{"id":197,"date":"2023-07-03T12:51:21","date_gmt":"2023-07-03T10:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/?p=197"},"modified":"2023-07-03T12:56:39","modified_gmt":"2023-07-03T10:56:39","slug":"body-percussions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/2023\/07\/03\/body-percussions\/","title":{"rendered":"Body Percussions"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@danny_lincoln?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Daniel Lincoln<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/iK8t56RS4g8?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Beschreibung der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Musik ist Teil des Lebens eines jeden Menschen. Ob dies nun durch die Kopfh\u00f6rer ist, beim Singen unter der Dusche oder auch einfach nur die Musik in den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln. Um sie herum kommen wir nie ganz. Aber eigentlich h\u00f6rt und\/oder macht ja jeder gerne Musik. Was da unterscheidend ist, ist der Musikgeschmack, aber da sprechen wir mal nicht dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, was Body Percussions sind und wie man diese in den Unterricht einbinden kann und somit mit einer Reihe Vorteile beschert wird, fast so wie an Weihnachten, Jingle Bells, Jingle Bells. Auch wenn sich der Bezug zu diesem allbekannten Weihnachtslied jetzt gerade als schlechter Scherz anh\u00f6rt, greifen wir diesen in einem praktischen Beispiel f\u00fcr den Unterricht sp\u00e4ter noch einmal auf.<\/p>\n<p><strong>Was sind Body Percussions? <\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich geht es bei den Body Percussions darum, mit dem K\u00f6rper als Instrument Rhythmen darzustellen. Im g\u00e4ngigsten didaktischen Sinne kann man die Methode so verstehen, dass ein Rhythmus vorgegeben wird (meist durch die Lehrkraft) und von der Klasse wiederholt wird. Aufgepasst, es gibt noch mehr und vielf\u00e4ltigere Einsatzm\u00f6glichkeiten, gerade wenn Lehrkr\u00e4ften selbst das Taktgef\u00fchl etwas fehlt. Ahokas (2015: 4) definiert die Methode als tanzartige Aktivit\u00e4t, bei der verschiedene Gliedma\u00dfen rhythmisch in einer Gruppe bewegt werden m\u00fcssen. So werden nach Fross (2000 in Ahokas 2015: 4) T\u00f6ne auf verschiedenen H\u00f6hen produziert und ein gemeinsamer Rhythmus entsteht.<\/p>\n<p>Man sollte dieser Definition noch eine wichtige Unterteilung hinzuf\u00fcgen. Romero-Naranjo et al. (2023: 573) differenzieren diese Methode in die <em>Recreational Body Percussions,<\/em> unter welche ganze Choreographien fallen oder das ungeleitete (wilde) Produzieren von T\u00f6nen mit dem K\u00f6rper und die <em>Academic Body Percussions<\/em>, die daf\u00fcr ausgelegt sind, die kognitiven und motorischen F\u00e4higkeiten der Lernenden anzuregen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum lohnt der Einsatz der Body Percussions in jeglichem Unterricht? <\/strong><\/p>\n<p>Bis zu diesem Punkt ist bestimmt die Frage aufgekommen, warum ich als Lehrkraft eines nicht-musikalischen Faches Perkussionen in meinen Unterricht einbauen sollte. Der Grund dahinter: Die vielen kognitiven, sozialen und lernstrategischen Vorteile.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal besagen Castell\u00f3-Juan et al. (2019: 560), dass Kinder und Heranwachsende generell eine Sensitivit\u00e4t f\u00fcr Musik haben. Gemeint ist damit, dass alle Kinder und Jugendliche pers\u00f6nliche Erfahrungen mit Musik erleben und sich auf das rhythmisch-melodische Erlebnis einlassen k\u00f6nnen. Durch den Einbau rhythmischer Einheiten in den Unterrichten lassen sich folgende Chancen erwarten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kognitive Entwicklung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Neuropsychologische Vorteile:<\/strong> Nach Romero-Naranjo et al. (2023: 574) haben eine Handvoll Studien gezeigt, dass der Einsatz von Body Percussions im Unterricht vor bestimmten Lernphasen die Qualit\u00e4t der Ausf\u00fchrung der Aufgabe erh\u00f6ht und Lernende im Ged\u00e4chtnis aktivierter sind. Dies mag wohl daran liegen, dass durch die motorische Koordination und das Verfolgen eines Rhythmus viele unterschiedliche Nervenzellen angeregt werden und das Gehirn sozusagen auf Hochtouren l\u00e4uft.<\/li>\n<li><strong>Transversales Lernen:<\/strong> Das transversale Lernen geht davon aus, dass die, in diesem Falle, Body Percussions nicht eingesetzt werden, um hierbei rhythmische Kompetenzen zu st\u00e4rken, sondern diese didaktisch in den Unterricht eingebaut werden, um Lernenden einen gr\u00f6\u00dferen Lerneffekt in der anschlie\u00dfenden Arbeitsphase zu erm\u00f6glichen (vgl. Romero-Naranjo et al. 2023: 574). Dahinter steckt die neuropsychologische Aktivierung.<\/li>\n<li><strong>Konzentration:<\/strong> Ahokas (2015: 2) geht zudem von einer erh\u00f6hten Konzentrationsspanne nach der Aktivit\u00e4t aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Soziale Kompetenzen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Teambildend:<\/strong> Wenn Body Percussions in sch\u00fcler:innenorientierten Sozialformen eingesetzt werden, f\u00f6rdert dies die Kollaboration untereinander (vgl. Romero-Naranjo et al. 2023: 574).<\/li>\n<li><strong>St\u00e4rkere Ausdrucksf\u00e4higkeit:<\/strong> Laut Castell\u00f3-Juan et al. (2019: 565) f\u00e4llt es Personen leichter, sich eloquenter nach einer rhythmischen Session auszudr\u00fccken. Body Percussions sind eine Performance. Die Lernenden versetzen sich in die Lage, etwas zu pr\u00e4sentieren. Dies hat wiederrum den Effekt, dass die Pr\u00e4sentationsangst durch eine gemeinsame Performance vorentlastet wird und die Lernenden angstfreier und mit einem vorbereiteten Gef\u00fchl in ihren Vortrag gehen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Erweiterte soziale Kompetenzen:<\/strong> Fabra-Brell und Romero-Naranjo (2017: 1139) sprechen auch von sog. erweiterten sozialen Kompetenzen und nennen darunter u.a. eine gr\u00f6\u00dfere Toleranzf\u00e4higkeit, Selbstbewusstsein, das aktive Zuh\u00f6ren und Zugeh\u00f6rt werden, Empathie und viele weitere.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nervosit\u00e4t:<\/strong> Studien haben auch gezeigt, dass die Nervosit\u00e4t vor bestimmten Aufgaben durch Body Percussions verringert wird (vgl. Romero-Naranjo et al. 2023: 575).<\/li>\n<li><strong>Selbstbewusstsein:<\/strong> Dadurch, dass Sch\u00fcler:innen sich n\u00e4her und intensiver mit ihrem K\u00f6rper besch\u00e4ftigen und merken, dass dieser Gro\u00dfes, n\u00e4mlich Rhythmen, produzieren kann, lernen sie diesen mehr wertzusch\u00e4tzen. Laut Fross (2000: in Ahokas 2015: 5) unterst\u00fctzt dies die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung durch die Auseinandersetzung mit dem K\u00f6rper.<\/li>\n<\/ul><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ablauf der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>In der klassischen Version dieser Methode gibt die Lehrkraft einen Rhythmus vor, der von den Lernenden imitiert wird. Die Komplexit\u00e4t der Sequenz kann von der lehrenden Person entschieden werden. Sie sollte dabei aber darauf achten, ob die Lerngruppe generell viele Sch\u00fcler:innen mit Rhythmusgef\u00fchl hat, oder ob dies eher nicht die St\u00e4rke der Sch\u00fcler:innen ist. Eine entsprechende Sequenz kann vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Dabei sollen die Lernenden nach Castall\u00f3-Juan et al. (2019: 560) unterschiedliche Rhythmen erkennen, ein Zeit- und Taktgef\u00fchl basierend auf der Melodie entwickeln und ein Gefallen am Musizieren entwickeln k\u00f6nnen. Laut Ahokas (2015: 2) lernen die Sch\u00fcler:innen auch rhythmische Elemente zu verstehen.<\/p>\n<p>Neben der klassischen Umsetzung, in der die Lehrkraft den Takt vorgibt, welches Ahokas (2015: 4) als <em>Echo<\/em> bezeichnet, schl\u00e4gt er auch die <em>Call-Response<\/em>-Version vor, in der in Partner:innenarbeit jeder Sequenzen vorgeben kann und diese dann entweder geechot werden oder mit einer neuen Sequenz geantwortet wird. Im gleichen Zuge schl\u00e4gt er auch vor, Anweisungen auf Zettel zu schreiben und Lernenden die Herausforderung zu geben, diese dann durch Body Percussions umzusetzen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ben\u00f6tigte Medien und Materialien<\/strong><\/h1>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird nur der menschliche K\u00f6rper ben\u00f6tigt. Man kann nat\u00fcrlich den Prozess mit einem Instrument unterst\u00fctzen, aber generell ist die Methode ohne Weiteres an jedem Ort zu jeder Zeit anwendbar.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Variation der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Der Ablauf zeigte ja bereits, dass die Methode in seiner Grundform bereits sehr variiert eingesetzt werden kann. Hier noch ein paar weitere Ideen, wie die Methode erweitert oder umgewandelt werden kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Musikunterricht: Da im Musikunterricht Taktgef\u00fchl, Rhythmen, etc. Teil der musikalischen Ausbildung sind, k\u00f6nnten die Sch\u00fcler:innen z.B. einen vorgegebenen Rhythmus erweitern oder ihre eigene Sequenz entwerfen.<\/li>\n<li>Im (Fremd-)Sprachenunterricht eignet sich der Einsatz von Body Percussions besonders in der Lyrik. In der Auseinandersetzung mit Gedichten k\u00f6nnen Sch\u00fcler:innen vorab oder w\u00e4hrenddessen Body Percussions durchf\u00fchren und sich so auf die Intonation und den Takt im Gedicht vorbereiten, welches ihnen in der Rezitation oder Analyse zugute kommt.<\/li>\n<li>Body Percussions sind Teil des Repertoires, der BAPNE-Methode. Der Grundsatz dieser Methode ist multiple Intelligenzen durch kognitive, sozio-emotionale, psychomotorische und neurorehabilitierende Elemente anzuregen und diese in aktiven Formaten auszuf\u00fchren (vgl. Fabra-Brell &amp; Romero-Naranjo 2017: 1139). Eine Auflistung von 35 Aktivit\u00e4ten und dessen Vorteile findet sich in folgendem Artikel auf Seite 577 (<a href=\"https:\/\/rua.ua.es\/dspace\/bitstream\/10045\/129929\/1\/Romero-Naranjo_etal_2023_Retos.pdf\">https:\/\/rua.ua.es\/dspace\/bitstream\/10045\/129929\/1\/Romero-Naranjo_etal_2023_Retos.pdf<\/a>).<\/li>\n<li>In diesem Artikel stellen Romero-Naranjo et al. (2023: 578-580) auch exemplarisch das <em>Handsball Change model <\/em>vor, in dem es darum geht Body Percussions mit ged\u00e4chtnisfordernden und- f\u00f6rdernden Aktivit\u00e4ten zu verbinden. Darunter z\u00e4hlen z.B. Zahlenfolgen oder Buchstabenfolgen aufzusagen oder auch aktiv mit dem Wortschatz zu arbeiten, im Kontext eines Fremdsprachenunterrichts (vgl. Romero-Naranjo et al. 2023: 578). Eine Perkussionsfl\u00e4che auf dem K\u00f6rper k\u00f6nnte dann die Anweisung geben, inwiefern mit dem Wortschatz umgegangen werden soll, ob dieser z.B. \u00fcbersetzt werden, ein Synonym gefunden werden, oder ein kurzer Beispielsatz damit gebildet werden soll. In der Aktivit\u00e4t kann auch die Platzierung eines Balls am K\u00f6rper einbezogen werden, wobei sich der Rhythmus dann auf das Fu\u00dfstampfen beschr\u00e4nkt (vgl. Romero-Naranjo et al. 2023: 578). Eine detaillierte Beschreibung der Methode findet sich ebenfalls im Artikel (<a href=\"https:\/\/rua.ua.es\/dspace\/bitstream\/10045\/129929\/1\/Romero-Naranjo_etal_2023_Retos.pdf\">https:\/\/rua.ua.es\/dspace\/bitstream\/10045\/129929\/1\/Romero-Naranjo_etal_2023_Retos.pdf<\/a>).<\/li>\n<\/ul><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Praxisbei<\/strong><strong>spiel und R\u00fcckmeldung zur Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Die Body Percussions wurden in einer Unterrichtsstunde, die im folgenden Planungsraster (<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Planungsraster.pdf\">Planungsraster_BodyPercussions<\/a>) zu sehen ist, eingebaut. Diese Unterrichtseinheit wurde f\u00fcr ein Methodenseminar an der Universit\u00e4t Bremen mit dem Thema \u201aChile im Geschichts- und Fremdsprachenunterricht\u2018 konzipiert. Hier wurde die Aktivit\u00e4t zum Aufw\u00e4rmen, als vorbereitend f\u00fcr die Auseinandersetzung mit einem fremdsprachlichen Gedicht, genutzt. Es wurde dabei das Format \u201aLehrkraft gibt einen Rhythmus vor \u2013 Studierende imitieren\u2018 verwendet.<\/p>\n<p>Die teilnehmenden Studierenden meldeten zur\u00fcck, dass sie viel Spa\u00df an der Aktivit\u00e4t hatten als auch, dass sie das Gef\u00fchl hatten, es w\u00fcrde sie auf die Auseinandersetzung mit dem Gedicht vorbereiten.<\/p>\n<p>Und nein: Das Jingle-Bells-Beispiel wurde nicht vergessen: Thematisch passend zu Weihnachten, k\u00f6nnten folgende Anregungen zum Song umgesetzt werden:<\/p>\n<p>Im Musikunterricht k\u00f6nnten Lernende die Aufgabe bekommen, den Song in Body Percussions umzuwandeln und sich somit intensiv mit Rhythmus und Melodie auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>In weiteren F\u00e4chern kann die Lehrkraft eine Sequenz zu dem Song vorbereiten und diese mit den Sch\u00fcler:innen \u00fcben bzw. auch auf einem Weihnachtskonzert vortragen lassen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Zuordnung zur AVIVA-Phase<\/strong><\/h1>\n<p>In dem angesprochenen Methodenseminar haben wir uns haupts\u00e4chlich mit dem Phasierungsmodell AVIVA besch\u00e4ftigt. Der Name ist ein Akronym f\u00fcr die Phasen: Ankommen \u2013 Vorwissen aktivieren \u2013 Informieren \u2013 Verarbeiten \u2013 Auswerten (vgl. St\u00e4deli et al. 2021: 10 in Brall 2022: 136). In unserer Unterrichtskonzeption haben wir die Body Percussions dem <em>Ankommen<\/em> zugeordnet, um die Studierenden f\u00fcr die Einheit grunds\u00e4tzlich zu aktivieren und das eingesetzte Gedicht vorzuentlasten.<\/p>\n<p>Es sei aber hinzuzuf\u00fcgen, dass die Body Percussions in den ersten vier Phasen flexibel eingesetzt werden k\u00f6nnen, um auf den kommenden Inhalt vorzubereiten oder auch die Konzentration der Sch\u00fcler:innen auf das Unterrichtsgeschehen zu lenken.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Literatur<\/h1>\n<p>Ahokas, J. Riikka (2015): \u201eBrain and Body Percussions; The Relationship between Motor and Cognitive Functions\u201d, Masterarbeit and der University of Jyv\u00e4skyl\u00e4. Verf\u00fcgbar unter: &lt;https:\/\/jyx.jyu.fi\/handle\/123456789\/47201&gt; [28.03.2023].<\/p>\n<p>Brall, S. (2022): \u201cVom Lernziel zur Lernveranstaltung \u2013 Die konkreten Schritte\u201c. In: Waldherr, Franz &amp; Walter, Claudia (Hrsg.): <em>didaktisch und praktisch: Methoden und Medien f\u00fcr die Pr\u00e4senz- und Onlinelehre<\/em>, 3. Aufl. Stuttgart: Sch\u00e4ffer-Poeschel Verlag, 133-141.<\/p>\n<p>Castell\u00f3-Juan (2019): \u201eEvaluating Executive Functions in Primary School Children in Alicante using Body Percussions\u201d. <em>The European Proceedings of Social &amp; Behavioral Sciences 2019<\/em>, 559-566.<\/p>\n<p>Frabra-Brell, Eugenio &amp; Romero-Naranjo, Francisco J. (2017): \u201cBody Percussions: social competence between equals using the method BAPNE in Secondary Education (Design Research)\u201d. <em>Procedia \u2013 Social and Behavioral Sciences <\/em>237, 1138-1142.<\/p>\n<p>Romero-Naranjo, Francisco J. et al. (2023): \u201ePilot Study of the Assessment of Anxiety and Attention through Body Percussion and Neuromotricity in Secondary School Students in Physical Education, Music and Visuals Arts classes\u201d. <em>Retos<\/em> 47, 573-588.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Lizensierung<\/h1>\n<p><span>Body Percussions<\/span> by <span>Megan Dwinger<\/span> is licensed under <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/4.0\/?ref=chooser-v1\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener noreferrer\">CC BY-NC 4.0<img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/cc.svg?ref=chooser-v1\"><img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/by.svg?ref=chooser-v1\"><img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/nc.svg?ref=chooser-v1\"><\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":10590,"featured_media":200,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"coauthors":[],"class_list":["post-197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ankommen-und-einstimmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10590"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=197"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":203,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197\/revisions\/203"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=197"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}