{"id":1331,"date":"2024-11-27T14:59:40","date_gmt":"2024-11-27T13:59:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/?p=1331"},"modified":"2024-12-04T08:52:32","modified_gmt":"2024-12-04T07:52:32","slug":"domino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/2024\/11\/27\/domino\/","title":{"rendered":"Domino"},"content":{"rendered":"<p><div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto inklusive der Fotos auf den Dominosteinen von Sarah-Leonie Kues<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Beschreibung der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Die Domino Methode basiert auf dem Prinzip des bewegten Lernens und soll die Sch\u00fcler*innen aktivieren. Hierbei m\u00fcssen die Sch\u00fcler*innen miteinander kommunizieren, um gemeinsam auf die L\u00f6sung zu kommen und die einzelnen Dominosteine am Ende zu einem Kreis zusammenzulegen, wodurch ihre F\u00e4higkeit zu kommunizieren gest\u00e4rkt wird. Die Sch\u00fcler*innen befassen sich weitestgehend selbstst\u00e4ndig mit dem Spiel und unterst\u00fctzen sich untereinander. Die Lehrkraft erkl\u00e4rt nur vor Spielbeginn, wie das Spiel funktioniert und schreitet nur bei Komplikationen ein, um zu unterst\u00fctzen. Dieses Spiel orientiert sich an der Domino Methode, die in dem Buch Methoden schnell zur Hand \u2013 66 sch\u00fcler- und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden (Hugenschmidt und Technau 49) beschrieben ist, unterscheidet sich jedoch dahingehend, dass in der beschriebenen Methode die ganze Klasse das Domino gemeinsam l\u00f6st und als kleine Aktivierung eingesetzt wird, wohingegen bei Hugenschmidt und Technau die Klasse in mehrere Kleingruppen eingeteilt wird und jede Gruppe ein Domino f\u00fcr sich l\u00f6st (ebd.).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ablauf der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Zun\u00e4chst erkl\u00e4rt die Lehrkraft, wie das Dominospiel funktioniert: Ein Dominostein liegt bereits in der Mitte des Raumes. Die Sch\u00fcler*innen stehen in einem Kreis darum herum. Die restlichen Dominosteine werden an die Sch\u00fcler*innen verteilt, sodass im Idealfall alle mindestens einen Dominostein haben, mit dem sie arbeiten k\u00f6nnen. Nun m\u00fcssen die Sch\u00fcler*innen miteinander kommunizieren, sodass sie gemeinsam herausfinden, welcher Dominostein oben bzw. unten an dem bereits liegenden Stein angelegt werden kann, sodass am Ende alles stimmig ist und aus den Dominosteinen ein Kreis entstanden ist.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ben\u00f6tigte Medien und Materialien<\/strong><\/h1>\n<p>F\u00fcr das Domino m\u00fcssen die Dominosteine f\u00fcr das jeweilige Thema erstellt werden. Idealerweise werden so viele Dominosteine angefertigt, wie Sch\u00fcler*innen in der Klasse sind, damit alle mindestens einen Stein abbekommen. Pro Stein wird eine DinA4 Seite ben\u00f6tigt, die nochmals halbiert wird. Auf der oberen H\u00e4lfte findet sich ein Bild oder ein Begriff\/ Wort\/ Satz und auf der unteren H\u00e4lfte findet sich ein Begriff\/ Wort\/ Satz, der zu dem entsprechenden Bild\/ Begriff\/ Wort\/ Satz auf der oberen H\u00e4lfte der n\u00e4chsten DinA4 Seite passt. Damit die Dominosteine langlebiger sind, k\u00f6nnen die DinA4 Seiten noch laminiert werden.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Variation der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Die Methode kann in diversen F\u00e4chern zu diversen Themen genutzt werden. In Englisch bieten sich vor allem Verben im Pr\u00e4senz und den Vergangenheitsformen an. Aber auch zum Thema Verneinung oder Varianten mit Bildern zum Beispiel zum Thema Australien sind denkbar. In Geographie kann man beispielsweise Bilder der Umrisse von L\u00e4ndern oder Bundesl\u00e4ndern nutzen, die dann dem entsprechenden Namen des Landes bzw. Bundeslandes zugeordnet werden m\u00fcssen. Zudem ist es auch denkbar, dass man das Spiel nicht mit der gesamten Klasse spielt, sondern die Klasse in Kleingruppen aufteilt, die jeweils ein Domino bekommen.\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Praxisbei<\/strong><strong>spiel und R\u00fcckmeldung zur Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Im Praxisbeispiel wurde das Domino im Zuge einer Geschichtsstunde zum Thema Stadt im Hochmittelalter (8. Klasse) genutzt. Dabei waren jeweils auf der oberen H\u00e4lfte der Dominosteine Geb\u00e4ude bzw. Orte oder andere Bilder zum Thema Stadt im Hochmittelalter abgebildet und auf der unteren H\u00e4lfte die Begriffe, die den Bildern auf den anderen Steinen entsprechend zugeordnet werden mussten. Das Spiel diente im Praxisbeispiel als Warm-up, um zun\u00e4chst im Geschichtsunterricht anzukommen und sich auf das Thema Stadt im Hochmittelalter mit den korrekten Fachbegriffen einzustimmen.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung verlief wie erwartet. Die Sch\u00fcler*innen (in dem Fall die Student*innen) haben miteinander kommuniziert und die Dominosteine der anderen Student*innen angeschaut, um herauszufinden, welcher Dominostein nun als n\u00e4chstes oben bzw. unten an den bereits liegenden Steinen angelegt werden kann. Innerhalb von zwei Minuten war das komplette Domino gel\u00f6st. Die Student*innen vermittelten den Eindruck, dass das Spiel Spa\u00df gemacht hat und eine gute M\u00f6glichkeit war, um sich auf das Thema der Stunde einzustimmen und einzulassen. Dies hat sich ebenfalls in der R\u00fcckmeldung zur gew\u00e4hlten Methode bemerkbar gemacht. Das Spiel wurde sehr positiv bewertet, da es eine gute Methode zum Einstieg in den Unterricht ist, gleichzeitig jedoch auch zur Aktivierung des Vorwissens genutzt werden kann. Dar\u00fcber hinaus wurde zur\u00fcckgemeldet, dass gerade bei dem kalten und grauen Novemberwetter und der Zeit des Seminars um 12 Uhr, das Spiel dazu diente sich zu bewegen, etwas warm zu werden und spielerisch ins Thema einzusteigen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Zuordnung zur AVIVA-Phase<\/strong><\/h1>\n<p>Das Domino l\u00e4sst sich, wie bereits oben beschrieben, sowohl zur Phase Ankommen und einstimmen, sowie zur Phase Vorwissen aktivieren zuordnen. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst sich das Domino nach der AVIVA-Methode dem indirekten Vorgehen zuordnen, da die Sch\u00fcler*innen gr\u00f6\u00dftenteils selbstst\u00e4ndig das Spiel l\u00f6sen, nachdem die Lehrkraft nur kurz das Spiel erkl\u00e4rt bzw. anmoderiert und einen ersten Stein in die Mitte des Kreises legt, damit die Sch\u00fcler*innen einen kleinen Anhaltspunkt haben, um mit dem Domino zu starten. Je nach Alter, Klassenstufe und Fach k\u00f6nnte hier auch entschieden werden keinen Anfangsstein in die Mitte zu legen, damit die Sch\u00fcler*innen noch selbstst\u00e4ndiger das Domino l\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Literatur<\/h1>\n<p>Hugenschmidt, Bettine und Technau, Anne (2019). <em>Methoden schnell zur Hand \u2013 66 sch\u00fcler- und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden<\/em> (5. Auflage). Klett Kallmeyer.<\/p>\n<p>St\u00e4deli, Christoph. \u201eDie f\u00fcnf S\u00e4ulen der guten Unterrichtsvorbereitung: das AVIVA-Modell f\u00fcr den kompetenzorientierten Unterricht: Christoph St\u00e4deli.\"\u00a0<em>Folio: die Zeitschrift des BCH| FPS f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte in der Berufsbildung<\/em>\u00a06 (2010): S.20. <a href=\"https:\/\/edudoc.ch\/record\/87665\/files\/0610_staedeli_d.pdf\">https:\/\/edudoc.ch\/record\/87665\/files\/0610_staedeli_d.pdf<\/a> (Letzter Zugriff: 27.11.2024)<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Lizensierung<\/h1>\n<p>Domino by Sarah-Leonie Kues is licensed under <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/?ref=chooser-v1\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener noreferrer\">CC BY-NC-SA 4.0<img decoding=\"async\" style=\"height: 22px!important;margin-left: 3px;vertical-align: text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/cc.svg?ref=chooser-v1\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" style=\"height: 22px!important;margin-left: 3px;vertical-align: text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/by.svg?ref=chooser-v1\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" style=\"height: 22px!important;margin-left: 3px;vertical-align: text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/nc.svg?ref=chooser-v1\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" style=\"height: 22px!important;margin-left: 3px;vertical-align: text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/sa.svg?ref=chooser-v1\" alt=\"\" \/><\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9610,"featured_media":1334,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1,11,12,3],"tags":[],"coauthors":[60],"class_list":["post-1331","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ankommen-und-einstimmen","category-auswertung","category-methoden"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9610"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1331"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1341,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1331\/revisions\/1341"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1331"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}