{"id":528,"date":"2024-01-11T11:57:55","date_gmt":"2024-01-11T10:57:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/?p=528"},"modified":"2024-02-05T12:36:07","modified_gmt":"2024-02-05T11:36:07","slug":"experimentieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/2024\/01\/11\/experimentieren\/","title":{"rendered":"Experimentieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@cheaousa?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Ousa Chea<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/weisses-mikroskop-auf-schwarzem-tisch-gKUC4TMhOiY?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash\">Unsplash<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Beschreibung der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Beim Experimentieren steht das praktische Erleben im Vordergrund. Die Sch\u00fcler:innen f\u00fchren selbstst\u00e4ndig Experimente durch, um Hypothesen zu \u00fcberpr\u00fcfen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei werden sie dazu ermutigt, ihre Beobachtungen zu dokumentieren und ihre Ergebnisse zu analysieren. Ziel sollte es dabei sein, das Experiment in den Rahmen der Erkenntnisgewinnung im Unterricht einzubetten (Pfangert-Becker 2010: 41). Dabei soll vor allem ihre Selbstst\u00e4ndigkeit angeregt werden. Ein besonderes Merkmal des Experiments ist unter anderem die Wiederholbarkeit (Reich 2008: 6).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ablauf der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Das Experiment kann entweder als Lehrkraftdemonstration oder als Sch\u00fcler:inexperiment durchgef\u00fchrt werden (Pfangert-Becker 2010: 40). Im Folgenden wird sich auf die zweite Variante bezogen. Der Ablauf des Experimentierens beginnt mit der Einf\u00fchrung des Themas und der Formulierung einer Fragestellung bzw. einer Hypothesenbildung (Reich 2008: 8). Anschlie\u00dfend werden die Sch\u00fcler:innen in Gruppen eingeteilt und erhalten die notwendigen Anweisungen und Materialien, um das Experiment durchzuf\u00fchren. Hier kann auch die Auswahl der Versuchspersonen und der\/des Versuchsleiter:in stattfinden (ebd.: 10). W\u00e4hrend des Experiments beobachten sie sorgf\u00e4ltig, notieren ihre Beobachtungen und interpretieren die Ergebnisse. Diese Auswertung und kann verbal, grafisch oder symbolisch stattfinden (Pfangert-Becker 2010: 40f.). Am Ende pr\u00e4sentieren sie ihre Erkenntnisse der Klasse, vergleichen sie untereinander und versuchen das gelernte Wissen anzuwenden.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ben\u00f6tigte Medien und Materialien<\/strong><\/h1>\n<p>F\u00fcr das Experimentieren sind je nach Thema und Experiment verschiedene Medien und Materialien erforderlich. Dies k\u00f6nnen beispielsweise Laborger\u00e4te, Chemikalien, Messinstrumente, Computerprogramme oder auch Alltagsgegenst\u00e4nde sein. Dabei m\u00fcssen die Sch\u00fcler:innen Zugang zu den ben\u00f6tigten Ressourcen haben, um das Experiment erfolgreich durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Variation der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Die Methode des Experimentierens kann auf verschiedene Arten variiert werden, um den unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen und Interessen der Sch\u00fcler:innen gerecht zu werden. Zum Beispiel k\u00f6nnen sie die Experimente selbstst\u00e4ndig im Rahmen einer Stationenarbeit ausw\u00e4hlen oder eigene Experimente entwerfen. Zudem k\u00f6nnen sie in der Gruppe oder individuell arbeiten und ihre Ergebnisse auf unterschiedliche Weise pr\u00e4sentnieren, durch schriftliche Berichte, Pr\u00e4sentationen oder Videos. Als m\u00f6gliche Variation bzw. Ansatz im forschungsorientierten Unterrichten l\u00e4sst sich die Scaffolding-Methode nennen (Pfangert-becker 2010: 41).Hierbei bekommen die Sch\u00fcler:innen ihrem Leistungsniveau entsprechen, Hilfestellung zur L\u00f6sung einer Aufgabe gegeben. Mit zunehmender Sicherheit werden die Hilfestellungen abgebaut. Bei einem Experiment k\u00f6nnten dies z.B. in Form von Tipp Karten oder Vorformulierten Hypothesen bzw. Fragestellungen erfolgen (Kniffka 2019). Hier ist es besonders wichtig, dass die Lehrkraft die Balance zwischen ben\u00f6tigter Instruktion und den Konstruktionschancen der Sch\u00fcler:innen findet (ebd.).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Praxisbei<\/strong><strong>spiel und R\u00fcckmeldung zur Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Ein Praxisbeispiel f\u00fcr das Experimentieren k\u00f6nnte eine Einheit im Geographieunterricht sein, in dem die Sch\u00fcler:innen verschiedene Versuche mit Wasser durchf\u00fchren, um dessen Dichte zu untersuchen. Durch das Experimentieren k\u00f6nnen sie ihre theoretischen Kenntnisse anwenden und ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Element Wasser entwickeln. Die R\u00fcckmeldung zur Methode ist in der Regel positiv, da die Sch\u00fcler:innen aktiv am Lernprozess beteiligt sind und ihre eigenen Entdeckungen machen k\u00f6nnen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Zuordnung zur AVIVA-Phase<\/strong><\/h1>\n<p>Das Experimentieren kann verschiedenen Phasen des AVIVA-Phasenmodells zugeordnet werden. In der Aktivierungsphase werden die Sch\u00fcler:innen motiviert und neugierig gemacht, indem sie eine Fragestellung erhalten oder selbst eine entwickeln und ihre eigenen Hypothesen aufstellen. In der Verarbeitsungsphase f\u00fchren sie das Experiment durch und sammeln Daten, um ihre Hypothesen zu \u00fcberpr\u00fcfen. In der Auswertungsphase analysieren sie ihre Ergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen und einen Transfer des Gelernten auf andere Kontexte.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Literatur<\/h1>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Kniffka, G. (2019): Scaffolding. Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen. Online verf\u00fcgbar unter: https:\/\/epub.ub.uni-muenchen.de\/61965\/1\/Kniffka_Scaffolding.pdf [Zugriff am 10.01.2024]<\/p>\n<p>Pfangert-Becker, U. (2010): Das Experiment im Lehr- und Lernprozess. Eine Betrachtung aus der Sicht kompetenzorientierten Lehrens und Lernens im Kontext der zweiten Ausbildungsphase. PdN CHEMIE in der Schule. 6\/59. S.40-42.<\/p>\n<p>Reich, K. (2008): \u201eMethodenpool\u201c, methodenpool.uni-koeln.de\/download\/experiment.pdf [Zugriff am: 28.11.2023]<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Lizensierung<\/h1>\n<h1><span style=\"font-size: 12pt\"><span style=\"font-size: 10pt\"><span class=\"icon\" data-v-a0d4e8a8=\"\" data-v-02ee162d=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chooser-beta.creativecommons.org\/img\/cc-zero.f5450231.svg\" width=\"30\" height=\"30\" data-v-a0d4e8a8=\"\" \/><\/span><span data-v-02ee162d=\"\"><b data-v-02ee162d=\"\">CC0:<\/b>\u00a0This work has been marked as dedicated to the <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/?ref=chooser-v1\">public domain<\/a>.<\/span><\/span><\/span><\/h1><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11761,"featured_media":707,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[11,12,3,10],"tags":[],"coauthors":[19,16,17],"class_list":["post-528","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ankommen-und-einstimmen","category-auswertung","category-methoden","category-verarbeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11761"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=528"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":765,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528\/revisions\/765"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=528"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}