auch nicht wirklich einfach. Daher hoffe ich das es im Sommersemester mehr Möglichkeiten geben wird mit anderen in Kontakt zu treten.

Schlusswort: Auch wenn der Blog von mir etwas vernachlässigt wurde fand ich es dennoch gut meine Gedanken und Eindrücke festzuhalten und teilen zu können. Ich las auch gerne die Einträge der anderen auf dem Blog und habe mir auch ein paar der anderen Blogs für Inspiration angeschaut. Ich hätte nichts dagegen so einen Blog in einem späteren Semester nochmal zu wiederholen.

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Ein Semester geschafft

Das erste Semester nimmt nun ein Ende. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Die erste Woche kommt mir auf der einen Seite wie Gestern vor und auf der anderen wie eine Ewigkeit.

Nächste Woche schreibe ich meine erste KMW Klausur und bin sehr gespannt wie diese ablaufen wird. Ich habe momentan nichts anderes im Kopf und beschäftige mich täglich mit den besprochenen Themen. Manchmal fällt es mir schwer mich selber zu motivieren. Ich denke das ist das größte Problem an dem online Unterricht. Andererseits habe ich mich langsam so sehr daran gewöhnt, dass ich nicht möchte dass sich das Format so schnell wieder ändert. Denn Veränderungen sind meist stressig und rauben einen Kraft sich umzugewöhnen. Aber ich freue mich sehr alle an der Uni eines tages persönlich kennenlernen zu können.

Auf ein neues Semester! 🙂

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Zeit

Was ist Zeit für mich?

Etwas Unkontrollierbares und Kostbares?

Zeit ist etwas das man nicht sehen, aber beobachten kann. Zeit geht immer weiter, stets im selben Tempo, auch dann wenn man es nicht bemerkt. Es ist etwas das unser aller Leben bestimmt, ohne Zeit funktioniert Leben nicht. Unser Leben hat ein Anfang und ein Ende, einen festgelegten Zeitraum. Der Jahreszyklus, der dieses Leben symbolisiert, folgt den gleichen Regeln. Im Frühling wird neues Leben geboren, im Sommer sprießt und gedieht es, im Herbst wird es kalt und neigt sich dem Ende zu, bis es im Winter stirbt und im nächsten Frühling wieder von vorne anfängt. Bedeutet das das auch wir wieder von neuem beginnen werden nach unserem Tod? Wer weiß?

Zeit ist unser größter Feind, wir können sie weder besiegen noch bändigen. Wir sind ihr ausgeliefert. Dennoch lehrt sie uns auch Vieles. Sie ist begrenzt und dadurch kostbar. Im Laufe unseres Lebens versuchen wir deshalb zu lernen mit ihr richtig umzugehen. Zeitmanagement. Besonders während meines Abiturs habe ich gemerkt wie schwierig das ist. Zu oft habe ich nur das Nötigste gemacht und die Aufgaben, die mir keinen Spaß gemacht haben, prokrastiniert und erst am letzten Tag zwangsweise erledigt. Natürlich sollte Freizeit zum Zeitmanagement dazugehören, denn jeder braucht eine Pause. Sie sollte jedoch niemals die Oberhand gewinnen.

Auch in meinem ersten Semester lief es ähnlich ab, das habe ich in diesem ersten halben Jahr an der (Online-) Uni gemerkt. Ich möchte mehr auf mein Zeitmanagement achten, denn ich bin hier um zu studieren und mich weiterzubilden und nicht um Zeit zu vergeuden. Daher setze ich mir das Ziel in meinem zweiten Semester mehr Zeit in mein Studium zu investieren!

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Literaturliste Geruchssinn

 

 

Ohloff, Günther , Riechstoffe und Geruchsinn; Die molekulare Welt der Düfte (1990); Wiesbaden: Springer Berlin Heidelberg
Mücke, Wolfgang; Lemmen, Christa: Duft und Geruch, Wirkung und gesundheitliche Bedeutung von Geruchsstoffen (2010); Landsberg: ecomed-Storck GmbH
Moßner, Helmut; Der Geruchssinn des Menschen, Praxis der Naturwissenschaften (1995); Band 44; Heft 3; Seiten 45-47
Hatt, H. ; Geruch, Neuro- und Sinnesphysiologie (1998); Springer Berlin Heidelberg; Seiten 357-368
Brandes, Uta; Das Riechen; Von Nasen, Düften und Gestank (1995); Bundeskunsthalle, Göttingen; Steidl
Brög, Hans ; Wichelhaus, Barbara; Riechen; ,,Ich kann dich nicht riechen“ – Über Düfte und Gerüche (1998); Friedrich Verlag GmbH; Heft 220; Seiten 12-13
Mierau, Susanne; Riechst du das? – Über Geruchssinn, Kinder und ätherische Öle in der Familie (2018); Word Press
Drobnick, Jim; The smell culture reader, sensory formation series (2006); Oxford; 1. publ. ; Berg
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Dass es schneit sieht man nur selten!

Es ist Sonntag, der 31. Januar. Es ist 16:30, es sind -4°, der Schnee auf dem Boden ist ungefähr 7 cm hoch. Ich habe Menschen am Deich in Bremen beobachtet. In Bremen hat es endlich einmal geschneit. Das ist eine sehr schöne Aussicht, alles ist schneeweiß bedeckt. Dies ist eine Farbe, die Bremen seit vier Jahren nicht mehr in dieser Art gesehen hat. Viele Menschen sind hier, obwohl es sehr kalt ist. Es gibt Anzeichen von Zufriedenheit in ihren Gesichtern. Ein Mädchen, das einen warmen rosa Mantel, einen Hut, Stiefel und Handschuhe trägt, spielt im Schnee. Ich glaube, sie versucht einen Schneemann zu bauen. Ihr Vater ist neben ihr und trägt eine braune Jacke und kurze Stiefel sowie eine Mütze. Er steht neben seiner Tochter und sieht sie an, ich habe in seinem Blick Stolz erkannt, während er Zigaretten raucht und telefoniert. Einige Menschen in den Zwanzigern haben Snowboards dabei, sie gehen den Deich hoch, dann rutschen sie herunter, und einige von ihnen filmen sich während des Rutschens. Eine andere junge Frau trägt eine rote Jacke und rote Schuhe und rennt mit einem jungen Mann, der eine schwarze Jacke und weiße Schuhe trägt. Sie lachen laut und machen eine Schneeballschlacht. Jetzt schneit es wieder und überall fliegen wunderschöne Schneeflocken. Die Menschen fahren Schlitten, sie schreien aufgeregt beim Herunterfahren.  Eine Frau hat eine sehr rote Nase und an läuft an mir vorbei. Sie guckt mich an und sagt “Hallo!”. Ich bin sicher, dass ich verwirrt aussehe, weil ich mich frage, ob ich sie kenne. Ein Mann trägt eine Schapka, eine Skibrille hängt um seinen Hals. Außerdem trägt er einen grauen Schal. Eine schwarze Jacke, schwarze Handschuhe, dazu eine schwarze Hose, und graue Schuhe. Er stützt seine Hände in den Hüften ab. Er sieht irritiert aus, weil er seinen Augenbrauen hochzieht und er seinen Mund verzieht. Seine Beine stehen weiter als Schulterbreit auseinander. Zwei Frauen versuchen auch Ski zu fahren, und eine versucht, der anderen beim Skifahren zu helfen. Leider fällt sie immer wieder hin. Dieses Treiben zu beobachten ist ganz neu für mich. Ich habe in Deutschland noch nie Schnee erlebt, der so lange liegen geblieben ist. 

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Zum ersten Mal im Online-Studium

Das erste Semester an der Universität Bremen ist etwas Neues für mich, aber das Studium über das Internet ist eine neue Sache für alle Studenten. Ich hätte nie gedacht, dass es, wenn ich anfange zu studieren, ein Virus geben wird, das die ganze Welt bedroht. Durch dieses Virus wurde vieles in Städten, Universitäten, Bibliotheken geschlossen. Außerdem hat mich überrascht, dass es eines Tages notwendig sein müsste, Seminare und Vorlesungen über das Internet abzuhalten. Darüber hinaus hätte ich mir nie vorgestellt, wie nervig es hinter dem Computerbildschirm ist, und auch von zu Hause aus zu studieren. Online-Studieren hat viele Vorteile, aber es hat viel mehr Nachteile. Die Nachteile sind beispielsweise, dass man schneller abgelenkt oder gelangweilt wird und, dass man sich nicht gut konzentrieren kann. Interaktion und Kommunikation sind erschwert, weil man keinen guten Überblick über die Reaktion die anderen hat. Einige melden sich und nehmen öfter aktiv teil, von anderen hört man nichts und kennt nicht einmal ihre Gesichter, weil die Kamera ausgeschaltet ist. Es könnte sein, dass es für sie unangenehm ist, dass man die Privaträume der Teilnehmenden sieht. Hinzu kommt, dass die Ruhe im Geiste beeinträchtigt wird, wenn man nicht zwischen Zuhause und Arbeit trennen kann. Es gibt außerdem nicht die übliche Lernatmosphäre. Es fehlen zudem alltägliche Gespräche zwischen den Seminaren, dass gemeinsame Beisammensein am Campus, essen in der Cafeteria, das ungezwungene Sich-Kennenlernen, das neben den Lernerfahrungen und Erkenntnissen, meiner Meinung nach auch ein sehr wichtiger Teil des Studiums ist. Ich wünschte, es gäbe keinen Corona, damit ich normal an der Universität studieren könnte

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Eine Beobachtung aus dem Dezember

Ein Nachmittag im Weihnachtstrubel 

Fußgängerzone der Gerhard-Rohlfs-Straße, 15:15 – 15:30 Uhr

Die Fußgängerzone in Vegesack ist deutlich belebt. Ich habe einen Sitzplatz am Rande des Getümmel gefunden, um das Geschehen näher beobachten zu können. Trotz dieser außergewöhnlichen Umstände, drängen sich unzählige Massen an Menschen durch die schmale Einkaufsgasse. Das Einzige was auf die besonderen Verhältnisse hinweist, sind die bedeckten Gesichter der Menschen und vereinzelte Warnhinweise an den Eingängen der Geschäfte: „Bitte tragen sie einen Mund- und Nasenschutz und desinfizieren sie beim Betreten ihre Hände!“. Ich entdecke ein paar Kinder, die sich lachend und kreischend um einen großen, eisernen Wahl tummeln und auf ihm herum klettern. Sie tragen keine Maske, fällt mir auf. Was mir außerdem sofort ins Auge sticht, ist, dass sich an fast jedem Geschäftseingang unterschiedlich lange Schlangen an Personen bilden, die wahrscheinlich darauf warten, eintreten zu dürfen. In der Zwischenzeit eilen immer mehr Personen in unterschiedliche Richtungen. Ich frage mich, wo sie wohl hinwollen. Die Geräuschkulisse ist laut, aber angenehm. Hunderte Stimmen schallen durcheinander. Mal wird das einheitliche Stimmenmeer durch vereinzelte Ausrufe oder ausfallendes Gelächter übertönt. Ich höre ein paar Tauben, die über mir in den kahlen Baumkronen gurren. In naher Ferne dringt eine Melodie durch die Gassen der kleinen Ortschaft. Als ich mich den Klängen nähere, fällt mir auf, dass es sich hierbei um einen jungen Mann mit Gitarre handelt, der die Musik mit seiner Stimme begleitet. Die Luft ist kalt und ich merke, wie sich langsam die Sonne dem Horizont nähert und der Himmel sich leicht rosa färbt. Ich beschließe, mich auf den Heimweg zu machen.

In diesen 15min habe ich viele Menschen gesehen. Die meisten waren wahrscheinlich gerade damit beschäftigt, sich auf den Heimweg zu machen oder letzte Weihnachtsbesorgungen zu vollziehen. Es war merkwürdig, zu beobachten, dass es einige Menschen so haben aussehen lassen, als würde die Pandemie nicht existieren. Die Massen, die an diesem Nachmittag durch die kleine Fußgängerzone stapften, machten teilweise keinen Anschein auf Vorsichtsmaßnahmen. Viele von ihnen hielten beispielsweise keinen Abstand in den Schlangen vor den Geschäften ein und rückten wirklich jedes Mal mit minimalen Abstand zum Vordermann auf, obwohl Hinweistafeln deutlich auf den Mindestabstand von 1.5m hinweisen. Auch einige Grüppchen an Personen, die sich anscheinend zum alltäglichen Klatsch und Tratsch unterhielten, trugen ihre Masken entweder gar nicht oder so, dass nur der Mund bedeckt war. An solchen Beispielen konnte man klar erkennen, dass die Message noch nicht bei allen durchgedrungen war. Was mir außerdem in den Sinn kam, als mir die kleinen Kinder auffielen, war, dass sie höchstwahrscheinlich keine Ahnung haben, was in dieser Zeit eigentlich los ist. Sie trugen keine Maske, weil sie in ihrem Alter nicht dazu verpflichtet sind, aber trotzdem machten sie keinen Anschein auf beispielsweise Abstandsregeln. Wie sich vermuten lässt, haben sie es entweder trotz Erklärungen nicht verstanden oder ihre Eltern haben es ihnen einfach nicht anders beigebracht, was sehr schade ist. Auch wenn sie noch jung sind, sollte man Kinder immer aufklären damit sie mit der Welt aufwachsen, wie sie wirklich ist, besonders in solch schweren Zeiten. Was man also aus dieser kleinen Beobachtung schließen kann, ist dass viele Menschen einfach noch nicht verstanden haben, wie wichtig es ist, auf die derzeitigen Sicherheitsbestimmungen Acht zu geben und diesen Folge zu leisten. Denn nur so können wir es schaffen, das Virus zu bekämpfen.