{"id":107,"date":"2023-06-21T12:44:05","date_gmt":"2023-06-21T10:44:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/?p=107"},"modified":"2023-06-21T13:06:38","modified_gmt":"2023-06-21T11:06:38","slug":"placemat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/2023\/06\/21\/placemat\/","title":{"rendered":"Placemat"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Foto von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@gabiontheroad?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Gabriella Clare Marino<\/a> auf <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/2IQymB_XP30?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Der Methodenname <em>\u201ePlacemat\u201c<\/em> bezieht sich auf das bei dieser Methode verwendete Arbeitsmaterial \u2014 dem Platzset\/Platzdeckchen (= engl. <em>place mat<\/em>). Dieses Platzset bzw. Flipchart liegt w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung der Methode wie eine Tischdecke in der Mitte des Gruppentisches, weshalb man es Platzdeckchen nennt (vgl. Mattes 2006, S. 2022).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Beschreibung der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Bei der <em>Placemat-Methode<\/em> handelt es sich um eine Form des kooperativen Lernens, die einen grafischen Ansatz beinhaltet. Da alle Sch\u00fcler:innen bei dieser Methode artikulieren und ihre Gedanken zu einem Thema kommentieren, handelt es sich hierbei um eine schriftliche Austauschmethode. Das Ziel ist es, gemeinsam Meinungen und Argumente, sowie Ideen zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Dabei verschriftlichen die Sch\u00fcler:innen ihre Gedanken zuerst eigenst\u00e4ndig, leiten diese den anderen Gruppenmitgliedern zur Weiterentwicklung und Kommentierung weiter und anschlie\u00dfend wird aus dem Gedankenpool ein gemeinsames finales Ergebnis aufgestellt. Diese Arbeitsschritte sind sicherlich schon von der <em>Think-Pair-Share Methode <\/em>bekannt (vgl. Reich 2010, S. 1-11).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Placemat l\u00e4sst sich in allen Unterrichtsf\u00e4chern einsetzen und soll die kognitive Aktivit\u00e4t der Sch\u00fcler:innen f\u00f6rdern. Dabei werden verschiedene Lernziele angestrebt. Zum einen sollen die Sch\u00fcler:innen Aspekte eines Themas schriftlich artikulieren und Beitr\u00e4ge anderer Sch\u00fcler:innen beurteilen, bewerten und weiterentwickeln. Und zum anderen sollen die Sch\u00fcler:innen gemeinsame Ergebnisse aus einer Arbeitsphase ableiten. Des Weiteren werden auch die Methoden- und Sozialkompetenz bei den Sch\u00fcler:innen gef\u00f6rdert, indem sie ihre schriftliche Ausdrucksf\u00e4higkeit und Argumentation \u00fcben, die Diskussions- und Kompromissf\u00e4higkeit im Hinblick auf zentrale Ergebnisse ausgebaut und die Beteiligung aller Gruppenmitglieder ben\u00f6tigt wird (vgl. ebd.).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ablauf der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Als Zeitrahmen sollte man mindestens 30 min (ohne Plenumsphase) einplanen, wobei der Zeitbedarf von der Gruppengr\u00f6\u00dfe abh\u00e4ngig ist. Die optimale Gruppengr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt vier Sch\u00fcler:innen, wobei alternativ Gruppengr\u00f6\u00dfen zwischen drei und f\u00fcnf Sch\u00fcler:innen gebildet werden k\u00f6nnen. Das Placemat wird dabei wie folgt eingeteilt (vgl. Kroker 2023):<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-123 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat.jpg 480w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p><strong>Abb. 1<\/strong>: <em>Einteilung des Placemat bei einer Gruppengr\u00f6\u00dfe von vier Sch\u00fcler:innen <\/em><em>(Kroker 2023)<\/em>.<\/p>\n<p>Insgesamt gliedert sich die Methode in drei Hauptarbeitsphasen: 1<em>. der Einzelarbeitsphase, 2. der Gruppenarbeitsphase und 3. der Plenumsphase<\/em>. Zu Beginn erl\u00e4utert die Lehrkraft den Sch\u00fcler:innen die Methode und Aufgabenstellung. Anschlie\u00dfend erfolgt die Einteilung der Gruppen und die Lehrkraft legt die Schreibzeit fest. Infolgedessen setzen sich die Sch\u00fcler:innen in ihre Gruppen an den Tisch zusammen und die Lehrkraft legt das Placemat in die Mitte des Tisches. Nun bekommt jede:r Sch\u00fcler:in ein Feld auf dem Placemat zugeteilt (vgl. Abb. 1, S. 1) und die Durchf\u00fchrung beginnt (vgl. Kroker 2023, S. 2022):<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Phase: Brainstorming (Einzelarbeitsphase, 5-10 min) <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>In die zugeteilten Felder notieren die Sch\u00fcler:innen jetzt stichpunktartig ihre Gedanken zu der Thematik. W\u00e4hrend dieser Phase erfolgt kein Austausch unter den Sch\u00fcler:innen und es darf nicht bei der\/die Nachbar:in abgeschaut werden.<\/li>\n<li>Daraufhin wird das Placemat gedreht oder die Sch\u00fcler:innen rutschen einen Platz weiter, sodass sie nun das Feld von der\/die Nachbar:in vor sich liegen haben. Die Gedanken der anderen Person werden nun gelesen und erg\u00e4nzt bzw. ggf. kommentiert (mit andersfarbigem Stift). Das Drehen erfolgt bei einer Gruppengr\u00f6\u00dfe von vier Sch\u00fcler:innen insgesamt viermal (jeweils 2,5 min). Befindet sich das Placemat anschlie\u00dfend wieder in der Ausgangsposition, kann jede:r die Gedanken der anderen lesen. \u00a0\u00a0\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Phase: Austausch (Gruppenarbeitsphase, 10-15 min) <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Nun diskutieren die Sch\u00fcler:innen die Gedanken und anschlie\u00dfend einigen sie sich auf ein oder mehrere Gesamtergebnis(se). Dies wird dann in das Feld in der Mitte eingetragen.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Ergebnissicherung\/Pr\u00e4sentation (Plenumsphase, 20-30 min)<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Zum Schluss stellen die einzelnen Gruppen sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor und vergleichen diese miteinander. Dies kann z. B. durch Pr\u00e4sentationen oder einem Galeriegang im Plenum erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Lehrkraft spielt bei der Durchf\u00fchrung die Rolle des\/der Moderator:in, welche:r den Lernprozess begleitet. Zudem ist die Lehrkraft auch Expert:in, da durch die Lehrkraft der Lernprozess durch Input gesteuert wird und in der abschlie\u00dfenden Plenumsphase k\u00f6nnen die Ergebnisse der Gruppe inhaltlich koreferiert werden (vgl. B\u00f6ddicker et al. 2016).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Ben\u00f6tigte Medien und Materialien<\/strong><\/h1>\n<p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Placmat-Methode werden Gruppentische, A3 Flipcharts (mit vorgezeichneten Placemats) und verschiedenfarbige Stifte ben\u00f6tigt. Jede:r Sch\u00fcler:in erh\u00e4lt dabei einen andersfarbigen Stift innerhalb der Gruppe. Falls kein A3 Flipchart zur Verf\u00fcgung steht, kann man auch alternativ A4 Papierb\u00f6gen f\u00fcr jede:n Sch\u00fcler:in austeilen und ein A4 Bogen f\u00fcr das Gruppenergebnis dazu legen (vgl. Flepp\/Steiner o. J.; Mattes 2006).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Variation der Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Je nach Gruppengr\u00f6\u00dfe l\u00e4sst sich das Placemat unterschiedlich aufteilen (Links: 4er-Gruppe, Mitte: 3er-Gruppe, Rechts: 5er-Gruppe):<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-122 alignnone size-large\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat_Variation-1024x157.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat_Variation-980x150.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/files\/Placemat_Variation-480x74.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abb. 2<\/strong>: <em>Einteilung des Placemat nach Gruppengr\u00f6\u00dfe (B\u00f6ddicker et al. 2016).<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnen auch noch weitere Abwandlungen vorgenommen werden. Anstatt das Placemat zu drehen, k\u00f6nnen sich die Sch\u00fcler:innen ihre Ergebnisse nach der Einzelarbeitsphase auch gegenseitig m\u00fcndlich vorstellen (z. B. als Pr\u00e4sentation oder Galeriegang) und diskutieren dann die Ergebnisse miteinander. Dabei w\u00fcrde sich die Gruppe ohne Erg\u00e4nzungen und Kommentare auf gemeinsame Ergebnisse f\u00fcr den Plenumsvortrag einigen. Zudem kann man den Sch\u00fcler:innen auch mehr Selbststeuerung und Verantwortung \u00fcbertragen, was das konstruktivistische Lernen f\u00f6rdern w\u00fcrde. Hierzu w\u00fcrde die Gruppe untereinander z. B. eine:n \u201eZeitmanager:in\u201c bestimmen, der die Einhaltung der Zeitvorgaben w\u00e4hrend der Gruppenarbeitsphase kontrolliert und situativ entscheidet, ob mehr oder weniger Zeit ben\u00f6tigt wird. Und die Gruppe k\u00f6nnte eine:n \u201eSozialmanager:in\u201c bestimmen, welche:r darauf achtet, dass die Kommunikation in der Gruppe gleichberechtigt und fair erfolgt, sodass jedes Gruppenmitglied die Chance erh\u00e4lt, seine Gedanken zu \u00e4u\u00dfern und auch am Schluss ein Gesamtergebnis in der Mitte des Placemat festzuhalten (vgl. B\u00f6ddicker et al. 2016).<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Praxisbei<\/strong><strong>spiel und R\u00fcckmeldung zur Methode<\/strong><\/h1>\n<p>Als Praxisbeispiel sollten die Studierenden zu der Fragestellung <em>\u201eWas zeichnet gute Ern\u00e4hrung aus?\u201c <\/em>in drei Phasen ihr Vorwissen mittels der Placemat Methode aktivieren:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Einzelarbeitsphase: Eigene Ideen notieren, Anmerkungen erg\u00e4nzen (5-10 min)<\/li>\n<li>Gruppenarbeitsphase: Diskussion; Einigung auf Gruppenergebnis(se) (10-15 min)<\/li>\n<li>Plenum: Vorstellung der Ergebnisse (5-10 min)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt verlief die Durchf\u00fchrung mit den Studierenden gut, wobei es zu einem regen Diskussionsaustausch kam, da durch die Placemat Methode viele differente Ansatzpunkte zu dem Thema diskutiert wurden. Die Ergebnisvorstellung erfolgte als m\u00fcndliche Pr\u00e4sentation. Es konnte auch festgestellt werden, dass durch die schriftliche Phase, bei der feste r\u00e4umliche und zeitliche Vorgaben vorliegen, sich auch die stilleren Sch\u00fcler:innen artikulieren, da jedes Gruppenmitglied dazu aufgefordert wird, sich zu beteiligen. Auch wird durch die zu Beginn einleitende Stillarbeit die individuelle Auseinandersetzung mit der Fragestellung eingefordert. Hierdurch arbeitet jede:r Sch\u00fcler:in auf ihrem\/seinem pers\u00f6nlichen Lernniveau, wodurch eine nat\u00fcrliche innerliche Differenzierung erm\u00f6glicht wird. Dar\u00fcber hinaus wird die Dominanz einzelner Sch\u00fcler:innen durch die Methode vermindert und es entsteht keine Unruhe innerhalb der Gruppe w\u00e4hrend der Arbeitsphasen. Die Sch\u00fcler:innen lernen somit kooperativ zu arbeiten und sich untereinander abzustimmen. Auch wurde eine einfache Umsetzung als positiver Punkt seitens der Studierenden zur\u00fcckgemeldet, wobei gleichzeitig durch so eine einfache Methode sehr viel Wissen gesammelt und weitervermittelt werden kann. Wichtig zu ber\u00fccksichtigen ist bei dieser Methode auch, dass die formulierten Fragestellungen offen sein sollten, damit den Sch\u00fcler:innen vielf\u00e4ltige Antwortm\u00f6glichkeiten geboten werden k\u00f6nnen. Es sollte somit z. B. keine Begriffsdefinition als Fragestellung vorgegeben werden. Vorteilhaft ist aber auch, dass diese Methode auch bei Klassen mit wenig Gruppenarbeits-Erfahrung eingesetzt werden kann (vgl. Kroker 2023; Mattes 2006; Reich 2010, S. 1-11).\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1><strong>Zuordnung zur AVIVA-Phase<\/strong><\/h1>\n<p>Die Placemat Methode wurde von uns beim <em>AVIVA-Modell<\/em> in die Phase des <em>\u201eVorwissen aktivieren\u201c<\/em> <strong>(A<\/strong><strong>V<\/strong><strong>IVA)<\/strong> eingeordnet, da die Studierenden dazu angeregt werden sollten, dar\u00fcber nachzudenken, was eine gute Ern\u00e4hrung auszeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Placemat Methode kann einerseits als Einstieg in ein neues Thema verwendet werden, wodurch das Vorwissen der Sch\u00fcler:innen zu der Thematik ermittelt werden kann, an die man als Lehrkraft dann ankn\u00fcpft. Andererseits kann man die Methode aber auch zur Beantwortung von Fragen und zur Entwicklung von Ideen und Meinungsbildung im Verlauf der Vermittlung eines Unterrichtsthemas anwenden. Dadurch wenden die Sch\u00fcler:innen dann ihr bereits erlerntes Wissen auf neue Problemstellungen oder Diskussionsfragen an. Zus\u00e4tzlich kann die Methode aber auch als Abschluss einer Einheit als Sicherung und Wiederholung im Unterricht eingesetzt werden (vgl. B\u00f6ddicker et al. 2016).\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Literatur<\/h1>\n<p>B\u00d6DDICKER, N., H. H., HINZER, A., HOFER, M., KARSTEN, N., KHAN, A., RUBENS-LAARMANN, A., WILHELM, S. 2016. <em>Methodensammlung. F\u00fcr Dozierende der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t <\/em>[Online]. D\u00fcsseldorf: Integrierte Qualit\u00e4tsoffensive in Lehre und Studium Available: https:\/\/www.hhu.de\/fileadmin\/redaktion\/Lehre\/Hochschuldidaktik\/Downloads\/Methodenbuch_Stand151216.pdf [Accessed].<\/p>\n<p>KROKER, B. 2023. <em>Unterrichtsmethoden: Placemat-Methode <\/em>[Online]. Ellwangen: Betzold. Available: https:\/\/www.betzold.de\/blog\/placemat\/ [Accessed].<\/p>\n<p>LECI FLEPP, E. S. <em>Placemat-Methode <\/em>[Online]. Graub\u00fcnden\/Wallis: P\u00e4dagogische Hochschule Graub\u00fcnden\/Wallis. Available: http:\/\/www.mintalp.ch\/projekt-wasser\/methodenkoffer\/placemat-methode\/ [Accessed].<\/p>\n<p>MATTES, W. 2006. Placemat (Platzset). Methoden f\u00fcr den Unterricht. Kompakte \u00dcbersichten f\u00fcr Lehrende und Lernende, Sch\u00f6ningh: Paderborn, Westermann.<\/p>\n<p>REICH, K. 2010. <em>Methodenpool. Placemat-Methode <\/em>[Online]. K\u00f6ln: Universit\u00e4t K\u00f6ln. Available: http:\/\/methodenpool.uni-koeln.de\/download\/placemat.pdf [Accessed].<\/p>\n<p>S., D. 2022. <em>Placemat-Methode: Alles \u00fcber die Methode zur Gruppenarbeit <\/em>[Online]. Kita.de. Available: https:\/\/www.kita.de\/wissen\/placemat-methode\/ [Accessed].<\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Lizensierung<\/h1>\n<p><span>Placemat<\/span> by <span>Vanessa Niemeyer<\/span> is licensed under <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/?ref=chooser-v1\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener noreferrer\">CC BY-SA 4.0<img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/cc.svg?ref=chooser-v1\"><img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/by.svg?ref=chooser-v1\"><img decoding=\"async\" style=\"height:22px!important;margin-left:3px;vertical-align:text-bottom\" src=\"https:\/\/mirrors.creativecommons.org\/presskit\/icons\/sa.svg?ref=chooser-v1\"><\/a><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":10621,"featured_media":155,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[3,9],"tags":[],"coauthors":[],"class_list":["post-107","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-methoden","category-vorwissen-aktivieren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10621"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107\/revisions\/156"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=107"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lernen\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}